Bordertown
Janina wacht auf einem treibenden Segelboot neben einer Leiche auf. Sie kann sich an nichts erinnern. Aus politischer Räson wird sie in U-Haft gesteckt, um Anschuldigungen, Angehörige der Polizei würden bevorzugt behandelt, vorzubeugen. Sorjonen und Pauliina sind fassungslos. Da Sorjonen nicht ermitteln darf, weil es sich um seine Tochter handelt, dreht er fast durch. Taina fährt mit ihm zu anderen, scheinbar unbedeutenden Fällen, um ihn zu beschäftigen: Der Mann einer Maklerin ist seit einem Monat verschwunden. Einem Bauern wurden Schweine geklaut. Die Frau eines Richters ist an einer allergischen Überreaktion gestorben. Schließlich stirbt auch noch eine alte Frau im Altersheim an einer Fehlmedikation. Sorjonen wäre nicht er selbst, wenn er die Zusammenhänge nicht erkennen würde. An den Schweinen wurde eine Droge ausprobiert, die mit dem Tod der Richtersgattin zu tun haben könnte. Diese Droge könnte auch zu Janinas Amnesie geführt haben. Der Mann der Maklerin ist der wahre Eigentümer des Bootes, auf dem Janina und der Tote waren. Und der Sohn der toten Seniorin ist Bau-Sachverständiger bei der Stadt und kennt die Maklerin. Das Netz ist so fein und intelligent gewebt, dass nur ein wahres Mastermind hinter den Morden und Intrigen stecken kann. Als Sorjonen bei seinen Recherchen den Arzt und Biochemiker Lasse Maasalo um Rat fragt, da dieser häufig der Polizei hilft, gibt der ihm eine eigenartig falsche Auskunft. Sorjonen wird schlagartig klar: Maasalo ist das diabolische Superhirn.



















