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Kampfpiloten im Einsatz: Der Flugzeugträger USS Theodore Roosevelt

Kampfpiloten im Einsatz: Der Flugzeugträger USS Theodore Roosevelt

Die USS Roosevelt, ein nuklear betriebener Flugzeugträger der Nimitz-Klasse, ist eines der mächtigsten Schiffe der US-Marine. Mit einer Verdrängung von rund 97.000 Tonnen und einer Länge von über 332 Metern bietet sie Platz für eine Besatzung von mehr als 5.600 Personen – darunter 3.200 Schiffsbesatzungsmitglieder und 2.480 Flugzeugpersonal. Ausgestattet mit zwei Nuklearreaktoren, die vier Propeller antreiben, erreicht sie Geschwindigkeiten von über 30 Knoten. Ihr Flugdeck, beeindruckende 76,80 Meter breit, dient als Start- und Landeplatz für bis zu 85 Flugzeuge, darunter modernste Kampfjets und Aufklärungsflugzeuge. Die Roosevelt ist nicht nur ein schwimmender Flugplatz, sondern auch ein Wehrbau. Mit ihren Waffensystemen ist sie in der Lage, sich selbst und ihre Flugzeuge gegen Bedrohungen aus der Luft und See zu verteidigen. Ob als Symbol der militärischen Stärke, als mobile Operationsbasis oder als schwimmende Stadt, die USS Roosevelt ist ein Meisterwerk moderner Technik und ein wesentlicher Bestandteil der globalen Einsatzfähigkeit der U.S. Navy. Während des Kosovokriegs im Jahr 1999 wurden von der USS Roosevelt aus, Einsätze über dem ehemaligen Jugoslawien geflogen. SPIEGEL-TV-Reporterin Birte Brasse-Möller war damals zwei Tage lang mit an Bord. (24.11.2024)

2026-02-02 01:22:16 +0000 UTC2026-02-02 01:52:16 +0000 UTC(30m)
Not und Wut nach der Jahrhundertflut in Valencia: Die schlimmste Flutkatastrophe Spaniens

Not und Wut nach der Jahrhundertflut in Valencia: Die schlimmste Flutkatastrophe Spaniens

Es ist die schlimmste Flutkatastrophe in Spaniens jüngerer Geschichte: Am 29. Oktober 2024 verwüsten Wassermassen nach sintflutartigen Regenfällen Kleinstädte und Dörfer, hauptsächlich in der Region Valencia. Mehr als 200 Menschen sterben, Wohnungen laufen mit Wasser voll, zerstörte Autos stapeln sich wie Spielzeug in den Straßen. In den Tagen nach der Flut weicht die Verzweiflung der Wut auf die Regierung, denn die Unwetterwarnungen kamen viel zu spät. Vier Tage nach der Jahrhundertflut in Spanien Ende Oktober wird das Ausmaß der Zerstörung langsam klar: Mindestens 220 Menschen verloren ihr Leben, Dutzende werden noch vermisst, ganze Orte sind verwüstet. Innerhalb von wenigen Stunden fiel in der Region Valencia so viel Regen wie sonst im ganzen Jahr. Viele Bürger sind außer sich vor Wut, denn obwohl der spanische Wetterdienst bereits am Morgen eine Unwetterwarnung herausgegeben hatte, gab die Regionalregierung diese Warnung erst nach 19:00 Uhr an die Bevölkerung weiter. Da standen die Straßen teilweise schon 2 Meter unter Wasser. Es sind Tausende freiwillige Helferinnen und Helfer, die sich mit Schaufeln, Besen und Hilfsgütern auf den Weg in das verwüstete Gebiet machen und mit den Aufräumarbeiten beginnen. Bis zur Erschöpfung räumen sie die Straßen wieder frei und schaffen Schlamm aus Wohnungen, Kellern und Tiefgaragen. Auch Manuela Peñalba Jiménez ist eigentlich im Urlaub, als sie von dem Unglück erfährt und organisiert als Freiwillige erste Hilfsaktionen in den Flutgebieten. Sie sagt: »Das war eigentlich nicht meine Aufgabe, sondern die der Einsatzkräfte von Valencia.« – »Ich kann den Menschen wirklich nicht genug danken«, sagt Sagrario García, Anwohnerin in Picanya, einer der am stärksten betroffenen Orte der Katastrophe. »Sie haben uns geholfen, nicht die Regierung.« Offizielle Hilfe läuft nur schleppend an und die Menschen fühlen sich nach der Katastrophe vom Staat im Stich gelassen. Mit den Aufräumarbeiten hat in Spanien die Suche nach den Verantwortlichen begonnen. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (25.11.2024)

2026-02-02 00:52:19 +0000 UTC2026-02-02 01:22:16 +0000 UTC(29m)
1000 Tage Krieg: Deutsche Kämpfer in der Ukraine

1000 Tage Krieg: Deutsche Kämpfer in der Ukraine

Mehr als 1000 Tage Krieg hat die Ukraine bis heute überlebt. Selbst wenn sie heute militärisch besser dasteht als zu Beginn, so sind ihre Aussichten für die Zukunft doch düster. Die russische Übermacht an Raketen, Drohnen, Soldaten und kompletter moralischer Verrohung sind einfach zu groß. Umso erstaunlicher ist es, dass – abseits von deutschen Waffenlieferungen – auch deutsche Bürger freiwillig ins Kriegsgebiet zieht. Manche kommen als Soldaten, um zu kämpfen – andere als Unternehmer, um zu helfen. Andreas Lünser und der Kameramann Jochen Blum waren zwei Wochen im Land unterwegs – ein Film über Leben und Sterben. (25.11.2024)

2026-02-02 00:06:22 +0000 UTC2026-02-02 00:32:02 +0000 UTC(25m)
Abnehmen per Spritze?

Abnehmen per Spritze?

Mühelos Gewicht verlieren ohne Diät? Das versprechen die sogenannten Abnehmspritzen. Ein wöchentlicher Piks und die Pfunde schmelzen dahin. Ursprünglich zur Behandlung von Diabetes entwickelte Wirkstoffe zügeln den Appetit und steigern das Sättigungsgefühl. Doch das Abnehmen mit der verschreibungspflichtigen Spritze ist nicht günstig und hat häufig Nebenwirkungen. Marie Friedrich setzt sich seit sechs Monaten regelmäßig eine sogenannte Abnehmspritze. Die Mutter von zwei Kindern kämpft seit Jahrzehnten mit ihrem Übergewicht. Trotz sportlicher Aktivitäten wie Fußball und unzähliger Diäten schaffte sie es nicht, ihr Gewicht dauerhaft zu reduzieren. Obwohl Nebenwirkungen wie Übelkeit, Durchfall, Verstopfung oder in seltenen Fällen sogar eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse auftreten können, lässt sie sich die Spritze verschreiben. Und es scheint zu funktionieren. Mittlerweile hat sie rund 20 Kilo abgenommen. Doch ob sie das neue Gewicht auch nach dem Absetzen der Spritze halten kann? Viele Experten befürchten, dass ohne eine gleichzeitige Umstellung der Ernährungsgewohnheiten die Pfunde zügig wiederkommen. Auch der ehemalige Sportlehrer Ralf Maerker aus Biberach hat sich für die Abnehmspritze entschieden. »Im Ruhestand habe ich mich wohl etwas gehen lassen«, sagt der Rentner, dessen Höchstgewicht bei 130 Kilo lag. Durch sein Übergewicht hatte er bereits gesundheitliche Probleme wie eine schwere Knie-Arthrose und die Befürchtung, dass noch weitere Beschwerden folgen könnten. Mit der Spritze verliert Ralf Maerker zurzeit rund ein Kilo pro Monat und ist damit zufrieden. Auch er hofft, bald wieder auf das Medikament verzichten zu können. Regelmäßige Bewegung und eine bewusstere Ernährung sollen ihm dabei helfen. Denn auch die Kosten sind ein Thema. Die Krankenkassen bezahlen die Spritzen nicht. Die Kosten von rund 300 Euro im Monat für die höchste Dosierung müssen die Patienten selbst übernehmen. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (01.10.2024)

2026-02-01 23:29:08 +0000 UTC2026-02-01 23:59:19 +0000 UTC(30m)
Neue Strategie der Polizei in Dortmund: Hausbesuche bei Gewalttäter

Neue Strategie der Polizei in Dortmund: Hausbesuche bei Gewalttäter

Abends allein in der S-Bahn sitzen, bei Dunkelheit eine Unterführung durchqueren – immer mehr Menschen in Deutschland haben vor solchen Situationen Angst. Und die ist leider nicht unbegründet, denn die Zahl der Gewalttaten hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Besonders häufig kommen Messer zum Einsatz. Was die Polizei dagegen unternimmt? In Dortmund hat unsere Reporterin Vanessa Nischik die Beamten bei ihrer Arbeit begleitet. (02.12.2024)

2026-02-01 23:00:00 +0000 UTC2026-02-01 23:07:34 +0000 UTC(7m)
Die Kiez-Tanke

Die Kiez-Tanke

Sie war die berühmteste Tankstelle Hamburgs: die Esso-Station auf der Reeperbahn. Hier tummelten sich mehr Fußgänger als Autofahrer. Alkohol ging besser als Benzin. Für die Sicherheit mussten Türsteher sorgen. Die Tanke mit dem Kult-Status war ein Mikro-Kosmos auf St. Pauli, denn hier trafen Nachtschwärmer auf Fußballfans, Musical-Besucher auf leichte Mädchen. Bis zu 10.000 Besucher steuerten die Tanke täglich an. Bis zum Dezember 2013. Die Esso-Tankstelle musste wegen drohender Einsturzgefahr geräumt werden, zwei Monate später begann der Abriss. SPIEGEL TV hat das bunte Treiben in den Jahren zuvor noch filmisch festhalten können und zeigt unterschiedliche Begegnungen rund um Zapfsäule und Waschstraße. (23.10.2007)

2026-02-01 22:48:58 +0000 UTC2026-02-01 23:00:00 +0000 UTC(11m)
Die Kiez-Tanke

Die Kiez-Tanke

Sie war die berühmteste Tankstelle Hamburgs: die Esso-Station auf der Reeperbahn. Hier tummelten sich mehr Fußgänger als Autofahrer. Alkohol ging besser als Benzin. Für die Sicherheit mussten Türsteher sorgen. Die Tanke mit dem Kult-Status war ein Mikro-Kosmos auf St. Pauli, denn hier trafen Nachtschwärmer auf Fußballfans, Musical-Besucher auf leichte Mädchen. Bis zu 10.000 Besucher steuerten die Tanke täglich an. Bis zum Dezember 2013. Die Esso-Tankstelle musste wegen drohender Einsturzgefahr geräumt werden, zwei Monate später begann der Abriss. SPIEGEL TV hat das bunte Treiben in den Jahren zuvor noch filmisch festhalten können. (10.10.2006)

2026-02-01 22:05:00 +0000 UTC2026-02-01 22:48:58 +0000 UTC(43m)
Böllerei und nicht immer Spaß dabei: Silvester in Berlin

Böllerei und nicht immer Spaß dabei: Silvester in Berlin

Tausende erlebnisorientierte junge Männer beschießen sich in Berlins Mitte mit Raketen. Bilder, wie aus einem Krieg. Brennende Autos, Festnahmen und Verletzte am laufenden Band. Dazu die Situation im Führungsstab und die Frage: was machen 100 Linke um Mitternacht vor einem Gefängnis? Vier SPIEGEL-TV-Kamerateams berichten exklusiv über einen Großkampftag für die Polizei und Ärzte im Unfallkrankenhaus Berlin-Marzahn. (08.01.2024)

2026-02-01 15:23:04 +0000 UTC2026-02-01 15:58:07 +0000 UTC(35m)
Gerettet vor der Shoah: Auf den Spuren von Sousa Mendes

Gerettet vor der Shoah: Auf den Spuren von Sousa Mendes

Eine Reisegruppe begibt sich auf die Spuren eines Mannes, dem sie und ihre Familien ihr Leben verdanken: Aristides de Sousa Mendes. Als portugiesischer Generalkonsul in Bordeaux stellte er im Juni 1940 im Akkord Transitvisa und Pässe aus, um Tausende Menschen vor den Wehrmachtstruppen zu retten, darunter viele europäische Juden. Als Marc Cassier ein behördliches Dokument beantragt, bekommt er eine Nachricht, die sein Leben nachhaltig verändern wird: In hohem Alter erfährt er, dass er eigentlich nicht Cassier, sondern Horwitz heißt dass sein Vater Jude war und die Familie 1940 aus Frankreich flüchten musste, als die Deutschen Paris einnahmen. Damals war Marc Cassier gerade fünf Jahre alt, eine Zeit, an die er kaum eine Erinnerung hat. Heute, mit 88 Jahren, sucht er nach Antworten. Und er will mehr erfahren über den Mann, der ihm und seiner Familie die Flucht ermöglichte: Aristides de Sousa Mendes. Als portugiesischer Generalkonsul in Bordeaux stellte Sousa Mendes im Juni 1940 bis zum körperlichen Zusammenbruch Tausende Transitvisa und Pässe für verfolgte Menschen aus, darunter viele europäische Juden. Die Fluchtroute verlief über Südfrankreich und Spanien nach Portugal. Von dort aus ging es meist weiter, in die USA, nach Südamerika oder nach Palästina. Sousa Mendes riskierte viel, denn er handelte aus zivilem Ungehorsam und gegen die Anordnung seiner Regierung. Er starb 1954 vollkommen verarmt. Heute gedenken die Nachkommen der Menschen, denen er zur Flucht verholfen hat, auf einer zehntägigen Reise des mutigen Diplomaten. Organisiert wird sie von der US-amerikanischen Sousa Mendes Stiftung. Die Mitreisenden erforschen ihre Familienchronik und erfahren, welche Rolle Sousa Mendes für das Überleben ihrer Vorfahren spielte. Es ist eine anstrengende Reise, sowohl emotional als auch körperlich. Welche Fragen wird diese Fahrt in die Vergangenheit beantworten, welche Erinnerungen wird sie aufleben lassen? Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (25.01.2024)

2026-02-01 14:11:12 +0000 UTC2026-02-01 14:43:27 +0000 UTC(32m)