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Neues Bündnis in der Rocker-Szene: Bandidos laufen zu Hells Angels über

Neues Bündnis in der Rocker-Szene: Bandidos laufen zu Hells Angels über

Für sogenannte Member der Rocker-Gang Bandidos gilt eigentlich der Slogan »BFFB«: Bandidos Forever, Forever Bandidos. Doch jetzt ist es in Nordrhein-Westfalen zu einer überraschenden Verbrüderung zwischen den Bandidos und den Hells Angels gekommen. Zwei Rockerclubs, deren folkloristische Verkleidung nicht darüber hinwegtäuscht, dass die Herrschaften ihr Geld mit Drogen und illegaler Prostitution verdienen. Was steckt hinter der feindlichen Übernahme und was hat das neue Bündnis der Banditen mit der gemeingefährlichen »Mocro-Mafia« zu tun, erzählen Thomas Heise und Claas Meyer-Heuer. (30.09.2024)

2026-01-14 00:34:43 +0000 UTC2026-01-14 00:51:42 +0000 UTC(16m)
Hassprediger in Bremen: Salafistischer Imam im Fokus der Behörden

Hassprediger in Bremen: Salafistischer Imam im Fokus der Behörden

Beim Thema Abschiebung drehen Politiker in letzter Zeit gern richtig auf. Schneller, weiter, härter, Hauptsache raus. Klingt knallhart, ist aber fern der Realität. Denn mit dem Abschieben ist es wie mit der Bahn: da gibt es auch keine funktionierenden Fahrpläne, die Abfahrtszeiten für ausreisepflichtige Flüchtlinge können nur geschätzt werden und das ganze System ist mehr oder weniger aus dem Takt geraten. Doch bevor in Deutschland jemand ausgewiesen wird, kann er endlos Rechtsmittel einlegen – selbst, wenn er ein gefährlicher salafistischer Hassprediger ist, wie Adrian Altmayer berichtet. (30.09.2024)

2026-01-14 00:25:50 +0000 UTC2026-01-14 00:34:43 +0000 UTC(8m)
Im Einsatz für den Staatsschutz: Die »Haftbefehl-Streife« vom LKA

Im Einsatz für den Staatsschutz: Die »Haftbefehl-Streife« vom LKA

»Reichsbürger« sind die, die glauben, die Bundesrepublik sei gar kein Staat, sondern eine Firma, kontrolliert von den Alliierten. Zuständig für die Vergehen von »Reichsbürgern« und anderen Demokratie-Feinden ist in Berlin das LKA, genauer gesagt: der Fachbereich »politisch motivierte Kriminalität rechts«. Thomas Heise durfte die Polizisten bei ihren Einsätzen begleiten. Mit dem Haftbefehl auf Hausbesuch. (07.10.2024)

2026-01-14 00:09:26 +0000 UTC2026-01-14 00:20:28 +0000 UTC(11m)
Azubi-Mangel: Die Krise in Deutschlands Betrieben

Azubi-Mangel: Die Krise in Deutschlands Betrieben

»Bevor ich mich morgens um sieben als Azubi für kleines Geld zur Arbeit schleppe, studiere ich lieber irgendwas, was mich überhaupt nicht interessiert oder mach einfach was mit Medien.« So oder so ähnlich scheint es in den Köpfen von immer mehr Jugendlichen auszusehen. Die Folge: In Deutschland blieben vergangenes Jahr über dreißig Prozent aller Ausbildungsplätze unbesetzt. Über den Zustand jetzt berichtet Melina Hemmer. (07.10.2024)

2026-01-13 23:56:21 +0000 UTC2026-01-14 00:09:26 +0000 UTC(13m)
Im Verhör: Grünes Gewölbe (4)

Im Verhör: Grünes Gewölbe (4)

Die Staatsanwaltschaft macht ein Geschäft mit der arabischen Großfamilie Remmo. Der Schatz aus dem Grünen Gewölbe soll unbedingt zurückgegeben werden. Die Folge: Drei der Täter kommen direkt nach der Urteilsverkündung frei. Ist das ein guter Deal? In vier Folgen »Im Verhör: Grünes Gewölbe« rekonstruieren Thomas Heise und Claas Meyer-Heuer präzise die Tat und geben exklusive Einblicke in die Ermittlungsarbeit gegen die Großfamilie Remmo. Das Buch »Der Jahrhundertcoup«, jetzt hier bestellen: https://www.amazon.de/Jahrhundertcoup-Beutezug-Juwelen-Gr%C3%BCnen-Gew%C3%B6lbe/dp/3421070067

2026-01-13 22:41:02 +0000 UTC2026-01-13 23:00:00 +0000 UTC(18m)
Der längste Tunnel der Welt: Entlastung für den Brennerpass

Der längste Tunnel der Welt: Entlastung für den Brennerpass

Der Brenner-Basistunnel (BBT) quer durch die Alpen gilt als größtes europäisches Infrastrukturprojekt. Der mit dann 65 km längste Eisenbahn-Tunnel der Welt soll den Verkehrsinfarkt am Brenner verhindern, indem der Güterverkehr von der Autobahn auf die Schiene verlagert wird. Doch das riesige Bauvorhaben hat nicht nur Befürworter bei den Anrainern in Österreich und Italien. Seit 16 Jahren wird gebohrt, 2032 soll der Bahntunnel zwischen Innsbruck (Tirol) und Franzensfeste (Südtirol) fertig sein. Planungschef Andrea Lussu ist jeden Tag unterwegs in den kilometerlangen Tunnelbaustellen, überwacht Sprengungen und den Einsatz der 160 Meter langen Tunnelbohrmaschine »Ida«. Unweit von der Baustelle wird das idyllische Padastertal zur Deponie – kilometerlange Förderbänder liefern unablässig Abraummaterial aus dem Berg. Dennoch ist Ingenieur Lussu überzeugt, mit dem Tunnel der Umwelt langfristig zu helfen. Die Betreiber gehen davon aus, mit dem Eisenbahntunnel vor allem den belastenden LKW-Verkehr auf die Schiene zu bekommen. Das ist auch nötig, damit die stark frequentierten Autobahnen über die Alpen entlastet werden. In großer Höhe inspiziert Ingenieur Peter Augschöll vom österreichischen Autobahnbetreiber ASFINAG daher regelmäßig die Brücken und warnt: viele Brücken sind marode. Es drohen jahrelange Baustellen auf der beliebten Alpenstrecke. Wir begleiten Peter Augschöll bei zwei Brückeninspektionen auf und unter der Brennerautobahn. Die Nutzung des Tunnels ist allerdings erst möglich, wenn auch die Bahnzulaufstrecken im Norden und Süden fertiggestellt sind. Doch hier gibt es massive Verzögerungen, auch weil Martin Feichter, Bürgermeister des Südtiroler Weindorfs Auer sich weigert, die Trasse in die Bauplanung einzutragen. Die Strecke würde seinem Ort Lärm und Schuttberge bescheren und einigen Bürgern droht sogar die Enteignung. Es ist also noch ein langer Weg, bis der erste Zug durch den Tunnel rollen wird. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (20.09.2023)

2026-01-13 22:08:55 +0000 UTC2026-01-13 22:41:02 +0000 UTC(32m)
Im Verhör

Im Verhör

Es sind häufig junge Männer, die mit falscher Liebe hunderttausende Euro verdienen. Ihre Opfer: einsame Frauen, die sich auf Dating-Apps beim harmlosen Online-Flirt in sie verlieben und am Ende ihr Erspartes an professionelle Love-Scammer verlieren. Wie die Betrüger vollständige Lebensgeschichten im Internet kapern und wie sie im Einzelnen dabei vorgehen, verraten Tatjana Kurdjumow und Steffen Vogel. Die SPIEGEL-TV-Autoren haben Opfer und Täter besucht. In der ersten Episode »Im Verhör: Die Tinder-Schwindler« erzählen sie, warum es auch für Männer nicht ratsam ist, die eigene Lebensgeschichte in sozialen Netzwerken auszustellen. (14.04.2023)

2026-01-13 15:46:01 +0000 UTC2026-01-13 16:30:12 +0000 UTC(44m)
Im Verhör

Im Verhör

Anja aus Hannover ist auf einen Liebesbetrüger hereingefallen. Als der merkt, dass bei Anja nicht viel Geld zu holen ist, benutzt er sie als Geldwäscherin. Sie wusch illegal erworbenes Geld für Sunny, der zeitgleich als Love-Scammer mehrere Frauen ausnahm. So kam auch die SPIEGEL-TV-Reporterin Tatjana Kurdjumov dem Betrüger auf die Spur. Sie hatte ein Fake-Account zur Recherche eingerichtet. Als sie Anja mit Sunnys Geldforderungen konfrontiert, bricht für sie eine Welt zusammen. In der zweiten Folge »Im Verhör: Die Tinder-Schwindler« spricht Anja offen darüber, wie diese Erfahrung ihr Vertrauen in Menschen für immer zerstört hat. (18.04.2023)

2026-01-13 14:42:14 +0000 UTC2026-01-13 15:26:20 +0000 UTC(44m)
Im Verhör

Im Verhör

Carsten Schott hat lange die Dienststelle für phänomenbezogene Vermögensdelikte beim Landeskriminalamt Hamburg in Hamburg geleitet. Er kennt ihre Maschen und die tragischen Geschichten der Opfer. Die Dating-Plattformen sollen voll sein mit Fake-Profilen, 70-80%, so schätzt er. In der dritten Folge »Im Verhör: Die Tinder-Schwindler« spricht er über die explodierenden Zahlen beim Love-Scamming-Betrug und die Schwierigkeiten bei der Verfolgung der Straftäter. (18.04.2023)

2026-01-13 14:13:04 +0000 UTC2026-01-13 14:42:14 +0000 UTC(29m)
Boom der Bunker: Wohin im Ernstfall?

Boom der Bunker: Wohin im Ernstfall?

Der Ukraine-Krieg hat in Europa das Bedürfnis nach unmittelbaren Schutzmaßnahmen geweckt. Viele fragen sich, wo sie im Ernstfall Zuflucht finden. In Deutschland gibt es für die rund 84 Millionen Einwohner heute weniger als 500.000 Bunkerplätze. Dagegen ist die sogenannte Schutzraumpflicht in der Schweiz sogar gesetzlich verankert. Jedem Bürger steht dort ein Platz im Bunker zu. 2007 beschließt Deutschland, einen Großteil seiner öffentlichen Schutzräume stillzulegen. Viele von ihnen sind jetzt Hotels, Galerien oder Museen. So wie ein großer Bunker in Ilbenstadt bei Frankfurt am Main. Ob er wieder reaktiviert werden kann? Der Zivilschutzexperte Andreas Kling berät Behörden beim Katastrophen-Management und kennt sich mit Schutzanlagen aus. Sein Fazit nach der Besichtigung: »Um unseren Zivilschutz ist es schlecht bestellt. Er war jahrzehntelang nur ein Anhängsel des Katastrophenschutzes. Und das muss sich wieder ändern.« Das ist in der Schweiz anders. Fast jedes Gebäude ist hier mit einem Schutzraum ausgestattet. Die Firma Mengeu bei Zürich hat sich auf den Bau von Bunkern und deren Ausstattung mit Schutzraumtechnik spezialisiert. Seit dem Ukrainekrieg erhält die Firma mehr Aufträge als sonst, darunter auch viele Anfragen aus dem Ausland. Das Schweizer Modell sieht auch vor, dass die Bunkeranlagen mindestens alle 10 Jahre auf ihre Funktionstüchtigkeit kontrolliert werden. So soll rechtzeitig verhindert werden, dass im Ernstfall eine tonnenschwere Panzertür klemmt oder ein Gasfilter ausfällt. Welche Herausforderungen ein Aufenthalt im Bunker mit sich bringt, weiß Hauptmann Pius Bleisch von der Schweizer Armee. Denn das Militär nutzt regelmäßig alte Bunkerfestungen als Kasernen. So auch die Festung Castels im Kanton Sankt Gallen. Hier verbringt Bleischs Kompanie regelmäßig mehrere Wochen im Jahr. Das Leben unter Tage ist für die Männer und Frauen gewöhnungsbedürftig: Es gibt kein Tageslicht, die Luft ist stickig und der WLAN-Empfang schlecht. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (20.04.2023)

2026-01-13 13:40:49 +0000 UTC2026-01-13 14:13:04 +0000 UTC(32m)
Welterbe Ohridsee: Europas ältester See vor dem Kollaps

Welterbe Ohridsee: Europas ältester See vor dem Kollaps

Der Ohridsee ist mit rund 1,4 Million Jahren der älteste See Europas und ein Wunder der Natur. Doch durch Überfischung und Verschmutzung sind einzigartige Spezies im See vom Aussterben bedroht. Die beiden Anrainerstaaten Nordmazedonien und Albanien haben jedoch unterschiedliche Interessen und Umweltschutzgesetze. Das führt zu Konflikten. Der Ohridsee gilt als das Gewässer mit der höchsten Biodiversität weltweit. Selbst Arten, die überall sonst bereits ausgestorben sind, haben hier über viele Jahrtausende überlebt: Mehr als 200 Pflanzen und Lebewesen sind ausschließlich hier zu finden, wie zum Beispiel die Ohrid-Forelle. Doch diesen lebenden Fossilien droht Gefahr. Nordmazedonien und Albanien gehören noch immer zu den ärmsten Länder Europas und der Tourismus rund um den Ohridsee verspricht wirtschaftliches Wachstum, trägt aber auch zur Verschmutzung des prähistorischen Gewässers bei. Da der Fischbestand bereits sinkt und endemische Spezies vom Aussterben bedroht sind, will die UNESCO den See auf die Liste das gefährdete Welterbe setzen. Die Menschen in der Region sind zwiegespalten, zwischen wirtschaftlichem Aufschwung und dem Schutz dieser einzigartigen Natur. So darf man in Albanien beispielsweise die Ohrid-Forelle noch fischen, was in Nordmazedonien bereits streng verboten ist. Ein Grund für ständige Konflikte an der Wassergrenze mitten im See. Toni Bllazhde lebt auf der albanischen Seeseite von der Fischerei und hat kein Verständnis für die strengen Maßnahmen der nordmazedonischen Grenzpolizei. Oft kommt es vor, dass die Fischerboote und Netze der albanischen Fischer konfisziert werden. Aus seiner Sicht ist der See immer noch gesund: »Die Ohrid-Forelle ist nicht in Gefahr. Ich verstehe es nicht! Warum macht die UNESCO so eine Panik?« Im Nachbarland sieht das der Taucher Nikola Paskali ganz anders. Er sammelt Abfälle und Schrott vom Boden des Sees und sagt: »Der Müll ist der Krebs des Sees«. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV.

2026-01-13 13:08:49 +0000 UTC2026-01-13 13:40:49 +0000 UTC(32m)