Die australischen Alpen
Der Nationalpark Australische Alpen, der sich über drei Bundesstaaten erstreckt, schützt ein durch Erosion rundgeschliffenes Gebirge im Südosten des Kontinents.
Der Nationalpark Australische Alpen, der sich über drei Bundesstaaten erstreckt, schützt ein durch Erosion rundgeschliffenes Gebirge im Südosten des Kontinents.
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Dieser tierische Alltag zeigt, wie Gorillafamilien füreinander sorgen, wie ein Zebrababy die Welt kennenlernt und wie Biber häuslich werden.
Dieser tierische Alltag zeigt die erstaunliche Vielfalt an Gesängen, Lauten und Pfiffen, die Buckelwale zur Kommunikation verwenden.
Arendt/Schweiger haben sich in Alaska die Elche genauer angeschaut: Liebevolle Mütter und posende Machos. Der Höhepunkt im Jahr der Elche – die Brunft. Das Aufbrechen der Flüsse, Sommerblumen, Eiswürmer und vieles mehr runden das Alaska-Erlebnis ab.
Schrecklich sind einerseits die Geschichten über den blutrünstigen Grizzly, andererseits sind Bären Sinnbild für Gemütlichkeit. Arendt/Schweiger wollten sich ein eigenes Bild machen. Sie sind in Alaska einer Grizzlymutter mit zwei Jungen gefolgt.
Im Südwesten Afrikas liegt eine der ältesten Wüsten der Erde: die Namib – lebensfeindlich, aber wunderschön. Hier lebt die deutsche Tierärztin Margit du Toit auf einer Farm. Eines Tages bekommt sie von Einheimischen eine verletzte Löffelhündin gebracht. Nach intensiver Pflege erholt sich das Tier und kann wieder in die Freiheit entlassen werden. Schließlich bedankt sich „Fanta“ – so nennt Margit die Löffelhündin – auf ihre Weise: Sie schenkt der Pflegerin ihr volles Vertrauen. Wie sich herausstellt, ist Fanta schwanger. Bald toben vier Jungtiere durch die Wüste, und sie verhalten sich Margit gegenüber ebenso vertrauensvoll wie ihre Mutter. Es ist eine einmalige Gelegenheit, das Zusammenleben einer Löffelhundfamilie ohne Störung aus nächster Nähe beobachten zu können. So sammelt Margit eine Vielzahl von Daten, um sie später zu veröffentlichen. Es sind Erkenntnisse über die Ernährung, die Aufzucht der Jungen, den Tagesrhythmus und vieles mehr. Kurzum: ein wichtiger Beitrag zur Grundlagenforschung, der ohne Fantas Vorgeschichte so nicht denkbar wäre. Die Jungtiere müssen viele Erfahrungen sammeln, um sich in der rauen Wildnis zurecht zu finden. Neugierig untersuchen sie Skorpione und Schlangen, doch sie flüchten vor Greifvögeln und Leoparden. Allerdings sind die großen Raubkatzen auf dem Farmland mittlerweile sehr selten, denn Viehzüchter dulden keine Konkurrenz. Nur Schakale und Wüstenluchse scheinen den menschlichen Nachstellungen immer wieder zu entgehen. In Fallen, die ihnen gelten, treten immer wieder Löffelhunde. Dabei sind die kleinen Kerle Insektenfresser und könnten keinem Schaf gefährlich werden. Große Arten wie Löwen und Elefanten gehören zu den Stars der afrikanischen Tierwelt. Viele kleinere, weniger spektakuläre Geschöpfe wie Löffelhunde stehen dagegen kaum im Interesse der Öffentlichkeit. Doch sie verdienen mehr Aufmerksamkeit, und Margit möchte dazu ihren Beitrag leisten. Es ist wirkungsvoller eine Art nicht erst zu schützen, wenn es fünf vor zwölf ist.
Wir suchen auf unserer Reise durch Madagaskar die wohl faszinierendsten Echsen der Welt: Chamäleons. 59 der weltweit bislang rund 150 entdeckten Arten leben ausschließlich auf Madagaskar.
Der Löwe als König der Tiere, der gewaltige Elefantenbulle oder das imposante Pavianmännchen als Familienoberhaupt selbst viele Wissenschaftler sahen das Leben in der Wildnis bislang als Patriarchat. Diese Dokumentation zeichnet ein anderes Bild: In den afrikanischen Savannen begegnen wir kämpferischen Löwinnen, erhabenen Elefanten-Großmüttern und majestätischen Pavianweibchen, die sich als Schwestern verbünden, um gemeinsam Kinder aufzuziehen. Gelebte Emanzipation im Reich der wilden Tiere.
Von dichten Wäldern über abgelegene Wüsten, entlang wilder Gebirgszüge bis hin zu farbenfrohen Meeren - der Nahe Osten hat eine spektakuläre, aber praktisch nicht gefilmte Naturgeschichte. Hier trifft Ost auf West, dort treffen Wälder auf Wüsten.
Von dichten Wäldern über abgelegene Wüsten, entlang wilder Gebirgszüge bis hin zu farbenfrohen Meeren - der Nahe Osten hat eine spektakuläre, aber praktisch nicht gefilmte Naturgeschichte. Hier trifft Ost auf West, dort treffen Wälder auf Wüsten.
Von dichten Wäldern über abgelegene Wüsten, entlang wilder Gebirgszüge bis hin zu farbenfrohen Meeren - der Nahe Osten hat eine spektakuläre, aber praktisch nicht gefilmte Naturgeschichte. Hier trifft Ost auf West und Wälder auf Wüsten
Seit über 50 Millionen Jahren ist Australien vom Festland isoliert. Überschwemmungen und sengende Hitze haben den einzigartigen Kontinent geformt.
Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint: Die fast unbesiedelte Nordwestküste Australiens hat großartige Naturwunder zu bieten. Während die Landschaft karg ist, entfaltet sich unter Wasser eine fantastische, 260 km lange Tier- und Pflanzenwelt.
Die Korallen des Great Barrier Reefs reichen bis an den makellos weißen Strand heran, von dort aus zieht sich ein dichter Regenwald die Berghänge hinauf.
Der Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark ist ein Juwel unter Australiens Nationalparks. Er bedeckt fast den gesamten Westen Tasmaniens, die größte australische Insel.
Der Nationalpark Australische Alpen, der sich über drei Bundesstaaten erstreckt, schützt ein durch Erosion rundgeschliffenes Gebirge im Südosten des Kontinents.
Nirgendwo sonst hat das Nebeneinander von Wasser und Wüste eine so beeindruckende biologische Vielfalt hervorgebracht wie in der Sonora. Die riesigen Saguaro-Kakteen reichen bis ans Ufer des Ozeans. Blauwale ziehen ihre Bahnen durch die nährstoffreichen Küstengewässer und Seelöwen sonnen sich in der Brandung. Ganz in der Nähe zeigen Dickhornschafe ihre unglaublichen Kletterkünste, Colorado-Kröten machen sich auf den Weg zur Paarung – und ein Condor wirft seinen Schatten über Land und Meer.
Die Sonora ist die arten- und wasserreichste Wüste Amerikas, die sowohl im Norden als auch im Süden des Doppelkontinents ihresgleichen sucht. Großen Einfluss auf das Klima haben der angrenzende Golf von Kalifornien und der Pazifik. Während des Sommers kommt es sogar zu starken Regenfällen. Diese extreme Landschaft ist das Zuhause unterschiedlichster Tiere – vom riesigen Gila-Monster bis zum pfeilschnellen Wegekuckuck, dem berühmten „Roadrunner“. Und überall wimmelt es von Klapperschlangen.
Tief eingeschnittene Schluchten in den MacDonnell Ranges in Australien sind wie kleine Oasen. Hier finden Arendt/Schweiger Felsenkänguruhs, Spinifextauben, aber auch Vögel, die man in der Wüste nicht vermutet: Zwergtaucher und Reiher.
Nur ein kleiner Teil Australiens ist bewaldet und der ist voll mit buntem Leben. Vor allem um das Schnabeltier rankten sich viele abenteuerliche Erzählungen, weil es wenig fundierte Beobachtungen gab. Arendt/Schweiger haben es vor die Kamera bekommen.
„Es kann nur einen geben“ – In der freien Wildnis ist für manche Tiere das Kämpfen der Schlüssel zum Überleben. Wenn die Nahrung knapp wird, wenn das Jagdrevier oder der Lebensraum bedroht ist oder wenn es um die Rangordnung innerhalb der Gruppe geht, dann entbrennen in der Tierwelt oft hefige Duelle. Die erbittertsten Kämpfe aber liefern sich Rivalen bei der Partnersuche. Dann nutzen die Männchen alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel, um als Sieger hervor zu gehen. Und es ist nicht selten ein Kampf auf Leben und Tod. Denn nur der Gewinner beeindruckt die Weibchen. Er darf sich paaren und seine Gene weitergeben. Aber es gibt auch Tiere, denen das Kämpfen einfach nur Spaß macht. Ein hohes Aggressionspotential, das über Jahrhunderte hinweg einigen unserer Haustiere abgewöhnt werden musste…Kaum ein Tier ist so furchtlos und unerschrocken, wenn es um den Kampf geht, wie der Vielfraß. Sein kräftiger Kiefer und die scharfen Krallen sind seine Waffen, mit denen er es sogar mit Wölfen und Bären aufnimmt. Und er ist bereit, bis zum Tod zu kämpfen, um seine Beute zu verteidigen. Meist ist es der Kampf um Territorial- und Paarungsrechte, der Tiere zu extremer Gewalt treibt. Wenn Blutbrustpaviane auf Brautschau gehen, kommen sie oft anderen Männchen ins Gehege, die ihren Harem verteidigen. Und nicht nur den - gelingt es dem Alphatier nicht, seine Weibchen zu verteidigen, wird er von Thron gestoßen und verstoßen. Grund genug für ihn, bis zum bitteren Ende gegen Rivalen zu kämpfen. Erbitterte Duelle um Rang, Revier und Weibchen liefern sich auch Rothirsche. Ihr Röhren ist ein einziger Kampfschrei. Und in der Brunftzeit beginnt eine brutale und blutige Schlacht. Denn nur der dominanteste Hirschbock darf Nachkommen zeugen. Wenn sich Hirschböcke in den Kampf stürzen, steht also viel auf dem Spiel. Ihre spitzen Geweihe können schwere, sogar tödliche Verletzungen verursachen. Und obwohl sie so klein sind, gehören auch Nashornkäfer zu wütenden Kriegern.
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