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Dorfhelfer Janne Aikio ist für das Wohl alter Menschen in Lappland unentbehrlich. Täglich fährt er weite Strecken, um deren Leistungsfähigkeit zu erhalten, indem er sie bei alltäglichen Dingen unterstützt.
Dorfhelfer Janne Aikio ist für das Wohl alter Menschen in Lappland unentbehrlich. Täglich fährt er weite Strecken, um deren Leistungsfähigkeit zu erhalten, indem er sie bei alltäglichen Dingen unterstützt.
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Japan und Zen sind untrennbar. Die Meditationslehre ist die wichtigste Strömung des Buddhismus in Japan. Ebenso für Japan steht die hohe Schule der Gartenkunst. Überall dort wo Gartenarchitektur und Zen Buddhismus aufeinandertreffen, führt das zu höchster Perfektion. GEO Reportage besucht den berühmten Gartendesigner Masuno Sensei.
Weinberge prägen die Landschaft Frankreichs, doch viele Winzer haben in den letzten Jahrzehnten die traditionelle Produktionsweise hinter sich gelassen, weil sie zur Erschöpfung der Reben führten und viele Weinberge gerodet werden mussten. Sie gehen neue Wege, aber mit Traditionsbewusstsein und vor allem im Einklang mit der Natur.
Kaviar gehört seit Jahrhunderten zur italienischen Küche und muss dafür nicht einmal importiert werden: Störe, deren Rogen die Grundlage für die Delikatesse bilden, schwimmen den Po, Italiens längsten Fluss, hinauf.
Allein in Tansania fallen jährlich Hunderte von Menschen, meist Frauen, dem Hexenwahn zum Opfer. Juristisch gesehen sind es oft Morde aus Habgier - die Motive sind Erbschaftsstreitigkeiten, Unterhaltskosten oder Neid. Die Journalistin Gaudensia Mngumi und der Professor Simeon Mesaki wollen die Hintergründe aus nächster Nähe erforschen und brechen zu einer Reise ins tansanische Hinterland auf.
Ob Kniestöße, Schläge mit den Ellenbogen oder hohe Kicks mit dem Schienbein an die Rippen des Gegners - im Muay Thai- Kampfsport ist fast alles erlaubt. Selbst im Training werden die Tritte in voller Stärke ausgeführt und ziehen oft Knochenbrüche, Knockouts und bleibende Verletzungsspuren nach sich. Muay Thai, der Nationalsport Thailands, ist eine der härtesten Kampfsportarten der Welt.
Seit über 70 Jahren schnauft ein Relikt vergangener Zeiten fast täglich zuverlässig die Berge hinauf. 360? - Die GEO-Reportage? zeigt, wie eine kleine, dampfbetriebene Waldbahn den Menschen des Örtchens Oberwischau bei ihrer beschwerlichen Arbeit hilft, Holz durch das enge Wassertal zu transportieren. Obwohl niemand weiß, wie lange es diese Bahn noch geben wird, hat der junge Feuermacher Gheorghe Andreica einen Traum: Er will Lokführer der Waldbahn werden. Oberwischau und das angrenzende Wassertal sind Orte lebendiger Geschichte. Umschlossen von den tiefen Wäldern der Karpaten fanden hier Rumänen, Juden, Ungarn und Deutsche eine gemeinsame Heimat. An diesem Ort märchenhafter Sagen und Geschichten überlebte eine vergessen geglaubte Verbindung aus Feuer, Wasser und Stahl - eine der letzten dampfbetriebenen Waldbahnen Europas. Der junge Feuermacher Gheorghe Andreica setzt die Dampflok Cozia-1 sechs Tage in der Woche unter Dampf. Immer schon war das Wassertal ein Zentrum des Holzeinschlags. Und auch heute noch transportiert die Schmalspurbahn Holzfäller hinauf in die tiefen Wäldern der Maramures und etwa 200 t Holz zurück ins Tal. Doch die Waldbahn ist bedroht - durch Überschwemmungen und die ökonomische Schwäche der Region. Gheorghe Andreica größter Wunsch ist es trotzdem, eines ...
Der Regenwald im Osten Ecuadors beherbergt eine unbändige Artenvielfalt und Wasserfälle, die das gesamte Amazonasbecken speisen. Doch riesige Landstriche dieses einmaligen Waldgebiets werden durch Ölförderung verseucht. Nur wenige Einheimische wagen es, dagegen zu protestieren, die Einwohner Sarayakus gehören dazu. Sie streiten seit Jahren gegen die Öl-Konzerne, die auf ihrem Grund und Boden nach dem lukrativen Rohstoff bohren wollen. Besonders die Geschwister Patricia und Heriberto Gualinga engagieren sich in diesem Kampf. Beide sollen für das Dorf Informationen aus entfernten Öl-Regionen sammeln, um zu beweisen, dass die Konzerne ihre Versprechen gegenüber den betroffenen Dörfern nur selten einhalten, denn auch in Sarayaku treten die Firmen immer wieder an einzelne Stammesmitglieder heran und versuchen, den Zusammenhalt der Gemeinde zu stören. Das Geschäft mit dem Öl gilt als bedeutendster Wirtschaftszweig Ecuadors. Allerdings haben bis heute nur ausländische Konzerne und die Machtelite des Landes ihren Profit daraus ziehen können, die Bauern leiden unter katastrophalen Umweltschäden. Trotzdem will die Regierung neue Fördergebiete auf dem Territorium der Ureinwohner erschließen. 2003 wurden weitere 10.000 Quadratkilometer Regenwald für die Ölförderung freigegeben. Damit sin ...
Tagsüber hütet die 13jährige Neraj Jath Ziegen in der dürren Felslandschaft am Rand der Wüste Thar, abends besucht sie die Abendschule ihres Dorfes. In ihrer knappen Freizeit ist sie Ministerin für Ackerbau und Viehzucht im Parlament der Kinder von Rajasthan. Wir zeigen das Leben einer ungewöhnlichen Parlamentarierin zwischen Ziegenstall und Politikbetrieb. Der Bundesstaat Rajasthan im Nordwesten Indiens gehört zu den unwirtlichsten Regionen des Landes, die Menschen gelten als rückständig und arm. Und doch hat sich hier ein Projekt entwickelt, das in ganz Indien einmalig ist: Damit die Kinder die Bedeutung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit erlernen, wurde das Parlament der Kinder gegründet. Die Idee entstand in den Abendschulen, die in den 1970er Jahren auf Initiative der nichtstaatlichen Organisation Barefoot-College? mit Unterstützung der UNESCO eröffnet wurden. Heute, nach über 25 Jahren, gibt rund 150 Abendschulen mit über 3.000 Schülern. Eine davon ist die 13jährige Neraj Jath. In ihrem Amt kümmert sie sich um die Ausstattung der Schulen und die Wasserversorgung in den Dörfern. Gleichwohl muss Neraj zuhause alltägliche Pflichten erledigen. Als Ministerin überwacht sie die Abendschulen, prüft, ob die Lehrer zuverlässig unterrichten, kümmert sich um defekte Schullampe ...
Südafrika ist die Heimat des begehrten Rooibos-Tees, der für die Menschen hier gleichermaßen Identität, Lebensgefühl sowie Lebensgrundlage bedeutet. Majestätisch erheben sich die Zederberge, zu deren Füßen eine kleine Stadt liegt, die aus einer vergangenen Zeit zu stammen scheint: Wupperthal! GEO Reportage nimmt uns mit in das Land des roten Tees
Die Kriegerklasse der legendären japanischen Samurai ist lange ausgestorben, doch ihre Kunst des Yabusame, des berittenen Bogenschießens, hat überlebt. Seit über tausend Jahre finden Wettbewerbe zu Ehren der animistischen Shinto-Götter statt.
Pinisis, kleine wendige Frachtensegler, verkehrten bereits zu Zeiten der niederländischen Kolonialisierung zwischen den indonesischen Inseln. Sie transportierten dort sowohl Alltagsgegenstände als auch für den Export bestimmte Waren.
Im Königreich Bhutan ist Bogenschießen eine Männerdomäne. Umso erstaunlicher, dass es ausgerechnet eine Frau bis an die Weltspitze schaffen könnte: Tshering Choden gilt als talentierteste Schützin des Landes. Wenn sie ihr Können in einem Ausscheid vor dem Olympischen Komitee beweist, darf sie im Sommer zu den Spielen fahren - und aus dem isolierten Bergstaat ins internationale Rampenlicht treten.
Die Salinen von Maras liegen im Hochland der peruanischen Anden auf über 3000 Höhenmetern. Sie bilden ein weit verzweigtes Salzlabyrinth, errichtet von Menschenhand. Tausende terrassenförmig angelegte Becken fangen das warme Salzwasser des Berges auf. Während das Wasser in der Sonne verdunstet, bleibt an den Rändern und am Wannenboden eine kostbare weiße Kruste zurück: das Maras-Salz.
In der Landwirtschaft im Nordwesten Frankreichs waren Percheron-Pferde früher unverzichtbar. Sie pflügten Felder, zogen Baumstämme und Postkutschen bis sie nach dem Zweiten Weltkrieg durch Maschinen ersetzt wurden. Heute erobern sie Frankreich und die Herzen der Menschen wieder zurück und werden sogar zu Reitpferden ausgebildet.
Über den Schluchten und Gebirgszügen Südfrankreichs ziehen seit einigen Jahren wieder Geier ihre Runden: Gänsegeier, Mönchsgeier, Bartgeier. Dank des Engagements einer Handvoll passionierter Geierexperten. Das Revier bietet eine atemberaubende Kulisse: die Verdonschlucht und den Vercours.
Das Leben im Hochland von Äthiopien ist für Bauern ein täglicher Überlebenskampf, auch im Bergdorf Sona auf 3500 Metern Höhe. Hier, inmitten des Simien Mountains Nationalparks, müssen die Menschen das Land mit Primaten teilen: den gefräßigen Geladas, die unter Naturschutz stehen.
Rundschwanzseekühe, auch Manatis genannt, leben ruhig und behäbig im karibischen Meer. Obwohl sie keine natürlichen Feinde haben, ist ihr Bestand massiv bedroht, und zwar durch Motorboote, die die Tiere immer wieder verletzen. Die letzte Chance für diese Seekühe ist das Auffangzentrum in Puerto Rico, wo die Unfallopfer gepflegt werden.
Hoch im Norden, im stürmischen Nordatlantik, liegen die Färöer, ein Archipel von 18 Inseln. Die Natur, rau und urtümlich, hat das Leben der Bewohner stark geprägt.
Es gibt ihn noch, den Beruf des Säumers - Menschen, die Lasten auf dem Rücken von Saumtieren durchs Gebirge transportieren. Jahrhundertelang beförderten sie Waren über schwer zugängliche Alpenpässe.
Ein Fischerdorf an der abgelegenen Südküste Neufundlands steht vor der letzten großen Entscheidung. Seine fünfundsiebzig Bewohner müssen wählen, ob sie bleiben oder ihre Sachen packen und ihre Heimat für immer verlassen sollen.
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