Der verlorene Zug
Ein packendes Kriegsdrama aus weiblicher Perspektive: Frühjahr 1945. Kurz vor Kriegsende strandet ein Deportationszug Richtung Theresienstadt mit über zweitausend jüdischen KZ-Gefangenen auf freiem Feld. Die Bewacher fliehen vor der Roten Armee und lassen die ausgehungerten Menschen schutzlos zurück. Hoffnung keimt auf, als sowjetische Soldaten das nahe Dorf Tröbitz besetzen – doch statt Freiheit bestimmen Chaos, Misstrauen und Angst die Situation. Als zudem Typhus ausbricht, wird das Dorf unter strenge Quarantäne gestellt: Niemand darf hinein, niemand hinaus. In dieser ausweglosen Lage treffen drei Frauen aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein könnten: die niederländische Jüdin Simone, die deutsche Dorfbewohnerin Winnie und die russische Scharfschützin Vera. Zwischen Hunger, Schmerz und den Wunden des Krieges wächst eine unerwartete Verbindung. Während draußen Rachegelüste und Gewalt eskalieren, müssen sie lernen, einander zu vertrauen – und Menschlichkeit zu bewahren, wo sie längst verloren schien.



















