Schedule for Pluto TV Animals

Folge 16

Folge 16

Tiernotfallsanitäterin Angela Kazmaier rückt zu einem nächtlichen Einsatz aus. In einer Kleingartenanlage in Karlsruhe ist ein flugunfähiger Storch gefunden worden. Die erfahrene Retterin muss schlimme Verletzungen feststellen. Dr. Stephen Dammer hat es mit einer jungen Schimmelstute zu tun. Das Turnierpferd lahmt seit Wochen. Nun geht der Pferdespezialist aus Bretten dem Problem per Röntgendiagnostik auf den Grund. Dammer befürchtet eine Knochenabsplitterung. Im schlimmsten Fall droht eine mehrere tausend Euro teure Operation. Dr. Bastian Brand kümmert sich in seiner Praxis in Karlsruhe um ein haariges Problem. Main-Coon-Mix Sunny hat immer wieder Schwierigkeiten mit verfilztem Fell. Eine Rasur bei der edlen Katze könnte das Dilemma schnell lösen. Doch Sunny ist alles andere als handzahm.

2026-06-07 09:20:05 +0000 UTC2026-06-07 10:11:05 +0000 UTC(51m)
Tierische Gemeinschaften

Tierische Gemeinschaften

„Vorsprung durch Intelligenz“ - Für manche Tiere ist Überleben eine Frage der Intelligenz. Hoch entwickelte Arten besitzen komplexe Formen der Verständigung. Einige erleichtern sich das Leben durch Werkzeuge. Langschwanz-Makaken lieben Muscheln und Schalentiere. Und um die steinharten Kalkschalen zu öffnen, haben sie gelernt, Steine zu verwenden. Wie unsere frühen Vorfahren sind die Makaken sogar scharfsinnig genug, um die optimalen Einsatzmöglichkeiten von verschiedenen Steinformen gezielt einzusetzen. Auch der Raubwürger nutzt Werkzeuge - spitze Dornen, hoch oben in Büschen und Bäumen, um seine Beute aufzuspießen und vor vierbeinigen Dieben zu sichern. Und der Lämmergeier hat ein geniales Verfahren entwickelt, um die oft mächtigen Knochen toter Tiere aufzubrechen. Er schraubt sich mit der Beute in die Höhe, dann lässt er sie fallen. Die Knochen zerschellen am Boden, sind in ihre Einzelteile zerlegt. Raben sind sogar listig genug, die Stärke anderer Tiere auszunutzen, um ihre Probleme lösen. Wenn das Aas im Winter steinhart gefroren ist, locken sie mit ihren Signalrufen Wölfe, Kojoten oder Vielfraße an. Die Rivalen brechen die eisige Beute auf und die Raben machen sich über die Reste her. Andere Tiere haben durch ihre Klugheit kulinarische Finessen entwickelt. Japanmakaken waschen ihr Futter, bevor sie es fressen. Das ist eine einzigartige Verhaltensweise, aber sie reinigen das Futter nicht nur. Die Affen tauchen es auch ins Salzwasser, um – es zu würzen. Nur die klügsten Köpfe schaffen es an die Spitze der Nahrungskette. Und die erfolgreichsten Raubtiere der Erde sind die mit den intelligentesten Jagdstrategien. Orcas sind raffiniert und äußerst gefährlich. Die Killerwale werfen sich an den Strand, um junge Robben zu schlagen. Aber – ein einziger Fehler und der Räuber riskiert sein Leben, wenn er es nicht zurück ins Tiefwasser schafft.

2026-06-07 12:41:05 +0000 UTC2026-06-07 13:31:05 +0000 UTC(50m)
Tödliches Gift

Tödliches Gift

„Tierische Verbündete“ beobachtet Tiergemeinschaften, die auf die Kraft und den Schutz der Gruppe setzen. Einer für alle, alle für einen. Für viele Tiere ist das der Schlüssel zum Überleben. Sie haben gelernt, dass Teamwork das Leben leichter macht. Viele Jäger sind erfolgreicher als nur einer. Und nicht nur die Räuber nutzen die Vorteile der starken Gemeinschaft. Auch Beutetiere leben in engen Verbänden zusammen. Denn der Schutz der Gruppe kann gerade für die Schwachen überlebenswichtig sein. Und oft ist es eine rigide Hierarchie, die die Schlagkraft der Gemeinschaft sichert. Würden sie ihre Kraft mit Dominanzkämpfen vergeuden, wäre die Gruppe geschwächt. Demokratie ist im Tierreich nicht vorhanden, im Gegenteil. Nur bedingungslose Einigkeit und Akzeptanz des Leittiers sichert den Fortbestand. Wölfe leben und jagen im Rudel. Jeder Wolf ist Teil einer mächtigen Gemeinschaft und aus vielen Individuen wird eine Meute gefürchteter Jäger. Nach Jahren der gemeinsamen Jagd weiß jeder von ihnen, was er zu tun hat. Und ihre strenge Hierarchie macht das Rudel so gefährlich. Aber während ein Alpha-Wolf irgendwann abgesetzt wird, bauen Anubispaviane auf ein Sozialsystem, bei dem die Rangordnung festgelegt ist – über Generationen hinweg. Wie im Hochadel vererben die Mütter ihren Status an den Nachwuchs. Manche sind privilegiert, andere bleiben ihr Leben lang Untergebene. Spinnen sind eigentlich Einzeljäger. Aber Anelosimius Eximius.setzt auf die Stärke der Gemeinschaft. Ein einziges ihrer 8 Meter großen Netze beherbergt bis zu 15.000 Spinnen. Superkolonien, die die Macht der Masse nutzen, um zu erreichen, was eine einzelne Spinne nicht kann: je größer das Netz, desto zahlreicher die Beute. Beutetiere hingegen nutzen den Schutz der Gruppe. Nähert sich ein Feind den patagonischen Pampashasen, dann flitzen die Jungen in ihre Erdhöhle. Und die Eltern stieben auseinander, ziehen die Aufmerksamkeit der Jäger auf sich und locken sie fort vom Versteck der Kleinen.

2026-06-07 11:51:05 +0000 UTC2026-06-07 12:41:05 +0000 UTC(50m)
Natürliche Verführer

Natürliche Verführer

„Tierische Kommunikation“. Geräusche, Gesten, Farben und Gerüche - im Lauf der Evolution haben manche Tiere und Pflanzen unseres Planeten ausgeklügelte Methoden entwickelt, um miteinander in Kontakt zu treten. Ob es darum geht, Feinde in die Flucht zu schlagen oder Beute anzulocken, ob bei der gemeinsamen Jagd oder der Koordination ganzer Völker – die akustischen, optischen oder olfaktorischen Signale der Wildnis zu verstehen, ist für viele Arten überlebenswichtig. Aber wenn die wichtigste Mission der Natur erfüllt werden soll, dann sind die Strategien des Tierreichs besonders eindrucksvoll. Die Erhaltung der Art ist existenziell und die Verlockungen der Natur können laut, schrill, betörend duftend oder schillernd bunt sein, wenn es um die Paarung geht. An Patagoniens Küste schreien Magellanpinguine, um ihre Weibchen wiederzufinden. Nach Monaten der Trennung im Meer treffen sich die monogamen Paare an Land wieder, um zu brüten. Um in einer halben Million Pinguine die Lebenspartnerin auszumachen, stoßen sie markante Rufe aus, die für die Partnerin unverkennbar sind. Auch Schimpansen sind lautstark, aber sie setzen ebenso auf Mimik, Gestik und Körpersprache. Ihr Repertoire an Fuß- und Handzeichen ist ebenso komplex wie ihr Minenspiel. Für ein Vogelspinnen-Männchen ist es lebenswichtig, bei der Paarung mit einem Weibchen keinen Kommunikations-Fehler zu machen. Vogelspinnen verständigen sich durch Trommeln mit ihren Tastern und jedes Missverständnis wäre tödlich. Denn sie ist eine Kannibalin, die nicht selten ihren Liebhaber - danach - verspeist. Andere Arten verständigen sich über Gerüche. Die Blüte der Riesenrafflesie wiegt 10 Kilogramm und verströmt einen unerträglichen Aasgestank. Kein Wunder, ihre potentiellen Bestäuber sind Schmeißfliegen. Dagegen lockt die Badewannenorchidee mit süßem Duft zur Bestäubung. Bis zu 50 Kilometer legen männliche Prachtbienen zurück, um sich in ihrer Blüte zu parfümieren.

2026-06-07 11:01:05 +0000 UTC2026-06-07 11:51:05 +0000 UTC(50m)
Von Natur aus wild

Von Natur aus wild

„Leben in Extremen“ zeigt Überlebensstrategien, mit denen Tiere sich extremen Klimazonen unseres Planeten anpassen. Mörderische Dürre und Trockenheit, glühende Hitze oder eisige Kälte - von der Wüste Sahara bis die eisigen Hochgebirge Südchinas, aber auch in deutschen Gewässern haben tierische Überlebenskünstler sich in oft extremen Klimazonen angesiedelt. Im Laufe der Evolution passten ihre Körper sich an die lebensfeindliche Umwelt an. Sie selbst haben Strategien entwickelt, um nicht nur das eigene Überleben, sondern auch das ihrer Tiergemeinschaft zu sichern. In 4.000 Metern über dem Meeresspiegel gelegen, sind Südchinas Bergregionen eisige Welten, in denen nur wenige Lebewesen existieren können. Aber Stumpfnasenaffen trotzen der Kälte, mit einem dichten Fell und einer winzigen Nase, die nicht leicht Erfrierungen ausgesetzt ist. Und einer Überlebensstrategie, die alle in der Gemeinschaft schützt. In den frostigen Nächten kuscheln alle Affen sich zusammen, um ihre Körperwärme miteinander zu teilen. Eisbären verlassen sich in Spitzberges Eiswüste allein auf ihre Körper: eine dicke Fettschicht und ein dicker Pelz schützen sie vor der arktischen Kälte. Braunbären verschlafen einfach die schlimmste Zeit des Jahres. Ihr Winterschlaf dauert sechs Monate. Und in Japans Winterlandschaft nutzen Schneeaffen die Geschenke der Natur, um sich vor dem Erfrieren zu schützen. Ihr Fell reicht nicht aus gegen die eisige Kälte. Aber vulkanische Quellen mit 40 Grad heißem Wasser schenken ihnen Wärme. In der größten Wüste der Erde hingegen herrschen Hitze, Trockenheit und Sandstürme. Ideale Bedingungen für den Apothekerskink. Seine Ohren und Nasenlöcher sind winzig, kein Sandkorn kann in sie eindringen, wenn er sich im 70 Grad heißen Sand vergäbt. Auch Wüsten-Ameisen sind an diesen glühenden Lebensraum angepasst. Sie ertragen Körpertemperaturen von über 50 Grad. Und ihre langen Beine schützen sie vor dem Boden, der alles zu verbrennen droht, was ihn berührt.

2026-06-07 10:11:05 +0000 UTC2026-06-07 11:01:05 +0000 UTC(50m)
Folge 16

Folge 16

Tiernotfallsanitäterin Angela Kazmaier rückt zu einem nächtlichen Einsatz aus. In einer Kleingartenanlage in Karlsruhe ist ein flugunfähiger Storch gefunden worden. Die erfahrene Retterin muss schlimme Verletzungen feststellen. Dr. Stephen Dammer hat es mit einer jungen Schimmelstute zu tun. Das Turnierpferd lahmt seit Wochen. Nun geht der Pferdespezialist aus Bretten dem Problem per Röntgendiagnostik auf den Grund. Dammer befürchtet eine Knochenabsplitterung. Im schlimmsten Fall droht eine mehrere tausend Euro teure Operation. Dr. Bastian Brand kümmert sich in seiner Praxis in Karlsruhe um ein haariges Problem. Main-Coon-Mix Sunny hat immer wieder Schwierigkeiten mit verfilztem Fell. Eine Rasur bei der edlen Katze könnte das Dilemma schnell lösen. Doch Sunny ist alles andere als handzahm.

2026-06-07 09:20:05 +0000 UTC2026-06-07 10:11:05 +0000 UTC(51m)
Folge 15

Folge 15

Die mobile Tierärztin Isabelle Reißmann hat einen Termin in Trier. Kaninchen Lotte leidet seit Tagen an Nasenausfluss. Die Diagnose der Veterinärin ist für Tier und Halterin alles andere als erfreulich, denn Lottes Problem macht eine längere Behandlung erforderlich. Vogel-Experte Dr. Marcellus Bürkle hat es mit einer Fraktur zu tun. Die Blaustirnamazone einer älteren Dame hat sich ein Bein gebrochen. Eine Tatsache, die der Enkel vor wenigen Tagen festgestellt hat. Jetzt muss das Tier möglichst schnell operiert werden, damit keine bleibenden Schäden entstehen. Reptilien-Fachmann Dr. Jürgen Seybold aus Baiersbronn kümmert sich um ein Dreikopf-Chamäleon. Das wunderschöne und seltene Tier frisst seit einigen Tagen kaum noch. Der Exoten-Spezialist erkennt schnell den Grund - und greift zum Skalpell.

2026-06-07 08:29:05 +0000 UTC2026-06-07 09:20:05 +0000 UTC(51m)
Folge 14

Folge 14

Ein Hund im Rollwagen, eine hustende Stute mit Fohlen und ein Meerschweinchen mit einer Zyste. Tierärztin Eva-Maria Wingender besucht Mischlingshund Bibo in einem Tierschutzprojekt in Ochtendung. Der zwei Jahre alte Rüde leidet unter einer Nervenblockade in der Hinterhand und bewegt sich deshalb in einem Rollwagen fort. Doch das soll sich bald ändern. Deshalb wechselt Wingender nicht nur die Verbände, sondern kontrolliert auch die Reflexe des Hundes. Dr. Stephen Dammer hat es mit einer Erkältung zu tun. Mutterstute Amalie leidet seit Tagen unter Husten. Der Pferde-Experte muss nun verhindern, dass auch Hengstfohlen Califax angesteckt wird. Tierärztin Dorte Noll aus Mogendorf trifft bei einem Meerschweinchen gleich auf zwei Erkrankungen. Die mobile Veterinärin findet bei ihrem Hausbesuch neben Milben vor allem Zysten bei dem kleinen Nager.

2026-06-07 07:38:05 +0000 UTC2026-06-07 08:29:05 +0000 UTC(51m)
Folge 13

Folge 13

Tiersanitäterin Angela Kazmaier hat es mit einem außergewöhnlichen Fall zu tun: Ein Kanarienvogel hat sich in den Schacht eines gläsernen Personenaufzugs verflogen. Damit das kleine Tier bei fast 40 Grad im Schatten nicht kollabiert, muss sich die Retterin beeilen. Dr. Marcellus Bürkle kümmert sich in seiner Praxis für Exoten in Achern um eine Korn-Natter. Erst vor wenigen Tagen hat der Besitzer die junge Schlange vom Züchter erworben. Doch seitdem will das Tier nicht fressen. Dr. Bürkle glaubt an eine parasitäre Erkrankung. Dr. Steffen Kappelmann muss eine große Herausforderung meistern. Der Landtierarzt besucht einen Kunden, der zwei Zwergesel aus schlechter Haltung übernommen hat. Das Problem: Die Esel haben X-Beine, ihre Hufe sind kaum gepflegt. Nun sollen osteopathische Behandlungen den Tieren helfen.

2026-06-07 06:47:05 +0000 UTC2026-06-07 07:38:05 +0000 UTC(51m)
Inspiration

Inspiration

Die Natur liefert dem Menschen Modelle, Metaphern, und Inspiration für vieles, das er als in seiner Natur bezeichnet. Er glaubt, dass er als Spezies über den Tieren steht. Er denkt auch, dass er als Individuum einzigartig ist, und dass es ihm keiner gleichtun kann. Doch wie definiert der Mensch seinen Platz in der Welt? Durch Kultur? Religion? Vielleicht durch Wissenschaft? Nicht nur die Welt um ihn herum, auch er selbst verändert sich ständig. Der Mensch schafft es, sich durch Worte, Kunst, Musik und wissenschaftliche Errungenschaften auszudrücken. Er lässt seiner Kreativität und seinen Ideen freien Lauf. Dadurch kann der Mensch sich an Orte versetzen, von denen er lange nur geträumt hat. So ist es seit Beginn der Menschheitsgeschichte. Die Höhlenmalereien sind der Beginn einer 'symbolischen Kommunikation' - ein wichtiger Wendepunkt in der Geschichte des Menschen. Abstraktes Denken und Vorstellungskraft waren Voraussetzungen, um sein stärkstes und dauerhaftestes Gedankenkonstrukt zu etablieren: die Religion.

2026-06-06 23:25:47 +0000 UTC2026-06-07 00:23:47 +0000 UTC(58m)
Krankheiten

Krankheiten

Die Geschichte der menschlichen Spezies kann als manchmal erfolgreiches, manchmal scheiterndes Bemühen betrachtet werden, die Geschenke der Natur anzunehmen und sie anderseits vor ihren Gefahren zu schützen. Die ersten Menschen waren leichte Beute für tierische Jäger, wie große Katzen, Hyänen, Bären, Schlangen, sogar andere Primaten, sie alle betrachteten den Menschen als Beute. In Millionen von Jahren entwickelte der Mensch aber Techniken, um sich vor dem plötzlichen Tod durch Tiger oder Krokodile zu schützen. Er erbaute Städte, die für die meisten Wildtiere unzugänglich sind. Er schuf Gebäude, um hungrige Jäger abzuhalten. Und er entwickelte Waffen, um sich zu verteidigen. Der Mensch bekämpfte die meisten Tiere, die noch eine Gefahr für ihn darstellen konnten. Doch trotz aller Anstrengungen ist der Mensch weiterhin angreifbar – nicht unbedingt für Löwen, Tiger und Bären, aber für Killer aus der Natur, die wir nicht sehen können, etwa gefährliche Krankheiten. So entwickelte sich Aids im Laufe der Jahre zu einer der größten Seuchen der Gegenwart.

2026-06-06 22:27:47 +0000 UTC2026-06-06 23:25:47 +0000 UTC(58m)
Kameraden

Kameraden

Von Anbeginn der Menschheitsgeschichte hat der Mensch sich mit Tieren umgeben. Wilde Tiere, die er domestiziert hat, um zu überleben um sich mit Nahrung zu versorgen um sich vor den Naturelementen zu schützen und um seine Arbeiten zu erledigen. Und dann gibt es noch Tiere, die er einfach nur wegen seiner Gesellschaft hält. Aber es gibt zwei Spezies, die die unbestrittenen Lieblinge des Menschen sind. Man könnte sagen, die Welt teilt sich in Hunde-Menschen und Katzen-Menschen. Und beide Parteien sind ewig zerstritten. Menschen, die Hunde lieben, schätzen die Vierbeiner, weil sie folgsam, zutraulich und treu sind. Während sie Katzen als distanziert, gleichgültig und vermutlich auch etwas zu wild betrachten. Katzenliebhaber sind anderer Meinung. Was ihre Gegner als Gleichgültigkeit ansehen, ist für sie nur Ausdruck der unabhängigen Natur der Katze. Sie bevorzugen ein Tier, das nicht komplett seine wilde Seite verloren hat. Sie wissen, dass die Zuneigungsbezeigungen ihrer Katze viel mehr sind, als nur ein Weg, um das zu bekommen, was sie wollen. Doch wie wurde aus der Katze unser Stubentiger, und aus dem Hund der beste Freund des Menschen?

2026-06-06 21:29:47 +0000 UTC2026-06-06 22:27:47 +0000 UTC(58m)
Lasttiere

Lasttiere

Ein Mensch wiegt durchschnittlich etwa 80 Kilo und ist an die 1,65 Meter groß. Im Ranking der Erdbewohner ist er damit weder besonders groß noch besonders kräftig. Und er ist auch nicht gerade schnell. Und doch ist er erfolgreich: Er bebaut die Welt ohne Unterbrechung. Und er erzeugt Unmengen an Lebensmitteln mit gewaltigen Maschinen. Es sind leistungsstarke Hightech-Maschinen, die heute nicht mehr wegzudenken sind: Moderne Erfindungen. Es ist aber nicht lange her, da setzte der Mensch auf andere Hilfsmittel: Tiere schufteten dort, wo der Mensch versagte. Dieses Zusammenspiel zwischen tierischer Kraft und menschlichem Verstand prägt die Geschichte der Menschheit von Anbeginn.

2026-06-06 20:31:47 +0000 UTC2026-06-06 21:29:47 +0000 UTC(58m)
Bekleidung

Bekleidung

Für die Herstellung von Kleidung arbeitet eine riesige Industrie. Mode gehört inzwischen zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Sie soll ihn warm und trocken halten, und vor dem Wetter schützen. Die Fortschritte in der Fabrikation von Bekleidung basieren auch auf Aspekten der menschlichen Evolutionsgeschichte. Vor 6 Millionen Jahren veränderten Menschenaffen ihre Merkmale und spalteten sich von ihren Artgenossen ab. Sie verloren das wärmende Fell, das ihre Vorfahren vor niedrigen Temperaturen schützte. Doch die Temperaturen sanken unaufhörlich - von minus 48 Grad auf minus 53 Grad einige Jahrtausende später. Während einer Eiszeit vor 170.000 Jahren begannen die Neandertaler Überlebensmodelle in der Natur zu suchen. Sie nutzten ihre Beobachtungen und ihren Einfallsreichtum, um am Leben zu bleiben, um ihre Häuser bequem einzurichten und um sich angemessen zu bekleiden.

2026-06-06 19:33:47 +0000 UTC2026-06-06 20:31:47 +0000 UTC(58m)
Nahrung

Nahrung

Eine Welt ohne Brathähnchen. Ohne Lammkoteletts, Omeletts, Hamburger, Milch und Käse. Eine Welt ohne Städte. Das Leben des Menschen würde völlig anders aussehen, wenn seine Vorfahren nicht eine einschneidende Idee gehabt hätten. Keine andere Spezies hat so gehandelt. Statt Tiere wegen ihrer Proteine zu jagen, hat der Mensch begonnen, sie aufzuziehen. Die Domestizierung von Tieren hat zu Veränderungen geführt, die das Leben des Menschen bis heute bestimmen.

2026-06-06 18:35:47 +0000 UTC2026-06-06 19:33:47 +0000 UTC(58m)