Det war Zille sein Milljöh
„Det war Zille sein Milljöh“ entführt in das Berlin der Jahrhundertwende und zeichnet ein eindrucksvolles Porträt des Künstlers Heinrich Zille, der wie kaum ein anderer das Leben der einfachen Menschen festhielt. Im Mittelpunkt stehen nicht allein seine Werke, sondern vor allem jene, die er mit scharfem Blick und großer Empathie porträtierte: Arbeiter, Kinder, Arbeitslose und Außenseiter, deren Alltag von Armut, Enge und sozialer Ungleichheit geprägt ist. Der Film verbindet Zeichnungen, Fotografien und historisches Filmmaterial zu einem lebendigen Panorama des proletarischen Berlins und macht die Hinterhöfe, Kneipen und Straßenmilieus jener Zeit erfahrbar. Dabei entsteht das Bild einer pulsierenden Großstadt zwischen Elend und Lebenslust, Humor und Härte. Zilles Blick offenbart eine Welt voller Widersprüche, in der menschliche Würde und Überlebenswille selbst unter schwierigsten Bedingungen sichtbar werden. Ein eindrucksvolles Zeitdokument über Kunst, Gesellschaft und das „Milljöh“ der kleinen Leute.



















