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Europas größter Slum: Die Cañada Real in Madrid

Europas größter Slum: Die Cañada Real in Madrid

Die Cañada Real gilt als größter Slum Westeuropas. Direkt vor den Toren von Spaniens Hauptstadt Madrid leben hier mehrere Tausend Menschen ohne Strom und Heizung. Nun sollen sie weichen, denn Madrid wächst und die Bewohner des Slums sind im Weg. Said Baboua lebt hier seit mehr als 20 Jahren - in der Cañada Real Galiana. Es ist bereits der dritte Winter, in dem es in weiten Teilen des Viertels keinen Strom und keine Heizung gibt. Said muss Holzreste sammeln, um das Haus mit dem Ofen zu heizen. Dort lebt er mit seiner Frau Fatima und seinem kleinen Sohn Adil. Das Leben in der Cañada hat sich dramatisch verändert. Denn die Metropole Madrid wächst, und es sollen neue Viertel entstehen. Der Slum muss weichen. Doch mit welchen Methoden? Die Bewohner werfen der Regionalregierung Schikane vor. So schüttet die Baufirma Sand um einige Häuser auf – so wie bei Said. Für die Slum-Bewohner eine Strategie, damit sie schneller gehen. Said sagt: »Hier leben doch Menschen. Da kann so viel passieren. Der Regen verwandelt die Erde in Schlamm, und der könnte die Häuser dem Erdboden gleichmachen.« Der Konflikt zwischen den Nachbarn und der Regionalregierung hat sich zugespitzt. Der Beauftragte der Regierung spricht von korrekten Umsiedlungsplänen, die vor Jahren verabschiedet wurden. Doch nicht alle Anwohner haben darauf einen Anspruch. Und die Methoden rufen mittlerweile sogar internationale Organisationen auf den Plan. Ein Konflikt um Verdrängung, Entscheidungsgewalt und menschliche Würde – mitten in Europa. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (25.05.2023)

2026-01-14 14:18:00 +0000 UTC2026-01-14 14:50:16 +0000 UTC(32m)
Meine fremde Mutter: Adoptionskinder suchen ihre Familie

Meine fremde Mutter: Adoptionskinder suchen ihre Familie

In den vergangenen 40 Jahren haben europäische Paare zehntausende Kinder aus Kolumbien adoptiert. Häufig erfahren die Adoptivkinder erst als Erwachsene, woher sie stammen, die Umstände der Adoption sind oft nicht geklärt. Die private Hilfsorganisation »Plan Angel« hilft den Betroffenen, ihre biologischen Eltern wiederzufinden und zu erfahren, was wirklich geschehen ist. Marcia Engel wurde als Kleinkind aus Kolumbien adoptiert und wuchs in den Niederlanden auf. Erst mit 11 Jahren erfuhr sie von ihren Adoptiveltern die Wahrheit über ihre Herkunft. In den offiziellen Papieren hieß es, sie sei ein Waisenkind. Doch Marcia gab sich mit dieser Erklärung nicht zufrieden und machte sich auf die Suche nach ihrer Familie. Acht Jahre suchte sie ihre biologischen Eltern, doch erst als sie eine private Ermittlerin anheuerte, fand sie ihre Mutter, die nie einer Adoption zugestimmt hatte. Es gibt immer wieder Fälle, bei denen die Kinder ohne Zustimmung der leiblichen Eltern illegal zur Adoption freigegeben wurden. So wie bei Marcia. Kinder wurden als Waisen ausgegeben, obwohl sie nur vorübergehend im Heim lebten. Es wurden Papiere gefälscht und den Adoptiveltern sogar erzählt, die leibliche Mutter sei verstorben. Um anderen Betroffenen zu helfen, gründete Marcia 2008 »Plan Angel«. Mit freiwilligen Helfern in Kolumbien sucht sie die Familien der früheren Adoptivkinder, begleitet die Betroffenen bei ihrer Reise und hilft ihnen, die eigene und doch fremde Familie kennenzulernen. »Plan Angel« unterstützt seit 2015 auch die leidtragenden Familien in Kolumbien. Immer mehr Mütter melden sich, denen in den 1980er und 1990er Jahren die Kinder weggenommen wurden. Oft stammten sie aus armen Verhältnissen, waren sehr jung und wussten sich nicht zu helfen. Sie unterschrieben Blankopapiere - ohne zu wissen, dass sie damit ihre Kinder aufgaben. Heute suchen die Betroffenen mit Plakaten und DNA-Tests ihre Kinder, die ins Ausland adoptiert wurden. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (20.07.2023)

2026-01-14 15:00:50 +0000 UTC2026-01-14 15:33:01 +0000 UTC(32m)
Europas größter Slum: Die Cañada Real in Madrid

Europas größter Slum: Die Cañada Real in Madrid

Die Cañada Real gilt als größter Slum Westeuropas. Direkt vor den Toren von Spaniens Hauptstadt Madrid leben hier mehrere Tausend Menschen ohne Strom und Heizung. Nun sollen sie weichen, denn Madrid wächst und die Bewohner des Slums sind im Weg. Said Baboua lebt hier seit mehr als 20 Jahren - in der Cañada Real Galiana. Es ist bereits der dritte Winter, in dem es in weiten Teilen des Viertels keinen Strom und keine Heizung gibt. Said muss Holzreste sammeln, um das Haus mit dem Ofen zu heizen. Dort lebt er mit seiner Frau Fatima und seinem kleinen Sohn Adil. Das Leben in der Cañada hat sich dramatisch verändert. Denn die Metropole Madrid wächst, und es sollen neue Viertel entstehen. Der Slum muss weichen. Doch mit welchen Methoden? Die Bewohner werfen der Regionalregierung Schikane vor. So schüttet die Baufirma Sand um einige Häuser auf – so wie bei Said. Für die Slum-Bewohner eine Strategie, damit sie schneller gehen. Said sagt: »Hier leben doch Menschen. Da kann so viel passieren. Der Regen verwandelt die Erde in Schlamm, und der könnte die Häuser dem Erdboden gleichmachen.« Der Konflikt zwischen den Nachbarn und der Regionalregierung hat sich zugespitzt. Der Beauftragte der Regierung spricht von korrekten Umsiedlungsplänen, die vor Jahren verabschiedet wurden. Doch nicht alle Anwohner haben darauf einen Anspruch. Und die Methoden rufen mittlerweile sogar internationale Organisationen auf den Plan. Ein Konflikt um Verdrängung, Entscheidungsgewalt und menschliche Würde – mitten in Europa. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (25.05.2023)

2026-01-14 14:18:00 +0000 UTC2026-01-14 14:50:16 +0000 UTC(32m)
Paradoxe Klimawende: Wenn das Windrad den Baum verdrängt

Paradoxe Klimawende: Wenn das Windrad den Baum verdrängt

Sie können sich nicht wehren. Die Bäume. Genauer gesagt: Die Nadelhölzer, die der grüne Wirtschaftsminister Habeck entwurzeln und gegen Windräder tauschen will, um die verflixte Klimawende hinzukriegen. Und die, die Naturschützer verteidigen, als seien die Tannen die letzten ihrer Art. Beides scheint ein bißchen übertrieben, bietet aber gerade deshalb reichlich Stoff für Zoff. Der Kampf um die Windmühlen im Wald. Adrian-Basil Mueller über die Frage, wer am grünsten im ganzen Land ist. (24.07.2023)

2026-01-14 14:05:54 +0000 UTC2026-01-14 14:18:00 +0000 UTC(12m)
Geplatzte Camper-Träume: Wie eine Pleitefirma Wohnmobilkunden um ihr Geld geprellt hat

Geplatzte Camper-Träume: Wie eine Pleitefirma Wohnmobilkunden um ihr Geld geprellt hat

Es geht um die, die sich einmal im Leben etwas gönnen wollten und dafür teuer bezahlt haben. Es geht um die Kunden der Firma Flexi-Camper, deren mühsam erspartes Geld nun in den Taschen anderer und deren lang ersehntes Wohnmobil jetzt Teil der Insolvenzmasse ist. Thore Brüggemann und Caroline Niebisch haben die Opfer auf der Suche nach den Verantwortlichen begleitet und am Ende auf einem Parkplatz in Oberbayern Erstaunliches entdeckt. Abgezockt - pünktlich zur schönsten Zeit des Jahres. (24.07.2023)

2026-01-14 13:51:42 +0000 UTC2026-01-14 14:05:54 +0000 UTC(14m)
Tierärzte unter Druck: Bellen, beißen, Burnout

Tierärzte unter Druck: Bellen, beißen, Burnout

Traumberuf Tierarzt? Mitnichten. Tiermediziner leiden überdurchschnittlich häufig unter Depressionen und haben ein stark erhöhtes Suizidrisiko. Die Arbeitsbelastung, schlechte Bezahlung und dauernde Konflikte mit Tierhaltern führen oft in die Krise. Drei Veterinäre suchen Lösungen, um ihren eigentlich erfüllenden Beruf weiter ausüben zu können. Ein Sonntag im beschaulichen Commercy im Osten Frankreichs: Dr. Tri Tran Cong hat Notdienst und operiert einen schwer verletzten Hund, der mit einem Wildschwein zusammengestoßen ist. Nacht- und Wochenendschichten sowie Überstunden sind für den seit 30 Jahren praktizierenden Arzt keine Ausnahme. Seine Tierklinik ist eine der wenigen Anlaufstellen in der Region. Trotz der hohen Arbeitslast muss bei den Behandlungen jeder Handgriff sitzen. Dr. Trang Cong selbst stand schon kurz vor dem Burnout und ist seit drei Jahren in Therapie. Doch aus Liebe zu den Tieren kann er sich nicht vorstellen, seinen Beruf aufzugeben. Dr. Petra Kracher hat sich mit einer Tierarztpraxis in München selbstständig gemacht. Sie ist für drei Angestellte verantwortlich. Um genug zu verdienen, muss sie alle 30 Minuten ein neues Tier behandeln, ohne die Bedürfnisse ihrer tierischen Patienten und deren Halter zu vernachlässigen. Trotzdem kann die 59-jährige nur mit einer Rente von 900 Euro rechnen. Deshalb will sie ihre Praxis verkaufen. Joshua Konrad schreckt all das nicht ab. Der 22-Jährige studiert in Leipzig Tiermedizin. Durch die Pflichtpraktika wird den Studierenden schnell klar, was im Berufsalltag auf sie zukommt. Joshua hat eine »Mental Health AG« gegründet, in der sich angehende Tierärzte über ihre psychischen Probleme austauschen können. Denn sie alle möchten trotz der Belastung an ihrem Berufsziel festhalten. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (27.07.2023)

2026-01-14 13:00:00 +0000 UTC2026-01-14 13:32:21 +0000 UTC(32m)
Aufnahmen, die zum UNESCO-Weltdokumentenerbe wurden: »Die Mauer ist nicht geöffnet worden, die Mauer ist gestürmt worden«

Aufnahmen, die zum UNESCO-Weltdokumentenerbe wurden: »Die Mauer ist nicht geöffnet worden, die Mauer ist gestürmt worden«

Diesen Moment, als die Berliner Mauer fällt, filmt ein Team von SPIEGEL TV: Georg Mascolo, Rainer März und Germar Biester sind als Reporter, Kameramann und Kameraassistent zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort in Ost-Berlin: dem Grenzübergang Bornholmer Straße. Auf vier Videokassetten dokumentiert das Team den Tag der Verkündung der neuen Reisefreiheit für DDR-Bürger durch SED-Funktionär Günter Schabowski. Sie drehen auf den Straßen Ost-Berlins, in Kneipen und Wohnungen und sind im entscheidenden Moment am Grenzübergang. Die Aufnahmen, als sich der Schlagbaum öffnet und Tausende Menschen in den Westen strömen, gehören inzwischen zum UNESCO-Weltdokumentenerbe. 35 Jahre nach dem 9. November 1989 treffen sich Journalist Georg Mascolo und Kameramann Rainer März zum Anschauen der Originalaufnahmen. Vieles davon hatten auch sie Jahrzehnte nicht mehr gesehen. (09.11.2024)

2026-01-14 12:45:43 +0000 UTC2026-01-14 13:00:00 +0000 UTC(14m)
»Reichsbürger« am Ende: Der Untergang des »Königreich Deutschlands«

»Reichsbürger« am Ende: Der Untergang des »Königreich Deutschlands«

Jahrelang konnte der selbst ernannte König von Deutschland, Peter Fitzek, an seiner Idee vom Aussteiger-Staat arbeiten. Mit eigenen Banken und eigenen Gesetzen. Der Mann hat sogar Zugriff auf Schlösser. Seine Untertanen hatten ihm genug Geld überlassen, um zahlreiche Immobilien für sein Fantasie-Reich zu erwerben. Das alles klingt wie ein Märchen – ist es aber nicht, denn König-Darsteller Peter Fitzek ist ein lupenreiner Schwurbler. Jetzt versucht der Staat, ihm das Handwerk zu legen. Unser Reporter Henrik Neumann mit Recherchen aus dem »Königreich Deutschlands«. (18.11.2024) Anmerkung der Redaktion: Nach der Veröffentlichung des Beitrags hat sich der Bundesvorstand der aus der Querdenkerszene entstandenen Kleinpartei »Die Basis« gemeldet. Man lege Wert darauf, nicht als »Corona-Leugner-Partei« bezeichnet zu werden. Viel mehr sei »Die Basis« eine »gegenüber Grundrechtseinschränkungen und den Coronamaßnahmen kritische Partei«.

2026-01-14 12:27:46 +0000 UTC2026-01-14 12:45:43 +0000 UTC(17m)
Tod nach Prügelattacke: Warum musste Philippos T. sterben?

Tod nach Prügelattacke: Warum musste Philippos T. sterben?

Philippos T. kommt gerade von der Abifeier seiner Schwester, als er in einem Park in Bad Oeynhausen angegriffen wird. Der Unbekannte schlägt und tritt ihm mehrfach so fest gegen den Kopf, dass er später seinen Verletzungen erliegt. Wenn der eigene Sohn an den Folgen einer Gewalttat stirbt, bricht für die Eltern eine Welt zusammen. Wenn sich der Angreifer dann als polizeibekannter Mehrfachtäter entpuppt, kommt zur Trauer auch noch Wut dazu. Genauso ist es der Mutter von Phillippos T. ergangen. Warum haben die Behörden den brutalen Syrer vor der Tat nicht gestoppt? Vanessa Nischik und Matthes Quentin über einen Fall, der einen fassungslos zurücklässt. (18.11.2024)

2026-01-14 12:19:48 +0000 UTC2026-01-14 12:27:46 +0000 UTC(7m)
1000 Tage Krieg: Deutsche Kämpfer in der Ukraine

1000 Tage Krieg: Deutsche Kämpfer in der Ukraine

Mehr als 1000 Tage Krieg hat die Ukraine bis heute überlebt. Selbst wenn sie heute militärisch besser dasteht als zu Beginn, so sind ihre Aussichten für die Zukunft doch düster. Die russische Übermacht an Raketen, Drohnen, Soldaten und kompletter moralischer Verrohung sind einfach zu groß. Umso erstaunlicher ist es, dass – abseits von deutschen Waffenlieferungen – auch deutsche Bürger freiwillig ins Kriegsgebiet zieht. Manche kommen als Soldaten, um zu kämpfen – andere als Unternehmer, um zu helfen. Andreas Lünser und der Kameramann Jochen Blum waren zwei Wochen im Land unterwegs – ein Film über Leben und Sterben. (25.11.2024)

2026-01-14 11:54:08 +0000 UTC2026-01-14 12:19:48 +0000 UTC(25m)
Neue Strategie der Polizei in Dortmund: Hausbesuche bei Gewalttäter

Neue Strategie der Polizei in Dortmund: Hausbesuche bei Gewalttäter

Abends allein in der S-Bahn sitzen, bei Dunkelheit eine Unterführung durchqueren – immer mehr Menschen in Deutschland haben vor solchen Situationen Angst. Und die ist leider nicht unbegründet, denn die Zahl der Gewalttaten hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Besonders häufig kommen Messer zum Einsatz. Was die Polizei dagegen unternimmt? In Dortmund hat unsere Reporterin Vanessa Nischik die Beamten bei ihrer Arbeit begleitet. (02.12.2024)

2026-01-14 11:46:34 +0000 UTC2026-01-14 11:54:08 +0000 UTC(7m)
Rechtsradikal und kampfbereit: Wer sind die »Sächsischen Separatisten«?

Rechtsradikal und kampfbereit: Wer sind die »Sächsischen Separatisten«?

Anfang November wurden acht mutmaßliche Rechtsterroristen festgenommen. Die Gruppierung soll sich mit paramilitärischen Wehrsportübungen auf den sogenannten »Tag X« vorbereitet haben. An diesem Tag planten die »Sächsischen Separatisten« den Nationalsozialismus mit Waffengewalt wieder einzuführen. Mit »arischen Stoßtruppen« wollten sie losziehen und Ostdeutschland mit einem »Holocaust« von Einwanderern säubern. Unter den Verdächtigen waren auch drei AfD-Funktionäre aus Sachsen. Einer saß sogar für die AfD im Stadtrat Grimma und war Schatzmeister der »Jungen Alternative Sachsen«. Adrian Altmayer und Mattis Quentin über junge Männer, die schon ganz früh ganz falsch abgebogen sind. (09.12.2024)

2026-01-14 11:33:15 +0000 UTC2026-01-14 11:46:34 +0000 UTC(13m)
Geboren im Frieden, gestorben im Krieg: Was wurde aus Kindern von Mariupol

Geboren im Frieden, gestorben im Krieg: Was wurde aus Kindern von Mariupol

Vor fast drei Jahren hat die russische Armee die Ukraine überfallen – doch in der Stadt Mariupol tobt der Krieg schon viel länger, nämlich seit 2014, im Kampf um die Krim. Um die Kinder vor den Bomben in Sicherheit zu bringen, wurden damals 30 Mädchen und Jungen nach Mecklenburg-Vorpommern gebracht. SPIEGEL TV hat darüber vor 10 Jahren berichtet. Was ist aus den Kindern von damals geworden? Thomas Kasper hat sich auf die Suche nach ihnen gemacht. (16.12.2024)

2026-01-14 11:23:16 +0000 UTC2026-01-14 11:33:15 +0000 UTC(9m)
Vom Winde verweht: Energiewende vs. Bürger

Vom Winde verweht: Energiewende vs. Bürger

Dass Strom aus Windkraftanlagen gut für die Umwelt ist, kann man leicht verstehen. Überhaupt nicht zu verstehen ist aber die Art, wie die Behörden diese riesigen Anlagen genehmigen – häufig nämlich, ohne auf die Sorgen der Menschen zu achten, die unter den Windrädern leben. So kann man die eigenen Wähler auch vergraulen. Wohin das in Brandenburg führt – Adrian-Basil Mueller berichtet. (16.12.2024)

2026-01-14 11:09:22 +0000 UTC2026-01-14 11:23:16 +0000 UTC(13m)
Im Verhör

Im Verhör

In der ersten Folge der neuen Staffel von »Im Verhör« nimmt Host Christina Pohl gemeinsam mit SPIEGEL-TV-Redakteur Henrik Neumann das schillernde Leben und Wirken von Peter Fitzek unter die Lupe. Wer ist der Mann, der sich selbst zum »König von Deutschland« ernannte? Im Mittelpunkt stehen Fitzeks persönliche Anfänge, die Gründung des sogenannten »Königreich Deutschland« und die jüngsten Entwicklungen: eine groß angelegte Razzia und das Verbot seines Vereins. Wie konnte Fitzek mit seinen Ideen so viele Anhänger gewinnen – und warum geriet er erneut ins Visier der Ermittler? Und warum hatte er einen prall gefüllten Tresor in seinem Büro? Ein tiefer Einblick in die Welt eines selbst ernannten Monarchen, seine Motive und die Folgen seines Handelns. (28.06.2025)

2026-01-14 10:59:28 +0000 UTC2026-01-14 11:00:00 +0000 UTC(0m)
Das Klima-Dilemma: Bürger gegen Windrad-Riesen

Das Klima-Dilemma: Bürger gegen Windrad-Riesen

Im niedersächsischen Thomasburg sollen fünf neue, hohe Windkraftanlagen entstehen. Dabei hat die Gemeinde schon drei Windräder und wäre rein rechnerisch damit klimaneutral. Entsprechende Trassen, um den Strom der neuen Anlagen abzutransportieren, gibt es auch bislang nicht. Trotzdem sollen die Windräder errichtet werden, denn das Land Niedersachsen will sein 4%-Ziel für Windkraftflächen erreichen. Die Bürger sind not amused. Denn während der Bayer noch freien Blick auf seine Weißwurstlandschaften hat, kann der Niedersachse das Flachland vor lauter Windrädern nicht mehr sehen. Was läuft da schief? Gudrun Altrogge mit einem Erklärungsversuch. (30.06.2025)

2026-01-14 10:52:18 +0000 UTC2026-01-14 10:59:28 +0000 UTC(7m)
Im Verhör

Im Verhör

Im zweiten Teil der »Im Verhör: Peter Fitzek«-Reihe mit Host Christina Pohl und SPIEGEL-TV-Redakteur Henrik Neumann geht es um den Fall des »Königreich Deutschland«. Die Episode beleuchtet die undurchsichtigen Finanzgeschäfte von Peter Fitzek, den Erwerb prunkvoller Anwesen mit Millionenbeträgen und die Rolle zahlreicher Unterstützer, die ihm ohne Sicherheit ihr Geld anvertrauten. Im Gespräch wird deutlich, wie Behörden jahrelang gegen Fitzeks Geschäftsgebaren vorgingen und welche Maßnahmen schließlich zum Zerfall seines selbst ernannten Reichs führten. Ein Blick hinter die Kulissen eines gescheiterten Parallelstaats und die Folgen für seine Anhänger. (05.07.2025)

2026-01-14 10:08:07 +0000 UTC2026-01-14 10:52:18 +0000 UTC(44m)