Planet Weltweit
Im Finistère in der Bretagne hat Fabienne d'Ortoli, mehrfache Weltmeisterin im Kitesurfen, zusammen mit ihrem Partner einen Traum - sie will auf der "Straße der Leuchttürme" in der Iroise-See segeln.
Im Finistère in der Bretagne hat Fabienne d'Ortoli, mehrfache Weltmeisterin im Kitesurfen, zusammen mit ihrem Partner einen Traum - sie will auf der "Straße der Leuchttürme" in der Iroise-See segeln.
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Der Manila Express? hat seine Gleise nicht für sich allein. Menschen wie die Fischverkäuferin Editha Jayko leben, wohnen und arbeiten hier. Direkt auf und an den Gleisen haben sie Wohnungen und Verkaufsstände gebaut, betreiben Geschäfte - und überall flitzen die Kinder herum. Mitten durch diese ungewöhnliche Nachbarschaft fährt der Lokführer Cesar Capena täglich seine 30 Kilometer vom Zentrum der Metropole Manila in den Süden und zurück. Und immer hat er Angst im Nacken, jemanden zu überfahren. Cesar Capena kneift die Augen zusammen. Schweißperlen glänzen auf seiner Stirn. 42 Grad Celsius herrschen in dem engen Führerstand seiner Lok, als er die Geschwindigkeit drosselt. Capena ist vorsichtig, denn schon viermal hat sein Zug auf dieser Strecke einen Menschen erfasst. Editha Jayko lebt seit 15 Jahren an den Gleisen der Philippine National Railroad und verkauft Fisch. Als die Hupe der Lok ertönt, und die Eisenräder sich kreischend nähern, räumt sie in Sekundenschnelle ihre Fische zusammen, die Menschen huschen davon. Der Zug rattert vorbei und schon Augenblicke später lassen sich die Leute wieder auf den Schienen nieder. Siebzigtausend Menschen leben in den südlichen Ausläufern der Megacity Manila unmittelbar an den Schienen der einzigen noch existierenden Eisenbahnlinie. Sie h ...
Das Fahrwerk stammt von einem alten Toyota, die Sitze aus einem VW-Bus, der Motor aus einer Wasserpumpe, die bei der Goldsuche verwendet wurde. Zusammengebaut ergibt dies einen Paco-Paco. Der Klang des Motors hat der einzigen brasilianischen Automarke ihren Namen gegeben. Planet Weltweit zeigt, wie die Paco Pacos gebaut werden und wie unentbehrlich sie für die Menschen der Region Peixoto sind.
Kapitän Michel Stephan lässt sich von dem schweren Seegang, der rund um die beiden französischen Inseln Mol?ne und Ouessant vor der bretonischen Küste herrscht, nicht aus der Ruhe bringen. Mit seiner Mannschaft ist er auf dem Postschiff Enez Eussa im tückischen Atlantik unterwegs, um die abgeschiedenen Felseninseln mit allem zum Leben Notwendigen zu versorgen.
Planet Weltweit zeigt, wie Sibirien, die Schatzkammer Russlands, die Türen öffnet - Berge und Flüsse ihren Schatz freigeben: Gold.Konstantin Tzelidse hat diesen Wert erkannt und die Möglichkeiten, Gold im großen Stil industriell zu fördern. Einst war er ein einfacher Goldwäscher, heute ist er mehrfacher Millionär. Man nennt ihn den Goldkönig vom Sajan?. Doch Tzelidse will mehr.
Die Ha Long Bucht im Norden Vietnams wirkt im Februar besonders mystisch. Im Nebel ragen bizarr geformte Felsen aus dem Wasser. Einer Legende nach hat hier ein Drache die Menschen gegen Eindringlinge verteidigt. Im Kampf zerteilte er mit seinem Schwanz das Land, es entstanden etwa 2000 kleine Inseln - fast alle unbewohnt und unbewohnbar - trotzdem haben sich hier rund 1600 Menschen angesiedelt...
Die Wege in Lettgallen, einem abgelegenen, ländlichen Gebiet im Südosten Lettlands, sind weit, es gibt kaum öffentliche Verkehrsmittel und nur wenige Läden, in denen es die Dinge des täglichen Lebens zu kaufen gibt. Janis Cukmachs hat einen roten Kleinbus in einen gut bestückten Dorfladen umfunktioniert und fährt damit über die Dörfer, um Brot, Fische oder Gummistiefel unter die Leute zu bringen.
Venedig ohne Touristen? Fast unvorstellbar. Elf Monate im Jahr, von Februar bis Dezember, bevölkern Millionen Besucher die Lagunenstadt auf der Suche nach dem romantischen Drei-Tage-Urlaub. Die Venezianer sind lediglich Statisten auf der Bühne ihrer Heimatstadt. Nur im Januar, gleich einer Fieberpause, findet die Stadt zu sich zurück und gehört nun fast ausschließlich ihren Bewohnern.
Auf der ganzen Welt, von New York bis Tokyo, von Buenos Aires bis Finnland wird Tango leidenschaftlich getanzt, ernsthaft gelehrt und gelernt und sehnsüchtig geliebt. Dabei steht der Tango auf den ersten Blick im Widerspruch zu unserer emanzipierten Zeit, denn die wichtigste Regel des Tangos ist: Der Mann führt, die Frau lässt sich führen.?
Wenn auf der Insel Chilo?, am Tor zu Patagonien, der Sommer seinen Zenit überschritten hat, beginnt die Zeit der Ernte. Und alle helfen mit. Minga nennt sich diese Form der Nachbarschaftshilfe. Sie ernten Kartoffeln, Äpfel und Gemüse, alles gemeinsam. Und dann gibt es eine große Fiesta. Alle helfen auch mit, wenn ein Umzug ansteht, wobei auf Chilo? meist das ganze Haus transportiert wird.
Seit mehr als hundert Jahren kämpft sich eine Dampflok unermüdlich die steilen Berge des Himalaja hinauf. Ihr ist es zu verdanken, dass der berühmte Darjeeling-Tee einst seinen Weg aus den Bergen ins Tal und damit in die ganze Welt fand. Die Engländer bauten die technisch einmalige Himalaja-Bahn im Jahre 1881 - damals war sie die erste und einzige Verbindung zu der abgelegenen Bergregion.
Gorgona, die kleinste Insel des toskanischen Archipels, ist die letzte Strafkolonie Europas. Hier leben die Gefangenen unter freiem Himmel inmitten der mediterranen Macchia, umgeben von Weinhügeln, Olivenhainen und steilen Klippen.
Bulgarien ist das EU-Land mit dem größten Bevölkerungsschwund. Das trifft besonders die ländlichen Gegenden sehr hart. So auch das kleine Dorf Dobralak im Rhodopengebirge, an der Südgrenze Bulgariens.
Im Finistère in der Bretagne hat Fabienne d'Ortoli, mehrfache Weltmeisterin im Kitesurfen, zusammen mit ihrem Partner einen Traum - sie will auf der "Straße der Leuchttürme" in der Iroise-See segeln.
Die Samen der sibirischen Zirbelkiefer gelten als Heilmittel der einheimischen Volksmedizin. Gesund, cholesterinsenkend und schmackhaft, werden sie inzwischen maschinell verarbeitet und in die ganze Welt verschickt. Ganze Familien ziehen im Herbst in die Berge zur Zedernussernte, eine mühevolle Handarbeit. GEO Reportage hat sie begleitet.
Seit 35 Jahren ist Kapitän Wassili Wassiljewitsch in den Sommermonaten auf dem mächtigsten Strom Sibiriens unterwegs, der Lena. Sein Schiff namens Magdeburg dient als Versorgungs- und Transportschiff. Einsatzgebiet ist der Nordabschnitt des Flusses, am sibirischen Eismeer. Nur drei Monate ist es hier in der Regel eisfrei.
In Marseille - direkt am Mittelmeer gelegen - bestimmt die See das Leben seit jeher. Lionel Franc, genannt Loulou, ist einer jener Küstenbewohner, die das Meer als Lebensraum begreifen. Seine Spezialität ist das Klippenspringen. Loulous Lieblingsklippen sind Teil der unter Naturschutz stehenden Calanques: enge, steilwandige Küsteneinschnitte im Kalkgestein des Mittelmeeres.
Bali - Tropenparadies und Insel der Götter. Dem 42-jährigen Hindu Rai Budarsa gelang es als Erstem, Wein auf Bali zu kultivieren. Dreimal im Jahr kann auf der tropischen Insel geerntet werden. Für den Unternehmer ein Segen - doch für den gläubigen Hindu in Anbetracht der vielen religiösen Feste und Zeremonien eine Herausforderung. Ob Rai Budarsa der Balanceakt zwischen dem harten Alltag eines Unternehmers und seinen religiösen Verpflichtungen gelingt, davon erzählt diese Episode von Planet Weltweit.Bereits seit einer Stunde wartet die Prozession für die Leichenbestattung auf der Straße. Rai Budarsa streift eilig sein Poloshirt und die Bermudas ab, denn als höchster Vertreter einer Priesterkaste muss er jede Zeremonie in seiner Gemeinde leiten. Als sein Blackberry klingelt, schafft er es gerade noch den Knoten seines schwarzen Sarongs festzuziehen, bevor er den Anruf entgegennimmt. Es ist sein Kellermeister, der Australier Don Buchanan: Ihm fehlen Flaschen für die Abfüllung des Pino de Bali, dem Spitzenprodukt seines Unternehmens Hatten Wines. Der Container mit den Flaschen hängt irgendwo fest - ausgerechnet jetzt, wo während der religiösen Feiertage auf Bali die Restaurants und Hotels mit dem regionalen Wein beliefert werden müssen. Im Laufschritt verspricht Rai Budar ...
Die Arganie, ein dornenbewehrter Baum, wächst nur im Südwesten Marokkos. Seine Früchte liefern das begehrte Arganöl, welches von den Frauen der Region seit Jahrhunderten in mühevoller Handarbeit produziert wird. Inzwischen kommen auch Europäer auf den Geschmack dieser einzigartigen Kostbarkeit. Und nicht nur das: Neben seinen kulinarischen Qualitäten lässt sich das Öl ebenso gut als Kosmetikprodukt und Heilmittel vermarkten. Planet Weltweit hat den Frauen Marokkos bei der aufwändigen Ölherstellung über die Schulter geschaut und beobachtet, wie sie sie versuchen, ihr traditionelles Kleinod für den internationalen Wettbewerb vorzubereiten.Sechs Uhr morgens in einem kleinen Dorf im Südwesten Marokkos. Die Männer sind bereits zur Arbeit aufgebrochen. Auch Arbia el Kasri verlässt das Haus, um ihrem Beruf nachzugehen. Vor fünf Jahren noch war es für eine Frau unvorstellbar außerhalb des Hauses Arbeit zu finden. In dieser Region Marokkos verlassen die Bäuerinnen eigentlich nie ihre Douar, ihre kleinen Dörfer. Doch nun sind es einige Hunderte, die sich wie Arbia täglich in kleinen Kooperativen einfinden, welche die Frauen selbst gegründet haben. Hier produzieren sie Arganöl - eine Kunst, die Marokkanerinnen bereits seit Jahrhunderten beherrschen. Das Öl ist überaus nährstoffre ...
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