
Männer & Maschinen
Lexion 780 ist einer der modernsten und leistungsstärksten Mähdrescher der Welt.

Lexion 780 ist einer der modernsten und leistungsstärksten Mähdrescher der Welt.

Braunkohle-Förderanlagen zählen zu den größten Arbeitsmaschinen der Welt.

Wenn der "Büffel" anrollt erzittert der Bahndamm.

Ohne die einarmigen Riesen läuft auf Großbaustellen gar nichts.

Wir besuchen die Baustelle des Albvorlandtunnels.

Der Puma gilt als modernster Schützenpanzer der Welt, steht aber in der Kritik.

TCC 78000 ist einer der leistungsstärksten landgebundenen Schwerlastkrane.

Höhenangst dürfen Windkraft-Servicetechniker eher nicht haben. Dies ist der Arbeitsplatz der Techniker von Siemens Gamesa, einem spanischen Windkraft-Erzeuger. Weder bei der Wartung noch der Reparatur dürfen sie schwache Nerven oder Höhenangst haben, denn wo sie arbeiten, hilft ihnen kein Gerüst. Die seilgestützte Höhenarbeit spart den Auftraggebern viel Geld.

Auch unter Zeitdruck darf man nicht die Konzentration verlieren. Straßenbau-Projektleiter Heiko Schmidt weiß, dass seine Männer unter Zeitdruck stehen, denn die wichtige Hauptstadtverkehrsader soll so schnell wie möglich wieder befahrbar sein. Dennoch muss die Qualität stimmen. Die Männer müssen mit Lärm, Wetter und Staub fertig werden.

Baustellen verlangen Arbeitern viel ab – besonders wenn es um Hochhäuser geht.

LKW-Pannenhelfer Stephan Lommatzsch bekommt einen seltenen Auftrag: Auf einer Schnellstraße ist ein Bagger beim Verladen auf den LKW umgekippt. Und solange das Fahrzeug auf der Straße liegt, muss die Straße gesperrt bleiben. Lommatzsch muss bei der Bergung sorgfältig arbeiten, und darf sich weder von genervten Autofahrern noch vom gestressten Chef der Baufirma aus der Ruhe bringen lassen.

Ein Hotel in Rheinland-Pfalz hat einen besonders extravaganten Anbau in Auftrag gegeben. Ein Baumhaus auf Stelzen soll als neuer Konferenzraum dienen. Zimmerer, Dachdecker und Fensterbauer arbeiten auf engem Raum zusammen, um das klobige Holzhaus zu montieren. Die Bauteile sind schwer und die Männer arbeiten am Hang. Große Maschinen können sie deshalb kaum einsetzen.

In einer Hamburger Werft liegt eine Hafenfähre zur Modernisierung. Das Schiff wurde dafür komplett entkernt. Ein halbes Jahr soll die Fähre in der Werft bleiben, dann soll sie wieder auf die Elbe. Schiffsbauer Melvin Ommer und Torben Groth bauen die generalüberholte Antriebsmaschine wieder ein. Gar nicht so einfach, denn das riesige Bauteil wiegt 1,5 Tonnen, und der Maschinenraum ist eng.

In Altaussee in der Steiermark arbeiten 57 Menschen im Salzbergwerk und produzieren 450.000 Tonnen Natursalz im Jahr. Im sogenannten Trockenabbau kommen nur wenige Maschinen zum Einsatz, dafür ist umso mehr Muskelkraft gefragt. Tageslicht bekommen die Bergarbeiter dabei nicht zu sehen – und sie sind nicht die Einzigen, die in völliger Dunkelheit arbeiten.

Jürgen Böhme und Andreas Arnold müssen sich beeilen. Ein Mobilfunkmast ist ausgefallen. Tausende Menschen müssen auf Internet und Telefon verzichten. Im schlimmsten Fall können in dem Gebiet auch keine Notrufe abgesetzt werden. Die Servicetechniker gehen auf Fehlersuche und klettern dafür den 35 Meter hohen Funkmast hoch. Auf sie muss Verlass sei – egal bei welchem Wetter.

Mit extrem hohen Temperaturen müssen Metallgießer fertig werden. Ihre Aufgabe ist es, aus flüssigem Metall harte Formen zu machen, sei es für den Maschinenbau oder die Autoindustrie. Sorgfalt und Konzentration sind hier immer das oberste Gebot. Wie sind die Schutzanzüge aufgebaut? Wie ertragen die Augen Hitze und Helligkeit und was fasziniert die Männer so sehr an diesem Beruf?

Dienst rund um die Uhr und die Bereitschaft, im Notfall die eigene Gesundheit zu riskieren. Feuerwehrmann zu sein ist ein knochenharter Job. Trotzdem bewerben sich Tausende jährlich um die Laufbahn des Lebensretters. Die Hürden sind hoch, viele scheitern an den Vorgaben. Wer es in die Vorauswahl geschafft hat, muss sich einem körperlichen Eignungstest unterziehen.

Früher fuhren Giulio Lauro und sein Sohn Gaetano aufs Meer, um vor der Küste Ischias Fische zu fangen. Der Erlös reichte kaum zum Leben, das Geschäft lief mit der Zeit immer schlechter. Heute haben die Lauros keine Fische, sondern Touristen an Bord. Denn inzwischen spüren sie in der Bucht vor Ischia Ponte nicht Makrelen und Kalmare, sondern Artefakte der Antike auf.

Über Jahrhunderte war die griechische Insel Kalymnos Hochburg der Schwammtaucher. In der ganzen Welt galten sie als tollkühne Taucher mit erstaunlichem Lungenvolumen. Heute sterben die Schwämme im Mittelmeer. Umweltverschmutzung und Klimaerwärmung werden dafür verantwortlich gemacht. Wenn aber die Schwämme sterben, was wird dann aus den berühmten Schwammtauchern von Kalymnos?

Baustellen verlangen Arbeitern viel ab – besonders wenn es um Hochhäuser geht.