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VW-Krise: Abstieg eines Superstars

VW-Krise: Abstieg eines Superstars

Wenn ausgerechnet der Volkswagen-Konzern, der Inbegriff von Wirtschaftswunder und deutscher Ingenieurskunst, im globalen Wettrennen der Automobilkonzerne abschmiert, dann gleicht das einem Totalschaden. Zu hohe Lohnkosten, ausländische Billigkonkurrenz und eine verkorkste Wende in der E-Mobilität: Die Krankenakte von VW ist ebenso lang wie komplex. Adrian-Basil Mueller und Daniel Pfaender haben sich den lahmenden Patienten angesehen und analysiert, wo es noch Lebenszeichen gibt und wo eher nicht. (23.03.2026)

2026-06-07 13:05:02 +0000 UTC2026-06-07 13:15:52 +0000 UTC(10m)
Im Verhör: Die Baseballschlägerjahre (2)

Im Verhör: Die Baseballschlägerjahre (2)

Sie sind wieder da: Gewaltbereite Neonazis marschieren im Stadtbild auf, wie in den Neunzigerjahren. Der Rechtsextremismus ist wieder hip. Und die Täter werden immer jünger. Die Nachwuchs-Nazis verprügeln auf offener Straße Andersdenkende. Wenn tausend Nazi-Kehlen auf einer Demo »Neumann, verpiss dich!« grölen, ist der gleichnamige SPIEGEL-TV-Reporter in höchster Gefahr. Henrik Neumann berichtet immer wieder über rechtsradikale Gruppierungen, die in allen Ecken Deutschlands wie Pilze aus dem Social-Media-Sumpf wachsen. Auch sein Kollege Thomas Heise wird regelmäßig an der rechtsradikalen Front bedroht. In dieser Episode »Im Verhör« spricht Host Christina Pohl mit beiden Reportern über die Rückkehr der sogenannten »Baseballschlägerjahre«. (30.10.2025)

2026-06-08 00:32:54 +0000 UTC2026-06-08 01:29:19 +0000 UTC(56m)
Das Balkan-Kartell: Koks, Killer und Krypto

Das Balkan-Kartell: Koks, Killer und Krypto

Zwei Brüder aus Leverkusen wagen den Aufstieg in die Oberliga des Kokainschmuggels: mit Privatmiliz in Kolumbien und einem Frachter voller Drogen. Ihre Hintermänner gehören zum sogenannten »Balkan-Kartell« – einer mächtigen Organisation, die mitten in Europa einen blutigen Mafia-Krieg führt. Mit Dutzenden Hinrichtungen und einem geheimen Folterhaus bei Belgrad. Deutsche Ermittler rekonstruieren das Kokainimperium – doch als die Beweise ausreichen, sind die Brüder aus Leverkusen verschwunden. Die Dokumentation folgt den Spuren der Drogenhändler bis nach Lateinamerika und zeigt das kriminelle System aus Blut, Korruption und Milliardenprofiten. Ein SPIEGEL-TV-Film von Claas Meyer-Heuer. (27.10.2025)

2026-06-07 23:56:07 +0000 UTC2026-06-08 00:32:54 +0000 UTC(36m)
Zack am Haken! – Die Abschlepp-Abzocke

Zack am Haken! – Die Abschlepp-Abzocke

Ärgerlich: Kaum ist das Auto geparkt, hängt es schon am Haken eines Abschlepp-Transporters. Ohne Beteiligung von Polizei oder Ordnungsamt. In Städten wie Leipzig oder Halle fahren Abschlepper regelrecht Streife auf der Suche nach Pkw, die auf Privatparkplätzen stehen. Statt eines Knöllchens gibt es gleich eine saftige Rechnung fürs kostenpflichtige Entfernen. Abschlepp-Unternehmen, die offenbar gezielt darauf lauern, mutmaßliche Falschparker einzukassieren, nur um sie anschließend gegen die Zahlung horrender Summen wieder aus der Geiselhaft zu entlassen. Doch wie funktioniert das genau? Adrian-Basil Mueller und Jessy Schrödter haben die Abzocker vom Dienst beobachtet. Ihr Verdacht: Die arbeiten schneller als die Polizei erlaubt. (03.11.2025)

2026-06-07 23:46:40 +0000 UTC2026-06-07 23:56:07 +0000 UTC(9m)
Clan-Kriminalität: Die Gomans vor Gericht

Clan-Kriminalität: Die Gomans vor Gericht

Teile der weitverzweigten Goman-Familie fallen seit Jahren mit diversen Betrügereien auf. Ob Teppichverkauf, Enkeltrick oder Sozialbetrug. Gern filmen sich Familienmitglieder, die offiziell auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, bei luxuriösen Feiern selbst. Aktuell laufen diverse Prozesse gegen die Familienmitglieder. Unser Reporter Henrik Neumann war vor Gericht mit dabei und hat sich die Angeklagten näher angesehen. (03.11.2025)

2026-06-07 23:30:12 +0000 UTC2026-06-07 23:46:40 +0000 UTC(16m)
Monteviasco, Italiens vergessenes Bergdorf: Keine Geschäfte, keine Schule und von der Außenwelt so gut wie abgeschnitten

Monteviasco, Italiens vergessenes Bergdorf: Keine Geschäfte, keine Schule und von der Außenwelt so gut wie abgeschnitten

Keine Geschäfte, keine Schule und von der Außenwelt nahezu abgeschnitten – das ist Monteviasco, ein Bergdorf in der Lombardei. Seit die Seilbahn vor sieben Jahren den Betrieb eingestellt hat, ist der Ort nur in einem zweistündigen Fußmarsch oder per Helikopter erreichbar. Fünf Bewohner:innen harren hier noch aus. Kann das Dorf trotz allem weiter bestehen? Fast jedes Wochenende macht sich die 24-jährige Letizia Rubinato auf den Weg in das abgelegene Bergdorf Monteviasco. Sie arbeitet im Tal, doch ihre Mutter wurde dort geboren, und Letizia liebt die Natur und das einfache Leben in den Bergen. Nur ein schmaler Pfad mit 1.442 Stufen führt hinauf ins Dorf. Seit die Seilbahn 2018 nach einem tragischen Unfall stillgelegt wurde, schleppen die Bewohner Lebensmittel, frische Wäsche oder Medikamente in Rucksäcken auf den Berg. Denn im Dorf gibt es weder einen Supermarkt noch einen Bäcker. Und ein neuer Seilbahn-Betreiber ist auch nicht in Sicht. Einst lebten hier mehr als 300 Menschen. Doch die Zeiten sind vorbei, und mit dem Ende der Seilbahn verließen 15 Familien das Dorf. Letizia will sich aber mit dem langsamen Sterben des pittoresken Dorfes nicht abfinden. Sie träumt von einem Heimatmuseum und organisiert Veranstaltungen, um wieder Menschen nach Monteviasco zu locken und den Ort wiederzubeleben. Unterstützt wird Letizia von Laura Xota, die die einzige Herberge im Ort betreibt, aber zunehmend Probleme hat, weil Gäste wegen des Seilbahnstillstandes ausbleiben. Die beiden Frauen setzen große Hoffnung in das bevorstehende Heiligenfest, einen Höhepunkt im Jahr. Die kleine Dorfgemeinschaft organisiert sogar Transporte per Helikopter, damit auch ältere Gäste und ehemalige Bewohner für die Feierlichkeiten anreisen können. Während der Vorbereitungen zum Fest trifft eine überraschende Nachricht ein: Die Seilbahn soll wieder in Betrieb genommen werden. Sieben Jahre Isolation sind endlich zu Ende. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (05.11.2025)

2026-06-07 23:00:00 +0000 UTC2026-06-07 23:30:12 +0000 UTC(30m)
Thermomix & Co.: Wie Luxus deutsche Küchen erobert

Thermomix & Co.: Wie Luxus deutsche Küchen erobert

Er ist das perfekte Küchengerät für Menschen, die das Kochen gern anderen überlassen: Der Thermomix schneidet, mahlt, knetet und gart. Kochen soll damit einfacher und vor allem schneller gehen. Das neue Kultobjekt hat allerdings seinen Preis: Das Gerät kostet mehr als 1000 EUR – und verkauft sich trotzdem wie verrückt. Der Erfolg der teuren Zauberschüssel ist ein Beispiel für einen gesellschaftlichen Trend: Küchen werden zu Luxusmeilen, Statussymbole stehen nicht mehr in der Garage, sondern dort, wo gekocht wird: Die Messer sind aus feinstem Stahl und handgeschliffen, Kaffeemaschinen haben den Wert eines Gebrauchtwagens, das Rindfleisch kommt aus Japan oder der Steinbutt aus der Bretagne. Dem Hobbykoch ist nichts zu teuer. SPIEGEL-TV-Autor Ralph Quinke über das Wettrüsten in deutschen Küchen. (01.06.2016)

2026-06-07 22:30:00 +0000 UTC2026-06-07 23:00:00 +0000 UTC(30m)
Blaukrabben-Alarm an der Adria: Hat der invasive Eindringling das Potenzial zur Delikatesse?

Blaukrabben-Alarm an der Adria: Hat der invasive Eindringling das Potenzial zur Delikatesse?

Ein gefräßiges Krustentier bedroht die Adria. Die Blaukrabbe hat sich in Italien innerhalb von zwei Jahren so stark vermehrt, dass sie das Geschäft der heimischen Muschelfischer bedroht. Um der Plage Herr zu werden, soll die Krabbe es auf die Teller der Italiener schaffen. Doch hat der invasive Eindringling das Potenzial zur Delikatesse? Alessio Tagliati ist in vierter Generation Muschelfischer – seit seiner Jugend lebt er von dem Fang der berühmten Venusmuscheln. Doch seit sich die Blaukrabbe in der Bucht von Gorino angesiedelt hat, muss er jeden Tag um seinen Fang fürchten. Die Blaukrabbe stammt ursprünglich von der Atlantikküste Nord- und Südamerikas. Über Handelsschiffe kam sie bereits in den Fünfzigerjahren nach Italien, doch in den durch den Klimawandel zunehmend erwärmten Gewässern der Adria hat sie sich rasant vermehrt: Ein Weibchen kann bis zu zwei Millionen Eier legen. Zudem ist die invasive Art nicht nur ein Allesfresser, sondern hat in der Adria auch keine natürlichen Fressfeinde. Für Fischer wie Alessio ist das Ausmaß der Krabbeninvasion verheerend. Neunzig Prozent der Muscheln hat die Krabbe bereits in seinem Fanggebiet gefressen und zerstört so ihre Lebensgrundlage. Das Start-up »Blueat« aus Rimini hat aus der Notlage eine Geschäftsidee entwickelt. Gründerin Carlotta Santolini und ihre Kolleginnen verwerten die Blaukrabbe und stellen daraus Fertigprodukte für den italienischen Markt her. Doch die Italiener reagieren traditionell verhalten auf neue Produkte. Das spürt auch der Koch Enrico Giacchetti. Er kocht bereits seit einem Jahr mit der Blaukrabbe, deren Geschmack an Hummer erinnert. Doch die Nachfrage ist noch gering und die Zubereitung des scharfkantigen Krustentiers ist aufwendig. Ein Kilo Krabben liefert maximal zweihundert Gramm Fleisch. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (10.12.2024)

2026-06-07 22:02:24 +0000 UTC2026-06-07 22:30:00 +0000 UTC(27m)
Bordeaux für die Chinesen: Reiche Asiaten kaufen französische Weingüter

Bordeaux für die Chinesen: Reiche Asiaten kaufen französische Weingüter

Seitdem die Asiaten edle Weine für sich entdeckt haben und Containerladungen davon ins Reich der Mitte verschiffen, sind die Preise und Gewinne der französischen Winzer explodiert. Doch jetzt strecken superreiche Chinesen ihre Hände auch nach kompletten Weinbergen und Schlössern im Südwesten Frankreichs aus und kaufen im großen Stil Tradition und Klasse ein. Denn in China gelten die Bordeaux-Rotweine als Prädikat für eine luxuriöse Lebensart. SPIEGEL TV begleitet die chinesische Immobilienmaklerin Li Lijuan und ihren taiwanesischen Investor nach Saint-Emilion, wo ihr Klient gerade das Weingut Chateau Bel Air im Bordeaux gekauft hat und als neues Mitglied in die Weinbruderschaft aufgenommen werden soll. Die alteingesessenen Winzerfamilien sehen in der Einkaufslust der Chinesen auch einen positiven Trend. (13.08.2018)

2026-06-07 21:20:00 +0000 UTC2026-06-07 22:02:24 +0000 UTC(42m)
Meine fremde Mutter: Adoptionskinder suchen ihre Familie

Meine fremde Mutter: Adoptionskinder suchen ihre Familie

In den vergangenen 40 Jahren haben europäische Paare zehntausende Kinder aus Kolumbien adoptiert. Häufig erfahren die Adoptivkinder erst als Erwachsene, woher sie stammen, die Umstände der Adoption sind oft nicht geklärt. Die private Hilfsorganisation »Plan Angel« hilft den Betroffenen, ihre biologischen Eltern wiederzufinden und zu erfahren, was wirklich geschehen ist. Marcia Engel wurde als Kleinkind aus Kolumbien adoptiert und wuchs in den Niederlanden auf. Erst mit 11 Jahren erfuhr sie von ihren Adoptiveltern die Wahrheit über ihre Herkunft. In den offiziellen Papieren hieß es, sie sei ein Waisenkind. Doch Marcia gab sich mit dieser Erklärung nicht zufrieden und machte sich auf die Suche nach ihrer Familie. Acht Jahre suchte sie ihre biologischen Eltern, doch erst als sie eine private Ermittlerin anheuerte, fand sie ihre Mutter, die nie einer Adoption zugestimmt hatte. Es gibt immer wieder Fälle, bei denen die Kinder ohne Zustimmung der leiblichen Eltern illegal zur Adoption freigegeben wurden. So wie bei Marcia. Kinder wurden als Waisen ausgegeben, obwohl sie nur vorübergehend im Heim lebten. Es wurden Papiere gefälscht und den Adoptiveltern sogar erzählt, die leibliche Mutter sei verstorben. Um anderen Betroffenen zu helfen, gründete Marcia 2008 »Plan Angel«. Mit freiwilligen Helfern in Kolumbien sucht sie die Familien der früheren Adoptivkinder, begleitet die Betroffenen bei ihrer Reise und hilft ihnen, die eigene und doch fremde Familie kennenzulernen. »Plan Angel« unterstützt seit 2015 auch die leidtragenden Familien in Kolumbien. Immer mehr Mütter melden sich, denen in den 1980er und 1990er Jahren die Kinder weggenommen wurden. Oft stammten sie aus armen Verhältnissen, waren sehr jung und wussten sich nicht zu helfen. Sie unterschrieben Blankopapiere - ohne zu wissen, dass sie damit ihre Kinder aufgaben. Heute suchen die Betroffenen mit Plakaten und DNA-Tests ihre Kinder, die ins Ausland adoptiert wurden. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (20.07.2023)

2026-06-07 20:48:06 +0000 UTC2026-06-07 21:20:00 +0000 UTC(31m)
Babys in Gefahr?

Babys in Gefahr?

Alexandra ist zweifache Mutter, aber keines ihrer Kinder darf bei ihr leben. Sie darf die beiden nur unter Aufsicht sehen, weil das Jugendamt überzeugt ist, dass die 23-Jährige mit der Betreuung überfordert wäre. Als die junge Frau zum dritten Mal schwanger wird, hofft sie, dass nun alles besser wird. Doch dann muss sie nur wenige Tage nach der Geburt ins Gefängnis. Auch die jungen Eltern Shaun und Kim sind auf Hilfe angewiesen. Beide waren drogenabhängig und versuchen in einer Entzugsklinik einen Neuanfang. Ihr Kind wird währenddessen von Shauns Mutter betreut. Das Problem: auch sie war früher drogenabhängig und substituiert heute Methadon. Ein Gericht muss entscheiden, ob ihr Enkel bei ihr bleiben darf. Die SPIEGEL-TV-Autorinnen Sanja Hardinghaus und Caroline Schiemann haben die jungen Familien über ein Jahr lang begleitet und porträtieren Eltern zwischen Kinderliebe und Überforderung. (10.04.2018)

2026-06-07 20:00:00 +0000 UTC2026-06-07 20:48:06 +0000 UTC(48m)
Der teure Weg zum Führerschein: Was sind die Gründe dafür?

Der teure Weg zum Führerschein: Was sind die Gründe dafür?

In der Autonation Deutschland sind die Kosten für den Führerschein massiv gestiegen. Zwischen 2.500 und 4.500 EUR müssen Fahrschülerinnen und -schüler mittlerweile je nach Region und Fahrschule bezahlen. Gleichzeitig ist die Durchfallquote gestiegen. Was sind die Gründe dafür? Und welche Alternativkonzepte bieten andere Länder wie z. B. Frankreich, um die Kosten zu senken? Tolga Özdemir ist Fahrlehrer in Berlin. Mit viel Leidenschaft bereitet er seine Schüler auf die Fahrprüfungen vor. Doch er weiß: Für viele sind die hohen Kosten ein Problem. »Manchmal wird an den Fahrstunden gespart, was dazu führt, dass mehr Leute durchfallen und dadurch wiederum die Gesamtkosten steigen«. Fahrschülerin Neela steht kurz vor ihrer praktischen Prüfung. Ihren Führerschein finanziert ihre Familie. Neela ist leider schon zweimal durch die Theorieprüfung gefallen und muss nun unbedingt vor der praktischen Prüfung bestehen. Sie ist kein Einzelfall. Aktuelle Zahlen des TÜV-Verbands zeigen: Fast jeder Zweite fällt durch die theoretische Prüfung. Auch in der Praxis fallen 37 Prozent durch. Gründe hierfür liegen nach Experten-Meinung an einer komplexeren Verkehrssituation und schwierigeren Theoriefragen – aber auch an einer mangelnden Konzentrationsfähigkeit der Fahrschüler. Auch der hohe Preis spielt eine Rolle und steigert den mentalen Druck zu bestehen. In den vergangenen Jahren sind die Kosten für den Führerschein stark gestiegen. 3.000 EUR und mehr sind keine Seltenheit. Fahrschüler Konstantin steht noch ganz am Anfang seiner Fahrausbildung. Eigentlich wollen seine Eltern, dass er die Hälfte des Führerscheins selbst finanziert. »Aber wie soll das gehen? Mit Ganztagsschule und höchstens einem Minijob am Wochenende?« fragt sich der 16-Jährige. Der Blick nach Frankreich zeigt: Andere Länder versuchen mit alternativen Methoden zeitgemäß und bezahlbar zu bleiben. Der Führerschein ist in Frankreich mit ca. 1.800 EUR ohnehin schon günstiger als in Deutschland. Aber »Le Permis Libre« von Gründer Romain Durant wirbt mit einem Preis von unter 1.000 EUR bei 20 Fahrstunden. Doch wie und mit welchem System? Könnte das ein Modell auch für Deutschland sein? Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (13.05.2025)

2026-06-07 19:30:13 +0000 UTC2026-06-07 20:00:00 +0000 UTC(29m)
VW-Krise: Abstieg eines Superstars

VW-Krise: Abstieg eines Superstars

Wenn ausgerechnet der Volkswagen-Konzern, der Inbegriff von Wirtschaftswunder und deutscher Ingenieurskunst, im globalen Wettrennen der Automobilkonzerne abschmiert, dann gleicht das einem Totalschaden. Zu hohe Lohnkosten, ausländische Billigkonkurrenz und eine verkorkste Wende in der E-Mobilität: Die Krankenakte von VW ist ebenso lang wie komplex. Adrian-Basil Mueller und Daniel Pfaender haben sich den lahmenden Patienten angesehen und analysiert, wo es noch Lebenszeichen gibt und wo eher nicht. (23.03.2026)

2026-06-07 13:05:02 +0000 UTC2026-06-07 13:15:52 +0000 UTC(10m)
Kinderretter: Deutsche Ärzte in Äthiopien

Kinderretter: Deutsche Ärzte in Äthiopien

»Es ist unfassbar, was das mit einer Kindheit macht«, sagt Martin Lacher, während er seinen Patienten untersucht. Hamsa ist sechs. Er hat eine angeborene Fehlbildung des Darms. In Deutschland wäre er kurz nach der Geburt behandelt worden. In Äthiopien lebt der Junge seit Jahren mit dem Leiden. Lacher kann helfen. Mit einem Team der Stiftung Kinderchirurgie reist der Leipziger regelmäßig nach Ostafrika – um Kinder zu operieren. Emergency Room made in Germany. Eine Reportage von Adrian-Basil Mueller. (23.03.2026)

2026-06-07 12:44:57 +0000 UTC2026-06-07 13:05:02 +0000 UTC(20m)
Captain Future und Co. sind wieder da: Die Coronaleugner-Demo

Captain Future und Co. sind wieder da: Die Coronaleugner-Demo

Vor sechs Jahren wurde Deutschland in den Coronalockdown geschickt, um die Ausbreitung der Pandemie zu verlangsamen. Für die meisten ist das alles längst Geschichte. Aber einige hartgesottene Coronaleugner haben auch diesen Jahrestag genutzt, um der Welt ihre verschwurbelten Ansichten mitzuteilen. Und wenn Sie regelmäßig SPIEGEL TV schauen, wissen Sie, dass wir uns eine solche Demo natürlich nicht entgehen lassen. Thore Brüggemann berichtet. (30.03.2026)

2026-06-07 12:35:29 +0000 UTC2026-06-07 12:40:26 +0000 UTC(4m)
Cyberkriminalität: Wie die Polizei einen Millionen-Erpresser schnappte

Cyberkriminalität: Wie die Polizei einen Millionen-Erpresser schnappte

Sie kommen nachts, wenn der Betrieb ruht. Fast wie echte Einbrecher, nur dass sie im digitalen Raum unterwegs sind: Cyberkriminelle, die Unternehmen mit Ransomware erpressen. Erst verschlüsseln sie IT-Systeme, dann fordern sie Lösegeld. Die Schäden durch Cybercrime gehen allein in Deutschland in die Milliarden. Nun stand in Deutschland ein mutmaßlicher Hacker vor Gericht. Ein seltener Fall, denn oft sitzen die Täter in Russland oder China und sind damit für die Justiz kaum greifbar. Andreas Dieste berichtet. (30.03.2026)

2026-06-07 12:14:43 +0000 UTC2026-06-07 12:35:29 +0000 UTC(20m)
Rechte Strukturen: Das Netzwerk der Neonazis

Rechte Strukturen: Das Netzwerk der Neonazis

Ob »Hammerskins«, »Combat 18« oder »Junge Nationalisten« – Sicherheitsbehörden beobachten seit Langem eine zunehmende Vernetzung einzelner rechtsradikaler Gruppen in Deutschland. Kampfsport-Events, Rechtsrock-Konzerte oder Aufmärsche: Die Neonazi-Szene tritt immer selbstbewusster auf. Bekannte Akteure wie Thorsten Heise in Thüringen oder Alexander Deptolla in Sachsen-Anhalt spielen dabei eine zentrale Rolle. Die Zahl rechter Gewalttaten stieg im vergangenen Jahr erneut an. SPIEGEL TV mit exklusiven Einblicken in das Netzwerk der Neonazis. (13.04.2026)

2026-06-07 11:37:41 +0000 UTC2026-06-07 12:14:43 +0000 UTC(37m)
Der Staatsdealer: Kosta, Locke und der korrupte Staatsanwalt

Der Staatsdealer: Kosta, Locke und der korrupte Staatsanwalt

Für die Drogenbande war es ein Jackpot. Sie hatte es geschafft, einen Staatsanwalt zu bestechen: Yashar G. – Der gab daraufhin geheime Informationen preis: Einsatzpläne der Polizei oder geplante Razzien. Einer der Kokainhändler schrieb in einem Chat: »Diese Information war 100.000 Euro wert.« Eine exklusive Doku von Claas Meyer-Heuer über einen korrupten Staatsanwalt aus Hannover. (20.04.2026)

2026-06-07 11:00:00 +0000 UTC2026-06-07 11:37:41 +0000 UTC(37m)
Aufnahmen, die zum UNESCO-Weltdokumentenerbe wurden: »Die Mauer ist nicht geöffnet worden, die Mauer ist gestürmt worden«

Aufnahmen, die zum UNESCO-Weltdokumentenerbe wurden: »Die Mauer ist nicht geöffnet worden, die Mauer ist gestürmt worden«

Diesen Moment, als die Berliner Mauer fällt, filmt ein Team von SPIEGEL TV: Georg Mascolo, Rainer März und Germar Biester sind als Reporter, Kameramann und Kameraassistent zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort in Ost-Berlin: dem Grenzübergang Bornholmer Straße. Auf vier Videokassetten dokumentiert das Team den Tag der Verkündung der neuen Reisefreiheit für DDR-Bürger durch SED-Funktionär Günter Schabowski. Sie drehen auf den Straßen Ost-Berlins, in Kneipen und Wohnungen und sind im entscheidenden Moment am Grenzübergang. Die Aufnahmen, als sich der Schlagbaum öffnet und Tausende Menschen in den Westen strömen, gehören inzwischen zum UNESCO-Weltdokumentenerbe. 35 Jahre nach dem 9. November 1989 treffen sich Journalist Georg Mascolo und Kameramann Rainer März zum Anschauen der Originalaufnahmen. Vieles davon hatten auch sie Jahrzehnte nicht mehr gesehen. (09.11.2024)

2026-06-07 10:13:42 +0000 UTC2026-06-07 11:00:00 +0000 UTC(46m)