Shelley Fabares

Shelley Fabares

Acting

1944-01-19 Santa Monica, California, USA

Michele Ann Marie Fabares, bekannt als Shelley Fabares, war eine US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin. Als Nichte der Sängerin und Komikerin Nanette Fabray wurde sie früh mit dem Showbusiness vertraut gemacht. Bereits mit drei Jahren begann sie Stepptanz, modelte während ihrer Grundschulzeit und trat in Fernsehserien wie „Captain Midnight“ (1954) und „Annie Oakley“ (1954) auf. Mit zwölf Jahren gab sie ihr professionelles Filmdebüt in „Nur Du allein“ (1956) als Rock Hudsons Tochter und spielte anschließend jüngere Schwesternrollen in dem Rock-'n'-Roll-Film „Rock 'n' Roll“ (1956) und dessen Fortsetzung „Summer Love“ (1957), beide mit John Saxon in der Hauptrolle. Den Status eines Teenie-Idols erlangte sie mit ihrer Rolle in der „Donna Reed Show“ (1958), die sie fünf Staffeln lang verkörperte. Während der Laufzeit der Serie wurden sie und ihr Fernseh-„Bruder“ Paul Petersen so populär, dass sie auch zu Popstars aufstiegen, obwohl beide zugaben, dass ihr Gesangstalent begrenzt war. 1962 erreichte ihre Aufnahme von „Johnny Angel“ Platz eins der Billboard Hot 100. 1963 verließ sie die „Donna Reed Show“ (zu der sie bis zu deren Ende 1966 immer wieder zurückkehrte), um sich anderen Schauspielprojekten zu widmen. Es folgte ihr zweites Album „The Things We Did Last Summer“, das die beiden Hits „Johnny Loves Me“ (Platz 21) und „The Things We Did Last Summer“ (Platz 46) enthielt. 1963 veröffentlichte sie ihr drittes Album „Teenage Triangle“. Sie ergatterte Hauptrollen in Filmen wie „Surfen auf Leben und Tod“ (1964) und „Beat! Beat! Beat!“. (1966), in dem sie die Geliebte von Peter Noone (von Herman's Hermits) spielte und „Make Me Happy“ sang, sowie in drei von Elvis Presleys weniger bekannten Filmen der späten 1960er-Jahre: „Kurven-Lilly“ (1965), „Sag niemals ja“ (1966) und „Nur nicht Millionär sein“ (1967). Anschließend spielte sie die Geliebte des jungen Hank Williams Jr. in „A Time to Sing“ (1968). Sie hatte Nebenrollen in Fernsehfilmen wie „Brian's Song“ (1971) (als Brian Piccolos Ehefrau an der Seite von James Caan) und „Two for the Money“ (1972). Für ihre Leistung in „Brian's Song“ wurde sie für einen Golden Globe nominiert. Von 2004 bis 2011 produzierte sie die Screen Actors Guild Awards.

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