
Planet Weltweit
Hoch im Norden, im stürmischen Nordatlantik, liegen die Färöer, ein Archipel von 18 Inseln. Die Natur, rau und urtümlich, hat das Leben der Bewohner stark geprägt.

Hoch im Norden, im stürmischen Nordatlantik, liegen die Färöer, ein Archipel von 18 Inseln. Die Natur, rau und urtümlich, hat das Leben der Bewohner stark geprägt.

Der arktische Herbst ist kurz. Bereits Ende September bereiten sich die Bewohner Spitzbergens auf den langen, dunklen Winter vor. Wer kann, verlässt jetzt die Inseln. Eine kleine Gruppe von Menschen bleibt jedoch. Es sind vor allem Studenten, Wissenschaftler und Logistiker: Zu ihnen gehört Rupert Krapp. Seit Ende der 1990er Jahre lebt er in Longyearbyen, dem größten Ort auf der Hauptinsel. Von hier aus beliefert er all jene, die in einsamen Stationen und auf Forschungsschiffen versorgt werden müssen. Planet Weltweit hat den Deutschen auf seinen Touren durch die raue Landschaft und malerischen Fjorde Spitzbergens begleitet.

Dorfhelfer Janne Aikio ist für das Wohl alter Menschen in Lappland unentbehrlich. Täglich fährt er weite Strecken, um deren Leistungsfähigkeit zu erhalten, indem er sie bei alltäglichen Dingen unterstützt.

Die 32-jährige Ärztin und Neurowissenschaftlerin Dr. Shawna Pandya ist eine Bürgerwissenschaftlerin und Astronautenkandidatin für einen Weltraumflug im Rahmen des von der NASA unterstützten Projekts PoSSUM.

Die 25-jährige Mayaan Ziv, einst Modefotografin, ist nun App-Entwicklerin und Fürsprecherin für Barrierefreiheit. Mit ihrer App Access Now plant sie, die Welt zu kartografieren. Andrew Hall und Jeremy Bryant, beide 26, gründeten MealShare.

Die Robb Nash Band nutzt Musik, um schwierige Gespräche über Jugenddepression und Selbstmord anzuregen. Nach einer MS-Diagnose gründete Crystal Phillips die Branch Out Foundation, die ganzheitliche Ansätze in der Medizin erforscht.

Zwei Neuankömmlinge beginnen eine Freundschaft.

Floreanópolis ist für ihre vergleichsweise hohe Lebensqualität und atemberaubenden Strände bekannt. In den Wintermonaten spielt sich an den Stränden ein altes Ritual ab: die Meeräschen-Fischerei.

Klangschalen. Man sagt, sie haben wohltuende Kräfte. Generationen von Heilern vertrauen auf ihre Vibrationen: in der Schwangerschaft, bei Migräne und chronischen Schmerzen. Ihren Ursprung haben Klangschalen in Nepal. Dort stiften sie seit Generationen Stille und Meditation. GEO Reportage geht dem Phänomen der Klangschalen auf den Grund.

In den Vogesen, im Osten Frankreichs, gibt es zahlreiche wild wachsende Heilpflanzen, wie auch die eigenwillige Arnika montana. Tinkturen und Salben aus Arnika helfen gegen Prellungen, Ödeme, Muskel- und Gelenkschmerzen. Labors aus ganz Frankreich warten jedes Jahr voller Ungeduld auf die wenigen Erntetage für die kleine Blume.

Japan und Zen sind untrennbar. Die Meditationslehre ist die wichtigste Strömung des Buddhismus in Japan. Ebenso für Japan steht die hohe Schule der Gartenkunst. Überall dort wo Gartenarchitektur und Zen Buddhismus aufeinandertreffen, führt das zu höchster Perfektion. GEO Reportage besucht den berühmten Gartendesigner Masuno Sensei.

Weinberge prägen die Landschaft Frankreichs, doch viele Winzer haben in den letzten Jahrzehnten die traditionelle Produktionsweise hinter sich gelassen, weil sie zur Erschöpfung der Reben führten und viele Weinberge gerodet werden mussten. Sie gehen neue Wege, aber mit Traditionsbewusstsein und vor allem im Einklang mit der Natur.

Kaviar gehört seit Jahrhunderten zur italienischen Küche und muss dafür nicht einmal importiert werden: Störe, deren Rogen die Grundlage für die Delikatesse bilden, schwimmen den Po, Italiens längsten Fluss, hinauf.

Die jahrelange Arbeit von Tchimpounga zahlt sich aus. Inzwischen leben auf den Inseln fast hundert rehabilitierte Schimpansen und Wounda bringt dort ein gesundes Baby namens Hope zur Welt.

Die rehabilitierten Schimpansen Ulengue und Wounda werden in ihr halbwildes Leben auf den Inseln entlassen mit unterschiedlichen Reaktionen. Ein Mandrill wird aus falscher Haltung gerettet.

Ein Fischerdorf an der abgelegenen Südküste Neufundlands steht vor der letzten großen Entscheidung. Seine fünfundsiebzig Bewohner müssen wählen, ob sie bleiben oder ihre Sachen packen und ihre Heimat für immer verlassen sollen.

Auf dem größten See Südostasiens, dem riesigen Tonle Sap, leben tausende Menschen im Einklang mit den Jahreszeiten, angepasst an den Zyklus der See-Natur. Sie wohnen dauerhaft in Hausbooten auf dem Wasser.

Allein in Tansania fallen jährlich Hunderte von Menschen, meist Frauen, dem Hexenwahn zum Opfer. Juristisch gesehen sind es oft Morde aus Habgier - die Motive sind Erbschaftsstreitigkeiten, Unterhaltskosten oder Neid. Die Journalistin Gaudensia Mngumi und der Professor Simeon Mesaki wollen die Hintergründe aus nächster Nähe erforschen und brechen zu einer Reise ins tansanische Hinterland auf.

Ob Kniestöße, Schläge mit den Ellenbogen oder hohe Kicks mit dem Schienbein an die Rippen des Gegners - im Muay Thai- Kampfsport ist fast alles erlaubt. Selbst im Training werden die Tritte in voller Stärke ausgeführt und ziehen oft Knochenbrüche, Knockouts und bleibende Verletzungsspuren nach sich. Muay Thai, der Nationalsport Thailands, ist eine der härtesten Kampfsportarten der Welt.

Seit über 70 Jahren schnauft ein Relikt vergangener Zeiten fast täglich zuverlässig die Berge hinauf. 360? - Die GEO-Reportage? zeigt, wie eine kleine, dampfbetriebene Waldbahn den Menschen des Örtchens Oberwischau bei ihrer beschwerlichen Arbeit hilft, Holz durch das enge Wassertal zu transportieren. Obwohl niemand weiß, wie lange es diese Bahn noch geben wird, hat der junge Feuermacher Gheorghe Andreica einen Traum: Er will Lokführer der Waldbahn werden. Oberwischau und das angrenzende Wassertal sind Orte lebendiger Geschichte. Umschlossen von den tiefen Wäldern der Karpaten fanden hier Rumänen, Juden, Ungarn und Deutsche eine gemeinsame Heimat. An diesem Ort märchenhafter Sagen und Geschichten überlebte eine vergessen geglaubte Verbindung aus Feuer, Wasser und Stahl - eine der letzten dampfbetriebenen Waldbahnen Europas. Der junge Feuermacher Gheorghe Andreica setzt die Dampflok Cozia-1 sechs Tage in der Woche unter Dampf. Immer schon war das Wassertal ein Zentrum des Holzeinschlags. Und auch heute noch transportiert die Schmalspurbahn Holzfäller hinauf in die tiefen Wäldern der Maramures und etwa 200 t Holz zurück ins Tal. Doch die Waldbahn ist bedroht - durch Überschwemmungen und die ökonomische Schwäche der Region. Gheorghe Andreica größter Wunsch ist es trotzdem, eines ...