Wir drehen eine Runde
Viel Show, viel digitaler Firlefanz – der Mini Aceman ist ein verspieltes Auto. Das etwas fragwürdige Highlight des Elektromodells befindet sich rechts vom Lenkrad. (29.03.2025)
Viel Show, viel digitaler Firlefanz – der Mini Aceman ist ein verspieltes Auto. Das etwas fragwürdige Highlight des Elektromodells befindet sich rechts vom Lenkrad. (29.03.2025)
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Vor vier Jahren hat der Kremlchef Putin seine Armee auf die Ukraine gehetzt. Ein Ex-Geheimdienstler, den der Größenwahn auf ein russisches Riesenreich vorantreibt und der dabei über Leichen geht. Schätzungsweise 1,2 Millionen tote und verwundete russische Soldaten, dazu unzählige ermordete und weggesperrte Oppositionelle. Ein Schattenkrieg, geführt gegen das eigene Volk, verborgen vor dem Rest der Welt. Adrian Altmayer und Andreas Lünser ist es dennoch gelungen, einen exklusiven Einblick in die lupenreine Diktatur von Wladimir Putin zu werfen. (23.02.2026) Anmerkung der Redaktion: Das russische Militär führt in der Kategorie »Hyperschallraketen« verschiedene Waffensysteme. Im Beitrag bezieht sich Wladimir Putin in seiner Rede im russischen Fernsehen konkret auf das Waffensystem »Oreshnik«. Dieses wurde bisher selten eingesetzt. Aktuell gibt es keine Meldungen, dass Raketen dieser Klasse abgefangen wurden. Dagegen wurde die Hyperschallrakete vom Typ »Kinschal« mehrfach eingesetzt und abgefangen.
Wie arbeiten Schleuser-Netzwerke – und wie versucht der Staat, sie zu stoppen? Als die Berliner Bundespolizei vor fast drei Jahren ihre Ermittlungen gegen eine Gruppe von kriminellen Schleusern aufnahm und einige Mitglieder erfolgreich vor Gericht brachte, ahnte niemand, dass ausgerechnet der Kopf der Bande am Ende nicht im Gefängnis landete, sondern untertauchte. Das frustrierende Ergebnis einer beeindruckenden Ermittlungsarbeit. Thomas Heise über Bundespolizisten, die jeden Stein umdrehen und Täter, die dennoch davonkommen. (02.03.2026)
Das Superwahljahr in Deutschland geht in die erste Runde. Am 08.03.2026 sind in Baden-Württemberg Landtagswahlen. Erwartet wird ein schwarz-grünes Kopf-an-Kopf-Rennen und befürchtet wird ein braun-blaues Wunder auf dem dritten Platz: die AfD. Unterstützt wird der rechte Vormarsch im Westen durch den rechtsextremen Führer aus dem Osten. Höcke im Endspurt – ein Film von Noah Cordes und Thore Brüggemann. (02.03.2026)
2025 wurden im Tiergarten Nürnberg zwölf gesunde Paviane getötet – aus Platzmangel. Eine Empörungswelle und Proteste waren die Folge. Aus Sicht der Verantwortlichen war diese Tötung notwendig zum Schutz des Artenerhalts. Zuchtprogramme in Zoos sollen sicherstellen, dass gefährdete Tierarten erhalten bleiben – doch der Platz in Tierparks ist begrenzt. Hunderttausende Tierarten sind akut vom Aussterben bedroht. Viele Zoos versuchen daher, durch Zuchtprogramme eine Reservepopulation gefährdeter Arten zu schaffen – wie eine moderne Arche Noah. So züchtet der Tiergarten Nürnberg seit Jahren erfolgreich gefährdete Guinea-Paviane. In dem geschützten Habitat vermehrten sich die Tiere so stark, dass der Platz im Gehege nicht mehr ausreichte. Stress, Aggression und Verletzungen innerhalb der Pavian-Gruppe waren die Folgen. Der Zoo entschied sich, zwölf der Tiere zu töten. Bemühungen, sie woanders unterzubringen, waren fehlgeschlagen. Artenschutz vor Tierschutz – das ist der Leitsatz vieler Zoos. Ob strafrechtliche Konsequenzen für die Verantwortlichen folgen, ist noch unklar. Dennoch entschieden die beiden Direktoren von Beginn an, mit der Maßnahme an die Öffentlichkeit zu gehen. Das ist auch die Strategie des Kopenhagener Zoos. »Wir präsentieren keine Disney-Welt, sondern die reale Welt«, so Direktor Mads Bertelsen. 2014 geriet auch er in die Schlagzeilen. Als Tierarzt des Zoos tötete er einen Giraffenbullen, sezierte ihn öffentlich und verfütterte ihn an Raubtiere. Heute leitet er den Zoo. Transparenz ist für ihn der Schlüssel zur Akzeptanz. Seine Raubtiere bekommen so oft wie möglich frisches Fleisch, auch von gespendeten Nutztieren wie Pferden. Für jede Tierart, die in europäischen Zoos gehalten wird, gibt es ein Zuchtbuch. Anhand dieser Informationen werden die Tiere weltweit verteilt. Auch Giraffendame Jahi muss vom Zoo Zürich in den Serengeti-Park in Hodenhagen umziehen, wo sie für den Erhalt ihrer Art sorgen soll. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (03.03.2026)
Glut, Hammer, Zange und Amboss – seit Tausenden Jahren formt der Mensch aus Metall Waffen, Werkzeuge oder Kunstgegenstände. Bei der Schmiede-WM im italienischen Stia messen sich die Besten der Zunft. Auch zwei Lehrlinge aus Hamburg möchten sich im Wettkampf gegen 250 Konkurrenten behaupten. Sie treten nicht nur für den Sieg, sondern auch für den Erhalt ihres Handwerks an. Schmiede weltweit fiebern der Weltmeisterschaft ihres uralten Handwerks entgegen, die alle zwei Jahre im toskanischen Stia stattfindet. Auch Meister Johannes Rienhoff aus Hamburg. Dieses Jahr schickt er zwei talentierte Lehrlinge nach Italien. Alex Sun, im vierten Lehrjahr, möchte in drei Stunden eine Figur aus der griechischen Mythologie herstellen. Im Wettbewerb hat er nur einen einzigen Versuch – unter Zeitdruck, vor Publikum und bei großer Konkurrenz. 250 Schmiedekünstler aus der ganzen Welt treten an. Entsprechend gilt im Vorfeld: üben, üben, üben. Solange, bis jeder Schlag sitzt. Toranlagen, Balkonbrüstungen, Brückengeländer – in vielen Städten sind sie noch handgeschmiedet und seit Jahrhunderten Teil des Straßenbildes. Doch die Handwerker, die solche Arbeiten erhalten oder neu schmieden können, werden weniger. Allein in Deutschland ist die Zahl der Auszubildenden in den vergangenen zehn Jahren fast um die Hälfte gesunken. Derzeit gibt es nur rund 250 Lehrlinge in diesem Beruf. Schmied Johannes Rienhoff in Hamburg bildet in seiner Werkstatt fünf von ihnen aus – mehr, als viele Betriebe überhaupt noch Mitarbeiter haben. Er sagt, diese Arbeit benötigt Menschen: »Das wird keine KI schaffen, das wird auch kein komischer Metalldruck schaffen. Es wird immer Menschen geben, die mit ihren Händen und mit ihrem Auge Dinge mit Seele produzieren.« Für seine Lehrlinge ist die WM in Italien mehr als nur ein Wettkampf. Hier wird ihr Handwerk zelebriert und bewiesen, wie lebendig es noch ist. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (09.03.2026)
Es sind oft Einsamkeit, Sucht und psychische Erkrankungen, die Menschen in den Abgrund stürzen können. Und was passiert dann? Dann kommen Leute, die die Überreste der Verzweiflung beseitigen. Berlins stabilster Kammerjäger – begleitet von Rosabella Hübner und Caro Niebisch. (09.03.2026)
Aus Gier wurde er mutmaßlich zum Täter. Für SPIEGEL TV ist er kein Unbekannter. Im vergangenen Jahr spielte der Syrer noch eine andere Rolle: die des mutmaßlichen Wohnungsbetrügers. Seine Opfer sind größtenteils Geflüchtete. Noch ermittelt die Staatsanwaltschaft in dem Komplex. Doch nun geht es für Alshikh Ali im Landgericht Lüneburg erst mal um erpresserischen Menschenraub. Marie Groß mit den exklusiven und überraschenden Einzelheiten. (09.03.2026)
Deutsche Gefängnisse sind »Wellness-Hotels« im Vergleich mit Gefangenenlagern in Russland. Rund 7000 ukrainische Soldaten sitzen dort hinter Gittern und hoffen auf einen Austausch mit den rund 4000 russischen Soldaten, die in der Ukraine festgehalten werden. In Putins Kerkereinrichtungen zu filmen, ist unmöglich, in Kriegsgefangenenlagern auf der ukrainischen Seite aber schon. Andreas Lünser war für uns dort. (09.03.2026)
Die einen suchen monatelang nach einer bezahlbaren Wohnung. Vergeblich. Die anderen haben schon eine, aber da schimmeln die Wände. Ein Investor will bauen, aber die Preise sind zu hoch. Woanders stehen seit Jahren zahlreiche Wohnungen leer. SPIEGEL TV ist quer durch die Republik gereist und hat Momentaufnahmen der deutschen Wohnkrise dokumentiert. (23.06.2025)
Der Garten ist längst nicht mehr nur ein privates Stück Erde – bei der Diskussion um die Gestaltung der städtischen Kleinoasen geht es um mehr. Es geht um Umweltschutz, Insektenvielfalt und Selbstbestimmung auf dem eigenen Grund. Eine Diskussion, die auch die Politik auf den Plan ruft - und handeln lässt. Denn ein umstrittener Trend hält Einzug in Deutschlands Vorgärten: Schotter, Kiesel und Splitt als moderne Alternative zum wilden Grün. Die neue Lust auf Stein zeigt sich eindrucksvoll bei einem Streifzug durch so manches Neubaugebiet. Pflegeleicht und ästhetisch sagen Befürworter, umweltschädlich und hässlich, finden Kritiker. Schottergärten sind in einigen Bundesländern bereits verboten. Zurecht, sagt Ulf Soltau, ein Biologe aus Berlin, der sich vehement gegen diese Entwicklung einsetzt. Seine Lösung: Humor und mediale Aufmerksamkeit. Die von ihm gegründete Facebook-Seite »Gärten des Grauens« illustriert satirisch die steinernsten Gärten Deutschlands. Dabei geht es ihm nicht nur um die Ästhetik, sondern um die ökologischen Folgen der buchstäblichen Verwüstung deutscher Vorgärten. »Es ist nicht legal, was da passiert«, sagt er. Durch die Abdeckung mit Unkrautvlies oder Teichfolie werde der Boden wasserfest versiegelt, unter dem Gewicht der Kiesel und des Splitts verdichte sich der Boden. Dass Steingärten nicht zwangsweise Lebensraum für Insekten und Vögel zerstören, sondern mit richtig ausgewählten Pflanzen pflegeleicht, attraktiv und artenreich sein können, beweist der Kiesgarten, den die Grande Dame der britischen Gartengestaltung, Beth Chatto nahe London in der Region Colchester angelegt hat. Auf einem ehemaligen Parkplatz in der trockensten Region Englands, wo die Niederschlagsmenge vergleichbar mit der in Israel ist, schuf sie Anfang der 1990er-Jahre ein botanisches Meisterwerk: mit robusten Stauden, die lange Hitzeperioden überstehen und ausreichend Wurzeln bilden können. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV.
Xavier Naidoos Irrweg – er wird kein leichter sein. Momentan sieht es sogar eher so aus, als wenn sich der »Schwurbel-Barde« in seinem Labyrinth aus Verschwörungen hoffnungslos verlaufen hat. Die jüngste Theorie: irgendwas mit Jeffrey Epstein, Menschenfleisch und Kannibalen. Ein Wahn mit Vorgeschichte. Thore Brüggemann und Marie Groß berichten. (16.03.2026)
Platz drei hinter CDU und SPD: So könnte die AfD laut Umfragen bei der anstehenden Landtagswahl in Rheinland-Pfalz abschneiden und damit ihr Ergebnis von vor fünf Jahren verdoppeln. Führendes Personal aus dem AfD-Landesverband macht dabei keinen Hehl aus seinen Verstrickungen zu rechtsradikalen Burschenschaften. Etwa Damian Lohr, der in den Landtag wiedergewählt werden will. Oder Sebastian Münzenmaier, Bundestagsabgeordneter aus Rheinland-Pfalz. Beide sind Mitglieder der Burschenschaft Germania Halle zu Mainz, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Sie spielt in der Netzwerktätigkeit mit der AfD eine wichtige Rolle, so Landesinnenminister Michael Ebling. Eine Burschenschaft als Kaderschmiede für die Partei. Adrian Altmayer und Caro Niebisch über einen Männer-Morast aus Filz und Fechten, der in Rheinland-Pfalz zur Wahl steht. (16.03.2026)
Das Hochhaus in der Bremer Bahnhofsnähe ist schon von Weitem als Schandfleck erkennbar. Gesperrte Balkone, Bauzäune am Gebäude, Müll im Treppenhaus. Das einstige Studentenwohnheim ist zur Problem-Immobilie geworden. Der Eigentümerin, der Peach Property Group aus der Schweiz, gehören bundesweit rund 20.000 Wohnungen. Bremen ist nicht das einzige Beispiel für unzumutbare Wohnbedingungen. Ein Film von Mattis Quentin. (16.03.2026)
Wenn ausgerechnet der Volkswagen-Konzern, der Inbegriff von Wirtschaftswunder und deutscher Ingenieurskunst, im globalen Wettrennen der Automobilkonzerne abschmiert, dann gleicht das einem Totalschaden. Zu hohe Lohnkosten, ausländische Billigkonkurrenz und eine verkorkste Wende in der E-Mobilität: Die Krankenakte von VW ist ebenso lang wie komplex. Adrian-Basil Mueller und Daniel Pfaender haben sich den lahmenden Patienten angesehen und analysiert, wo es noch Lebenszeichen gibt und wo eher nicht. (23.03.2026)
»Es ist unfassbar, was das mit einer Kindheit macht«, sagt Martin Lacher, während er seinen Patienten untersucht. Hamsa ist sechs. Er hat eine angeborene Fehlbildung des Darms. In Deutschland wäre er kurz nach der Geburt behandelt worden. In Äthiopien lebt der Junge seit Jahren mit dem Leiden. Lacher kann helfen. Mit einem Team der Stiftung Kinderchirurgie reist der Leipziger regelmäßig nach Ostafrika – um Kinder zu operieren. Emergency Room made in Germany. Eine Reportage von Adrian-Basil Mueller. (23.03.2026)
Die Aktivisten, die unser Reporter Thore Brüggemann begleitet hat, träumen von einem Null-Euro-Ticket. Also am liebsten ganz aufs Auto verzichten und stattdessen Bahn fahren, und zwar umsonst. Eine Idee, die sie am Samstag auf die Schiene gebracht haben und die kurz vor dem Ziel von der Polizei ausgebremst wurde. (23.03.2026)
Vor sechs Jahren wurde Deutschland in den Coronalockdown geschickt, um die Ausbreitung der Pandemie zu verlangsamen. Für die meisten ist das alles längst Geschichte. Aber einige hartgesottene Coronaleugner haben auch diesen Jahrestag genutzt, um der Welt ihre verschwurbelten Ansichten mitzuteilen. Und wenn Sie regelmäßig SPIEGEL TV schauen, wissen Sie, dass wir uns eine solche Demo natürlich nicht entgehen lassen. Thore Brüggemann berichtet. (30.03.2026)
Sie kommen nachts, wenn der Betrieb ruht. Fast wie echte Einbrecher, nur dass sie im digitalen Raum unterwegs sind: Cyberkriminelle, die Unternehmen mit Ransomware erpressen. Erst verschlüsseln sie IT-Systeme, dann fordern sie Lösegeld. Die Schäden durch Cybercrime gehen allein in Deutschland in die Milliarden. Nun stand in Deutschland ein mutmaßlicher Hacker vor Gericht. Ein seltener Fall, denn oft sitzen die Täter in Russland oder China und sind damit für die Justiz kaum greifbar. Andreas Dieste berichtet. (30.03.2026)
Ob »Hammerskins«, »Combat 18« oder »Junge Nationalisten« – Sicherheitsbehörden beobachten seit Langem eine zunehmende Vernetzung einzelner rechtsradikaler Gruppen in Deutschland. Kampfsport-Events, Rechtsrock-Konzerte oder Aufmärsche: Die Neonazi-Szene tritt immer selbstbewusster auf. Bekannte Akteure wie Thorsten Heise in Thüringen oder Alexander Deptolla in Sachsen-Anhalt spielen dabei eine zentrale Rolle. Die Zahl rechter Gewalttaten stieg im vergangenen Jahr erneut an. SPIEGEL TV mit exklusiven Einblicken in das Netzwerk der Neonazis. (13.04.2026)
Für die Drogenbande war es ein Jackpot. Sie hatte es geschafft, einen Staatsanwalt zu bestechen: Yashar G. – Der gab daraufhin geheime Informationen preis: Einsatzpläne der Polizei oder geplante Razzien. Einer der Kokainhändler schrieb in einem Chat: »Diese Information war 100.000 Euro wert.« Eine exklusive Doku von Claas Meyer-Heuer über einen korrupten Staatsanwalt aus Hannover. (20.04.2026)
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