
Planet Weltweit
Pinisis, kleine wendige Frachtensegler, verkehrten bereits zu Zeiten der niederländischen Kolonialisierung zwischen den indonesischen Inseln. Sie transportierten dort sowohl Alltagsgegenstände als auch für den Export bestimmte Waren.

Pinisis, kleine wendige Frachtensegler, verkehrten bereits zu Zeiten der niederländischen Kolonialisierung zwischen den indonesischen Inseln. Sie transportierten dort sowohl Alltagsgegenstände als auch für den Export bestimmte Waren.

Im Königreich Bhutan ist Bogenschießen eine Männerdomäne. Umso erstaunlicher, dass es ausgerechnet eine Frau bis an die Weltspitze schaffen könnte: Tshering Choden gilt als talentierteste Schützin des Landes. Wenn sie ihr Können in einem Ausscheid vor dem Olympischen Komitee beweist, darf sie im Sommer zu den Spielen fahren - und aus dem isolierten Bergstaat ins internationale Rampenlicht treten.

Die Salinen von Maras liegen im Hochland der peruanischen Anden auf über 3000 Höhenmetern. Sie bilden ein weit verzweigtes Salzlabyrinth, errichtet von Menschenhand. Tausende terrassenförmig angelegte Becken fangen das warme Salzwasser des Berges auf. Während das Wasser in der Sonne verdunstet, bleibt an den Rändern und am Wannenboden eine kostbare weiße Kruste zurück: das Maras-Salz.

In der Landwirtschaft im Nordwesten Frankreichs waren Percheron-Pferde früher unverzichtbar. Sie pflügten Felder, zogen Baumstämme und Postkutschen bis sie nach dem Zweiten Weltkrieg durch Maschinen ersetzt wurden. Heute erobern sie Frankreich und die Herzen der Menschen wieder zurück und werden sogar zu Reitpferden ausgebildet.

Über den Schluchten und Gebirgszügen Südfrankreichs ziehen seit einigen Jahren wieder Geier ihre Runden: Gänsegeier, Mönchsgeier, Bartgeier. Dank des Engagements einer Handvoll passionierter Geierexperten. Das Revier bietet eine atemberaubende Kulisse: die Verdonschlucht und den Vercours.

Das Leben im Hochland von Äthiopien ist für Bauern ein täglicher Überlebenskampf, auch im Bergdorf Sona auf 3500 Metern Höhe. Hier, inmitten des Simien Mountains Nationalparks, müssen die Menschen das Land mit Primaten teilen: den gefräßigen Geladas, die unter Naturschutz stehen.

Rundschwanzseekühe, auch Manatis genannt, leben ruhig und behäbig im karibischen Meer. Obwohl sie keine natürlichen Feinde haben, ist ihr Bestand massiv bedroht, und zwar durch Motorboote, die die Tiere immer wieder verletzen. Die letzte Chance für diese Seekühe ist das Auffangzentrum in Puerto Rico, wo die Unfallopfer gepflegt werden.

Dorfhelfer Janne Aikio ist für das Wohl alter Menschen in Lappland unentbehrlich. Täglich fährt er weite Strecken, um deren Leistungsfähigkeit zu erhalten, indem er sie bei alltäglichen Dingen unterstützt.

Der Vulkan Iodake nimmt mehr als die Hälfte der Insel Satsuma Iojima ein. Die Menschen haben hier im Südwesten Japans vom Schwefelabbau gelebt, der sich heute nicht mehr rentiert. Immer mehr Menschen verlassen das Eiland. Die verbliebenen Einwohner wollen ihre Insel jedoch nicht aufgeben.

Paris zieht nicht nur Menschen an, die Stadt an der Seine ist auch für Honigbienen ein Zuhause. Etwa 2000 Bienenstöcke halten Imker heute auf den Dächern und in den Gärten der französischen Hauptstadt.

Auf den Meeren Islands haben die Fischer jahrhundertelang mit ihren Booten und Schiffen nach immer demselben Schatz gesucht: dem Kabeljau. Seit einigen Jahren aber weckt ein weiterer Meeresschatz Begehrlichkeiten: Die Seegurke.

Planet Weltweit: Tapire bevölkerten einst die Wälder des amerikanischen Kontinents, heute leben sie nur noch in wenigen Regionen Mittel- und Südamerikas. Sie sind vor allem durch menschengemachte Gefahren vom Aussterben bedroht.

Die Wildbiologin Lea Wirk und ihre Labrador-Hündin Molly sind ein eingespieltes Team: Molly ist dazu ausgebildet, Spuren von Wölfen zu finden. Lea arbeitet seit mehreren Jahren für ein Institut für Wolfsforschung in der Lausitz. Der Wolf ist in den 1990er Jahren nach Deutschland zurückgekehrt, nachdem er beinahe 100 Jahre lang als ausgerottet galt.

Planet Weltweit: Massimo Vacchetta hat schon viele tierische Patienten behandelt, vor allem Rinder. Bis die kleine Ninna das Herz des Tierarztes so sehr berührte, dass er sich fortan der Rettung einer Art verschrieb: der Igel. Die uralte Villa des Igel-Doktors hoch über den Weinbergen im Nordwesten Italiens ist inzwischen eine Institution.

Der Biber war in Deutschland beinahe ausgestorben. Dem Einsatz engagierter Tierschützer ist es zu verdanken, dass sich ihr Bestand inzwischen erholt hat. Tausende Tiere bevölkern wieder die Flüsse und Seen Deutschlands, was mancherorts für Konflikte sorgt. Was ist der richtige Umgang mit den Bibern?

Orit Mohammed ist im Hochland von Äthiopien aufgewachsen, der Wiege des Kaffees. Das Getränk lag Orit im Blut, als sie in die Arabischen Emirate zog, um dort ein Import/Export-Geschäft für Kaffee zu eröffnen. Jetzt fiebert sie der Erntezeit entgegen, dann reist sie in ihre Heimat, um ihre Familie zu besuchen und um neue, frische Ware einzukaufen.

Die Inselgruppe der Orkneys liegt nördlich des Schottischen Festlands. Das Meer kann bei stürmischem Wetter zur lebensgefährlichen Falle werden für Fischer, Tanker, Segelschiffe und Schatztaucher. Die freiwilligen Helfer der Seenotrettung sind täglich im Bereitschaftsdienst.

Die "Douglas DC-3" ist einer der berühmtesten Flugzeugtypen der Luftfahrtgeschichte: nicht nur wegen ihres Einsatzes als "Rosinenbomber" während der Berlin-Blockade 1948/49. Noch heute sind diese Maschinen in Kolumbien im Linienverkehr im Einsatz.

In den peruanischen Anden leben die Vikunjas, Verwandte der Lamas. Lange wurden die Tiere gejagt und dabei fast ausgerottet. Heute werden sie geschützt und nur für die Schur eingefangen. Denn ihre Wolle ist einzigartig, warm und leicht und wertvoll wie Gold. Für die Menschen in dieser verarmten Region die Chance auf einen Ausweg aus der Armut.

Sète, eine Halbinsel zwischen dem Mittelmeer und dem Thau-Becken, berühmt für den größten Fischereihafen im Mittelmeer. Und für ihre jährlich im August um den Feiertag Saint Louis, stattfindenden Seespiele.