Eleonora Giorgi

Eleonora Giorgi

Eleonora Giorgi (* 21. Oktober 1953) ist eine italienische Schauspielerin. Sie wurde in Rom geboren. Ihr Vater war italienisch-englischer, ihre Mutter italienisch-ungarischer Abstammung. Ihr Filmdebüt gab sie in einer Nebenrolle in Paolo Cavaras Horrorfilm „Der schwarze Bauch der Tarantel“ (1970). Anschließend wirkte sie in fast fünfzig Filmen mit, zumeist in Hauptrollen. Domenico Paolellas „Geschichte einer Nonne“ (1973), ein bedeutender Nonnenfilm, markierte ihr Filmdebüt im Alter von achtzehn Jahren. Anschließend wirkte sie in Il bacio (Der Kuss) mit, einem Fantasy-Drama unter der Regie von Mario Lanfranchi, und in erotischen Komödien wie Salvatore Samperis La sbandata (1974), in dem sie neben Domenico Modugno und Luciana Paluzzi spielt, Luciano Salces Alla mia cara mamma nel giorno del suo compleanno (1974) und Pasquale Festa Campaniles The Sex Machine (US-Titel: Love and Energy) (1975) und Gianluigi Calderones Appassionata, die ihr definitiv den öffentlichen Beifall einbrachten. Rollen in Filmen wie Franco Brusatis „Venedig vergessen“ (1979), Dario Argentos „Inferno“ (1980), Nino Manfredis „Nudo di donna“ (1981) und Liliana Cavanis „Besessenheit“ (1982) zählen zu ihren bekanntesten und bemerkenswertesten dramatischen Darbietungen. Anfang der 1980er-Jahre wandte sich Giorgi jedoch wieder der Komödie zu. Sie spielte an der Seite von Adriano Celentano in „Man di velluto“ und „Grand Hotel Excelsior“. Für ihre Leistung in Carlo Verdones „Borotalco“ (1982) wurde sie mit dem Nastro d’Argento und dem David di Donatello als Beste Schauspielerin ausgezeichnet. 2003 schrieb und inszenierte Giorgi ihren ersten Film „Uomini & donne, amori & bugie“ (US-Titel: „Love, Lies, Kids… & Dogs“) mit Ornella Muti.

Born: 1953-10-21 in Rome, Lazio, Italy