Die Reichsautobahn
Wie der Mythos um Hitler und die Autobahnen entstand.
Wie der Mythos um Hitler und die Autobahnen entstand.
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Kraft durch Freude (KdF) war eine nationalsozialistische Gemeinschaft, welche am 27. November 1933 als Unterorganisation der Deutschen Arbeitsfront (DAF) gegründet wurde. Zu ihren wichtigsten Aktivitäten gehörten das Volkswagen-Projekt sowie Nah- und Fernreisen und durch ihr Wirken sollte vorrangig die Arbeiterschaft in die "Volksgemeinschaft" integriert werden. Es sollte eine klassenlose Gesellschaft im Sinne der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft etabliert werden. Die KdF bot ein umfangreiches kulturelles und touristisches Freizeitprogramm wie zum Beispiel Theateraufführungen, Konzerte, Kunstausstellungen oder Vorträge. Die "KdF-Stadt" in Berlin sollte 1936 jedem "deutschen Volksgenossen" die Teilnahme an den Olympischen Spielen ermöglichen. Kraft durch Freude war der größte Reiseveranstalter in der Zeit des Nationalsozialismus und bestand von 1933 bis 1945.
Wie der Mythos um Hitler und die Autobahnen entstand.
Das Tribunal von Nürnberg rekonstruiert eines der bedeutendsten Kapitel der Zeitgeschichte: die juristische Aufarbeitung nationalsozialistischer Verbrechen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Mit präzisem Blick und dokumentarischer Dichte zeichnet der Film die Nürnberger Prozesse nach, in denen führende Vertreter des NS-Regimes erstmals vor ein internationales Gericht gestellt wurden. Zeugenaussagen, Archivbilder und historische Dokumente verdichten sich zu einem eindringlichen Panorama von Schuld, Verantwortung und Gerechtigkeit. Dabei geht es nicht nur um die Anklage der Vergangenheit, sondern auch um die Geburt eines neuen Völkerrechts und die Frage, wie Recht über Unrecht triumphieren kann. Zwischen moralischer Tragweite und juristischer Sachlichkeit entfaltet sich ein bewegendes Zeitdokument, das bis heute nachwirkt. Das Tribunal von Nürnberg ist mehr als Rekonstruktion – es ist eine Mahnung an die Gegenwart und ein Appell, die Lehren der Geschichte wachzuhalten.
Am 8. Juli 1952 wurde in der Lichterfelder Gerichtsstraße 12 der Dezernent für Fragen der sowjetzonalen Wirtschaft im Untersuchungsausschuss freiheitlicher Juristen, Dr. Walter Linse, nach Ost-Berlin entführt. Diese Dokumentation versucht Licht ins Dunkel der Geschehnisse zu bringen.
"Ich hätte nie gedacht, dass ich Champion werde. Ich wollte einfach ehrenvoll mein Land vertreten: Thailand." Mit diesen Worten resümiert Sombat Banchamek - Kampfname Buakaw - den Tag, der sein Leben veränderte. Schon als kleiner Junge begann Buakaw mit Thailands Nationalsport Muay Thai. Er gewann seinen ersten Kampf, blieb dabei, kämpfte sich durch und gewann im Juli 2004 überraschend das Finale des K-l World Max World Tournament. Zwei Jahre später wiederholte er den Erfolg sogar. Er begann als einer von vielen - heute ist er der bekannteste Muay Thai-Kämpfer seines Landes. Diese Dokumentation zeigt Thailands Nationalhelden so nah wie nie zuvor und begleitet ihn sowohl durch die Stationen seiner sportlichen Karriere, als auch durch seine Heimat und bietet einen einzigartigen Blick auf seine Welt, fernab von Massentourismus und Konsum.
Es heißt, in seiner Kindheit, war Cristianos einziger Freund sein Ball. Mit seinem besten Freund verbrachte er mehr Zeit als mit sonst irgendjemanden. Wer hätte damals gedacht, dass der Schlüssel zum Erfolg sein einziger, bester Freund ist. Seitdem hat Christiano Ronaldo praktisch jede Auszeichnung gewonnen, die es im Weltfussball zu vergeben gibt und ist Star-Fussballer bei Real Madrid.
Adolph von Menzel porträtiert Leben und Werk eines der bedeutendsten deutschen Maler des 19. Jahrhunderts – ein Künstler zwischen preußischer Geschichte und moderner Bildsprache. Die Dokumentation zeichnet Menzels außergewöhnlichen Werdegang vom Autodidakten zum Chronisten seiner Zeit nach und beleuchtet sein unermüdliches Streben nach Präzision, Wahrheit und künstlerischer Unabhängigkeit. Mit beeindruckenden Nahaufnahmen seiner Werke, historischen Kontexten und fundierten Einordnungen entsteht das Bild eines scharfen Beobachters, der Alltag, Industrie und höfisches Leben gleichermaßen eindringlich festhielt. Die Doku zeigt, wie Menzel mit seinen Darstellungen Friedrichs des Großen berühmt wurde, sich aber zugleich den Veränderungen der Industrialisierung zuwandte und damit neue Themen in die Kunst einbrachte. Zeitgenossen, Expertenstimmen und Archivmaterial lassen ein vielschichtiges Porträt entstehen: eines Künstlers, der zwischen Tradition und Moderne stand und einen unverwechselbaren Blick auf seine Epoche prägte. Ein eindrucksvoller Film über die Kraft der Beobachtung und die Entstehung moderner Kunst.
Eine schonungslose Reise ohne Happy End: Die Dokumentation 'Looking for Lennon' (2018) von Roger Appleton porträtiert den vielschichtigen und unsicheren jungen Mann hinter dem Mythos John Lennon - von den dunklen Tragödien rund um seine zerrüttete Familie, über seine Kindheit und rebellische Jugend, bis hin zu den Zeiten des Ruhms und der Ernüchterung. Die Mythen und Halbwahrheiten, die sich um Lennons Leben ranken, fanden auch nach seinem Tod kein Ende. Initiiert durch mangelhaft recherchierte und widersprüchliche Arbeiten von Biographen, Klatsch-Reportern und angeblichen Insidern - alle darauf erpicht, ein Stück zum Vermächtnis des Stars beizutragen. "Alles was ich will, ist die Wahrheit... sagt mir einfach die Wahrheit... ohne sie zu beschönigen!" sagte Lennon. Traurig, dass ein Großteil der Wahrheit unter dem Deckmantel eigennütziger Fantasien begraben wurde, von den Leuten, denen er am meisten vertraut hatte. Enthält seltenes und bisher unveröffentlichtes Material sowie Interviews mit einigen von Lennons engsten Freunde, Wegbegleitern und Familienmitgliedern.
Deutschland kapituliert am 8. Mai 1945 nachdem sich Hitler das Leben genommen hat. Im Juli treffen sich u. a. Churchill, Truman und Stalin in Potsdam zur Drei-Mächte-Konferenz, um über die weitere Vorgehensweise zu beraten. Territoriale Fragen wurden schon im Februar in Jalta durch Churchill, Roosevelt und Stalin geklärten.
Hitlers Tage sind gezählt. Die Alliierten landen mit 5000 Schiffen am 6. Juni 1944 in der Normandie. Die Rote Armee stößt nach Polen vor. Daraufhin kommt es zum zweiten Warschauer Aufstand. Die letzte deutsche Offensive scheitert Ende 1944 in den Ardennen.
In Stalingrad kapituliert die sechste deutsche Armee. 700.000 Soldaten und Zivilisten verlieren bei der Schlacht um Stalingrad ihr Leben. Für Hitler ist die Niederlage ein schwerer Schlag. Niederlagen in Nordafrika und in der Schlacht auf dem Atlantik folgen.
Die Ankunft der Amerikaner in Großbritannien bringt zugleich neue Hoffnung. In der Schlacht um Midway unterliegt Japan den Amerikanern und Deutschland scheitert in Stalingrad. Der Wendepunkt im zweiten Weltkrieg. Die Alliierten gehen in die Offensive über.
Vom Arzt zum Diktator, ein Leben getrieben von Machtbesessenheit und Gewalt: Francois Duvalier, auch Papa Doc genannt, beherrscht Haiti ganze 14 Jahre lang. Mehr als 30.000 Menschen fallen seiner brutalen Herrschaft zum Opfer. Was hat ihn zu so einem grausamen Despoten werden lassen? Spielte sein Voodoo-Glaube dabei eine nicht unerhebliche Rolle? Die Dokumentation blickt zurück auf einen der blutrünstigsten Tyrannen des 20. Jahrhunderts.
Von Kindesbeinen an hat sein Leben nur einen Sinn: Das Streben nach Macht. Mit dem Tod seines Vaters ist Kim Jong-Ils Zeit gekommen. 17 Jahre lang herrscht er über die Volksrepublik Nordkorea, quält und tötet hunderttausende seiner Landsmänner, versetzt die Bevölkerung in eine qualvolle Hungersnot, während er in Saus und Braus lebt. Die Dokumentation porträtiert einen der erbarmungslosesten Diktatoren unserer Zeit.
Mit seinen vielfachen Schlägen gegen die USA in den 90er Jahren und den grausamen Selbstmordattentaten am 11. September 2001 hat er die Welt für immer verändert. Noch immer ist Osama bin Laden ein Idol für fanatische Muslime auf der ganzen Welt. Wie konnte aus dem Sohn eines saudischen Milliardärs ein terroristisches Mastermind werden? Die Dokumentation geht der Frage auf den Grund.
Seine Reden begeistern die Massen. Doch hinter dem Mann mit den mitreißenden Worten, steckt ein erbarmungsloser, kaltblütiger Herrscher. Für Adolf Hitler ist Benito Mussolini ein strahlendes Vorbild, eine Ikone des Faschismus. Die Dokumentation zeigt, wie der italienische Diktator Frauen misshandeln lässt, andere Länder schonungslos zerstört und sein völlig unvorbereitetes Land rücksichtslos in den Krieg führt.
Der Westen ist empört, als das sowjetische Militär in Afghanistan einmarschiert. Die USA bieten den Anti-Regierungsrebellen - den Mudschaheddin - sofort Waffen und Unterstützung an. Der Boxer Muhammad Ali setzt sich für den Boykott der Olympischen Spiele 1980 in Moskau ein. Athleten bleiben den Spielen fern, aber die sowjetischen Truppen verharren noch viele Jahre in Afghanistan. Die Furcht vor einer globalen Vernichtung führt zu Protesten.
Die Geschichte des Reiches beginnt vor mehr als eintausend Jahren mit „Karl dem Großen“. Reste seines Reiches finden sich am Rhein und der Donau, in den Gebirgen und Ebenen Europas. Ein Imperium, das auf dem Höhepunkt seiner Ausdehnung von Sizilien bis an die Nordsee reicht. Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Eine Hoffnung auf antike Größe oder Realität? Dieses Reich ist ein Mythos, den sich die von dem zuletzt die Nationalsozialisten zu Nutze machen. Mit ihm begründen sie die Idee vom Dritten Reich. Der letzte Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation legt 1806 die Krone nieder.Napoleon I. beendet eine Epoche, die eintausend und fünf Jahre zuvor mit Karl dem Großen begann.
Die ersten Jahre zeigten noch Spuren der Kriegsführung des 19. Jahrhunderts: Kavallerie wurde eingesetzt. Aber die Zerstörungskraft des Maschinengewehrs ließ sie bald nutzlos werden. Infanteristen trugen nun ein Gewehr statt einer Muskete. Als Massenvernichtungswaffe wurde Gas eingesetzt und der Panzer wurde entwickelt, der als britische Erfindung erstmals 1916 an der Somme zum Einsatz kam.
In der dreiteiligen Dokumentarreihe „Berlin zur Kaiserzeit“ erwacht die deutsche Metropole zwischen 1871 und 1918 zu neuem Leben. Mit einem erzählerischen Zugang, der historische Fakten mit atmosphärischer Verdichtung verbindet – angelehnt an die dichte, biografisch geprägte Darstellungsweise klassischer Geschichtsdokumentationen entfaltet sich das Bild einer Stadt im Umbruch: vom preußischen Machtzentrum zur pulsierenden Weltstadt. Die Reihe folgt den Spuren von Politikern, Industriellen, Künstlern und einfachen Berlinerinnen und Berlinern, deren Lebenswege exemplarisch für die Epoche stehen. Archivmaterial, Briefe und Tagebücher verschmelzen mit präzisen Rekonstruktionen und Expertenanalysen zu einem vielschichtigen Panorama. Dabei werden Glanz und Elend gleichermaßen sichtbar: technischer Fortschritt und soziale Spannungen, kulturelle Blüte und politische Konflikte. „Berlin zur Kaiserzeit“ macht Geschichte greifbar – als lebendige Erzählung über Aufstieg, Dynamik und die Bruchlinien, die das 20. Jahrhundert prägen sollten.
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