
Wildes Brasilien Wenn die Erde brennt
Eine schwere Dürre stellt die Affen-, Otter- und Nasenbärfamilien zur Zeit der Balz auf eine harte Probe.

Eine schwere Dürre stellt die Affen-, Otter- und Nasenbärfamilien zur Zeit der Balz auf eine harte Probe.

Affen-, Otter- und Nasenbärfamilien werden von Brasiliens Monsunregen und Hochwasser auf die Probe gestellt.

Junge Affen, Otter und Nasenbären machen ihre ersten Schritte in einer spektakulären, gefahrvollen Welt.

Wie Tiere mit beeindruckenden Dimensionen die Herausforderungen ihres Alltags meistern.

1893 wollte Ernest Thompson Seaton in Neinen Wolf töten und rettete stattdessen die amerikanische Wildnis.

In Australien breiten sich die Salzwasserkrokodile rasant aus. Wie kann man die wilden Tiere kontrollieren?

Steve rettet ein großes Weibchen, das sich auf der Flucht vor seinen Entführern den Knöchel verrenkt hat.

In der Rettungsstation kommt es zu einer Tragödie, als ein neu angekommenes Baby um sein Leben kämpft.

Steve f채hrt flussaufw채rts, wo er einen kleinen Orang-Utan rettet, der illegal als Haustier gehalten wird.

In Costa Rica gibt es das weltweit einzige Tierheim, das sich dem Schutz von verwaisten Faultieren widmet.

Galapagos liegt im Pazifik unweit des Äquators. Die kleine Inselgruppe ist den Kräften der Natur erbarmungslos ausgesetzt und abhängig von ihren Launen. Da sie vor allem aus Vulkanen besteht, wird sie auch 'Land des Feuers' genannt. Die dritte und letzte Folge der Reihe handelt davon, wie die Tiere und Pflanzen auf Galapagos oft überraschende Fähigkeiten entwickelten, um den Naturgewalten zu trotzen und sich den ökologischen Gegebenheiten anzupassen. Die weiblichen Drusenköpfe etwa erklimmen den schroffen Kraterrand des aktivsten Vulkans, um dort ihre Eier in einer der wenigen Höhlungen abzulegen, die warme und weiche Erde zu bieten haben. Der Galapagos-Seebär dagegen sucht sich im Meer unterirdische Lava-Grotten, die ihm Schutz vor der heißen Sonne bieten. Und die lustigen Blaufußtölpel passen blitzschnell ihre Brutzeit den veränderlichen Ozean-Strömungen an. Noch ist das Leben auf den Galapagosinseln widerstandsfähig genug, um mit den natürlichen Veränderungen Schritt halten zu können. Doch wird es auch den Herausforderungen standhalten, die der zunehmende Tourismus mit sich bringt?

A look at the hidden side of Galapagos, revealing why it is such a showcase for evolution.

Im Jahre 1535 reiste der Bischof von Panama, Thomas de Berlanga, im Rahmen einer heiligen Mission nach Peru. Eines Tages geriet sein Schiff auf hoher See in Windstille. Den starken Meeresströmungen ausgeliefert, wich es vom Kurs ab und gelangte am 10. März an die Küste einer merkwürdigen Inselgruppe. Es scheint, als hätte Gott die Erde mit Steinen überschüttet und der Boden hier ist wie Asche ... wertlos. So schildert der Bischof von Panama die Inselgruppe im Pazifik bei seinem unfreiwilligen Aufenthalt 1535. Er hatte eine bis dahin noch unentdeckte Welt betreten. Von schlangenartigen Leguanen, von einfältigen Vögeln und riesigen Schildkröten berichtet er. In den Augen des Gottesmannes ein völlig nutzloses Land, da es keine Goldvorkommen gibt. Nicht einmal in seinen kühnsten Träumen hätte er sich die tief greifende Bedeutung der Entdeckung dieser Inseln vorstellen können, die später den Namen Galapagosinseln erhalten und unser Bild von der Entwicklung allen Lebens von Grund auf verändern sollten.

Der Entdecker Bruce Parry nimmt am Initiationsritus des Babongo-Stammes in Gabun teil.

Ein Blick auf die zähen und einfallsreichen Wesen, die sich den Herausforderungen des Winters stellen.

Der Sommer ist ein enges Zeitfenster des Überflusses, wenn das Land rund um die Uhr im Sonnenlicht badet.

Eine Seeottermutter säugt ihr Baby an den kühlen Tagen des frühen Frühlings.

Von den Hängen des Everest bis zu den Wäldern Russlands überleben Leoparden trotz aller Widrigkeiten.

Im letzten Teil der Dokumentation folgt David Attenborough den dramatischen Spuren, die die Menschheit allein während seiner Schaffenszeit auf unserem Planeten hinterlassen hat. Er reist an die Drehorte seiner ersten Filme zurück und zeigt im Vergleich der damaligen mit den heutigen Filmaufnahmen, wie sehr die Erde sich in wenigen Jahrzehnten verändert hat. Auf sehr persönliche Art und Weise erzählt er von seinen Beobachtungen und seinen Begegnungen mit den Umweltaktivisten der ersten Stunde, die seine Arbeit bereicherten und ihn inspirierten, sich selbst im Umweltschutz zu engagieren. Seine Reisen führen ihn dabei vom Londoner Zoo bis in die Regewälder von Borneo. Und er berichtet von seiner Arbeit mit Berggorillas, Blauwalen oder der Riesenschildschildkröte Lonesome George - tierischen Charakteren, die der Öffentlichkeit noch lange im Gedächtnis blieben. Attenboroughs Begegnungen und Beobachtungen zeigen es deutlich: wir Menschen sind verantwortlich für einen großen Teil der Veränderungen, die unsere Umwelt heute bedrohen. Und diese spektakuläre Dokumentation belegt, wie Sir David Attenboroughs filmisches Lebenswerk dazu beiträgt, das öffentliche Bewusstsein für die Zerbrechlichkeit unseres Planeten zu wecken.

Die Welt der Natur zu verstehen, und dieses Verständnis anderen nahe zu bringen, war immer eines von Attenboroughs großen Zielen. In dieser Episode des Dreiteilers gibt er einen Überblick über aufsehenerregende Erkenntnisse und Durchbrüche in der Evolutionsbiologie, der Genetik und der biologischen Vielfalt, die seine Arbeit bereicherten und unser Verständnis des Lebensraums Erde auf eine neue Stufe hoben. So wurde ein Jahr nach der Fertigstellung seines ersten Films die DNA entdeckt - von diesem Moment an mussten alle gängigen Vorstellungen der Evolution neu überdacht werden. Auch Attenborough selbst beschäftigte sich als Dokumentarfilmer oft mit grundlegenden Fragen der Naturforschung: Wie und wann entstand die erste Lebensform? Wie bewegen sich ganze Kontinente? Oder wie kommunizieren Tiere? Seine Filme übermitteln den Zuschauern die Antworten auf solche Fragen mit oft atemberaubendem Bildern, die bis dahin niemand zuvor gesehen hatte. Bei seinen Versuchen, immer am Puls der Wissenschaft zu sein und deren neuste Erkenntnisse auf die Fernsehbildschirme zu bringen, geriet er oft in brenzlige Situationen. So stand er am Fuß eines ausbrechenden Vulkans, während die Lava um ihn herum niederging, oder wurde in Neu Guinea von einer Gruppe bewaffneter Mitglieder eines Naturvolks gejagt...