Dr. med. Sommer II
Ein kleines Krankenhaus irgendwo in der DDR. Hierher kommt Dr. med. Sommer (Nr. II, da der Oberarzt ebenfalls Sommer heißt), um seine Facharztausbildung als Chirurg zu absolvieren. Er kommt mit Idealen, vor allem möchte er ein Vertrauensverhältnis zu den Patienten und Kollegen herstellen. Gewissenhaft, freundlich und aufmerksam versucht er, im Klinikalltag seinem Ideal gerecht zu werden. Wenn ihm etwas kritikwürdig erscheint, greift er selbstverständlich ein: streitet mit einem jungen Kollegen über dessen zynische Haltung, sorgt dafür, dass die Schwesternschülerin Emmylie nicht als Putzfrau ausgenutzt wird. Er beherzigt die Ratschläge des routinierten Oberarztes und des weitsichtigen Professors, hat Erfolge, muss aber auch mit Rückschlägen fertig werden, z. B. dem Selbstmord eines krebskranken Patienten, dem er die Wahrheit über seinen Zustand offenbarte.



















