Unsere alten Tage
Alte Menschen, abgeschoben und alleingelassen in Heimen, in denen sie Essen und Pflege haben, aber wenig Wärme verspüren. Der Fernseher ist ihr treuester Begleiter und wenn die Direktorin des Altersheimes in der Feier zum Republikgeburtstag das Glück und die Geborgenheit der alten Leute rühmt, mag man daran nicht glauben angesichts der Lebensgeschichten, die die Frauen und Männer erzählen. Die Autorin erzählt von ihrer eigenen Großmutter, die in eben so einem Heim starb, voller Sehnsucht nach der Enkeltochter. Vergessen zu werden von den Söhnen und Töchtern, von den Jungen, Schönen, Erfolgreichen ist das Schicksal von Alten in dieser Zeit.



















