Kasper
Die Kasper-Serie der DEFA-Animationsstudios wurde speziell für die jüngeren Zuschauer entworfen und bietet eine wunderbare Mischung aus Unterhaltung und kindgerechten Geschichten.
Die Kasper-Serie der DEFA-Animationsstudios wurde speziell für die jüngeren Zuschauer entworfen und bietet eine wunderbare Mischung aus Unterhaltung und kindgerechten Geschichten.
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In der renommierten Artisten-Pension passiert ein Mord. Hauptmann Brückner leitet die Ermittlungen. Verdächtig sind alle im Haus, sind sie doch ehemalige Kollegen des ermordeten Artisten Jan Gruyter. Und dessen zwielichtiges Leben bietet viele Motive. Zauberer Colanta beispielsweise weiß, dass Gruyter vor zwanzig Jahren Antifaschisten an die Gestapo verraten hat. Ein unauffälliger Schlüsselabdruck führt die Kriminalisten schließlich auf die richtige Spur: die Hundedresseurin Sievers. Sie wird als ehemalige Komplizin und Mörderin Gruyters, der mit Rauschgift handelte, entlarvt.
Ein eindrucksvolles filmisches Porträt einer Fabriklandschaft. 365 Tage im Jahr läuft die Anlage im Zementwerk von Bernburg. Stillstand gibt es nur bei Reparaturen. Im Film kommen die einzelnen Arbeiter einer Reparaturbrigade zu Wort. Ein Drehofen muss wieder funktionstüchtig gemacht werden. Mit Prämien lockt der Betriebsdirektor, um den vorgegebenen Zeitrahmen noch zu unterbieten. Die Arbeiter berichten über die Bedingungen, die Probleme und die Unzulänglichkeiten im Werk. Der Film gibt einen sehr realistischen Einblick in die Arbeitswelt eines untergegangenen Landes.
Der Dokumentarfilm berichtet von Anke, Birgit und Katrin, die eine Ausbildung zur Rinderzüchterin mit Abiturabschluss machen. Für diese Zeit leben sie in einem Internat. Die drei Mädchen erzählen von ihrem Alltag und stellen Überlegungen zu ihrer Zukunft an.
70 Tage nach dem Regierungsbeschluss über den Bau des Kombinates Schwarze Pumpe wird der Grundstein dafür gelegt. Im Trick wird das Projekt mit seinen einzelnen Bauetappen erläutert. (Beschluss 21.6.1955)
Dieser Farb-Dokumentarfilm berichtet über die Menschen aus der Lausitz, die konfrontiert werden mit der Verwüstung ihrer schönen Landschaft, ausgelöst durch eine verfehlte Energiepolitik der DDR. Die eindrucksvollen Filmaufnahmen werden mit einer bedrohlichen elektronischen Musik unterlegt und unterstreichen so den sichtbaren Zerfall der Landschaft, das Auseinanderbrechen von gewachsenen sorbisch-geprägten Dörfern und Lebensgemeinschaften und der Kultur. Der Schriftsteller Jurij Koch, der Landschaftsarchitekt Otto Rindt, der Baggerführer und Liedermacher Gerhard Gundermann sowie Heinjak Strittmatter versuchen mit ihren Mitteln gegen diese Energiepolitik anzugehen, ihre offenen Interviews und Meinungen sowie Zitate aus den Büchern des Lyrikers Koch unterstreichen die Sorge um die geliebte Heimat und Natur.
Der Film führt in das Gebiet der Niederlausitz, mit seiner reizvollen Natur. Geprägt ist diese Gegend aber auch von Tagebauen und Kraftwerken, die die Lebensweise der Menschen mitbestimmen. Vorgestellt wird ein Spreewaldkahnfahrer und seine Familie, die ein starkes Gemeinschaftsgefühl verbindet. Beobachtungen des Alltags, in deren Mittelpunkt immer wieder die Küche steht, wo sich die Familie trifft, werden mit den Gedanken des Mannes über die Verbundenheit des Menschen mit der Natur verknüpft.
Bei einem Massaker in einem Dorf der Cheyenne am Sand Creek 1864 zerbricht der Soldat Jack Birch, genannt Harmonika angewidert die amerikanische Flagge. Nachdem er dem Indianermädchen Rehkitz das Leben gerettet hat, sucht er die Freundschaft der Indianer. Langsam überwindet Rehkitz' Bruder Harter Felsen seine Vorurteile. Harmonika heiratet Rehkitz. Eines Tages wird sie von Weißen ermordet. Harmonika sucht und findet den Täter, kann sich aber zur Rache nicht entschließen resigniert ergibt er sich dem Alkohol. Doch dann sieht er den in Gefangenschaft geratenen Freund Harter Felsen, befreit ihn, und sie werden Blutsbrüder. Gemeinsam ziehen sie mit den Cheyenne in den Freiheitskampf.
Tokei-itho, der junge Kriegshäuptling, versucht aufopferungsvoll, das Gebiet der Dakota-Stämme gegen die weißen Eindringlinge zu schützen. Doch der Kampf ist aussichtslos. Gepeinigt von unmenschlichen Lebensbedingungen, entschließen sich die Indianer, aus der Reservation zu fliehen. Ein langer Weg in Richtung Kanada beginnt.
Die Würzburger "Concordia"-Handelsgesellschaft ist eine getarnte Dienststelle des MID, Geheimdienst der US-Army. Seit Jahren wird von hier aus mit allen Mitteln der Spionage, Sabotage und Diversion versucht, den sozialistischen deutschen Staat zu untergraben. Einen günstigen Zeitpunkt für einen militärischen Schlag sieht man in unmittelbarer Nähe. Die Pläne dafür befinden sich im Safe von Major Collins. Hansen arbeitet seit Jahren für ihn - und den Staatssicherheitsdienst der DDR. Dass es eine undichte Stelle gibt, weiß auch Sicherheitschef Colonel Rock, aber Hansen hat bisher jeder Überprüfung standgehalten. Sein Auftrag lautet jetzt: Beschaffung der Pläne, damit sie öffentlich gemacht werden können. Es gelingt Hansen, sie aus dem Safe zu holen und mit ihnen in einer atemberaubenden Flucht in die DDR zu gelangen.
Günther Simon, Renate Küster und Gisela May in einem Kriminalfilm nach einem authentischen Fall. Berlin in den 1950er Jahren. Die Ostberliner Kriminalpolizei beschäftigt sich seit mehreren Monaten mit dem Schmuggel von PVC über die Sektorengrenze in Richtung Westen. Hinter diesen Aktionen steckt eine organisierte Schieberbande, die im Auftrag von westlichen Chemiebetrieben handelt. Ihr Treffpunkt ist der „Treff Aimée“ im Westsektor. Die Tochter des Kriminalrats Schubert, der in diesen Fällen ermittelt, arbeitet als Sachbearbeiterin in der Hauptverwaltung Chemie. Sie entdeckt, dass die DDR mehr Gips ausführt, als sie produziert. Weitere Nachforschungen ergeben, dass die Bande PVC Pulver aus PVC Abfällen produziert und das Pulver, als Gips getarnt, in den Westen verschiebt. Die Schieberbande ist nun gewarnt und versucht mit allen Mitteln, die weitere Aufklärung zu verhindern.
Auf der Autobahn Berlin-Leipzig wird in einem brennenden Unfallwagen ein Toter gefunden. Die Ermittlungen der Polizei ergeben: Mord. Fundstücke im Wagen deuten auf Goldschmuggel hin. Bei der Beerdigung des Ermordeten wird dessen Bekanntenkreis unter die Lupe genommen. Verdächtig sind alle. Die Spur führt den Kriminalisten Lindner in eine Bar. Die Fingerabdrücke des Barkeepers Lundas überführen ihn als Mörder. Lindner aber will an die Hintermänner. Unter Zuhilfenahme modernster Technik wird Lundas überwacht und eine Verbindung zu westdeutschen Mittelsmännern festgestellt. Um jedoch die Identität des Bosses zu ermitteln, stellen die Kriminalisten eine Falle, in die dieser auch tappt. Es ist ein Friseurmeister aus dem Freundeskreis des Ermordeten.
In der renommierten Artisten-Pension passiert ein Mord. Hauptmann Brückner leitet die Ermittlungen. Verdächtig sind alle im Haus, sind sie doch ehemalige Kollegen des ermordeten Artisten Jan Gruyter. Und dessen zwielichtiges Leben bietet viele Motive. Zauberer Colanta beispielsweise weiß, dass Gruyter vor zwanzig Jahren Antifaschisten an die Gestapo verraten hat. Ein unauffälliger Schlüsselabdruck führt die Kriminalisten schließlich auf die richtige Spur: die Hundedresseurin Sievers. Sie wird als ehemalige Komplizin und Mörderin Gruyters, der mit Rauschgift handelte, entlarvt.
Dieser Animationsfilm entstand nach einem Märchen der Brüder Grimm. Die Musik zum Film schrieb der berühmte Komponist Arndt Bause. „Wir sind eine feine Familie, sechs Kinder und meine Ottilie“. So singt der arme Kunz beim Holz sammeln sein Lied, während zu Hause seine sechs hungrigen Kinder und Frau Ottilie auf etwas Essbares warten. Eines Tages entdeckt Kunz das Geheimnis der Höhle im Berg Simeli. Wilde Räuber sind hier zu Hause und verwahren da ihre geraubten Schätze. Kunz nutzt die Gelegenheit und nimmt von diesem Diebesgut ab und zu etwas mit und so müssen seine Frau und die sechs Kinder keinen Hunger mehr leiden. Jedoch der reiche und geizige Nachbar des Kunz kommt ebenfalls dem Geheimnis des Berges auf die Spur.
Die Kasper-Serie der DEFA-Animationsstudios wurde speziell für die jüngeren Zuschauer entworfen und bietet eine wunderbare Mischung aus Unterhaltung und kindgerechten Geschichten.
Die "Chronik der Kinder von Golzow" oder "Drei Jahrzehnte mit den Kindern von Golzow und der DEFA" ist die Geschichte einer Klasse, die 1961, wenige Tage nach dem Mauerbau, in Golzow/Oderbruch begann. Die 9 Filme, an die hier angeknüpft wird, beschreiben die Lebensabschnitte einiger dieser Kinder - den ersten Schultag, die ersten Entdeckungen, den Schulabschluss. Der 10. Film zeigt die ehemaligen Schulkinder, wie sie heute sind, in der Mitte ihres Lebens, und nach der Wende. Das Material stammt nicht nur aus den verschiedenen Lebensaltern der jetzt schon eigene Kinder erziehenden Klassenkameraden, sondern erzählt auch von ihren Eltern, von Golzow und der Landschaft. In dieser ältesten Langzeitbeobachtung der Filmgeschichte dreht sich alles um Vertrauen: der Golzower in ihre "Beobachter", der Kinder in die "Onkels" vom Film, den Zeugen ihres Lebens.
Die "Chronik der Kinder von Golzow" oder "Drei Jahrzehnte mit den Kindern von Golzow und der DEFA" ist die Geschichte einer Klasse, die 1961, wenige Tage nach dem Mauerbau, in Golzow/Oderbruch begann. Die 9 Filme, an die hier angeknüpft wird, beschreiben die Lebensabschnitte einiger dieser Kinder - den ersten Schultag, die ersten Entdeckungen, den Schulabschluss. Der 10. Film zeigt die ehemaligen Schulkinder, wie sie heute sind, in der Mitte ihres Lebens, und nach der Wende. Das Material stammt nicht nur aus den verschiedenen Lebensaltern der jetzt schon eigene Kinder erziehenden Klassenkameraden, sondern erzählt auch von ihren Eltern, von Golzow und der Landschaft. In dieser ältesten Langzeitbeobachtung der Filmgeschichte dreht sich alles um Vertrauen: der Golzower in ihre "Beobachter", der Kinder in die "Onkels" vom Film, den Zeugen ihres Lebens.
Paul und Paula kennen sich schon lange - vom Sehen. Sie sind im selben Viertel aufgewachsen. Paul hat beruflich Karriere gemacht, aber führt eine unglückliche, zur Routine erstarrte Ehe. Paula lebt allein mit ihren beiden Kindern. Bei ihrer ersten wirklichen Begegnung werden beide von einer leidenschaftlichen Liebe erfasst. Für Paula, die schon mit dem Gedanken gespielt hat, eine "Sicherheits-Ehe" mit Reifen-Saft einzugehen, ein Glücksgefühl, dem sie sich kompromisslos hingibt. Paul dagegen ist verwirrt und nicht bereit, seine gesellschaftliche Position als Mitarbeiter im Ministerium für Außenhandel aufs Spiel zu setzen. Er genießt den kurzen Augenblick des Glücks und wahrt ansonsten den Schein - in der Ehe und vor seinen Kollegen. Für Paula wird der Unfalltod ihres Kindes zum auslösenden Moment, sich von Paul, der sich nicht zu ihr bekennt, zu trennen. Erst angesichts des Verlusts erkennt er die Tiefe seiner Liebe und auch, dass Paula ihn braucht. Aber nun verweigert sie sich. Paul wirft alle Scheu und die Angst vor den zu erwartenden Konsequenzen von sich, belagert tagelang Paulas Wohnungstür, die er schließlich unter dem Beifall der Hausbewohner mit einer Axt einschlägt - und erobert Paula zurück. Doch das gemeinsame Kind, Paulas drittes, bringt ihr den Tod.
Nur widerwillig nimmt die etwa 30-jährige, selbstbewusste Ostberliner Journalistin Marga den Auftrag an, die gleichaltrige, aufstrebende Sängerin Anne zu interviewen. „Trällernde Halbidioten“ mag sie eigentlich nicht. Doch auf die routinierten Fragen der Reporterin – „Was machen Sie am liebsten in der Freizeit?“ – gibt die Künstlerin ungewöhnliche Antworten – „Ich mag Sex“.
Der Ingenieur und Testfahrer Fred kann sich mit dem Beruf seiner Freundin Petra nicht abfinden. Sie ist Automechanikerin und er der Meinung, dies schade ihrer Weiblichkeit. Da Petra ihre Arbeit liebt und nicht bereit ist, sie gegen eine "weibliche" einzutauschen, kommt es ständig zu Streit - bis der Trubel der Leipziger Messe, auf die Petra unversehens gerät, der anachronistischen Einstellung Freds ein Ende bereitet. Und zwar durch Eifersucht. Er muss erleben, dass der zauberhaft aussehenden Freundin die Männer scharenweise den Hof machen. Und wäre Petras Liebe zu ihm nicht so groß, dann hätte seine späte Einsicht auch nichts genützt.
Auf den Färöer-Inseln fristen die Menschen mit Vogelfang ein kärgliches Dasein. Kaufmann Brause zahlt ihnen wenig und macht ein gutes Geschäft. Das gerät in Gefahr, als Dr. Sten Horn vermutet, dass die jährlich auftretende gefährliche Seuche, bei der Dutzende Bewohner sterben, von Vögeln übertragen wird. Brause zwingt die Leute trotzdem zur Arbeit und unterschlägt das Telegramm vom Kopenhagener Forschungsinstitut, das die Vermutungen Horns bestätigt. Der, unterstützt von seinem Vetter Arne, klärt die Inselbewohner auf, und der gierige Brause kann nur noch die Flucht ergreifen.
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