Planet Weltweit
Planet Weltweit: Im Dorf San Martino di Castrozza am Fuß der Pale di San Martino, einer spektakulären Berggruppe in den Dolomiten, gibt es seit mehr als einhundert Jahren die hochangesehenen Bergführer Aquile di San Martino.
Planet Weltweit: Im Dorf San Martino di Castrozza am Fuß der Pale di San Martino, einer spektakulären Berggruppe in den Dolomiten, gibt es seit mehr als einhundert Jahren die hochangesehenen Bergführer Aquile di San Martino.
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Island, das karge Land am Polarkreis, wo Menschen und Tiere den Elementen trotzen. In den langen kalten Wintern frönen die Bewohner einer uralten Leidenschaft: Sie stricken, und zwar Frauen und Männer! GEO Reportage hat den strickenden Isländern über die Schulter geschaut und feiert das Comeback des Islandpullovers.
Im Schweizer Kanton Uri pflegen die Bauern an den fast senkrechten Steilhängen eine gefährliche Tradition: Das Wildheuen. Seit Jahrhunderten mähen sie hier in den Alpen das Gras für ihre Tiere mit Kondition und absoluter Trittsicherheit. Hoch über dem Vierwaldstättersee beginnt jeden August ein gefährliches Abenteuer: die Saison der Wildheuer.
Planet Weltweit: Im Dorf San Martino di Castrozza am Fuß der Pale di San Martino, einer spektakulären Berggruppe in den Dolomiten, gibt es seit mehr als einhundert Jahren die hochangesehenen Bergführer Aquile di San Martino.
Es ist ein scheinbar endloser Zug, der das Eisenerz Skandinaviens vom schwedischen Kiruna in den norwegischen Hafen Narvik bringt: Die legendäre Kirunabahn zieht seit 1903, zunächst mit Dampflokomotiven und heute mit Elektroloks, bis zu 8.500 Tonnen schwere Waggons. Vorbei an hohen Bergen, an steil zu den Fjorden abfallenden Hängen und durch enge Tunnel. Die spektakuläre Bahnstrecke hat das Leben ganzer Generationen geprägt. Wir sind die 180 Kilometer lange Strecke in beide Richtungen mitgefahren.
Um an die wertvollen karibischen Langusten zu kommen, müssen die Miskito-Indianer bis zu 40 Meter tief tauchen - bis zu 15 Mal am Tag, mit minderwertiger Ausrüstung. Jährlich erkranken in Nicaragua rund 100 Taucher an der Taucherkrankheit. Zum Schutz der Indianer soll das Tauchen bald eingestellt werden - doch dagegen wehren sich die Miskitos, denn das Tauchen ist ihre Lebensgrundlage.
Der Wind pfeift scharf über das zugefrorene Watt, auf dem sich die Eisschollen gegeneinander auftürmen. Milchig- weißes Licht verzaubert die Landschaft in ein eisiges Stilleben. Außer dem Wind hört man keinen Laut. Die Menschen trotzen den eisigen Temperaturen in den wenigen urigen, reetgedeckten Häusern: Winter auf der Hallig Langeneß. Sie ist die größte der zehn Halligen mitten in der Nordsee. Meerumschlossen, einsam, aber auch sehr romantisch Planet Weltweit hat die Bewohner der Hallig während der letzten rauen Wintertage besucht und ein beeindruckendes Portrait von Menschen und Natur gezeichnet.
Wildererjagd am Mount KenyaEin Film von Holger RiedelEin 5.200 Meter hoher Riese thront am Äquator: der Mount Kenya. Den Berg umringt ein dichter, undurchdringlicher Regenwald, in dem rund 2.000 Elefanten leben. Die Natur hier ist nahezu unberührt. Doch dieses Paradies ist bedroht, seit Wilderer ihr Unwesen treiben. Die Dokumentation beobachtet die Fallensteller und begleitet deren Jäger, die Wildhüter vom Mount Kenya, auf ihren gefährlichen Streifzügen durch den Tropenwald.Bereits in den frühen Morgenstunden ist der tropenfeuchte Wald höchst lebendig: In den Baumkronen, 50 Meter weit oben, zetern halbstarke Meerkatzenmännchen. Äste krachen, von Elefanten beim Frühstück gebrochen.
Myanmar, ein Land im Aufbruch. Nach Jahrzehnte langem Dornröschenschlaf können den Burmesen Demokratie und Fortschritt nicht schnell genug kommen. Auch in dem kleinen Dorf Pompein warten die Einwohner ungeduldig auf die Zukunft. Doch mit dem Warten soll es jetzt ein Ende haben. Sie nehmen ihr Schicksal in die eigenen Hände. Angeleitet durch ihren Mönch U Pandita baut das Dorf sich sein eigenes Wasserkraftwerk und will Strom in alle Häuser bringen.
Das Land der Fjorde, Berge und Wälder - Norwegens spektakuläre Natur ist weit über seine Landesgrenze bekannt. Jedoch ist auch hier eine moderne umweltverträgliche Forstwirtschaft nicht leicht umsetzbar. Försterin Merete Larsmon bestimmt in Sogn og Fjordane die Aufforstung. Am zweitlängsten Fjord der Welt, dem Sognefjord, erstellt sie Pflanzprogramme, überwacht Fällungen und prüft den Zustand der Baumsubstanz. Ihr Credo: den Wald nutzen, ohne die Biodiversität aus den Augen zu verlieren. Auch als Chefin der norwegischen Frauenförsterinnen will sie die Waldwirtschaft voranbringen.
Der Norden des Victoria-Sees in Uganda mit seinen vielen Hügeln und Bergen ist für Fahrräder eigentlich kein geeignetes Terrain. Gleichwohl wird hier auf Drahteseln fast alles transportiert: Bananenstauden, Wellblechdächer, frischer Fisch - und Fahrgäste. Für Motorräder und Autos fehlt den meisten Menschen das Geld, wer ein eigenes Fahrradtaxi besitzt, ein Boda-Boda?, kann sich glücklich schätzen. Denn mit den Einnahmen aus dem Boda-Boda-Geschäft lässt sich eine Familie gut ernähren. In der Reportage wird ein Boda-Boda-Fahrer auf dem Weg zu seinem heiß ersehnten eigenen Gefährt begleitet. Der 28jährige Joseph Mukisa ist seit gut acht Jahren Boda-Boda-Fahrer. Mit seinem Fahrradtaxi durchstreift er fast täglich die Straßen seines Stamm-Reviers: Jinja, die Stadt nahe der berühmten Nilquelle. Hier findet er so gut wie immer Fahrgäste. Doch das Rad, auf dem Joseph sitzt, gehört ihm nicht. Seit sein eigenes Boda-Boda gestohlen wurde, muss er täglich Geld für die Miete eines Fremdrads ausgeben. Lange schon träumt er von einem eigenen Boda-Boda. Wäre da nicht der hohe Anschaffungspreis.Hilfe verspricht sich Joseph nun von FABIO, des First African Bicycle Information Office?. Die Macher der Organisation wissen, wie wichtig Fahrräder für das öffentliche Leben Ugandas sind. Ohne die Dra ...
Nepal - Die Krieger vom Dach der Welt?Ein Film von Karl Alexander WeckDas Himalaja-Massiv von Nepal ist die Heimat der wohl gefürchtetsten Krieger der Welt: der Gurkhas. Ihr hartes Leben auf dem Dach der Welt macht sie zu zähen und mutigen Persönlichkeiten. Seit Generationen stehen sie im Dienst der britischen Armee. Für die heranwachsende Jugend aus den abgelegenen Bergdörfern ist ein Leben als Soldat auch heute noch ein heiß begehrtes Lebensziel. Der Sold auf europäischem Niveau ermöglicht es den Gurkhas, ihre Familien finanziell zu unterstützen und damit auch deren Ansehen zu erhöhen. Planet Weltweit begleitet einen so genannten Galla Wallah - einen Gurkha-Scout - auf seiner Suche nach neuen Gurkha-Kämpfern. Der pensionierte Ex-Gurkha ist mit der Auswahl der aussichtsreichsten Bewerber betraut. Sein Weg führt ihn in entlegene Bergdörfer, quer durch die atemberaubende Landschaft des Himalajas. Der junge Santosh aus dem Bergdorf Tangting hat einen Traum: Er möchte als Gurkha in den Militärdienst der britischen Armee aufgenommen werden. Ein solcher Posten ist für die in Armut lebenden Nepalis in den entlegenen Provinzen wie ein Lottogewinn: Ca. 1.500 Euro Monatssold bedeuten hier ein sorgenfreies Leben für die ganze Familie. Außerdem huldigen Gurkhas mit ihrem Dienst an der W ...
Wer im Kaffeeanbaugebiet Kolumbiens etwas auf sich hält, fährt einen Willys?. Der legendäre und robuste Geländewagen aus den USA wurde bekannt als das Auto, das den zweiten Weltkrieg gewann.? Seit den 1950iger Jahren ist der Vater aller Jeeps auch in Kolumbien im Einsatz, denn das robuste Fahrzeug ist wie geschaffen für das bergige Gelände. Bis zu 50 Prozent Gefälle müssen die Willys bewältigen. Etliche Fincas sind nur über halsbrecherische, unbefestigte Pisten erreichbar. Im Macho-Land Kolumbien saßen bislang nur Männer am Lenkrad der Geländewagen. Johana Londo?o setzt dieser Tradition ein Ende. Planet Weltweit ist unterwegs mit Kolumbiens einziger Willys-Fahrerin.
Das Fahrwerk stammt von einem alten Toyota, die Sitze aus einem VW-Bus, der Motor aus einer Wasserpumpe, die bei der Goldsuche verwendet wurde. Zusammengebaut ergibt dies einen Paco-Paco. Der Klang des Motors hat der einzigen brasilianischen Automarke ihren Namen gegeben. Planet Weltweit zeigt, wie die Paco Pacos gebaut werden und wie unentbehrlich sie für die Menschen der Region Peixoto sind.
Kapitän Michel Stephan lässt sich von dem schweren Seegang, der rund um die beiden französischen Inseln Mol?ne und Ouessant vor der bretonischen Küste herrscht, nicht aus der Ruhe bringen. Mit seiner Mannschaft ist er auf dem Postschiff Enez Eussa im tückischen Atlantik unterwegs, um die abgeschiedenen Felseninseln mit allem zum Leben Notwendigen zu versorgen.
Planet Weltweit zeigt, wie Sibirien, die Schatzkammer Russlands, die Türen öffnet - Berge und Flüsse ihren Schatz freigeben: Gold.Konstantin Tzelidse hat diesen Wert erkannt und die Möglichkeiten, Gold im großen Stil industriell zu fördern. Einst war er ein einfacher Goldwäscher, heute ist er mehrfacher Millionär. Man nennt ihn den Goldkönig vom Sajan?. Doch Tzelidse will mehr.
Die Ha Long Bucht im Norden Vietnams wirkt im Februar besonders mystisch. Im Nebel ragen bizarr geformte Felsen aus dem Wasser. Einer Legende nach hat hier ein Drache die Menschen gegen Eindringlinge verteidigt. Im Kampf zerteilte er mit seinem Schwanz das Land, es entstanden etwa 2000 kleine Inseln - fast alle unbewohnt und unbewohnbar - trotzdem haben sich hier rund 1600 Menschen angesiedelt...
Die Wege in Lettgallen, einem abgelegenen, ländlichen Gebiet im Südosten Lettlands, sind weit, es gibt kaum öffentliche Verkehrsmittel und nur wenige Läden, in denen es die Dinge des täglichen Lebens zu kaufen gibt. Janis Cukmachs hat einen roten Kleinbus in einen gut bestückten Dorfladen umfunktioniert und fährt damit über die Dörfer, um Brot, Fische oder Gummistiefel unter die Leute zu bringen.
Die Amazonasregion gilt als der größte tropische Regenwald der Welt. Er ist Heimat Tausender Tier- und Pflanzenarten - und mehrerer indigener Völker, die in den letzten Jahren zunehmend die Lebensweise der westlichen Moderne annahmen.
Seit mehr als hundert Jahren kämpft sich eine Dampflok unermüdlich die steilen Berge des Himalaja hinauf. Ihr ist es zu verdanken, dass der berühmte Darjeeling-Tee einst seinen Weg aus den Bergen ins Tal und damit in die ganze Welt fand. Die Engländer bauten die technisch einmalige Himalaja-Bahn im Jahre 1881 - damals war sie die erste und einzige Verbindung zu der abgelegenen Bergregion.
Sao Paulo. Hier lebt die einzige blinde Primaballerina der Welt: Geyza Pereira. Ihr Leben als Tänzerin fand vor einem Jahr durch eine schwere Krankheit ein jähes Ende. Jetzt kämpft Geyza für ihre alte Perfektion und die Rückkehr auf die Bretter, die für sie die Welt bedeuten. GEO Reportage hat Geyza und das Blindenballett von Sao Paulo begleitet.
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