Gerry Anderson

Gerry Anderson

Creator

1929-04-14 West Hampstead, London, England, UK

Gerry Anderson, MBE (geboren als Gerald Alexander Abrahams), war ein englischer Fernseh- und Filmproduzent, Regisseur, Drehbuchautor und gelegentlicher Synchronsprecher. Er war bekannt für seine futuristischen Fernsehprogramme, insbesondere für seine Produktionen aus den 1960er-Jahren, die mit „Supermarionation“ (Marionetten mit elektrisch beweglichen Teilen) gedreht wurden. Andersons erste Fernsehproduktion war die 1957 ausgestrahlte Kinderserie „The Adventures of Twizzle“ mit Roberta Leigh. Es folgten später „Supercar“ (1961–62) und „Fireball XL5“ (1962), die beide Anfang der 1960er-Jahre den US-amerikanischen Fernsehmarkt eroberten. Mitte der 1960er-Jahre produzierte Anderson seine erfolgreichste Serie „Thunderbirds“. Zu seinen weiteren Fernsehproduktionen der 1960er-Jahre zählen „Stingray“ und „Captain Scarlet and the Mysterons“. Anderson schrieb und produzierte außerdem mehrere Spielfilme, deren Einspielergebnisse jedoch mäßig waren. Nachdem er sich in den 1970er-Jahren verstärkt Realfilmproduktionen zuwandte, arbeitete er lange und erfolgreich mit dem Medienmogul Lew Grade und dessen Firma ITC zusammen, bis zur zweiten Staffel von „Space: 1999“. Nach einer Schaffenspause, in der mehrere neue Serienkonzepte scheiterten, begann seine Karriere Anfang der 1980er-Jahre eine neue Phase. Die Nostalgie des Publikums für seine früheren Supermarionation-Serien (angeregt durch Wiederholungen am Samstagmorgen in Großbritannien und Australien) führte zur Beauftragung neuer Anderson-Produktionen. Zu seinen späteren Projekten zählt ein 2005 erschienenes CGI-Remake von „Captain Scarlet“ mit dem Titel „Gerry Anderson’s New Captain Scarlet“.

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