Planet Weltweit
Auf dem größten See Südostasiens, dem riesigen Tonle Sap, leben tausende Menschen im Einklang mit den Jahreszeiten, angepasst an den Zyklus der See-Natur. Sie wohnen dauerhaft in Hausbooten auf dem Wasser.
Auf dem größten See Südostasiens, dem riesigen Tonle Sap, leben tausende Menschen im Einklang mit den Jahreszeiten, angepasst an den Zyklus der See-Natur. Sie wohnen dauerhaft in Hausbooten auf dem Wasser.
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Planet Weltweit: Ein kurioses Spektakel: In historischer Ritterrüstung, mit Schwertern, Äxten und Hellebarden bewaffnet, treten Männer und Frauen in Duellen oder als Mannschaft gegeneinander an. Der mittelalterliche Turnierkampf erlebt in Spanien einen regelrechten Boom.
Mitten im Trubel des Hamburger Hafens, zwischen Containerschiffen, Schleppern und Schuten, gibt es die Flussschifferkirche, eine schwimmende Kirche. Ein "Seelenhafen" sozusagen, an dem Menschen mit ihren Sorgen und Nöten andocken können. Ein Kleinod, das dank der Ideen und der Tatkraft seines Diakons wieder ein besonderer Treffpunkt werden soll.
Roggenstroh galt in Frankreich lange Zeit als Baumaterial armer Leute. Mit ihm wurden Möbel bespannt, Dächer gedeckt und Wände isoliert.
Der arktische Herbst ist kurz. Bereits Ende September bereiten sich die Bewohner Spitzbergens auf den langen, dunklen Winter vor. Wer kann, verlässt jetzt die Inseln. Eine kleine Gruppe von Menschen bleibt jedoch. Es sind vor allem Studenten, Wissenschaftler und Logistiker: Zu ihnen gehört Rupert Krapp. Seit Ende der 1990er Jahre lebt er in Longyearbyen, dem größten Ort auf der Hauptinsel. Von hier aus beliefert er all jene, die in einsamen Stationen und auf Forschungsschiffen versorgt werden müssen. Planet Weltweit hat den Deutschen auf seinen Touren durch die raue Landschaft und malerischen Fjorde Spitzbergens begleitet.
Ein See so groß wie Belgien und mit 1600 Metern tief wie ein Ozean: Das ist der Baikalsee in Sibirien. Bei minus 25 Grad bricht ein kleines Team um den Biologen Igor Chanajew zu einer Forschungsreise über das Eis auf. Sie sind auf der Suche nach dem Omul, dem berühmten Fisch, den es nur im Baikalsee gibt, und von dem die ganze Region um den See lebt. Kaum taucht Igor durch ein kleines Loch im Eis in die fantastische Unterwasserwelt des Sees ab, wird aus dem Forschungsauftrag ein gewagtes Abenteuer. Planet Weltweit hat das Wintermärchen am und im Baikalsee filmisch begleitet.
Jedes Jahr im August warten die Kinder der Rentierhirten auf der russischen Polarhalbinsel Jamal auf den Hubschrauber, der sie zum Ende der Sommerferien in die Schule bringt. 600 Nomaden-Kinder vom Volk der Nenzen leben und lernen den größten Teil des Jahres getrennt von ihren Eltern. Ihre Heimat Jamal ist eineinhalb Mal größer als Österreich und war bislang ein von der Zivilisation vergessener Flecken Russlands. Bis unter der Tundra die größten Gasvorkommen der Welt entdeckt wurden! Inzwischen treffen die Nomaden auf ihren Wanderungen immer öfter auf zerstörte Natur und gigantische Industrieanlagen. Doch nicht alle Nenzen sind darüber unglücklich. Denn ihren Kindern eröffnen sich nun auch neue Chancen. Planet hat die Nenzen auf der entlegenen Halbinsel besucht. Welche Zukunft bietet Jamal seinen Nomadenkindern?
Sie gilt als eine der am dichtesten befahrenen Meerengen der Welt: Die Straße von Gibraltar. Über acht Millionen Passagiere setzen jährlich von Europa nach Afrika über oder zurück. Nirgendwo liegen die beiden Kontinente näher beieinander. Das ist nicht nur für Händler und Touristen verlockend, sondern auch für Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlinge, die sich von hier aus Eintritt in die Europäische Union erhoffen. Wir haben die Straße von Gibraltar besucht und Menschen getroffen, die hier leben und arbeiten.
Mitten im Ärmelkanal, 20 Seemeilen von Frankreich und 80 von England entfernt, existierte bis vor kurzem die letzte feudalistische Gesellschaft in Europa: die Insel Sark, regiert von einem Seigneur?. Die kleinste der drei Kanalinseln ist bis heute nur per Fähre erreichbar, rund 600 Menschen leben hier einen ruhigen, naturnahen Alltag ohne Autos, ohne Straßenbeleuchtung. Doch die im Jahr 2008 eingeführte Demokratie bringt den Rhythmus auf Sark durcheinander. Viele Insulaner sind besorgt, dass die in 500 Jahren gewachsene Inselgemeinschaft auseinander zu brechen droht. Planet Weltweit hat sich unter das Inselvolk gemischt.
Ein Alligator im Gartenteich. Das ist in Polk County West, im Zentrum Floridas, keine Seltenheit. Auf einem Gebiet mit 2000 Quadratkilometern gibt es mehrere hundert Seen und unzählige Kanäle. Seit Millionen von Jahren lebten die Alligatoren ungestört, bis der Mensch kam. Immer häufiger kommt es deshalb zum Nachbarschaftsstreit? zwischen Mensch und Tier.
"Drehen Sie bitte Ihren Kopf nach links, dann nach rechts. Einmal lachen und einmal ernst schauen. Danke, wir melden uns bei Ihnen." So schnell endet ein Bewerbungsgespräch im Leben von Angelo Amoretti. Er arbeitet als Komparse, seit er in Rente ist, und hat sein Gesicht schon im Hintergrund vieler berühmter Filme gezeigt.
Planet Weltweit: Wenn in Estland der Frühling einzieht, erwachen tausende Amphibien aus der Winterstarre und ziehen zu ihren Laichgebieten. Umweltaktivistinnen sorgen alljährlich dafür, dass möglichst viele Tiere die Massenwanderung unbeschadet überstehen. Auch in der Hauptstadt Tallin, wo Kröten und Frösche durch den Autoverkehr bedroht sind.
Planet Weltweit: Indien, das Land der Spiritualität. Heiler und Gurus, sogenannte Babas, berufen sich auf höhere Mächte. Doch es gibt Widerstand gegen den gefährlichen Aberglauben und die Geschäftemacherei mit der oft verzweifelten Hoffnung auf Gesundheit. Rationalisten touren mit ihrem Science-Van im Dienst der Wissenschaft durch das Land und klären auf.
Eine Autobahn für Elefanten - wo gibt es denn sowas? Am ostafrikanischen Mount Kenya.
Die Loire im Herzen Frankreichs ist einer der letzten wilden Flüsse Europas. Staudämme und Flussbegradigungen konnten bisher verhindert werden, der Fluss windet sich über 1020 Kilometer durch ein natürlich geschaffenes Bett. Planet Weltweit ist die Ufer der Loire entlang gewandert und hat die Menschen am Fluss besucht, die zwar mitten in Europa leben, sich aber eine eigene Welt bewahrt haben.
Der Chilene Erich Guital hat einen der ungemütlichsten Jobs, die Seeleute auf der Welt haben können: Er ist Lotse auf der Magellanstraße - jener Meerenge, die Feuerland vom südamerikanischen Festland trennt. Die Gegend ist berüchtigt für das unbarmherzige Wetter mit plötzlichen Umschwüngen und tosenden Stürmen. Milde Tage gibt es so gut wie nie. Seeleute fürchten die Passage: Starke Strömung, unberechenbare Orkane, tückische Fallwinde, lauter Untiefen und ein Labyrinth aus Hunderten kleiner Inseln machen jede Fahrt zu einer Herausforderung - es sei denn, man hat einen Lotsen an Bord. In der Reportage wird der Lotse Erich Guital eine Woche auf der Magellanstrasse begleitet.
Zwischen Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo, inmitten des Kiwu-Sees, liegt die Insel Idjwi. Obwohl sie seit Jahren von Krieg und Leid umgeben sind, blieben die Insulaner stets von Gewalt verschont. Idjwi wurde so zu einem sicheren Zufluchtstort für Zehntausende. Den Frieden begreifen die Menschen auf Idjwi daher als höchstes Gut - auch wenn ihr Alltag von Armut und Mangel geprägt ist. Der alte Frachtkahn Nyamizi ist die einzig funktionierende Verbindungslinie zwischen der Insel und dem Festland. Nur mit diesem Schiff können die Insulaner ihre Ernte auf den Festlandmärkten verkaufen und Verbindung zur Außenwelt aufnehmen. In der Reportage wird der Frachter auf seinen Fahrten zwischen der vergessenen Insel und dem kongolesischen Festland begleitet.Zweimal die Woche legt der alte Frachtkahn Nyamizi von der Insel Idjwi in Richtung Festland ab. Schon mitten in der Nacht versuchen Bauern und Händler mit großen Bündeln einen Platz auf dem Schiff zu ergattern. Sie wollen ihre Waren auf dem Markt von Bukavu verkaufen und sich im Gegenzug mit Lebensmitteln versorgen. Denn auf Idjwi gibt es nur Ananas-, Maniok- und Bananenplantagen. Kapitän Bosco betreibt die einzige Fährverbindung zwischen der Insel und dem Festland. Das Schiff ist sein Leben - nicht nur, weil er mit der Arbe ...
Menschen fordern die Machtstrukturen heraus und streben nach Gerechtigkeit. Tomorrow's Power zeigt unter anderem Kolumbien, wo ein Friedensprozess aufgebaut wird und Deutschland, wo Aktivisten den Abschied von fossilen Brennstoffen fordern.
Die 32-jährige Ärztin und Neurowissenschaftlerin Dr. Shawna Pandya ist eine Bürgerwissenschaftlerin und Astronautenkandidatin für einen Weltraumflug im Rahmen des von der NASA unterstützten Projekts PoSSUM.
Die Robb Nash Band nutzt Musik, um schwierige Gespräche über Jugenddepression und Selbstmord anzuregen. Nach einer MS-Diagnose gründete Crystal Phillips die Branch Out Foundation, die ganzheitliche Ansätze in der Medizin erforscht.
Die 25-jährige Mayaan Ziv, einst Modefotografin, ist nun App-Entwicklerin und Fürsprecherin für Barrierefreiheit. Mit ihrer App Access Now plant sie, die Welt zu kartografieren. Andrew Hall und Jeremy Bryant, beide 26, gründeten MealShare.
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