Planet Weltweit
Gorgona, die kleinste Insel des toskanischen Archipels, ist die letzte Strafkolonie Europas. Hier leben die Gefangenen unter freiem Himmel inmitten der mediterranen Macchia, umgeben von Weinhügeln, Olivenhainen und steilen Klippen.
Gorgona, die kleinste Insel des toskanischen Archipels, ist die letzte Strafkolonie Europas. Hier leben die Gefangenen unter freiem Himmel inmitten der mediterranen Macchia, umgeben von Weinhügeln, Olivenhainen und steilen Klippen.
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Die Wege in Lettgallen, einem abgelegenen, ländlichen Gebiet im Südosten Lettlands, sind weit, es gibt kaum öffentliche Verkehrsmittel und nur wenige Läden, in denen es die Dinge des täglichen Lebens zu kaufen gibt. Janis Cukmachs hat einen roten Kleinbus in einen gut bestückten Dorfladen umfunktioniert und fährt damit über die Dörfer, um Brot, Fische oder Gummistiefel unter die Leute zu bringen.
Die Amazonasregion gilt als der größte tropische Regenwald der Welt. Er ist Heimat Tausender Tier- und Pflanzenarten - und mehrerer indigener Völker, die in den letzten Jahren zunehmend die Lebensweise der westlichen Moderne annahmen.
Seit mehr als hundert Jahren kämpft sich eine Dampflok unermüdlich die steilen Berge des Himalaja hinauf. Ihr ist es zu verdanken, dass der berühmte Darjeeling-Tee einst seinen Weg aus den Bergen ins Tal und damit in die ganze Welt fand. Die Engländer bauten die technisch einmalige Himalaja-Bahn im Jahre 1881 - damals war sie die erste und einzige Verbindung zu der abgelegenen Bergregion.
Gorgona, die kleinste Insel des toskanischen Archipels, ist die letzte Strafkolonie Europas. Hier leben die Gefangenen unter freiem Himmel inmitten der mediterranen Macchia, umgeben von Weinhügeln, Olivenhainen und steilen Klippen.
Bulgarien ist das EU-Land mit dem größten Bevölkerungsschwund. Das trifft besonders die ländlichen Gegenden sehr hart. So auch das kleine Dorf Dobralak im Rhodopengebirge, an der Südgrenze Bulgariens.
Im Finistère in der Bretagne hat Fabienne d'Ortoli, mehrfache Weltmeisterin im Kitesurfen, zusammen mit ihrem Partner einen Traum - sie will auf der "Straße der Leuchttürme" in der Iroise-See segeln.
Seit 35 Jahren ist Kapitän Wassili Wassiljewitsch in den Sommermonaten auf dem mächtigsten Strom Sibiriens unterwegs, der Lena. Sein Schiff namens Magdeburg dient als Versorgungs- und Transportschiff. Einsatzgebiet ist der Nordabschnitt des Flusses, am sibirischen Eismeer. Nur drei Monate ist es hier in der Regel eisfrei.
In Marseille - direkt am Mittelmeer gelegen - bestimmt die See das Leben seit jeher. Lionel Franc, genannt Loulou, ist einer jener Küstenbewohner, die das Meer als Lebensraum begreifen. Seine Spezialität ist das Klippenspringen. Loulous Lieblingsklippen sind Teil der unter Naturschutz stehenden Calanques: enge, steilwandige Küsteneinschnitte im Kalkgestein des Mittelmeeres.
In Dr. Jane Goodalls Zufluchtsort für verwaiste Schimpansen wird eine Gruppe von Schimpansen mit Experten aus aller Welt auf die Auswilderung in ihren natürlichen Lebensraum vorbereitet.
Das Leben einer Frau in Sambia ist vorherbestimmt: als Hausfrau und Mutter. Bildung und eigene Wünsche zählen nicht. Doch immer mehr junge Frauen fordern das Recht auf ein eigenes Leben. Und dafür wollen sie kämpfen, notfalls mit den Fäusten. Die Box-Ställe im Land verzeichnen einen Anstieg weiblicher Mitglieder. GEO Reportage hat sie besucht
Planet Weltweit: Paris ist die Wiege der Haute Couture, der gehobenen Schneiderkunst. Edle Roben, extravagante Designs, gefertigt ausschließlich in Handarbeit, von den Kunsthandwerkern der Modezaren.
Fliegen, ein alter Menschheitstraum. Seit seinem 12. Lebensjahr begeistert sich auch Jonathan Vincent für Flugzeuge. Der heute 20-Jährige ist inzwischen Kunstflugpilot, ein sogenannter Flugakrobat. Er ist sogar der jüngste der Welt, der an internationalen Wettkämpfen teilnimmt. GEO Reportage steigt mit ihm in die Lüfte.
Hochzeiten sind bei Neapolitanern prachtvolle Feste. Dazu gehören auch Show-Auftritte von "Femminielli", von Männern, die als Frau leben. Einer von ihnen ist Gennaro De Vito, der sich schon immer als Frau fühlte und das auch auslebt. GEO Reportage hat Gennaro bei den Vorbereitungen für einen Hochzeitsauftritt begleitet.
Ein Bär auf der Veranda. Er sucht Futter bei den Menschen. Das kann gefährlich werden, für Mensch und Tier. Damit solche Bären nicht abgeschossen werden müssen, hat sich Nevadas staatlicher Bären-Biologe Carl Lackey etwas Besonderes ausgedacht. Er fängt sie ein und verpasst Ihnen mit seinen Karelischen Bärenhunden einen solchen Heidenschrecken, dass sie lange nicht wiederkommen.
Kalifornien, Anfang August: Wo andere in der Sonne braten, suchen 15 Urlauber das wahre Leben - die Realität hinter dem kalifornischen Traum von Sonne, Sand und Meer. Sie radeln zu den sozialen und politischen Brennpunkten des Sonnenstaats, erkunden die harten Lebensbedingungen illegal eingewanderter Mexikaner. Im Visier: Themen wie Immigration und Freihandel, Umweltverschmutzung und Rassismus.
Bisons sind ein Wahrzeichen der amerikanischen Ureinwohner und eine Hauptattraktion des Yellowstone Nationalpark USA. Verlassen die Bisons den Nationalpark, dürfen sie erschossen werden. Umweltschützer Mike Mease begleitet die Wanderungen der Tiere.
In der Region von Suwalki, nordöstlich der polnischen Masuren, leben die Menschen seit Generationen von Jagd und Fischfang. Manche legal, viele illegal. Um die Fischzucht professionell zu betreiben, hat der ehemalige Förster Andrzej Falkowski vom Staat einige Seen gepachtet. Dies hindert die Nachbarn jedoch nicht, dort weiter zu fischen. Der Streit zwischen Pächter und Bauern tobt seit Jahren.
Wer mit dem Auto nach Tuktoyaktuk will, muss Geduld haben - falls er Pech hat, neun Monate lang. Das Inuit-Dorf an der Küste von Kanadas Beaufort Sea ist nur kurze Zeit über eine Straße zu erreichen. Wenn das Eis auf dem Mackenzie River mehr als einen Meter dick ist, beginnt die Straßenwacht mit einem spektakulären Projekt - dem Bau einer knapp 200 Kilometer langen Eisstraße...
Der Manila Express? hat seine Gleise nicht für sich allein. Menschen wie die Fischverkäuferin Editha Jayko leben, wohnen und arbeiten hier. Direkt auf und an den Gleisen haben sie Wohnungen und Verkaufsstände gebaut, betreiben Geschäfte - und überall flitzen die Kinder herum. Mitten durch diese ungewöhnliche Nachbarschaft fährt der Lokführer Cesar Capena täglich seine 30 Kilometer vom Zentrum der Metropole Manila in den Süden und zurück. Und immer hat er Angst im Nacken, jemanden zu überfahren. Cesar Capena kneift die Augen zusammen. Schweißperlen glänzen auf seiner Stirn. 42 Grad Celsius herrschen in dem engen Führerstand seiner Lok, als er die Geschwindigkeit drosselt. Capena ist vorsichtig, denn schon viermal hat sein Zug auf dieser Strecke einen Menschen erfasst. Editha Jayko lebt seit 15 Jahren an den Gleisen der Philippine National Railroad und verkauft Fisch. Als die Hupe der Lok ertönt, und die Eisenräder sich kreischend nähern, räumt sie in Sekundenschnelle ihre Fische zusammen, die Menschen huschen davon. Der Zug rattert vorbei und schon Augenblicke später lassen sich die Leute wieder auf den Schienen nieder. Siebzigtausend Menschen leben in den südlichen Ausläufern der Megacity Manila unmittelbar an den Schienen der einzigen noch existierenden Eisenbahnlinie. Sie h ...
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