Wir drehen eine Runde
Ursprünglich sollte der elektrische Porsche Macan 2022 auf den Markt kommen, geklappt hat es erst jetzt. Der Grund für die Verzögerung waren Probleme mit der Software des Autos. Hat sich das Warten gelohnt? (28.09.2024)
Ursprünglich sollte der elektrische Porsche Macan 2022 auf den Markt kommen, geklappt hat es erst jetzt. Der Grund für die Verzögerung waren Probleme mit der Software des Autos. Hat sich das Warten gelohnt? (28.09.2024)
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Ursprünglich sollte der elektrische Porsche Macan 2022 auf den Markt kommen, geklappt hat es erst jetzt. Der Grund für die Verzögerung waren Probleme mit der Software des Autos. Hat sich das Warten gelohnt? (28.09.2024)
Für sogenannte Member der Rocker-Gang Bandidos gilt eigentlich der Slogan »BFFB«: Bandidos Forever, Forever Bandidos. Doch jetzt ist es in Nordrhein-Westfalen zu einer überraschenden Verbrüderung zwischen den Bandidos und den Hells Angels gekommen. Zwei Rockerclubs, deren folkloristische Verkleidung nicht darüber hinwegtäuscht, dass die Herrschaften ihr Geld mit Drogen und illegaler Prostitution verdienen. Was steckt hinter der feindlichen Übernahme und was hat das neue Bündnis der Banditen mit der gemeingefährlichen »Mocro-Mafia« zu tun, erzählen Thomas Heise und Claas Meyer-Heuer. (30.09.2024)
Vier Jahrzehnte nach der Reaktorkatastrophe wird das Atomkraftwerk in Tschernobyl auf andere Art bedroht. Anfang vergangenen Jahres traf eine russische Drohne die Schutzhülle der stillgelegten Atomanlage. Wie es dort mittlerweile aussieht? Wie ein wahr gewordener Science-Fiction-Horror– nur in Alt. Andreas Lünser und Kameramann Dominik van Alst haben im ehemaligen Kontrollraum des Werkes gedreht, mit dem letzten Bewohner der angrenzenden Geisterstadt Prypjat gesprochen und mit Augenzeugen, die bei der Nuklearkatastrophe dabei waren. (27.04.2026)
Die Stadt Suhl ähnelt langsam einer Geistersiedlung an. Einst war sie ein aufstrebender Stern am DDR-Himmel, doch die massenhafte Abwanderung der Bewohner durch Perspektivlosigkeit hat die Bewohneranzahl in den vergangenen 40 Jahren mittlerweile fast halbiert. Denn Thüringen verliert Jobs, und zwar nicht zu knapp. Damit ist das Bundesland möglicherweise Vorreiter für das, was noch kommen wird. Yuvina Kostrzewa und Jessy Schrödter über eine Gegend, in der der Niedergang bereits begonnen hat. (27.04.2026)
Die Not von Menschen, die in einem Kriegsgebiet überleben müssen, wird nur vorstellbar, wenn man mit ihnen spricht. Genau das hat der Kameramann Gabriel Chaim getan. Er ist in den Libanon gereist und hat die Opfer der Dauerfehde zwischen Israel und der Hisbollah besucht. Eine von ihnen ist die siebenjährige Aline. (04.05.2026)
Dass in unserem Staat so einiges schiefläuft, musste vor Kurzem auch ein freiwilliger Feuerwehrmann erleben. Der hoch motivierte Brandbekämpfer wollte nach einem Notruf zügig zum Einsatzort kommen. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, die sich in seinem Fall aber bitter gerächt hat. »Schneller als das Ordnungsamt erlaubt« – eine deutsche Tragikomödie erzählt von Adrian-Basil Mueller. (04.05.2026)
Ein überforderter, verschuldeter, selbst mitleidiger Bundeskanzler. Ein clownesker, kriegswütiger, größenwahnsinniger US-Präsident. Die Zahl der irren Adjektive steigt von Woche zu Woche. Kein Wunder, dass sich die Bürger Sorgen um die Weltlage machen. So wie am 1. Mai in Berlin. Da ging es um feministische, propalästinensische, queere und antikapitalistische Belange. Also um alles, was den normalen Berliner Demonstranten so umtreibt. Adrian Altmayer und Noah Cordes haben sich das Schauspiel angesehen. (04.05.2026)
12 Prozent – so wäre das verheerende Ergebnis für die SPD, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Die Partei des kleinen Mannes hat seit der Wende die meisten Stimmen verloren, ihre Kernklientel wendet sich ab. Denn die Arbeiter in Deutschland setzen mittlerweile ihre Hoffnung in die sogenannte »Alternative für Deutschland«, obwohl die AfD gegen die Erhöhung des Mindestlohns war und massive Kürzungen bei Sozialleistungen plant. Was also hat die SPD falsch gemacht? Daniel Pfänder hat alte Hochburgen der Sozialdemokratie besucht. (11.05.2026)
Zu arm, zu arbeitslos, zu abgehängt. Beim Strukturwandel ist es wie beim Klimawandel. Es gibt Kipppunkte, und wenn sie erreicht sind, wird der Leidensdruck für Menschen unerträglich. In Hamburg ist es der Stadtteil Steilshoop, der im Schatten der reichen Hansestadt unterzugehen droht. Zu wenig Jobs, zu viele Drogen, kaum Ärzte und kein Geld zum Leben. Marie Groß und Yuvina Kostrzewa über Probleme, von denen die Politik in Berlin leider keine Ahnung hat. (18.05.2026)
Nur sechs Kilometer Luftlinie vom Bundeskanzleramt entfernt und doch eine andere Welt: Drogendealer, Süchtige, Müll und verwahrloste Häuser prägen längst das Bild des einst lebendigen Kreuzberger Platzes, liebevoll »Kotti« genannt. Mittendrin die Anwohner, die ihren »alten« Kiez zurückwollen – und das Ordnungsamt, das patrouilliert und kontrolliert. Ein täglicher Kampf, um die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten. Thore Brüggemann hat sich das Chaos auf dem Platz aus der Nähe angesehen. (01.06.2026)
Personen, die unter dem Verdacht stehen, dass sie eines Tages »politisch motivierte Straftaten von erheblicher Bedeutung« begehen könnten, nennt das Bundeskriminalamt »Gefährder«. Im Bereich islamistischer Terrorismus zählen dazu in Deutschland 420 Personen. Mahmoud Mhemed gehörte nicht dazu. Sein Anschlag auf einen Nachtclub in Bielefeld kam fast aus dem Nichts. Noah Cordes und Henrik Neumann über diesen und andere brandgefährliche Islamisten. (01.06.2026)
Wenn Wohnungen leer stehen – aktuell sind es rund 1,7 Millionen und gleichzeitig etwa 1,4 Millionen Wohnungen benötigt werden, dann kann man sich schon fragen, wer in der Politik seine Hausaufgaben nicht erledigt hat. Und warum es ausgerechnet einer Rentner-Gang aus Köln gelingt, auf sehr unterhaltsame Weise darauf aufmerksam zu machen. Wenn Kalle Gerigk loszieht, wird es laut und bunt und nicht selten kommt die Polizei. Den 66-Jährigen stört das nicht. Er will auffallen und Rabatz machen, um gegen Leerstand zu kämpfen. Regelmäßig zieht der »Mietrebell« mit seinen teils betagten Mitstreitern los, klettert auf Balkone und demonstriert vor Häusern, in denen schon seit Langem niemand mehr wohnt. Wie zuletzt an einem Gebäude, das seit 18 Jahren leer steht. In seiner Heimatstadt Köln ist Kalle bekannt wie ein bunter Hund. Genug zu tun gibt es: Der Stadt fehlen aktuell 10.000 Wohnungen. Ü-60 im Angriffsmodus – eine Reportage von Daniel Pfaender. (08.06.2026)
Es geht um die deutschen Burschenschaften – einen Männer-Bund, von dem man lange hoffte, dass er Schnee von gestern ist und jetzt feststellen muss, dass er immer noch quicklebendig ist. Das Schauspiel soll nicht ohne Absicht an längst vergangene Zeiten erinnern: Alljährlich trifft sich die Deutsche Burschenschaft bei Eisenach und marschiert im Fackelzug zu einem Denkmal. Das Gedankengut der Herren: mindestens ausgeprägt rückwärtsgewandt. Der Verfassungsschutz beobachtet die Organisation in Teilen, Burschenschafter fallen immer wieder mit rassistischen und antisemitischen Positionen auf. Was die AfD mit dem Wiedererstarken der Fackelträger zu tun hat, erklären Adrian Altmayer und Caro Niebisch. (08.06.2026)
Hunderttausende Demonstranten waren in Berlin angekündigt – gekommen sind nur wenige Tausend. Dabei sollte die »1‑Million‑Demo« zum großen Aufstand gegen die Bundesregierung werden. Laut wurde es trotzdem. Besonders Kanzler Friedrich Merz bekam die Wut der Protestierenden zu spüren. Sie forderten seinen sofortigen Rücktritt. Ein Film von Thore Brüggemann. (10.06.2026)
»Ausländer raus« war gestern, heute heißt es: »Remigration«. Ein rechter Kampfbegriff, groß gemacht durch Extremisten wie Martin Sellner. Mittendrin: die AfD, die sich das Motto auf die Fahne schreibt. Kritiker verstehen darunter die massenhafte Vertreibung von Menschen. Doch welche Ideologie steckt wirklich dahinter? Und was bedeutet es, wenn die AfD ihre Abschiebe-Fantasien Wirklichkeit werden lässt? SPIEGEL-TV-Autoren Adrian Altmayer, Malin Brüggemann und Daniel Pfaender beleuchten das Netzwerk hinter dem Begriff und sprechen mit Hintermännern, Insidern und Experten. (15.06.2026)
Dass Strom aus Windkraftanlagen gut für die Umwelt ist, kann man leicht verstehen. Überhaupt nicht zu verstehen ist aber die Art, wie die Behörden diese riesigen Anlagen genehmigen – häufig nämlich, ohne auf die Sorgen der Menschen zu achten, die unter den Windrädern leben. So kann man die eigenen Wähler auch vergraulen. Wohin das in Brandenburg führt – Adrian-Basil Mueller berichtet. (16.12.2024)
Im Lichterglanz vor Weihnachten blinken Paketlieferwagen allgegenwärtig mit. Ein neuer XXL-Lastenrad-Sattelzug könnte für mehr Platz auf den Straßen sorgen. Unterwegs mit dem Zemmi. (21.12.2024)
Der Karpfen könnte zum neuen Trendfisch werden. Er hat die wohl niedrigste CO2-Bilanz aller Speisefische, kommt ohne Fischmehl und Antibiotika aus und gedeiht in heimischen Gewässern. Allerdings gilt der Karpfen als schlammig und voller Gräten. Nur zu Weihnachten kommt er gelegentlich auf den Tisch. In Polen hat er deutlich mehr Fans. Die Tradition der Karpfenzucht reicht in Polen zurück bis ins Mittelalter. Eine der größten Teichwirtschaften Europas liegt im schlesischen Bartschtal. Im November und Dezember herrscht Hochsaison – viel Arbeit für Kamil Nowacki, der die Fischereiabteilung hier leitet. Ab 7 Uhr morgens wird das Wasser abgelassen, und die Fische für den Verkauf entnommen. 500 Tonnen Karpfen pro Jahr »ernten« sie allein in diesem Betrieb, und der Bedarf ist jetzt groß, denn der Fisch ist das traditionelle Weihnachtsgericht der Polen. Die stellenweise vor Jahrhunderten angelegten Teichlandschaften sind heute Oasen der Biodiversität. Das lockt auch Touristen an, die in dem angeschlossenen Restaurant gleich zahlreiche Karpfenspezialitäten verkosten können. Ob gebraten, geräuchert, als Wurst oder eingelegt: Der Karpfen soll auch jenseits der traditionellen Rezepte attraktiv und den Menschen ganzjährig schmackhaft gemacht werden. Deutschlands größte Karpfenfarmen befinden sich in Bayern und in Sachsen. Auch hier gibt es immer mehr Bestrebungen, den Öko-Star Karpfen kulinarisch zum neuen Trendfisch werden zu lassen. Kerstin Mickan ist leidenschaftliche Köchin, kreiert neue Karpfen-Rezepte und gibt Kochkurse, damit selbst Skeptiker den Fisch neu entdecken. Doch auch wenn die Nachfrage wächst – die Teichwirte in Deutschland kämpfen mit Schwierigkeiten: Fressfeinde des Karpfens, die nicht bekämpft werden dürfen, oder andere Umweltauflagen machen es zunehmend schwer, die Zucht in Deutschland gewinnbringend zu betreiben. Kann der Karpfen trotzdem eine Alternative zu Lachs, Pangasius und Co. werden? Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (30.12.2024)
Kinderschminke war gestern: Heute wetteifern viele Kinder und Jugendliche um eine makellose Haut durch zum Teil exklusive Kosmetika. Die Ergebnisse aufwendiger »Skincare-Routinen« werden auf Social Media geteilt und millionenfach geliked. Doch viele der beworbenen Produkte wurden für die Haut Erwachsener entwickelt und Dermatologen sind alarmiert. Die falsche Anwendung von Kosmetik-Produkten wie Antifaltencremes kann auf Kinderhaut ernste Probleme auslösen. In der Praxis von Dermatologin Bettina Banasch klagen Mädchen und zunehmend auch Jungen immer häufiger über Hautirritationen oder allergische Reaktionen. »Die Schutzschicht der Kinderhaut ist noch nicht voll entwickelt. Manche Anti-Aging-Produkte enthalten Inhaltsstoffe, die ihr schaden«, sagt die Hautärztin. Der Wunsch nach einer makellosen Haut ist groß, Druck entsteht vor allem durch den Vergleich auf Social Media, wo der Markt sogenannter »Skinfluencer« wächst. Auf TikTok sind diese selbst oft noch im Teenageralter, ihre Followerinnen und Follower teilweise noch jünger. Große Kosmetikmarken halten so Einzug in die Kinderzimmer. Wie bei den Schwestern Roxane und Christina, 13 und 11 Jahre alt, aus Madrid: Sie beginnen jeden Tag mit ihrer Skincare-Routine. Mit Tonics, Lotionen und Cremes wollen sie damit etwa gegen Pickel, trockene Haut und Rötungen vorgehen. Christina nimmt auch selbst Videos auf, in denen sie Produkte zeigt, teilt diese jedoch nur mit ihren Freundinnen. »Ich habe Angst, dass die Mädchen in der Schule es sehen und doofe Kommentare abgeben.« Auch die achtjährige Amelia aus Nottingham cremt und schmiert viel für einen makellosen Teint. Seit sie drei Jahre alt ist, nimmt sie regelmäßig an Miss-Wahlen teil und konkurriert hier mit anderen Mädchen. »Du musst schön aussehen, um gewinnen zu können und glücklich zu sein«, so Amelia. Was macht der Beauty-Hype mit Kindern und Jugendlichen? Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (03.01.2025)
Alfa Romeo inszeniert sich stets als typisch italienisch. Das erste E-Auto der Marke bildet da keine Ausnahme. Allerdings ist es schon wieder ein SUV und wird in Polen gebaut, was zum Zoff mit der Regierung führte. (04.01.2025)
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