Gut gemeinter Zuruf oder das Kleefest
Ein Dorf in der Republik feierte im Sommer 1976 sein traditionelles Kleefest. In Form eines politischen Feuilletons vermittelt der Film dem Zuschauer das neue Lebensgefühl der Menschen auf dem Lande.
Ein Dorf in der Republik feierte im Sommer 1976 sein traditionelles Kleefest. In Form eines politischen Feuilletons vermittelt der Film dem Zuschauer das neue Lebensgefühl der Menschen auf dem Lande.
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Die Schüler Franz und Schorsch sind der Schrecken aller Lehrer. Ständig zu Unfug aufgelegt, stören sie den Unterricht. Der Rest der Klasse sieht tatenlos zu. Nur die neue Mitschülerin Vera ist entsetzt und versucht, den Jungen ins Gewissen zu reden - ergebnislos. Erst mithilfe ihres Vaters findet sie einen Weg, den Tatendrang der Jungen in sinnvolle Bahnen zu lenken: Sie entdeckt deren Interesse für Eisenbahnen und organisiert für die Klasse eine Besichtigung des Lokomotivwerkes der Stadt.
Tim ist glücklich, als Pioniere bei ihm aufschlagen. Die Kinder freunden sich an, und er darf mit ihnen nach Sundevit fahren. Einen Auftrag muss er vor der Reise noch schnell erledigen. Obwohl ihm die Zeit davonläuft, hilft er Menschen, die ihn um Hilfe bitten. Endlich zurück, sind die Pioniere weg. Er gerät in Gefahr, als er ihnen nachfährt. Mit einiger Hilfe erreicht er seine Freunde doch noch.
Nicki ist zwölf Jahre alt und hat schon eine Menge Pflichten. Seit die Mutter tot ist, führt sie praktisch den Haushalt und kümmert sich um die drei jüngeren Geschwister. Das bringt Probleme, auch in der Schule hat sie zurzeit Schwierigkeiten, besonders in Mathematik. Und die Mathematiklehrerin, Fräulein Lorenz, kann sie überhaupt nicht leiden. Manchmal flüchtet sich Nicki in den Traum, eine Königin zu sein. Dann holt sie sich vom Lordkanzler Ratschläge, wie ihre Probleme zu lösen sind. Er empfiehlt ihr zu lernen und Fräulein Lorenz durch gute Leistungen zu verblüffen. Was sie auch tut. Und als der Vater ausgerechnet die Lehrerin heiraten will, da sind die Fronten schon etwas gelockert.
Wie sich doch die Zeiten und die Plätze wandeln! Der Kollwitzplatz im Herzen des Prenzlauer Bergs, Mitte der 1980er Jahre. Dieser Dokumentarfilm erzählt von seiner wechselhaften Geschichte und von seiner Namensgeberin. Der Fotograf Horst Sturm griff bereits nach dem Krieg zur Kamera und hielt so im Bild die Veränderungen des Platzes fest. Er beschreibt die Lebensumstände in seiner Umgebung, die historischen Gebäude und die in dieser Zeit beginnenden Sanierungsmaßnahmen, welche dem Platz bereits in der DDR-Zeit ein neues Gesicht gaben.
Stalinallee in Berlin. Dieser schwarz-weiß-Dokumentarfilm berichtet über die alte Frankfurter Allee, welche anlässlich des 70. Geburtstags von Stalin am 21. Dezember 1949 mit einem feierlichen Akt in "Stalinallee" umbenannt wurde. Anhand historischer Fotos und ausführlicher Filmrückblicke wird die bewegende Geschichte der Straße und ihrer dort lebenden Menschen ab dem 16. Jahrhundert bis hin zur Vereinigung zwischen KPD und SPD zur SED im Jahre 1946 dokumentiert. Im November 1951 schlug das ZK der SED ein nationales Aufbauprogramm für Berlin vor, dazu gehörte vor allen Dingen der Ausbau der Stalinallee mit neuen Wohnkomplexen nach russischem Vorbild für die arbeitende Klasse. Es meldeten sich mehr als 45.000 freiwillige Aufbauhelfer, die nach ihrer täglichen Arbeit bei der Enttrümmerung halfen, um den Aufbau voranzutreiben. Nach einer Rekordbauzeit konnten wiederum in einem feierlichen Akt die ersten Bewohner am 7. Januar 1953 ihre vergleichsweise luxuriösen Wohnungen auf der Stalinallee beziehen. Die gewählten Kommentare entsprechen dem Zeitgeist des Kalten Krieges, dabei wird vor allem Kritik an der Westberliner Politik und Lebensweise laut.
Die untere Halle des Bahnhofs Berlin-Lichtenberg in der Zeit der beginnenden Auflösung der DDR, Anfang Oktober 1989. Die Arbeit der Kollegen von "Imbiß Spezial" zur Versorgung all derer, die unterwegs sind, vor dem Hintergrund steter amtlicher Erfolgsmeldungen und Verlautbarungen, in denen die Zeit von August bis Oktober zur Agonie des Wartens auf das Ende gerinnt. Genaue Beobachtungen von Menschen und ihrer Arbeit im plötzlich wahrnehmbaren Fluss der Geschichte.
Der 1874 geborene Karl Foerster gründete vor über 100 Jahren eine Gärtnerei in Potsdam-Bornim für winterharte Stauden. Seine botanischen Erfolge führten zu einer internationalen Würdigung seiner Tätigkeit als Züchter und Vordenker moderner, naturnaher Gartengestaltung. Für Karl Foerster war jede Pflanze ein Individuum. Als dieser Film gedreht wurde, war er bereits 92 Jahre alt. „Wenn ich noch einmal auf die Welt komme, werde ich wieder Gärtner, und das nächste Mal auch noch. Denn für ein einziges Leben ward dieser Beruf zu groß.“ Karl Foerster
Ein Dorf in der Republik feierte im Sommer 1976 sein traditionelles Kleefest. In Form eines politischen Feuilletons vermittelt der Film dem Zuschauer das neue Lebensgefühl der Menschen auf dem Lande.
Nicki ist zwölf Jahre alt und hat schon eine Menge Pflichten. Seit die Mutter tot ist, führt sie praktisch den Haushalt und kümmert sich um die drei jüngeren Geschwister. Das bringt Probleme, auch in der Schule hat sie zurzeit Schwierigkeiten, besonders in Mathematik. Und die Mathematiklehrerin, Fräulein Lorenz, kann sie überhaupt nicht leiden. Manchmal flüchtet sich Nicki in den Traum, eine Königin zu sein. Dann holt sie sich vom Lordkanzler Ratschläge, wie ihre Probleme zu lösen sind. Er empfiehlt ihr zu lernen und Fräulein Lorenz durch gute Leistungen zu verblüffen. Was sie auch tut. Und als der Vater ausgerechnet die Lehrerin heiraten will, da sind die Fronten schon etwas gelockert.
Moritz ist ein neunjähriger Junge, der seine Umwelt mit seiner Langsamkeit in Verzweiflung bringt: den Vater, der ein kühler Rechner ist, die Mutter, zwischen Arbeit, Haushalt und Fernstudium immer in Eile, den Mathelehrer, weil er wegen Moritz nie den Plan schafft. Seine drei Schwestern nennen ihn einfach Trödelhannes. Dabei ist Moritz nur ein Junge, der über alles gründlich nachdenkt und den selbst die alltäglichsten Gegenstände zu Fantasie-Exkursen anregen. Sich von allen missverstanden fühlend, flieht er eines Tages und versteckt sich in der Litfaßsäule am Marktplatz. Dort kampiert er ein paar Tage, lernt eine sprechende Katze kennen, die ihn über das Leben aufklärt, ein Mädchen vom Zirkus und den Straßenfeger, der sein Freund wird. Er macht dem Jungen begreiflich, dass Weglaufen nicht zur Lösung seiner Probleme führt. Während Moritz von allen gesucht wird, entschließt er sich freiwillig, zurückzugehen und sich durchzuboxen.
Ottokar geht in die 5. Klasse und hat eine auffallende Eigenart: Er mischt sich überall ein, wo er Ungerechtigkeiten zu entdecken glaubt, außerdem ist er sehr hilfsbereit und schreckt dabei auch vor kleinen Lügen nicht zurück. An Lehrer Kunz rächt er sich, weil der die Mädchen bevorzugt und schwache Schüler demütigt. Mit dem Heuchler Pillenheini, der bei der Gruppenratswahl gegen ihn stimmt, prügelt er sich. Zusammen mit Freund Sigi schleppt er einen betrunkenen Schüler aus der 10. Klasse nach Hause, was ihm Ärger mit dessen Mutter einbringt. Ruhm erntet er nicht mit seinen Taten, aber der neue Lehrer Burschelmann erkennt den guten Kern in ihm und bringt ihn in den Gruppenrat, um seine Aktivitäten in für alle nützliche Bahnen zu lenken. Für Ottokar allerdings ist der nächste Ärger schon vorprogrammiert, er mischt sich auch weiterhin überall ein.
Die Schüler Franz und Schorsch sind der Schrecken aller Lehrer. Ständig zu Unfug aufgelegt, stören sie den Unterricht. Der Rest der Klasse sieht tatenlos zu. Nur die neue Mitschülerin Vera ist entsetzt und versucht, den Jungen ins Gewissen zu reden - ergebnislos. Erst mithilfe ihres Vaters findet sie einen Weg, den Tatendrang der Jungen in sinnvolle Bahnen zu lenken: Sie entdeckt deren Interesse für Eisenbahnen und organisiert für die Klasse eine Besichtigung des Lokomotivwerkes der Stadt.
Das Mädchen Irka und die blinde, alte Stute Raya sind Freunde. Sie reiten gemeinsam aus, das Tier reagiert auf die kleinste Regung Irkas. Als Raya ein Fohlen bekommt, wendet sich Irka jedoch mehr dem Kleinen zu. Der Vater verspricht, sie könne das Fohlen behalten. Eines Tages jedoch eröffnet er ihr, dass sie sich von einem Pferd trennen müsste. Irka selbst soll entscheiden, von welchem.
Ein Saloon-Pianist sitzt am Klavier und ruft seine Fans zusammen. Er erzählt, was im vorherigen Teil geschah. Die erfahrenen Westerner Hobble Frank und Tante Droll haben dem alten Indianerhäuptling "Weiser Bär" versprochen, den Plan seines wohlbehüteten Heiligtums im Silbersee seinen Erben, dem Großen und dem Kleinen Bären, zu übergeben. Der Banditenchef Brinkley stiehlt diesen Plan und will mit seiner Bande den Schatz rauben. Winnetou und Old Shatterhand beteiligen sich an der Verfolgung der Gangster und sorgen für ihre Gefangennahme. Die Räuber werden in die Hände des Militärs übergeben, ihnen gelingt aber die Flucht und der Diebstahl einiger Pferde. Der Klugheit der Bärenindianer und der Pfiffigkeit der Westerner sind die Banditen allerdings nicht gewachsen. Sie werden unschädlich gemacht. Winnetou und Old Shatterhand haben wie immer der Gerechtigkeit zum Sieg verholfen.
Nordamerika 1875/76: Nach einem Goldfund in den Black Hills, einem Vorgebirge der Rocky Mountains, ziehen viele gierige Goldgräber, Abenteurer und Bodenspekulanten in das Gebiet, das den Dakota-Indianern gehört. Vor allem der Weiße Bludgeon versucht die ansässigen Indianer mit allen Mitteln zu vertreiben und scheut sogar vor einem bewaffneten Überfall nicht zurück, bei dem er mit seinen Männern das Indianerdorf niederbrennt. In der Goldgräberstadt entbrennt eine grausame Schlacht, in der Häuptling Weitspähender Falke den Bodenspekulanten Bludgeon in einem dramatischen Showdown tötet. Heraneilende Soldaten verhindern in letzter Minute die Niederlage der Weißen.
Anhand von Zeitzeugnissen, Bildern, Stichen, Zitaten und Äußerungen werden die Leistungen und das Wirken des Begründers unserer heutigen Volkssportbewegung in Erinnerung gebracht. Johann Friedrich GutsMuths (1759-1839) entwicklete ein ganzes System gymnastischer Übungen für die Jugend und fasste es in dem Buch "Gymnastik für die Jugend" als eine Art Unterrichtsbuch zusammen. In einer Zeit als sportliche Betätigung verpönt war, ließ er in der Salzmannschen Erziehungsanstalt in Schnepfenthal tagtäglich mindestens eine Stunde turnen. An dieser ehemaligen Wirkungsstätte werden an der EOS "Salzmann" (Erweiterte Oberschule mit erweitertem fremdsprachlichen Unterricht) Traditionen gepflegt.
Junge Leute erzählen vor der Kamera über ihre Vorstellungen von der Ehe, über Pläne für ihr zukünftiges Leben. Die geäußerten Meinungen werfen Fragen auf, deuten Probleme an, für die dem Zuschauer keine Lösungen angeboten werden. Sie sind Anlass zum Nachdenken.
Die „Hochwaldmärchen“-Trilogie ist eine Reihe von Dokumentarfilmen des DEFA-Studios für Dokumentarfilme (Produktionsgruppe „Sorbischer Film“) unter der Regie von Peter Rocha (1987-1990). Sie porträtiert den Spreewald und die Lausitz, thematisiert jedoch eindringlich die Zerstörung der Umwelt und sorbischer Lebensräume durch den Braunkohletagebau. - Hochwaldmärchen (1987): Dokumentiert den Spreewald und fügt alten Sagen neue Gedanken von Kindern über die Natur hinzu. - Leben am Fließ – W Błotach (1989/1990): Zeigt das Leben im Spreewald, oft unter dem Aspekt der Umweltzerstörung. - Die Schmerzen der Lausitz (Žałosći nam Łužyca) (1989/1990): Behandelt die tiefgreifenden Veränderungen und Umweltschäden in der Lausitz.
Was fangen unsere Jugendlichen mit ihrer Zeit an? Was machen sie oder was können sie tun? Im Zille-Klub beobachtet die Kamera junge Menschen, die ihre Freizeit nicht befriedigend auszufüllen wissen. Im "Haus der jungen Talente" werden ihnen Anregungen gegeben, wie man auch im Klub die Freizeit sinnvoll verleben kann.
In den 40er-Jahren des 19. Jahrhunderts schließen die Mimbreno-Apachen in "Neu-Spanien" mit einer mexikanischen Minengesellschaft einen Vertrag, der den Mexikanern die Schürfrechte auf Indianergebiet gewährt. Die Lagerstätten von Edelmetallen aber haben auch den amerikanischen Geologen Johnson auf den Plan gerufen. Er will das Land, richtet in der Siedlung Santa Rita mit einer Armee-Kanone ein Massaker unter den Indianern an. Für die Skalpe kassiert er außerdem eine riesige Prämie. Nur wenige Indianer haben überlebt und fliehen, unter ihnen Häuptling Ulzana. Gemäß den Stammesgesetzen verfolgen sie den Mörder, um Rache zu üben.
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