Planet Weltweit
Im Finistère in der Bretagne hat Fabienne d'Ortoli, mehrfache Weltmeisterin im Kitesurfen, zusammen mit ihrem Partner einen Traum - sie will auf der "Straße der Leuchttürme" in der Iroise-See segeln.
Im Finistère in der Bretagne hat Fabienne d'Ortoli, mehrfache Weltmeisterin im Kitesurfen, zusammen mit ihrem Partner einen Traum - sie will auf der "Straße der Leuchttürme" in der Iroise-See segeln.
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Mit der Lok durch Angola Ein Film von Adama UlrichAngola, Land im Umbruch. Gebeutelt durch den jahrzehntelangen Bürgerkrieg, erlebt der afrikanische Staat am Atlantischen Ozean heute einen Wirtschaftsboom - allerdings nur für ausgewählte Kreise: Während in der Hauptstadt Luanda durch massive Ölförderung die Preise in exorbitante Höhen steigen und eine wirtschaftliche Entwicklung nie gekannten Ausmaßes ankurbeln, bleiben die ländlichen Regionen isoliert. Doch das soll nun anders werden: Mit dem Wiederaufbau der alten Benguela-Bahnlinie, so hoffen die Menschen jenseits der Hauptstadt, sollen auch sie vom Handel profitieren und ein besseres Leben bekommen. Die Dokumentation hat den Mechaniker Joaquim Mohebe und seine instandgesetzte Dampflok auf ihrem Weg durch Angola begleitet.
Jemens verschleierte Zukunft? Ein Film von Holger RiedelDer Jemen gilt als eines der schönsten Länder im Vorderen Orient - und gleichzeitig als Land voller Probleme. Krummdolch und Kalaschnikow prägen die Männerwelt und deren Gewaltbereitschaft. Waffen, die Droge Khat und knappe Wasserressourcen sind die Hauptgeschäftsquellen auf dem Land und Anlass für blutige Rivalitäten zwischen den Stämmen. Die Zentralregierung hat jenseits der Hauptstadt Sanaa nichts zu melden - auch nicht gegen die vielerorts praktizierte, Blutrache. Das Frauenbild ist mittelalterlich, und jedes Ansinnen von weiblicher Selbstbestimmung wird im Keim erstickt. In der Atmosphäre von Armut, Gewalt und Korruption versucht ein Mann zwischen den Clans, Stämmen und Geschlechtern zu vermitteln. Planet Weltweit ist es gelungen, einen Blick hinter die Fassaden aus tausendundeiner Nacht zu werfen.
In der pakistanischen Hauptstadt Karachi sind Gewalt und politische Unruhen alltäglich. Ein Mann hat eine andere Vision und hilft den besonders Bedürftigen, inmitten der Wirren und entgegen den Widerständen der Taliban.
Im Städtchen Torre Annunziata betreibt Lucio Zurlo seit mehr als 50 Jahren ein Boxstudio. Der 77-jährige ist eine Legende, etliche Meistertitel konnten seine Zöglinge einfahren, nationale wie internationale. Und doch hat Zurlos Studio seinen privaten Charme nie verloren. Für viele Boxsportler ist es das zweite Wohnzimmer. So manchen gar hat Zurlos Zuwendung aus dem kriminellen Milieu gerettet.
In der indischen Himalaja-Provinz Ladakh auf 3500 Metern Höhe wird seit Jahrzehnten Eishockey gespielt - vor allem von Männern aus der Armee, die die Grenzen zu China und Pakistan sichern. Seit einigen Jahren trainieren in dieser abgelegenen Bergregion auch immer mehr Frauen und Mädchen Eishockey. Mit Erfolg: Die 20-jährige Tsewang Chuskit ist eine der besten Spielerinnen in Ladakh.
Das Dorf Bellur im Süden von Indien ist der Geburtsort des Yoga-Meisters B.K.S. Iyengar. Seit einem Jahrzehnt lernen hier Schüler nicht nur Lesen und Schreiben, sondern auch Iyengar-Yoga. Eine der besten Yoga-Schülerinnen ist Soguna. Die 16-Jährige hat einen großen Traum: Zum Internationalen Yoga-Tag möchte sie ihr Können einem großen Publikum fehlerfrei präsentieren. Unter allen Schülern werden dann sieben Jugendliche ausgewählt, die im Iyengar-Center der Stadt Pune weiter zur Schule gehen und eine Ausbildung zum Yogalehrer machen dürfen.
Seit 35 Jahren ist Kapitän Wassili Wassiljewitsch in den Sommermonaten auf dem mächtigsten Strom Sibiriens unterwegs, der Lena. Sein Schiff namens Magdeburg dient als Versorgungs- und Transportschiff. Einsatzgebiet ist der Nordabschnitt des Flusses, am sibirischen Eismeer. Nur drei Monate ist es hier in der Regel eisfrei.
In Marseille - direkt am Mittelmeer gelegen - bestimmt die See das Leben seit jeher. Lionel Franc, genannt Loulou, ist einer jener Küstenbewohner, die das Meer als Lebensraum begreifen. Seine Spezialität ist das Klippenspringen. Loulous Lieblingsklippen sind Teil der unter Naturschutz stehenden Calanques: enge, steilwandige Küsteneinschnitte im Kalkgestein des Mittelmeeres.
Die ethnische Minderheit der Seto lebt in Estland. Ihr traditionelles Siedlungsgebiet reicht bis über die nahe Grenze hinein ins westliche Russland. Einer ihrer wichtigsten Bräuche ist die alljährliche Wahl des "Vizekönigs". Er vertritt ihren König "Peko" auf Erden, einen legendenumwobenen, heidnischen Gott, und genießt höchstes Ansehen.
Planet Weltweit: Ein kurioses Spektakel: In historischer Ritterrüstung, mit Schwertern, Äxten und Hellebarden bewaffnet, treten Männer und Frauen in Duellen oder als Mannschaft gegeneinander an. Der mittelalterliche Turnierkampf erlebt in Spanien einen regelrechten Boom.
Mitten im Trubel des Hamburger Hafens, zwischen Containerschiffen, Schleppern und Schuten, gibt es die Flussschifferkirche, eine schwimmende Kirche. Ein "Seelenhafen" sozusagen, an dem Menschen mit ihren Sorgen und Nöten andocken können. Ein Kleinod, das dank der Ideen und der Tatkraft seines Diakons wieder ein besonderer Treffpunkt werden soll.
Roggenstroh galt in Frankreich lange Zeit als Baumaterial armer Leute. Mit ihm wurden Möbel bespannt, Dächer gedeckt und Wände isoliert.
Die Amazonasregion gilt als der größte tropische Regenwald der Welt. Er ist Heimat Tausender Tier- und Pflanzenarten - und mehrerer indigener Völker, die in den letzten Jahren zunehmend die Lebensweise der westlichen Moderne annahmen.
Seit mehr als hundert Jahren kämpft sich eine Dampflok unermüdlich die steilen Berge des Himalaja hinauf. Ihr ist es zu verdanken, dass der berühmte Darjeeling-Tee einst seinen Weg aus den Bergen ins Tal und damit in die ganze Welt fand. Die Engländer bauten die technisch einmalige Himalaja-Bahn im Jahre 1881 - damals war sie die erste und einzige Verbindung zu der abgelegenen Bergregion.
Gorgona, die kleinste Insel des toskanischen Archipels, ist die letzte Strafkolonie Europas. Hier leben die Gefangenen unter freiem Himmel inmitten der mediterranen Macchia, umgeben von Weinhügeln, Olivenhainen und steilen Klippen.
Bulgarien ist das EU-Land mit dem größten Bevölkerungsschwund. Das trifft besonders die ländlichen Gegenden sehr hart. So auch das kleine Dorf Dobralak im Rhodopengebirge, an der Südgrenze Bulgariens.
Im Finistère in der Bretagne hat Fabienne d'Ortoli, mehrfache Weltmeisterin im Kitesurfen, zusammen mit ihrem Partner einen Traum - sie will auf der "Straße der Leuchttürme" in der Iroise-See segeln.
Im peruanischen Churubamba gibt es keinen Strom, kaum fließendes Wasser, nicht einmal eine Busverbindung führt dorthin. Der nächste Ort ist eine Stunde Fußmarsch entfernt. Dorthin laufen die Frauen nur, um ihre Produkte auf dem Markt zu verkaufen - oder um Fußball zu spielen! Wichtig ist für die Frauen wie es ihren Tieren, ihrem Land und ihrer Familie geht - und wie das nächste Spiel ausgeht.
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