Wir drehen eine Runde
Der Polestar 4 ist eine wuchtige Elektrolimousine mit üppiger Leistung und Reichweite. Dem Auto fehlt jedoch eine Heckscheibe. Trotzdem soll die Sicht nach hinten gut sein. Kann das funktionieren? (07.12.2024)
Der Polestar 4 ist eine wuchtige Elektrolimousine mit üppiger Leistung und Reichweite. Dem Auto fehlt jedoch eine Heckscheibe. Trotzdem soll die Sicht nach hinten gut sein. Kann das funktionieren? (07.12.2024)
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Im SPIEGEL-Talk spricht Publizist Michel Friedman über seine prägende Jugend als Staatenloser in Deutschland, den größten Fehler seines Lebens – und warum Juden für die AfD »nur das Amuse-Gueule« sind. (20.03.2024)
Elke Heidenreich wandelt auf den Spuren der Kritikerin Dorothy Parker. In zwei neuen Gedichtbänden entdeckt sie aufregende Seiten an der Schriftstellerin und bringt einige lyrische Kostproben mit. (22.03.2024)
Seit vergangenen Freitag ist klar: Statt Schokoeier gibt es am Ostermontag Joints. Ab dem ersten April gilt in Deutschland das neue Cannabisgesetz, dessen einziger Vorteil darin besteht, dass der Name nicht so lang ist, wie die der anderen Gesetze, für die Karl Lauterbach derzeit kämpft. Stimmt nicht, einen Vorteil gibt es doch, und zwar einen finanziellen für Firmen, die mit der Hanf-Zucht Geld verdienen. Für die anderen bedeutet Karls neuer Kiffer-Coup einfach nur mehr Arbeit. Legal breit - Marie Groß, Nicolas Lieback und Jessy Schrödter über Freud und Leid im Rausch-Sektor. (25.03.2024)
Sahra Wagenknecht ist ein politisches Phänomen: Eine Art Langstreckenflugkörper auf High Heels, der mittlerweile Kurs nimmt auf die gesamte Parteienlandschaft. Mit ihrem neu gegründeten Sahra-Wagenknecht-Bündnis könnte sie der Konkurrenz – sowohl links wie auch rechts von der Mitte – in Zukunft jedenfalls empfindliche Verluste bescheren. Inhaltlich muss sie dafür gar nicht viel tun. Es reicht schon, wenn der Wähler alle anderen doof findet. Also: Was steckt hinter dem Ein-Personen-Kult? Und wer sind die Geldgeber der neuen Partei? Andreas Dieste mit Antworten. (25.03.2024)
Vor vier Jahren hat die Berliner Staatsanwaltschaft sich was getraut: Im Handstreich beschlagnahmt sie 77 Immobilien, von denen sie glaubt, dass sie durch kriminelle Geschäfte finanziert wurden. Eine dieser Immobilien ist eine schmucke Villa im Ortsteil Buckow. Eigentümer: Die Rammos – ein besonders fleißiger Verbrecher-Clan, der den Rechtsstaat seit Jahren auf Trapp hält. Am vergangenen Freitag wurde das Haus – beziehungsweise das, was von ihm übrig ist – geräumt. Thomas Heise hat sich das Elend angesehen. (25.03.2024)
Eine antriebslose Heldin, die instinktiv alles richtig macht – dieser gut 60 Jahre alte Roman über Sex, Liebe, Moral hat unsere Buchkritikerin gefesselt. Außerdem empfiehlt Elke Heidenreich die Geschichte eines Adoptivkindes. (05.04.2024)
Die schottische Insel Islay ist ein Sehnsuchtsziel für Whisky-Liebende: Neun Destillerien von Weltruf sind auf der kleinen Insel ansässig. Doch der Hype um das rauchige Getränk hat Schattenseiten. Arbeiter finden kaum noch Wohnungen und die Infrastruktur ist überlastet. Trotzdem sollen auf Islay noch weitere Brennereien entstehen. Wird die Insel ein Opfer ihres Erfolgs? Als Anthony Wills 2005 seine Kilchoman-Destillerie auf Islay eröffnet, ist es die erste neue Brennerei auf der Insel seit 124 Jahren. Anfangs wurde er dafür belächelt, heute hat die Destillerie über 50 Mitarbeiter und ist eine der beliebtesten Brennereien Großbritanniens. Doch Anthonys Erfolg hat Nachahmer angelockt: die meisten Traditionsbrennereien Islays haben sich in den letzten Jahren massiv vergrößert und es gibt Pläne für bis zu fünf neuen Whiskyfabriken auf der kleinen Insel. Islay-Whisky ist zum Spekulationsobjekt mit Rekordpreisen geworden: 16 Millionen Pfund wurden jüngst für ein Fass Single Malt erzielt. Mittlerweile wollen alle großen Produzenten einen Islay-Whisky mit dem typischen torfige Geschmack im Sortiment haben. Für die Insel ist das Fluch und Segen zugleich. Zwar herrscht Vollbeschäftigung auf der Insel, aber auch Wohnungsnot. Die kleinen Autofähren sind Wochen im Voraus ausgebucht und die Straßen strapazieren die 44-Tonnen-LKW der Industrie. Auch Rachel MacNeill profitiert vom Interesse am Islay-Whisky. 2015 gründete sie eine internationale Schule für Whisky-Freunde und Fachleute. Ihre Studenten sollen nach dem einwöchigen Intensivkurs in der Lage sein, ihre eigene Destillerie zu gründen. Vom Rösten der Gerste über das einzigartige Brunnenwasser von James Brown bis zum entscheidenden Blending werden die Teilnehmer in die Geheimnisse des Islays-Whiskys eingeweiht. Doch auch Rachel fragt sich, welche Auswirkungen Islays-Whisky-Boom auf die Kultur und die eingeschworene Inselgemeinschaft haben wird. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (12.01.2024)
Französische Käseproduzenten sind in Sorge: Traditioneller Rohmilchkäse wie Camembert oder Brie verlieren gegenüber pasteurisierter Massenware stetig Marktanteile. Auch der Klimawandel und Preissteigerungen in vielen Bereichen setzen den Herstellern berühmter Käsespezialitäten wie dem Salers zu. Ist Frankreichs Käsekultur, einst Stolz der Nation, in Gefahr? Der Familienbetrieb von Félix Troupel konnte 2022 wegen einer Hitzewelle wochenlang keinen Salers-Käse herstellen. Seine Kühe fanden auf den ausgedörrten Weiden des Départements Cantal nicht genug zu fressen und so konnte er die strengen Auflagen für den herkunftsgeschützten Käse nicht erfüllen. Die Folge: Auf den Holzregalen seines Käseveredlers reifen deutlich weniger Salers-Käse als sonst. Trockene Sommer machen auch den Produzenten des wohl berühmtesten Käses Frankreichs zu schaffen: dem Camembert. In dem gleichnamigen Dorf in der Normandie gibt es nur noch wenige Betriebe, die die Spezialität in aufwändiger Handarbeit produzieren. Mit der pasteurisierten und deutlich günstigeren Massenware großer Konzerne können die kleinen Betriebe nicht konkurrieren. Die Agraringenieurin Julie Hagberg versucht in Camembert, eine der letzten Käsereien im Ort vor dem Konkurs zu bewahren. Für sie ist die enge Zusammenarbeit mit den Milchbauern der Region der Schlüssel zu einem guten, charaktervollen Käse, für den die Verbraucher auch bereit sind, etwas mehr zu bezahlen. Dem Erhalt und der Förderung eines anderen Weichkäses hat sich in der Nähe von Paris eine kulinarische Bruderschaft verschrieben: die »Confrérie de Brie de Meaux«. Zum dritten Mal organisiert deren Präsident Thierry Bitschené ein ganzes Festival rund um den cremigen Käse mit der Schimmelschicht. Die halbe Stadt ist auf den Beinen, wenn die Käsebrüder mit dem längsten Brie-Baguette der Welt einen Rekord aufstellen wollen und sich die wenigen verbliebenen »Brie de Meaux«-Produzenten bei einem Wettbewerb miteinander messen. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (09.01.2024)
Unsere Rezensentin rät Ihnen zu einem Buch, das die Großkritiker niemals mögen würden. Außerdem: Eine Geschichte über das Infragestellen der Idylle auf dem Land. Aber sehen Sie selbst. (17.04.2024)
Heizungen mit fossilen Brennstoffen wie Gas oder Öl sind nicht nur schädlich für das Klima – sie sind mit Beginn des Ukrainekriegs auch deutlich teurer geworden. Millionen Eigenheimbesitzer beschäftigen sich in diesem Winter mit ihrem Heizungskeller und suchen nach Alternativen. Familie Schrag aus Baden-Württemberg hat sich entschieden. Der alte Gaskessel wird durch eine klimafreundliche Wärmepumpe ersetzt. Aber welche Voraussetzungen muss ein Haus mitbringen, damit eine Wärmepumpe eingesetzt werden kann? Und welche Umbau-Maßnahmen sind dann fällig? Die Münchner Steuerberaterin Cornelia Kisslinger-Popp hat sich in den Kitzbüheler Alpen ein Mehrfamilien-Haus aus den 1970er-Jahren gekauft. Doch die alte Ölheizung fällt immer wieder aus. Cornelia fragt sich, ob ein Austausch der Heizung ausreicht oder ob zusätzlich eine Wärmedämmung und neue Fenster notwendig werden, um das Haus warm zu bekommen. Trotz Förderungen durch den österreichischen Staat sind das Investitionen, mit denen die Steuerberaterin nicht gerechnet hat. Jetzt muss sie entscheiden, ob sie die Mittel aufbringt oder das Haus wieder verkauft. Auch in Frankreich haben Energieberater wie Christophe Lamy derzeit Hochkonjunktur. In Toulouse begutachtet Christophe das alte Haus von Familie Robert vom Keller bis unter das Dach. Die Familie hätte gern ein System, das im Winter heizt und auch kühlen kann, denn die Sommer in Südfrankreich werden durch den Klimawandel immer heißer. Ein anspruchsvoller Fall für den Energieberater, der zugleich die komplizierten französischen Förderrichtlinien berücksichtigen muss. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (20.02.2024)
Angesichts eines Diktators, der sein Brudervolk ausradiert, Regimekritiker vergiftet, tötet oder wegsperrt und US-Diplomaten mit Mikrowellen beschießt, könnte man sich schon fragen, wozu Wladimir Putin noch im Stande ist. Drohungen gegen die westlichen Unterstützer der Ukraine gibt es jedenfalls zuhauf. Angesichts dessen fallen einem noch mehr Fragen ein: Ist Deutschland auf eine russische Eskalation vorbereitet? Ist die Bundeswehr wirklich auf Zack oder verläuft die Zeitenwende im Schneckentempo? Andreas Lünser hat sich die 100-Milliarden-Euro-Truppe angesehen. (22.04.2024)
Der Verleger Götz Kubitschek ist so etwas wie der Pate der Neuen Rechten. Der rechtsextreme Strippenzieher gilt als intellektueller Vordenker der Bewegung – ausgestattet mit Buchverlag, Denkfabrik und Rittergut. Seit Jahren legt dort Kubitschek den braunen Nährboden für das blaue Wunder an. Auf dem Rittergut sind auch führende AfD-Politiker wie Björn Höcke oder Alice Weidel gern gesehene Gäste. Und nicht nur die – eigentlich sind es Neonazis aller Herren Länder, die bei Herrn Kubitschek ein und aus gehen. Henrik Neumann über den Pilgerort der Rechten. (24.02.2025)
Bei der Bundestagswahl 2025 haben die Rechten von der AfD schwindelerregende Wahlergebnisse erzielt. Wenn man sich jetzt genauer anschaut, wer in der Partei alles mitspielen darf, stellt man fest, dass unter den Mitgliedern die ein oder andere Marionette vertreten sein könnte – gelenkt vom großen Strippenzieher in Moskau. Olga Petersen von der AfD war im vergangenen Jahr nach Russland gezogen. Jetzt stiefelt sie an der Ostfront herum und schickt über Facebook-Videos. Warum? »Ich bin im Auftrag meines Gewissens unterwegs«, sagt sie. Auch im neuen Bundestag sind zahlreiche Putin-Versteher eingezogen. Neben Maximilian Krah auch der Musiker Matthias Moosdorf. Der Cellist reiste mehrfach nach Russland und gab dort Konzerte – möglicherweise vom Kreml finanziert. Mit dem Durchmarsch der AfD hat Putin das erreicht, wovon er immer geträumt hat: einen blauen Vorposten des roten Kremls im Deutschen Bundestag. Adrian Altmayer berichtet. (03.03.2025)
Es herrscht Krieg in der Unterwelt – die »Mocro-Mafia« sorgt in den Niederlanden mit Anschlägen, Attentaten und Schießereien für Schlagzeilen. Es geht um die Vorherrschaft im Drogengeschäft. Rivalen werden gnadenlos aus dem Weg geräumt, auch Journalisten und Juristen geraten ins Visier der Täter. Die Gruppierung ist nicht homogen, hat keine klaren Strukturen – was es den Strafverfolgungsbehörden umso schwerer macht. Lange schon gehört Deutschland zum Zielgebiet der »Mocro-Mafia«. Hier sind es vor allem Geldautomatenknacker, die ohne Rücksicht auf Verluste mit Sprengstoff und PS-Boliden auf Beutezug gehen. Und wenn nötig, schicken die niederländischen Hintermänner sogar einen Jugendlichen als Auftragskiller ins ferne Hamburg, um die Konkurrenz einzuschüchtern. (10.03.2025)
Auf Anraten der Polizei hat sich unser Kamerateam für diesen Beitrag stichfeste Westen besorgt. Denn die Tschetschenen, auf die die Beamten Jagd machen, seien oft kriegserfahren und gefährlich. Dabei handeln sie nur mit Bärlauch, den sie aus im Wald ausbuddeln. Das mag in Tschetschenien erlaubt sein – in Deutschland ist das streng verboten. Adrian-Basil Mueller mit den Einzelheiten. (17.03.2025)
Diese Männer agieren abseits der Gesetze – aber sie bleiben lieber im Hintergrund. Die Rede ist von Sondengängern, die in Wäldern nach Munition suchen. Auch 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges liegen die Überreste gleich massenweise herum. Manchmal fliegt auch was in die Luft. Unser Reporter Adrian-Basil Mueller ist Gott sei Dank heil von seinen Dreharbeiten zurückgekehrt. (17.03.2025)
Die Bundesrepublik ist in Wahrheit eine GmbH. Das zumindest ist die Meinung der sogenannten »Reichsbürger«, die unsere Verfassung nicht anerkennen. Am Wochenende haben sich die Vertreter diverser Fürstentümer und Königreiche in Schwerin versammelt. Thore Brüggemann und Ottilie Wied haben sich den Hofstaat angesehen. (17.03.2025)
Sie nennen sich »Chemnitz-Revolte« oder »Kampf-Brigade Berlin« – hinter den martialischen Namen verbergen sich erstaunlich junge Rechtsradikale, die mit ihren Köpfen im »Vorgestern« verhaftet sind. 850 dieser Neonazis wollten am Wochenende durch Berlin marschieren. Doch weit sind sie nicht gekommen. Ungemütlich war es trotzdem – auch für unsere Reporter Thomas Heise und Matthis Quentin. (24.03.2025)
Bei deutschen Autobauern läuft es längst nicht mehr wie geschmiert. Ob Markenhersteller oder Zulieferer, überall droht Stellenabbau und jetzt kommen auch noch Trumps Strafzölle dazu. Das trifft besonders hart auch das Autoland Sachsen. Fast einhunderttausend Menschen arbeiten hier in der Branche, es ist die umsatzstärkste des Freistaates. Doch mit der Krise steigt auch die Angst um den Arbeitsplatz. Adrian-Basil Mueller, Ottilie Wied und Emily Prager berichten. (31.03.2025)
Europa kann sich auf den Schutz der USA nicht mehr verlassen und muss in eine eigene, moderne Rüstungstechnologie investieren. Deutschland will aufrüsten und für die Bundeswehr soll es künftig Geld ohne Ende geben. Denn die Angst vor Krieg geht wieder um. Doch bei der Bundeswehr sind Hightech-Drohnen und unbemannte Kampfeinheiten trotz Zeitenwende eher Neuland. Die Beschaffung dauert zu lange, auch wenn Start-ups etwa für Drohnen mit Innovationen und Ideen aufs Tempo drücken. Oft werden sie aber von der Bürokratie ausgebremst. Dabei zeigt Russlands Angriff auf die Ukraine: Wer kriegstüchtig sein will, muss schnell sein. Steffen Vogel berichtet. (31.03.2025)
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