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Prozess in Görlitz: »Elblandrevolte«-Chef vor Gericht

Prozess in Görlitz: »Elblandrevolte«-Chef vor Gericht

Bei den Angeklagten ist die Tat praktischerweise auf Video festgehalten worden. Darauf zu sehen: drei Rechte, die einen Linken verprügeln. Mittlerweile traurige Standardsituation in Teilen Deutschlands. Denn die Zahl rechtsextremer Gewalttaten steigt allein in diesem Jahr um mehr als 10 Prozent. »Zecken klatschen« nennen das die Drei von der Anklagebank in Görlitz. Einer von ihnen ist ein sehr junger – alter Bekannter von SPIEGEL TV. Henrik Neumann über die schlimmsten Rüpel im Nazi-Kindergarten. (24.11.2025)

2026-08-03 09:22:31 +0000 UTC2026-08-03 09:34:47 +0000 UTC(12m)
10 Jahre Migration: 10 Jahre Rechtsruck

10 Jahre Migration: 10 Jahre Rechtsruck

Vor zehn Jahren prägte Angela Merkel mit ihrem Satz »Wir schaffen das« die deutsche Flüchtlingspolitik. Doch was ist aus diesem Versprechen geworden? Die Fluchtkrise hat nicht nur das politische Klima in Deutschland, sondern in ganz Europa nachhaltig verändert. Der Aufstieg der AfD und anderer rechter Parteien wäre ohne die Ängste vor Überfremdung und den Vertrauensverlust in die Demokratie kaum denkbar gewesen. Heute, ein Jahrzehnt später, ist Deutschland ein zerrissenes Land: Während rechte Stimmen lautstark gegen die ehemalige Kanzlerin pöbeln, kämpfen andere trotz aller Bürokratie für die Integration von Zuwanderern und wieder andere ziehen gleich nach Ungarn, weil ihnen Deutschland nicht mehr deutsch genug ist. Ein Film von Adrian Altmayer, Gudrun Altrogge und Andreas Dieste. (11.08.2025)

2026-08-03 11:52:49 +0000 UTC2026-08-03 12:44:48 +0000 UTC(51m)
Mit Blaulicht und Ramme: Tatort Hauptstadt

Mit Blaulicht und Ramme: Tatort Hauptstadt

Die Uhrendiebe haben keine Chance: Von allen Seiten keilen Zivilpolizisten das Fluchtauto ein, zerren die Verdächtigen raus und legen ihnen Handschellen an. Doch wo ist die Tatbeute, eine 600.000 EUR Uhr? Wochenlang ist Reporter Thomas Heise mit der Berliner Polizei unterwegs, dokumentiert unter anderem den Alltag von Beamten am Drogen-Hotspot nahe der »Kotti-Wache«. Oder beim »Streifendienst K«, wo ihm Polizisten die Tricks der sogenannten »Jammer-Täter« zeigen, die Autotüren mit Störsendern blockieren – natürlich nicht ohne welche festzunehmen. Anschließend geht es zu den Fahndern vom »Kommissariat 44«, die versuchen, kriminelle »Antänzer« zu verhaften. Neu im Programm der Polizeiakademie: Messertraining. Für die Beamten überlebenswichtig, damit sie wissen, wie weit sie sich Angreifer vom Leib halten müssen, um bei einer Attacke nicht draufzugehen. (18.08.2025)

2026-08-03 11:02:52 +0000 UTC2026-08-03 11:52:49 +0000 UTC(49m)
Hausbesuch vom Rechtsstaat: Unterwegs mit der Berliner »Haftbefehlstreife«

Hausbesuch vom Rechtsstaat: Unterwegs mit der Berliner »Haftbefehlstreife«

Es geht um politisch-motivierte Täter und Täterinnen, die gegen deutsche Gesetze verstoßen haben. Wenn sie dafür zu einer Geldstrafe verurteilt werden, aber nicht zahlen, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass irgendwann die »Haftbefehlstreife« vor der Tür steht. In Berlin sogar mit SPIEGEL TV im Schlepptau. Hausbesuch von der Staatsmacht. Eine Reportage von Thomas Heise. (25.08.2025)

2026-08-03 10:52:03 +0000 UTC2026-08-03 11:02:52 +0000 UTC(10m)
Weiblich, hübsch und rechtsextrem: Innenansichten von der braunen Frauenfront

Weiblich, hübsch und rechtsextrem: Innenansichten von der braunen Frauenfront

Gemeine Neonazis sind in der Regel jung, weiß und vor allem männlich. Frauen, so die vage Hoffnung, sind zu schlau für so viel Stumpfsinn. Ein Irrglaube, wie sich jetzt herausstellt. Der nun folgende Film zeigt, dass unter den nachwachsenden Rechtsextremisten jede Menge an Aktivistinnen dabei sind. Mit Haar und Make-up, statt Glatze und Tattoos machen sie nicht nur in den sozialen Netzwerken, sondern auch auf der Straße massiv Stimmung gegen Andersdenkende. Schön radikal – Zoe Gerads, Yuvina Kostrzewa und Henrik Neumann über »Germanys-Next-Nazi-Models«. (25.08.2025)

2026-08-03 10:37:13 +0000 UTC2026-08-03 10:52:03 +0000 UTC(14m)
Müll, Ratten, verzweifelte Mieter: Die gruseligen Zustände in einem Göttinger Wohnblock

Müll, Ratten, verzweifelte Mieter: Die gruseligen Zustände in einem Göttinger Wohnblock

Einen heruntergekommenen Wohnblock mit schwierigen Mietern nennt man im Behördendeutsch eine »Problemimmobilie«. Doch wenn der Besitzer insolvent ist und sich nicht mehr kümmert, die Stadt mit dem Aufräumen nicht mehr hinterherkommen will und einige Bewohner offenbar nicht wissen, wie man Müll trennt: dann kann man auch von einem Horrorhaus sprechen. Genau das ist die Groner Landstraße 9 in Göttingen: Ein Horror, vorwiegend für die Menschen, die dort leben müssen. Matthis Quentin und Maria Wille berichten. (08.09.2025)

2026-08-03 10:23:28 +0000 UTC2026-08-03 10:37:13 +0000 UTC(13m)
Schüsse, Explosionen, Schlägereien: Was ist los im Hamburger Rotlicht-Milieu?

Schüsse, Explosionen, Schlägereien: Was ist los im Hamburger Rotlicht-Milieu?

Wenn mitten in Hamburg bewaffnete Tschetschenen Jagd auf niederländische Auftragsmörder machen, wenn Kosmetikstudios nachts in die Luft gesprengt und Barbetreiber durchs Toilettenfenster erschossen werden, dann kann man sich schon fragen: ob die Beteiligten unseren Rechtsstaat eigentlich für einen schlechten Scherz halten. Wahrscheinlich ja, aber nur so lange, bis der Rechtsstaat zurückschlägt und sie hinter Gitter steckt, so wie jetzt geschehen. Thomas Heise mit den aktuellen Ereignissen aus dem Hamburger Rotlicht-Kriegsgebiet. (15.09.2025)

2026-08-03 10:15:00 +0000 UTC2026-08-03 10:23:28 +0000 UTC(8m)
Insolvenzen: Wenn die Pleitewelle rollt

Insolvenzen: Wenn die Pleitewelle rollt

Gehen große Arbeitgeber in die Insolvenz, betrifft das oft ganze Regionen. In Sachsen-Anhalt bangen 580 Mitarbeiter eines Autozulieferers um ihre Zukunft und um ihren Heimatort. In Mittelengland ist mit der strauchelnden Porzellanindustrie ein ganzer Wirtschaftszweig in der Krise, die Menschen müssen seit Jahren den Niedergang ihrer Städte miterleben. Sebastian Gorsler arbeitet bei einem Autozulieferer im sächsischen Harzgerode. Die Krise in der Automobilbranche hat auch seinen Betrieb erfasst. Seit April 2025 läuft ein Insolvenzverfahren. Sollte die Firma endgültig schließen, hätte das gravierende Folgen für die gesamte Region, denn die Firma ist der größte Arbeitgeber vor Ort. Viele Familien arbeiten dort seit Generationen. Sebastian hat nun Zukunftsängste: »Ich war geschockt, als es hieß, wir sind insolvent. Wir überlegen jetzt genau, was wir uns noch leisten können«. Alle hoffen nun auf einen Investor, der mit Geld und Ideen sowohl den Betrieb als auch den Ort rettet. Wenn die Pleitewelle rollt, hat das Konsequenzen auf vielen Ebenen. Der sogenannte »Pottery Belt« rund um die Stadt Stoke-on-Trent war jahrhundertelang ein Zentrum der britischen Porzellanindustrie. Einst gab es hier rund 200 Fabriken mit 150.000 Mitarbeitern. Doch das ist lange vorbei. Billigkonkurrenz aus Asien und steigende Energiepreise machen dem Traditionshandwerk seit Jahren zu schaffen. Der Niedergang ist unübersehbar: Viele Geschäfte mussten schließen, Häuser verfallen. Wer kann, zieht weg. Claire Spate verlor ihren Job bei einem Porzellanhersteller und ist verzweifelt: »Ich war in 27 Jahren noch nie arbeitslos. Arbeit gehört zu meinem Leben.« Jetzt macht sie eine Weiterbildung und hofft, dass sie noch mal einen Job findet. Sharon Bradbury aus dem gleichen Ort hatte dagegen Glück: Auch ihr Arbeitgeber ging bankrott, aber ein paar Jobs wurden durch einen Investor gerettet. Ein Hoffnungsschimmer, der Sharons ehemaligen Kollegen Mut macht. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (18.11.2025)

2026-08-03 09:34:47 +0000 UTC2026-08-03 10:00:00 +0000 UTC(25m)
Prozess in Görlitz: »Elblandrevolte«-Chef vor Gericht

Prozess in Görlitz: »Elblandrevolte«-Chef vor Gericht

Bei den Angeklagten ist die Tat praktischerweise auf Video festgehalten worden. Darauf zu sehen: drei Rechte, die einen Linken verprügeln. Mittlerweile traurige Standardsituation in Teilen Deutschlands. Denn die Zahl rechtsextremer Gewalttaten steigt allein in diesem Jahr um mehr als 10 Prozent. »Zecken klatschen« nennen das die Drei von der Anklagebank in Görlitz. Einer von ihnen ist ein sehr junger – alter Bekannter von SPIEGEL TV. Henrik Neumann über die schlimmsten Rüpel im Nazi-Kindergarten. (24.11.2025)

2026-08-03 09:22:31 +0000 UTC2026-08-03 09:34:47 +0000 UTC(12m)
Im Verhör

Im Verhör

Wenn Ridouan Taghi in einen Blutrausch gerät, ist niemand mehr vor ihm sicher. Wer auf der Todesliste des niederländischen Drogenbosses landet, wird von der »gut geölten Tötungsmaschine« erwischt. So beschreibt der Staatsanwalt im Prozess gegen die sogenannte »Mocro-Mafia« die organisierte kriminelle Vereinigung. In der dreiteiligen Serie gibt SPIEGEL-TV-Reporter Claas Meyer-Heuer zusammen mit Host Christina Pohl tiefe Einblicke in die Organisation und schildert, wie der Terror der »Mocro-Mafia« nach Deutschland schwappt. (30.11.2025)

2026-08-03 08:29:16 +0000 UTC2026-08-03 09:22:31 +0000 UTC(53m)
Im Verhör

Im Verhör

Richter verhandeln anonym, Journalisten stehen 24/7 unter Polizeischutz, und im Umfeld des Kronzeugen sterben drei Menschen. Der Prozess im sogenannten »Bunker« von Amsterdam gegen die Drogenbande des Ridouan Taghi wird von Hunderten Spezialeinheitskräften bewacht. Und doch scheinen die Sicherheitsmaßnahmen nicht auszureichen. In der zweiten Episode zur sogenannten »Mocro-Mafia« verrät SPIEGEL-TV-Reporter Claas Meyer-Heuer, warum zwei von Taghis Anwälten verhaftet wurden und Dubai für Kriminelle ein Paradies ist. (06.12.2025)

2026-08-03 07:32:03 +0000 UTC2026-08-03 08:29:16 +0000 UTC(57m)
Turnerinnen zum Erfolg gedrillt? – Missbrauch im Leistungssport

Turnerinnen zum Erfolg gedrillt? – Missbrauch im Leistungssport

Rumänien war einst eine führende Nation im Turnsport. Doch hinter den Erfolgen der zahlreichen Welt- und Olympiasiegerinnen standen nicht nur Gelenkigkeit und eiserne Disziplin, sondern auch psychischer Druck, Demütigungen oder sogar körperliche Gewalt. Ehemalige und aktive Athletinnen brechen ihr Schweigen, denn fragwürdige Trainingsmethoden gelten teilweise bis heute. »Erholung gab es kaum. Manchmal habe ich mich gefragt, wie ich überhaupt bis zum Ende der Woche durchhalten soll.« So erinnert sich die ehemalige Olympiasiegerin Maria Olaru an ihre Jahre im Leistungssport. Sie war Teil des legendären rumänischen Turnteams um Nadia Comăneci, das lange die Weltbühne dominierte. In ihren Erinnerungen berichtet sie über Schläge, Druck und Demütigungen und löst damit einen nationalen Skandal aus. Viele ehemalige Trainer wiesen die Vorwürfe zurück, einige Medien bezeichneten sie als Verräterin. »Es ist Zeit, dass sich etwas ändert«, sagt Carmen Vlaicu. Sie hat in Rumänien den ersten Verein gegründet, der sich gegen Missbrauch im Leistungssport einsetzt, denn bislang fehlte eine unabhängige Stelle, die solche Fälle untersucht. Immer wieder hört Carmen von Erniedrigungen, körperlicher Gewalt und psychischem Druck. Trainer stehen im Verdacht, junge Athletinnen jahrelang psychisch und körperlich misshandelt zu haben. Carmens dreizehnjährige Tochter Ilinca treibt selbst rhythmische Sportgymnastik. Die Liebe zu diesem Sport verbindet Mutter und Tochter, auch wenn Carmen weiß, welche Gefahren er birgt. Die Fälle in Rumänien stehen exemplarisch für ein Problem im internationalen Leistungssport. Deutsche Ex-Turnerin Michelle Timm fordert: »Turnen darf nicht die eigenen Grenzen zerstören – sondern soll sie erweitern. So könnten Turnerinnen und Turner auch mit 30 Jahren noch an Olympischen Spielen teilnehmen.« Als Trainerin versucht Michelle, neue Wege zu gehen und setzt sich für einen kindgerechten Ansatz im Turnsport ein. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (05.12.2025)

2026-08-03 07:01:52 +0000 UTC2026-08-03 07:32:03 +0000 UTC(30m)
Putins Raubzug in der Ukraine: Die entführten Kinder von Cherson

Putins Raubzug in der Ukraine: Die entführten Kinder von Cherson

Unser Autor Andreas Lünser hat während seiner Reise durch die umkämpfte Ukraine einen jungen Mann getroffen, der davon berichten konnte, wie es auf der anderen Seite der Front aussieht: in den besetzten Gebieten oder tief im Hinterland von Russland. Warum er dort war? Weil er von russischen Truppen entführt wurde – wie Tausende andere auch. Warum ordnet Putin so etwas an? Weil er es kann. Und weil er glaubt, dass man Ukrainer »russifizieren« kann. Die gestohlenen Kinder von Cherson. Eine Spurensuche. (08.12.2025)

2026-08-03 06:42:30 +0000 UTC2026-08-03 06:49:55 +0000 UTC(7m)
Frontbericht aus der Ukraine: Krieg statt Friedensverhandlung

Frontbericht aus der Ukraine: Krieg statt Friedensverhandlung

Während die Menschen in der Ukraine ihre entführten Kinder vermissen und jeden Tag mit Raketen und Drohnen angegriffen werden, lässt der Strippenzieher, der all das beenden könnte, weltweit die Puppen tanzen: Die Unterhändler-Marionetten von Dealmaker Trump, das Chaos-Ensemble europäischer Regierungschef, bekannt als »Koalition der Willigen« und den mittlerweile fast kaputt gespielten Selenskyj. Nichts davon deutet darauf hin, dass Putin – wie erhofft – ein »ernsthaftes Engagement für einen langfristigen Frieden« erkennen ließe. Stattdessen verkündet er, dass er den Süden der Ukraine – den er jetzt »Neurussland« nennt – auch noch haben will. Unser Reporter Andreas Lünser und sein Kameramann Jochen Blum waren genau dort unterwegs. (08.12.2025)

2026-08-03 06:23:18 +0000 UTC2026-08-03 06:42:30 +0000 UTC(19m)
Meine eigene Insel: Mehr als ein privates Paradies

Meine eigene Insel: Mehr als ein privates Paradies

Eine eigene Insel – für viele ein Traum! Doch entgegen dem Klischee sind nicht alle Inselbesitzer Superreiche, die zurückgezogen und unter Palmen in der Sonne liegen. Von einem unbewohnten Eiland vor Schottland bis zur finnischen Ferieninsel müssen die meisten Privatinseln aufwendig bewirtschaftet und geschützt werden. Was bedeutet es, in Europa Inselbesitzer zu sein? Privatinseln gelten als Symbol für Wohlstand, Luxus und eine exklusive Rückzugsmöglichkeit. Doch für ihre Besitzer bedeutet ein eigenes Eiland oft große Verantwortung und einen erheblichen Arbeitsaufwand. Die Shiant-Inseln westlich von Schottland werden seit den Zwanzigerjahren an den ältesten Sohn von Tom Nicolsons Familie weitervererbt. Sie gehören zu den wichtigsten Brutgebieten für Seevögel in Großbritannien. Jede Generation der Nicolsons hat zum Erhalt und zur Pflege der Inseln beigetragen. Nun ist Tom an der Reihe, sich um das Naturparadies zu kümmern. Timo Pohl hingegen kam durch einen Fernsehbeitrag auf die Idee, sich eine eigene Insel zu kaufen. Vor sechs Jahren erfüllten Timo und sein Bruder ihren Traum in Westfinnland. »Manche kaufen sich einen BMW, ich finde eine Insel cooler.« so der Münchner Gastronom. Dabei wird nahezu jeder Besuch auf Majorsgrund zum Arbeitseinsatz: Timo muss bauen, reparieren und verbessern. Die Insel verlangt ständigen Einsatz und ist statt zu einem entspannten Urlaubsort zu einer fordernden Lebensaufgabe geworden. Mathias Schilling und seine Familie wollen beweisen, dass die eigene Insel mehr ist als ein privates Paradies. Ihre Insel Öhe in der Ostsee ist seit dem 14. Jahrhundert in Familienbesitz. Die Schillings züchten Rinder und betreiben Landwirtschaft. Mit den Produkten beliefern sie Restaurants und Hofläden in der Region. Ihr Ziel: nicht nur auf, sondern auch von der Insel leben. »Du hast natürlich einen ganz großen wirtschaftlichen Druck. Und immer im Hinterkopf, dass man das Familienerbe auch verlieren kann.« erklärt Mathias. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (11.12.2025)

2026-08-03 05:53:05 +0000 UTC2026-08-03 06:23:18 +0000 UTC(30m)
VW-Krise: Abstieg eines Superstars

VW-Krise: Abstieg eines Superstars

Wenn ausgerechnet der Volkswagen-Konzern, der Inbegriff von Wirtschaftswunder und deutscher Ingenieurskunst, im globalen Wettrennen der Automobilkonzerne abschmiert, dann gleicht das einem Totalschaden. Zu hohe Lohnkosten, ausländische Billigkonkurrenz und eine verkorkste Wende in der E-Mobilität: Die Krankenakte von VW ist ebenso lang wie komplex. Adrian-Basil Mueller und Daniel Pfaender haben sich den lahmenden Patienten angesehen und analysiert, wo es noch Lebenszeichen gibt und wo eher nicht. (23.03.2026)

2026-08-03 00:34:38 +0000 UTC2026-08-03 00:45:28 +0000 UTC(10m)
Kinderretter: Deutsche Ärzte in Äthiopien

Kinderretter: Deutsche Ärzte in Äthiopien

»Es ist unfassbar, was das mit einer Kindheit macht«, sagt Martin Lacher, während er seinen Patienten untersucht. Hamsa ist sechs. Er hat eine angeborene Fehlbildung des Darms. In Deutschland wäre er kurz nach der Geburt behandelt worden. In Äthiopien lebt der Junge seit Jahren mit dem Leiden. Lacher kann helfen. Mit einem Team der Stiftung Kinderchirurgie reist der Leipziger regelmäßig nach Ostafrika – um Kinder zu operieren. Emergency Room made in Germany. Eine Reportage von Adrian-Basil Mueller. (23.03.2026)

2026-08-03 00:14:33 +0000 UTC2026-08-03 00:34:38 +0000 UTC(20m)