Frauen, die Geschichte machten, Staffel 1
Sie war erst 21 Jahre alt, als die Nazis sie aufs Schafott schickten. Ihr Vergehen: Mut, sich gegen das Unrecht aufzulehnen und die Verbrechen des Regimes öffentlich anzuklagen. Gemeinsam mit ihrem Bruder Hans war Sophie Scholl am 18. Februar 1943 verhaftet worden, nachdem sie an der Münchner Universität Flugblätter verteilt hatten. Kurz nach der Katastrophe von Stalingrad war das Nazi-Regime besonders bemüht, jeglichen Widerstand im Keim zu ersticken. Die Stimmung innerhalb der Bevölkerung drohte im 4. Kriegsjahr zu kippen, längst waren die anfängliche Begeisterung und Siegesgewissheit erloschen. Auch Sophie Scholl hatte sich anfangs vom schönen Schein der Diktatur blenden lassen und war freiwillig dem BDM beigetreten. Doch gehörte die junge Frau nicht zu den vielen Millionen, die über die Zeichen des Terrors hinwegsahen. Sie schloss sich der studentischen Widerstandsgruppe Weiße Rose an, die das wahre Gesicht der Diktatur bloßlegte. Die Nazis machten kurzen Prozess: schon 4 Tage nach ihrer Verhaftung wurde Sophie Scholl hingerichtet. Der Film beschreibt den Weg von der anfänglichen Mitläuferin zur Ikone des Widerstands im sogenannten Dritten Reich.



















