Kenias Elefanten-Highway
Eine Autobahn für Elefanten - wo gibt es denn sowas? Am ostafrikanischen Mount Kenya.
Eine Autobahn für Elefanten - wo gibt es denn sowas? Am ostafrikanischen Mount Kenya.
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Gorgona, die kleinste Insel des toskanischen Archipels, ist die letzte Strafkolonie Europas. Hier leben die Gefangenen unter freiem Himmel inmitten der mediterranen Macchia, umgeben von Weinhügeln, Olivenhainen und steilen Klippen.
Bulgarien ist das EU-Land mit dem größten Bevölkerungsschwund. Das trifft besonders die ländlichen Gegenden sehr hart. So auch das kleine Dorf Dobralak im Rhodopengebirge, an der Südgrenze Bulgariens.
Im Finistère in der Bretagne hat Fabienne d'Ortoli, mehrfache Weltmeisterin im Kitesurfen, zusammen mit ihrem Partner einen Traum - sie will auf der "Straße der Leuchttürme" in der Iroise-See segeln.
Es ist immer wieder eine ganz besondere Zeitreise, wenn eine 100 Jahre alte Dampflok durch romantische Alpentäler schnauft: In Kärnten, Österreichs südlichstem Bundesland, gibt es ein gigantisches Technikmuseum, in dem hunderte historische Fahrzeuge wie Lokomotiven, Straßenbahnen, Busse und sogar ganze Schiffe gewartet und betrieben werden.
Die ethnische Minderheit der Seto lebt in Estland. Ihr traditionelles Siedlungsgebiet reicht bis über die nahe Grenze hinein ins westliche Russland. Einer ihrer wichtigsten Bräuche ist die alljährliche Wahl des "Vizekönigs". Er vertritt ihren König "Peko" auf Erden, einen legendenumwobenen, heidnischen Gott, und genießt höchstes Ansehen.
Planet Weltweit: Ein kurioses Spektakel: In historischer Ritterrüstung, mit Schwertern, Äxten und Hellebarden bewaffnet, treten Männer und Frauen in Duellen oder als Mannschaft gegeneinander an. Der mittelalterliche Turnierkampf erlebt in Spanien einen regelrechten Boom.
Mitten im Trubel des Hamburger Hafens, zwischen Containerschiffen, Schleppern und Schuten, gibt es die Flussschifferkirche, eine schwimmende Kirche. Ein "Seelenhafen" sozusagen, an dem Menschen mit ihren Sorgen und Nöten andocken können. Ein Kleinod, das dank der Ideen und der Tatkraft seines Diakons wieder ein besonderer Treffpunkt werden soll.
Roggenstroh galt in Frankreich lange Zeit als Baumaterial armer Leute. Mit ihm wurden Möbel bespannt, Dächer gedeckt und Wände isoliert.
Der arktische Herbst ist kurz. Bereits Ende September bereiten sich die Bewohner Spitzbergens auf den langen, dunklen Winter vor. Wer kann, verlässt jetzt die Inseln. Eine kleine Gruppe von Menschen bleibt jedoch. Es sind vor allem Studenten, Wissenschaftler und Logistiker: Zu ihnen gehört Rupert Krapp. Seit Ende der 1990er Jahre lebt er in Longyearbyen, dem größten Ort auf der Hauptinsel. Von hier aus beliefert er all jene, die in einsamen Stationen und auf Forschungsschiffen versorgt werden müssen. Planet Weltweit hat den Deutschen auf seinen Touren durch die raue Landschaft und malerischen Fjorde Spitzbergens begleitet.
Ein See so groß wie Belgien und mit 1600 Metern tief wie ein Ozean: Das ist der Baikalsee in Sibirien. Bei minus 25 Grad bricht ein kleines Team um den Biologen Igor Chanajew zu einer Forschungsreise über das Eis auf. Sie sind auf der Suche nach dem Omul, dem berühmten Fisch, den es nur im Baikalsee gibt, und von dem die ganze Region um den See lebt. Kaum taucht Igor durch ein kleines Loch im Eis in die fantastische Unterwasserwelt des Sees ab, wird aus dem Forschungsauftrag ein gewagtes Abenteuer. Planet Weltweit hat das Wintermärchen am und im Baikalsee filmisch begleitet.
Planet Weltweit: Wenn in Estland der Frühling einzieht, erwachen tausende Amphibien aus der Winterstarre und ziehen zu ihren Laichgebieten. Umweltaktivistinnen sorgen alljährlich dafür, dass möglichst viele Tiere die Massenwanderung unbeschadet überstehen. Auch in der Hauptstadt Tallin, wo Kröten und Frösche durch den Autoverkehr bedroht sind.
Planet Weltweit: Indien, das Land der Spiritualität. Heiler und Gurus, sogenannte Babas, berufen sich auf höhere Mächte. Doch es gibt Widerstand gegen den gefährlichen Aberglauben und die Geschäftemacherei mit der oft verzweifelten Hoffnung auf Gesundheit. Rationalisten touren mit ihrem Science-Van im Dienst der Wissenschaft durch das Land und klären auf.
Eine Autobahn für Elefanten - wo gibt es denn sowas? Am ostafrikanischen Mount Kenya.
Die Loire im Herzen Frankreichs ist einer der letzten wilden Flüsse Europas. Staudämme und Flussbegradigungen konnten bisher verhindert werden, der Fluss windet sich über 1020 Kilometer durch ein natürlich geschaffenes Bett. Planet Weltweit ist die Ufer der Loire entlang gewandert und hat die Menschen am Fluss besucht, die zwar mitten in Europa leben, sich aber eine eigene Welt bewahrt haben.
Der Chilene Erich Guital hat einen der ungemütlichsten Jobs, die Seeleute auf der Welt haben können: Er ist Lotse auf der Magellanstraße - jener Meerenge, die Feuerland vom südamerikanischen Festland trennt. Die Gegend ist berüchtigt für das unbarmherzige Wetter mit plötzlichen Umschwüngen und tosenden Stürmen. Milde Tage gibt es so gut wie nie. Seeleute fürchten die Passage: Starke Strömung, unberechenbare Orkane, tückische Fallwinde, lauter Untiefen und ein Labyrinth aus Hunderten kleiner Inseln machen jede Fahrt zu einer Herausforderung - es sei denn, man hat einen Lotsen an Bord. In der Reportage wird der Lotse Erich Guital eine Woche auf der Magellanstrasse begleitet.
Zwischen Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo, inmitten des Kiwu-Sees, liegt die Insel Idjwi. Obwohl sie seit Jahren von Krieg und Leid umgeben sind, blieben die Insulaner stets von Gewalt verschont. Idjwi wurde so zu einem sicheren Zufluchtstort für Zehntausende. Den Frieden begreifen die Menschen auf Idjwi daher als höchstes Gut - auch wenn ihr Alltag von Armut und Mangel geprägt ist. Der alte Frachtkahn Nyamizi ist die einzig funktionierende Verbindungslinie zwischen der Insel und dem Festland. Nur mit diesem Schiff können die Insulaner ihre Ernte auf den Festlandmärkten verkaufen und Verbindung zur Außenwelt aufnehmen. In der Reportage wird der Frachter auf seinen Fahrten zwischen der vergessenen Insel und dem kongolesischen Festland begleitet.Zweimal die Woche legt der alte Frachtkahn Nyamizi von der Insel Idjwi in Richtung Festland ab. Schon mitten in der Nacht versuchen Bauern und Händler mit großen Bündeln einen Platz auf dem Schiff zu ergattern. Sie wollen ihre Waren auf dem Markt von Bukavu verkaufen und sich im Gegenzug mit Lebensmitteln versorgen. Denn auf Idjwi gibt es nur Ananas-, Maniok- und Bananenplantagen. Kapitän Bosco betreibt die einzige Fährverbindung zwischen der Insel und dem Festland. Das Schiff ist sein Leben - nicht nur, weil er mit der Arbe ...
Lange Zeit war Frauenboxen auf Kuba verboten. Und das, obwohl der Faustkampf traditionell zu den erfolgreichsten Sportarten auf der Karibik-Insel gehört. Frauen steigen ab sofort gleichberechtigt in den Ring und kämpfen gegeneinander.
Im peruanischen Churubamba gibt es keinen Strom, kaum fließendes Wasser, nicht einmal eine Busverbindung führt dorthin. Der nächste Ort ist eine Stunde Fußmarsch entfernt. Dorthin laufen die Frauen nur, um ihre Produkte auf dem Markt zu verkaufen - oder um Fußball zu spielen! Wichtig ist für die Frauen wie es ihren Tieren, ihrem Land und ihrer Familie geht - und wie das nächste Spiel ausgeht.
Bis zu 150-mal am Tag taucht Marie Velakutshi in die Tiefen des Kongo-Flusses, um Muscheln heraufzuholen. Eine anstrengende und gefährliche Arbeit. Denn die Strömung im Fluss ist stark und droht Marie immer wieder hinauszuziehen.
Meerjungfrauen und Meermänner aller Hautfarben, mit Bauch und stolzem Afro gehören zur schnell wachsenden Gemeinschaft der amerikanischen Afro-Nixen, die mit althergebrachten Rollenklischees aufräumen wollen.
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