Kasper
Die Kasper-Serie der DEFA-Animationsstudios wurde speziell für die jüngeren Zuschauer entworfen und bietet eine wunderbare Mischung aus Unterhaltung und kindgerechten Geschichten.
Die Kasper-Serie der DEFA-Animationsstudios wurde speziell für die jüngeren Zuschauer entworfen und bietet eine wunderbare Mischung aus Unterhaltung und kindgerechten Geschichten.
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Al und Li sind Anfang 20, verheiratet und leben im Berliner Prenzlauer Berg. Das Paar hat sich auseinandergelebt und will sich scheiden lassen. Al, ein Automechaniker und Motorradliebhaber, fühlt sich eingeengt. Er nimmt ein paar Tage Urlaub und lässt sich durch die Stadt treiben. Li, die als Krankenschwester arbeitet, ist in ihren Gefühlen verletzt und wartet auf eine Aussprache.
Die 17-jährige Helene und ihre jüngere Schwester Asta sind nach dem Tod ihres Vaters Vollwaisen. Eine Tante aus Potsdam soll sich um die Mädchen kümmern. Diese lässt die Mädchen jedoch in Berlin, da ihre Wohnung zu klein ist. Sie will aus der Ferne achtgeben. Helene träumt davon, Stewardess oder Mannequin zu werden. Zunächst arbeitet sie jedoch an einem Fischstand. Diesen Job verliert sie ebenso wie ihre Folgetätigkeit im Exquisitgeschäft. Die Jugendfürsorgerin kontrolliert die Mädchen und beanstandet, dass Asta nicht bei der Tante lebt.
Ein Film über die DDR-Aufbaugeneration und was aus ihren Träumen wurde. Gut besetzt mit u.a. Justus Fritzsche, Günter Junghans, Rolf Ludwig und der erst kürzlich verstorbenen Renate Krößner. Geologieprofessor Satie befindet sich auf der Reise zu einer Konferenz, auf der er seine Ablehnung gegen den Bau eines neuen Staudamms darlegen will. Der Weg dorthin führt ihn zu dem Ort, an welchem er von 1948-1950 als Brigadier einer Jugendbrigade beim Bau des Staudammes gearbeitet hat. Diese Begegnung mit der Vergangenheit führt ihn zu einer kritischen Sicht auf damalige Verhaltensweisen.
Die Kasper-Serie der DEFA-Animationsstudios wurde speziell für die jüngeren Zuschauer entworfen und bietet eine wunderbare Mischung aus Unterhaltung und kindgerechten Geschichten.
Die Kasper-Serie der DEFA-Animationsstudios wurde speziell für die jüngeren Zuschauer entworfen und bietet eine wunderbare Mischung aus Unterhaltung und kindgerechten Geschichten.
Der Hochspannungsmonteur Hannes Blaschke und seine Frau Maxi, Busfahrerin, haben Familienzuwachs bekommen: Zwillinge. Das stellt sie vor ein Problem. Ihr Trabant ist zu klein, um die große Familie, zu der noch zwei Söhne und ein Hund gehören, aufzunehmen. Mithilfe seiner Brigade und eines Ministers gelingt es Hannes, einen Tschaika zu bekommen - zum Schrottpreis. Nach anfänglicher Ablehnung sieht Maxi die Staatskarosse als Gebrauchsgegenstand, während Hannes sich in der Zuvorkommenheit, die ihm plötzlich überall entgegengebracht wird, sonnt. Seine Kollegen werden über den einst so bescheidenen Hannes langsam ärgerlich. Sie verpassen dem Repräsentationsauto ein blumiges Outfit und Hannes damit einen Denkzettel.
Werbezeichner Wolfgang Schmidt ist ein miserabler Zeichner, dafür aber ein gewandter Redner und hat zahlreiche gesellschaftliche Ämter im Haus der Werbung inne. Plötzlich erscheint Siegfried Huster von der übergeordneten Dienststelle, um einen neuen Mitarbeiter für die Hauptverwaltung auszuwählen. Schmidts Kaderakte macht Eindruck, und dessen als weise eingestuftes plötzliches schweigsames Verhalten auch - er hat gerade zwei Schneidezähne eingebüßt. So macht Schmidt schweigend Karriere und fühlt sich gar nicht wohl, weil er den Aufgaben nicht gewachsen ist. Alles was er unternimmt, um sich selbst zu Fall zu bringen, wird ein Erfolg. Nur bei seiner Kollegin Cilly kommt er mit seinem Schweigen nicht so recht voran. Als er es bis zum Generaldirektor gebracht hat, wird die Fehlbesetzung endlich erkannt. Es kommt zu seinem Fall - ins Glück. Er erobert Cilly und findet - wieder mit Zähnen - als Führer bei Stadtrundfahrten eine seinem Redetalent angemessene Beschäftigung.
Dieter Schumann präsentiert ein neues Lebensgefühl der jungen Generation, die mit Hilfe der Rock-Musik ihre Lebenseinstellung und Abneigung gegenüber dem Leben der Eltern zum Ausdruck bringt. Der 1988 gedrehte Film ist ein Roadmovie. Er vermittelt einen Einblick in die DDR-Musikszene mit so bekannten Gruppen wie Feeling B, Silly, Sandow etc.
Der Hochspannungsmonteur Hannes Blaschke und seine Frau Maxi, Busfahrerin, haben Familienzuwachs bekommen: Zwillinge. Das stellt sie vor ein Problem. Ihr Trabant ist zu klein, um die große Familie, zu der noch zwei Söhne und ein Hund gehören, aufzunehmen. Mithilfe seiner Brigade und eines Ministers gelingt es Hannes, einen Tschaika zu bekommen - zum Schrottpreis. Nach anfänglicher Ablehnung sieht Maxi die Staatskarosse als Gebrauchsgegenstand, während Hannes sich in der Zuvorkommenheit, die ihm plötzlich überall entgegengebracht wird, sonnt. Seine Kollegen werden über den einst so bescheidenen Hannes langsam ärgerlich. Sie verpassen dem Repräsentationsauto ein blumiges Outfit und Hannes damit einen Denkzettel.
Eine frappierende Ähnlichkeit des Friseurs Franz Blume mit dem berühmten Schauspieler Günther Kolmin führt bei einem Urlaub in Feuerstein zu kuriosen Verwechslungen. Blumes anfänglich schüchterne Abwehrversuche sind erfolglos. Man glaubt, der Star will sein Inkognito wahren. Und bald gefällt dem Friseur die Rolle des Angehimmelten, zumal das Fräulein Petri ihm nicht mehr von der Seite weicht. Als dann schließlich der wirkliche Kolmin am Schauplatz eintrifft, ist die Peinlichkeit kaum zu ertragen. Blume ist am Ende froh, wieder er selbst zu sein und kehrt reumütig zu seiner Verlobten nach Hause zurück.
Vier Personen - ein Dramaturg, ein Komponist, ein Autor und ein Architekt - werden vom Produktionsleiter Kruse, der sich etwas leichtfertig verpflichtet hat, einen Revuefilm zu drehen, zur Realisierung des kühnen Vorhabens zusammengerufen. Der einzige, der sich hemmungslos an die große Aufgabe herantraut, ist der kleine Komponist Ritter. Die Produktionsassistentin Claudia ist nicht die Einzige, die dem unerfahrenen, aber enthusiastischen Mann misstraut. Ritter jedoch gelingt es nicht nur, die Bedenken der anderen zu zerstreuen und ihre Kreativität zu aktivieren, er gewinnt am Ende auch Claudia. Und selbstverständlich gelingt das Werk zu einer flotten mitreißenden Revue, deren musikalische, tänzerische und artistische Nummern sich sehen lassen können.
Im kleinen Städtchen Sonnethal dreht sich alles um Fußball - nach dem Willen des Bürgermeisters. Er will die Mannschaft in die Bezirksliga bringen und sich damit ins Licht der Öffentlichkeit. Um dem einseitigen Treiben Einhalt zu gebieten und den Bau eines Jugendklubs durchzusetzen, beschließt die neue Fachschuldirektorin Barbara Schwalbe, ihn mit den eigenen Mitteln zu schlagen. Sie gründet eine Mädchen-Mannschaft, die den Jungen den Schneid abkauft. Der Bürgermeister ist wütend auf Barbara, und auch zwischen den beiden Mannschaftskapitänen Brigitte und Bernd gibt es Reibereien. Doch mit weiblicher List setzen die Mädchen den Bau des Jugendklubs durch, die Jungen beteiligen sich am freiwilligen Arbeitseinsatz, und zwei glückliche Paare finden sich.
Ein erfolgreicher Zirkusfilm der DEFA mit der weltberühmten Stummfilm-Diva Henny Porten in der Titelrolle Deutschland in den späten 1920er-Jahren. Seit dem Tod ihres Mannes führt Carola Lamberti den familieneigenen Zirkus allein. Ihre Söhne Camillo, Eduard und Pero sind ausgezeichnete Artisten und sie wollen endlich auch an der Leitung des Unternehmens beteiligt werden. Plötzlich entbrennt ein Familienstreit. Es kommt zum Zerwürfnis, Carola verlässt den Zirkus. Aber die Jungen sind unerfahren, und das Unternehmen droht zu scheitern. Werden sie über ihren Schatten springen können und ihre Mutter zurückholen?
Die "Chronik der Kinder von Golzow" oder "Drei Jahrzehnte mit den Kindern von Golzow und der DEFA" ist die Geschichte einer Klasse, die 1961, wenige Tage nach dem Mauerbau, in Golzow/Oderbruch begann. Die 9 Filme, an die hier angeknüpft wird, beschreiben die Lebensabschnitte einiger dieser Kinder - den ersten Schultag, die ersten Entdeckungen, den Schulabschluss. Der 10. Film zeigt die ehemaligen Schulkinder, wie sie heute sind, in der Mitte ihres Lebens, und nach der Wende. Das Material stammt nicht nur aus den verschiedenen Lebensaltern der jetzt schon eigene Kinder erziehenden Klassenkameraden, sondern erzählt auch von ihren Eltern, von Golzow und der Landschaft. In dieser ältesten Langzeitbeobachtung der Filmgeschichte dreht sich alles um Vertrauen: der Golzower in ihre "Beobachter", der Kinder in die "Onkels" vom Film, den Zeugen ihres Lebens.
Schauplatz: Berlin - DDR. Hier in einer Atmosphäre großstädtischer Anonymität leben Carola, Sabine und Heike. Jede von ihnen sucht eigenwillig nach Liebe. Der Film vermittelt ungewohnte Einblicke in den Alltag dreier selbstbewusster junger Mütter, die sich nicht scheuen ihre Wünsche, Ängste, Fehler und Sehnsüchte vor der Kamera zu formulieren.
Die Verfilmung des Anfang des 18. Jahrhunderts in Krakau angesiedelten "Bettelstudenten" von Millöcker beginnt mit der Begegnung Simons und des polnischen Freiheitskämpfers Jan - in der Kutsche der gräflichen Familie Nowalska. Simon zieht mit der Gitarre durchs Land, um sich sein Studium zu verdienen, Jan ist auf der Flucht vor sächsischen Besatzungs-Soldaten. Sie verlieben sich in die beiden Nowalska-Töchter Laura und Bronislawa und fahren mit ihnen zum Fest des Adligen Ollendorf, des von August dem Starken eingesetzten Gouverneurs. Als Ollendorf Laura zu nahe tritt, versetzt deren Mutter ihm einen Schlag mit dem Fächer. Simon und Jan werden aufgrund ihres höhnischen Lachens von Ollendorf eingesperrt. Aus Rache an Mutter Nowalska will er den armen Studenten Simon als Fürsten verkleiden und mit ihr verheiraten. Doch Jan und Simon überrumpeln Ollendorf und jagen ihn mithilfe politischer Häftlinge davon.
Ein märkisches Dorf in der Nachkriegszeit. Anna Drews – von allen nur Anne genannt – wird Bürgermeisterin des Ortes. Ihr aus der Kriegsgefangenschaft heimgekehrter Jugendfreund Jupp kann die neue berufliche Tätigkeit seiner Freundin nicht akzeptieren und fordert sie auf, das Amt niederzulegen. Einen Feind hat Anne in ihrem Amtsvorgänger, dem Großbauern Lehmkuhl. Als Anne trotz fehlender Genehmigung einen Schulneubau im Dorf umsetzt, informiert Lehmkuhl den Landrat. Anne droht die Absetzung als Bürgermeisterin.
Der gutsituierte Bibliothekar Karl Erp, Mitte vierzig, zwei Kinder, führt seit Jahren eine langweilige Ehe. Die Liebe zu seiner jungen Praktikantin Fräulein Broder reißt ihn aus der Lethargie. Er sagt seiner Frau Elisabeth, dass zwischen ihnen nie Liebe gewesen sei, er sie nur geheiratet habe, um ihr einen Gefallen zu tun, und zieht zu Fräulein Broder. Von deren Mutter zur Rede gestellt, verspricht er die Scheidung und spätere Hochzeit mit ihrer Tochter. Doch der Auftrieb, den Karls Elan durch die neue Beziehung bekommen hat, erlischt im bescheidenen Alltag. Er bringt nicht die Kraft auf, ein neues Leben zu beginnen, sehnt sich nach der alten Bequemlichkeit und geht schließlich zu Elisabeth, in eine zerrüttete Ehe, zurück.
Während des Dreißigjährigen Krieges verliebt sich Christine, ein Waisenkind, in den Obristen Graf Merian. Um immer bei ihm zu sein, zieht sie sich Männerkleider an, wird Trossjunge und später sogar Kornett - nur die Marketenderin kennt ihr Geheimnis. Nach und nach begreift Christine, dass der Mann, den sie liebt, vom Kriege verroht und keines wahren Gefühls mehr fähig ist. Als sie sich ihm an Stelle einer Bauerndirne hingibt, ist sie entsetzt von seiner Brutalität. Sie erschießt ihn im Duell. Als Kornett wird sie zum Tode verurteilt, doch als Frau freigesprochen.
Der Ingenieur und Testfahrer Fred kann sich mit dem Beruf seiner Freundin Petra nicht abfinden. Sie ist Automechanikerin und er der Meinung, dies schade ihrer Weiblichkeit. Da Petra ihre Arbeit liebt und nicht bereit ist, sie gegen eine "weibliche" einzutauschen, kommt es ständig zu Streit - bis der Trubel der Leipziger Messe, auf die Petra unversehens gerät, der anachronistischen Einstellung Freds ein Ende bereitet. Und zwar durch Eifersucht. Er muss erleben, dass der zauberhaft aussehenden Freundin die Männer scharenweise den Hof machen. Und wäre Petras Liebe zu ihm nicht so groß, dann hätte seine späte Einsicht auch nichts genützt.
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