Bastion der Giganten
Einst erstreckte sich der Lebensraum der Asiatischen Elefanten vom Irak über den indischen Subkontinent bis nach Zentral-China. Doch der Mensch hat sie immer weiter von ihrem angestammten Land verdrängt.
Einst erstreckte sich der Lebensraum der Asiatischen Elefanten vom Irak über den indischen Subkontinent bis nach Zentral-China. Doch der Mensch hat sie immer weiter von ihrem angestammten Land verdrängt.
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Einst erstreckte sich der Lebensraum der Asiatischen Elefanten vom Irak über den indischen Subkontinent bis nach Zentral-China. Doch der Mensch hat sie immer weiter von ihrem angestammten Land verdrängt.
Grizzly, Elch und Wapiti sind die Promis unter den Tieren der Rocky Mountains. Die kleinen Streifenhörnchen, Murmeltiere und Pfeifhasen werden oft übersehen, dabei sind sie mindestens so unterhaltsam wie die Großen!
Der Biber baut Staudämme und fällt Bäume, er ist der Ingenieur unter den Tieren. In den 70ern waren Biber in Europa leider so selten, dass Arendt und Schweiger 1977 ihren LKW nach Kanada verschifften und 7 Monate im Gebirge bei den Bibern lebten.
Diese Folge von „Tierischer Alltag“ zeigt, wie sich Zebras paaren, wie Makakenmütter ihre Babys beschützen und wie sich Riesenspinnenkrabben jährlich zum Panzerabwurf versammeln.
Diese Folge von „Tierischer Alltag“ zeigt, wie Krokodile seit Millionen Jahren überleben, wie sich Zwerg-Seepferdchen tarnen und wie Leopardenjunge miteinander kämpfen.
Diese Folge von „Tierischer Alltag“ zeigt, wie Wolfsrudel funktionieren und kommunizieren, wie Präriehunde wohnen und wie Braunbärenbabys großgezogen werden.
Diese Folge von „Tierischer Alltag“ zeigt wie Elefanten den Kontakt zu seiner Familie pflegt, wie Faultiere ihre Babys aufziehen und wie Fangschreckenkrebse jagen.
Fesselbein-Operation beim Pferd, Entwurmung bei Jack-Russel-Welpen und eine Katze mit Schilddrüsenproblemen. Pferde-Tierarzt Dr. Stephen Dammer hat nur ein Ziel: Er will den 15 Jahre alten Wallach Louis wieder fit bekommen. Seit Monaten leidet der Schimmel unter einem Knorpelschaden im Fesselgelenk. Durch eine Operation will der Tierarzt aus Bretten das Pferd von seinen Schmerzen befreien. Dr. Bastian Brand hat es gleich mit mehreren Patienten zu tun. Drei Jack-Russell-Welpen warten auf ihre erste Entwurmung. Beschützt von der Mutter der Kleinen alles andere als eine leichte Aufgabe für den erfahrenen Karlsruher Tierarzt. Tierärztin Dorte Noll aus Mogendorf besucht den 16 Jahre alten Kater Morle, der unter starkem Gewichtsverlust leidet. Blutuntersuchungen haben bislang kein Ergebnis geliefert. Die Vermutung der mobilen Veterinärin: der Kater leidet an einem Problem mit der Schilddrüse.
Mehr als der Tiger. Viel mehr als der Schneeleopard. Der Iberische Luchs ist die am stärksten gefährdete Katze der Welt.
Eine Bücherei auf vier Beinen – die einzige Kamel-Bibliothek der Welt existiert im Norden Kenias. Vorbei an Giraffen und Antilopen schleppt eine schwer bepackte Karawane aus Dromedaren regelmäßig Lesestoff in die unwegsame Savanne.
Die Natur liefert dem Menschen Modelle, Metaphern, und Inspiration für vieles, das er als in seiner Natur bezeichnet. Er glaubt, dass er als Spezies über den Tieren steht. Er denkt auch, dass er als Individuum einzigartig ist, und dass es ihm keiner gleichtun kann. Doch wie definiert der Mensch seinen Platz in der Welt? Durch Kultur? Religion? Vielleicht durch Wissenschaft? Nicht nur die Welt um ihn herum, auch er selbst verändert sich ständig. Der Mensch schafft es, sich durch Worte, Kunst, Musik und wissenschaftliche Errungenschaften auszudrücken. Er lässt seiner Kreativität und seinen Ideen freien Lauf. Dadurch kann der Mensch sich an Orte versetzen, von denen er lange nur geträumt hat. So ist es seit Beginn der Menschheitsgeschichte. Die Höhlenmalereien sind der Beginn einer 'symbolischen Kommunikation' - ein wichtiger Wendepunkt in der Geschichte des Menschen. Abstraktes Denken und Vorstellungskraft waren Voraussetzungen, um sein stärkstes und dauerhaftestes Gedankenkonstrukt zu etablieren: die Religion.
Die Geschichte der menschlichen Spezies kann als manchmal erfolgreiches, manchmal scheiterndes Bemühen betrachtet werden, die Geschenke der Natur anzunehmen und sie anderseits vor ihren Gefahren zu schützen. Die ersten Menschen waren leichte Beute für tierische Jäger, wie große Katzen, Hyänen, Bären, Schlangen, sogar andere Primaten, sie alle betrachteten den Menschen als Beute. In Millionen von Jahren entwickelte der Mensch aber Techniken, um sich vor dem plötzlichen Tod durch Tiger oder Krokodile zu schützen. Er erbaute Städte, die für die meisten Wildtiere unzugänglich sind. Er schuf Gebäude, um hungrige Jäger abzuhalten. Und er entwickelte Waffen, um sich zu verteidigen. Der Mensch bekämpfte die meisten Tiere, die noch eine Gefahr für ihn darstellen konnten. Doch trotz aller Anstrengungen ist der Mensch weiterhin angreifbar – nicht unbedingt für Löwen, Tiger und Bären, aber für Killer aus der Natur, die wir nicht sehen können, etwa gefährliche Krankheiten. So entwickelte sich Aids im Laufe der Jahre zu einer der größten Seuchen der Gegenwart.
Von Anbeginn der Menschheitsgeschichte hat der Mensch sich mit Tieren umgeben. Wilde Tiere, die er domestiziert hat, um zu überleben um sich mit Nahrung zu versorgen um sich vor den Naturelementen zu schützen und um seine Arbeiten zu erledigen. Und dann gibt es noch Tiere, die er einfach nur wegen seiner Gesellschaft hält. Aber es gibt zwei Spezies, die die unbestrittenen Lieblinge des Menschen sind. Man könnte sagen, die Welt teilt sich in Hunde-Menschen und Katzen-Menschen. Und beide Parteien sind ewig zerstritten. Menschen, die Hunde lieben, schätzen die Vierbeiner, weil sie folgsam, zutraulich und treu sind. Während sie Katzen als distanziert, gleichgültig und vermutlich auch etwas zu wild betrachten. Katzenliebhaber sind anderer Meinung. Was ihre Gegner als Gleichgültigkeit ansehen, ist für sie nur Ausdruck der unabhängigen Natur der Katze. Sie bevorzugen ein Tier, das nicht komplett seine wilde Seite verloren hat. Sie wissen, dass die Zuneigungsbezeigungen ihrer Katze viel mehr sind, als nur ein Weg, um das zu bekommen, was sie wollen. Doch wie wurde aus der Katze unser Stubentiger, und aus dem Hund der beste Freund des Menschen?
Ein Mensch wiegt durchschnittlich etwa 80 Kilo und ist an die 1,65 Meter groß. Im Ranking der Erdbewohner ist er damit weder besonders groß noch besonders kräftig. Und er ist auch nicht gerade schnell. Und doch ist er erfolgreich: Er bebaut die Welt ohne Unterbrechung. Und er erzeugt Unmengen an Lebensmitteln mit gewaltigen Maschinen. Es sind leistungsstarke Hightech-Maschinen, die heute nicht mehr wegzudenken sind: Moderne Erfindungen. Es ist aber nicht lange her, da setzte der Mensch auf andere Hilfsmittel: Tiere schufteten dort, wo der Mensch versagte. Dieses Zusammenspiel zwischen tierischer Kraft und menschlichem Verstand prägt die Geschichte der Menschheit von Anbeginn.
Für die Herstellung von Kleidung arbeitet eine riesige Industrie. Mode gehört inzwischen zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Sie soll ihn warm und trocken halten, und vor dem Wetter schützen. Die Fortschritte in der Fabrikation von Bekleidung basieren auch auf Aspekten der menschlichen Evolutionsgeschichte. Vor 6 Millionen Jahren veränderten Menschenaffen ihre Merkmale und spalteten sich von ihren Artgenossen ab. Sie verloren das wärmende Fell, das ihre Vorfahren vor niedrigen Temperaturen schützte. Doch die Temperaturen sanken unaufhörlich - von minus 48 Grad auf minus 53 Grad einige Jahrtausende später. Während einer Eiszeit vor 170.000 Jahren begannen die Neandertaler Überlebensmodelle in der Natur zu suchen. Sie nutzten ihre Beobachtungen und ihren Einfallsreichtum, um am Leben zu bleiben, um ihre Häuser bequem einzurichten und um sich angemessen zu bekleiden.
Eine Welt ohne Brathähnchen. Ohne Lammkoteletts, Omeletts, Hamburger, Milch und Käse. Eine Welt ohne Städte. Das Leben des Menschen würde völlig anders aussehen, wenn seine Vorfahren nicht eine einschneidende Idee gehabt hätten. Keine andere Spezies hat so gehandelt. Statt Tiere wegen ihrer Proteine zu jagen, hat der Mensch begonnen, sie aufzuziehen. Die Domestizierung von Tieren hat zu Veränderungen geführt, die das Leben des Menschen bis heute bestimmen.
In Dr. Jane Goodalls Zufluchtsort für verwaiste Schimpansen wird eine Gruppe von Schimpansen mit Experten aus aller Welt auf die Auswilderung in ihren natürlichen Lebensraum vorbereitet.
Eindrucksvolle Bilder zeigen die Natur Islands, das Leben der Eiderenten und wie bei "Tiere vor der Kamera” üblich, die Arbeit von Arendt/Schweiger.
Spontan verbinden wir nichts Positives mit Kröten: "Igitt eine Kröte", "Eine Kröte schlucken". Da hilft nur genauer hinschauen, sagten sich Ernst Arendt und Hans Schweiger und drehten einen Film über unsere heimische Erdkröte fürs Abendprogramm der ARD.
Dieser tierische Alltag zeigt, wie viel Nilpferde fressen, wie Gabelantilopen und Breitkopf-Tintenfische mit ihrer Art kommunizieren und wie junge Pandas und Wölfe spielerisch lernen.
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