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Tibets Königreich der Tiere

Tibets Königreich der Tiere

Tibet ist ein Land der Extreme, eine Region, in der die Natur den verschiedenen Spezies offenbar eine Art Höhentraining verordnet hat. Auf saftigen Bergwiesen und kargen Felsen leben sowohl große Säugetiere als auch wechselwarme Reptilien. Da sind zum Beispiel die kälteresistenten Yaks oder die Tibetmakaken, die perfekt an die Bedingungen auf dem Dach der Welt angepasst sind. Hinzu kommen die scheuen Schneeleoparden sowie Streifengänse, die sogar die Gipfel des Himalayas überfliegen können.

2026-06-30 01:03:14 +0000 UTC2026-06-30 02:01:14 +0000 UTC(58m)
Geborene Jäger

Geborene Jäger

“Geborene Jäger" beobachtet Raubtiere in verschiedenen Regionen der Erde bei ihrem Jagdverhalten. Manche von ihnen sind groß und atemberaubend schön, andere winzig klein und nahezu unscheinbar. Viele Tiere jagen allein, aber die erfolgreichsten Jäger hetzen ihre Beute im Team. Manchmal entscheiden ihre körperlichen Waffen, ihre Schnelligkeit und Kraft über den Jagderfolg. Oft aber ist es auch eine ausgeklügelte Taktik. Die perfideste Jagdmethode von allen: auf der Lauer liegen und abwarten. Manche Jäger haben unendliche Geduld, bis sich ihre Beute endlich nähert. Aber dann schnappen sie blitzschnell zu. Im Lauf der Evolution haben sich die tierischen Jäger unseres Planeten perfekt an ihre Umgebung angepasst. Viele von ihnen sind wahre Spezialisten der Tarnung. Und nicht selten ist ihre Waffe – Gift. Die Waffen der Jäger können sehr unterschiedlich sein – je nach Art und Jagdweise. Komodo-Warane besitzen Giftdrüsen in ihrem Unterkiefer. Ihr Speichel ist ein mörderischer Cocktail und schon der kleinste Biss des Warans ist tödlich – allerdings nicht sofort. Das Opfer stirbt qualvoll, oft Stunden später. Löwen, die bekanntesten aller Großkatzen, jagen meist nachts. Das Rudel schwärmt aus, treibt sich die Beute zu und teilt sich dann die Mahlzeit. Auch Geparde, die schnellsten Landtiere der Erde, hetzen ihre Beute. Orka-Wale werfen sich auf den Strand, um nach Robben zu jagen. In den Seen und Flüssen der Tropen aber sind Krokodile die mächtigsten Jäger. Seit der Evolution haben sie sich nicht mehr verändert. Schnell, kraftvoll und bestens bewaffnet, lauern sie oft tagelang auf ein Opfer. Wie die Falltürspinnen, Verwandte der Vogelspinnen und die Cantors Riesenweichschildkröten, beides wahre Meister unter den Lauerjägern. Der Erfolg vieler Jäger hängt von ihrer Anpassung an ihre Umwelt ab. Das ist die Geheimwaffe des Chamäleons. Nähert sich ein ahnungsloses Opfer, schnellt innerhalb einer Zehntelsekunde seine lange Zunge heraus und schnappt die Beute.

2026-06-30 06:23:14 +0000 UTC2026-06-30 07:12:14 +0000 UTC(49m)
Tibets Königreich der Tiere

Tibets Königreich der Tiere

Tibet ist ein Land der Extreme, eine Region, in der die Natur den verschiedenen Spezies offenbar eine Art Höhentraining verordnet hat. Auf saftigen Bergwiesen und kargen Felsen leben sowohl große Säugetiere als auch wechselwarme Reptilien. Da sind zum Beispiel die kälteresistenten Yaks oder die Tibetmakaken, die perfekt an die Bedingungen auf dem Dach der Welt angepasst sind. Hinzu kommen die scheuen Schneeleoparden sowie Streifengänse, die sogar die Gipfel des Himalayas überfliegen können.

2026-06-30 01:03:14 +0000 UTC2026-06-30 02:01:14 +0000 UTC(58m)
In den heißen Süden

In den heißen Süden

Häufig ist der Iran nur wegen seiner umstrittenen Politik in den Nachrichten, viele Menschen haben nur lückenhafte Vorstellungen von der islamischen Republik. So blieb das Land, doppelt so groß wie Deutschland und Frankreich zusammen, weitgehend ein weißer Fleck im Bewusstsein vieler Europäer. Bislang wurde wenig über „die andere Seite“ des Irans berichtet. Natur- und Kulturschätze standen nicht im Fokus. Nun macht sich jemand auf, um dies zu ändern: der Deutsch-Iraner Benny Rebel, international renommierter Tierfotograf und Umweltschützer. 20 Jahre hat er seine Heimat nicht besucht, jetzt unternimmt er eine Expedition durch das ehemalige Persien. Ausgerüstet mit professioneller Kameratechnik und seinem in vielen Bildbänden dokumentierten Talent, sucht er in Nationalparks und Wildschutzgebieten nach Raritäten und Besonderheiten. Seine Reise zeigt einen anderen Iran, wie man ihn so kaum zuvor gesehen hat. Mit Erfahrung und Glück gelingen dem Naturfotografen überraschende Aufnahmen von seltenen Tieren. So trifft er in der Steppe einen der letzten Asiatischen Geparden. Nicht einmal hundert der Großkatzen gibt es noch in freier Wildbahn. In der Wüste spürt er die letzten Onager auf, eine äußerst scheue Art der Wildesel. Benny Rebel interessiert auch das Verhältnis der Iraner zur Natur. Er besucht einen historischen Taubenturm und trifft Vogelliebhaber, die mit eigenartigen Tauben Haus und Hof verwetten. In den paradiesischen persischen Gärten findet der 43-jährige Abenteurer Pelikane, zwischen den antiken Ruinen von Persepolis spürt er Eulen, Schlangen und Echsen auf.

2026-06-29 23:25:14 +0000 UTC2026-06-30 00:14:14 +0000 UTC(49m)
Folge 20

Folge 20

Landtierärztin Sylvia Kleefisch aus Ormont in der Eifel rückt zu einem Notfall aus. Eine frisch operierte Milchkuh hat akute Schmerzen. Die junge Veterinärin stellt schnell eine Entzündung im Bauchraum fest. Nur eine schnelle Behandlung kann die Kuh jetzt retten. Dr. Marcellus Bürkle hat es in seiner Praxis in Achern mit einem äußerst ungewöhnlichen Fall zu tun. Der Vogel-Experte hat im Blut von Edel-Papagei Lara einen dramatisch hohen Blei-Wert festgestellt. Nun muss Bürkle die Vergiftung schnell in den Griff bekommen, sich aber auch auf die Suche nach der Ursache machen. Sie liegt möglicherweise im Wohnzimmer-Vorhang des Besitzers. Kaninchen Maya leidet unter einem Abszess am Auge. In der Tierklinik Ettlingen kümmert sich Nager-Expertin Janine Wenninger um eine schnelle Behandlung. Dazu greift die Tierärztin auf modernste, dreidimensionale Computertomografie zurück. Das Ziel der Veterinärin: Dem zwei Jahre alten Tier eine Operation zu ersparen.

2026-06-29 06:59:51 +0000 UTC2026-06-29 07:50:51 +0000 UTC(51m)