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Wenn aus Liebe Mord wird: »Der Papa hat die Mama tot gemacht«

Wenn aus Liebe Mord wird: »Der Papa hat die Mama tot gemacht«

Fast jeden zweiten Tag stirbt eine Frau in Deutschland - getötet von ihrem Partner oder Ex-Partner. Es sind Fälle wie die von Carina K.: Die dreiundzwanzigjährige wurde von ihrem syrischen Ehemann mit 29 Messerstichen umgebracht. Offensichtlich ging es um verletzten Stolz. Ein Film über Mörder, Opfer, Angehörige und die Frage, wie Frauen sich besser schützen können. (23.09.2024)

2026-01-20 11:38:47 +0000 UTC2026-01-20 11:52:39 +0000 UTC(13m)
Luxusbunker im Nazi-Stollen: Ein zwielichtiges Geschäft mit der Geschichte

Luxusbunker im Nazi-Stollen: Ein zwielichtiges Geschäft mit der Geschichte

Die KZ-Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge bei Halberstadt in Sachsen-Anhalt. In den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges haben die Nazis hier ein Stollensystem in den Berg treiben lassen. Eine geheime Rüstungsfabrik für den Endsieg errichtet von 7.000 KZ-Häftlingen. Über viertausend überlebten die Tortur nicht. Doch seit kurzem hat das Areal einen neuen Besitzer. (23.09.2024)

2026-01-20 11:31:59 +0000 UTC2026-01-20 11:38:47 +0000 UTC(6m)
Neues Bündnis in der Rocker-Szene: Bandidos laufen zu Hells Angels über

Neues Bündnis in der Rocker-Szene: Bandidos laufen zu Hells Angels über

Für sogenannte Member der Rocker-Gang Bandidos gilt eigentlich der Slogan »BFFB«: Bandidos Forever, Forever Bandidos. Doch jetzt ist es in Nordrhein-Westfalen zu einer überraschenden Verbrüderung zwischen den Bandidos und den Hells Angels gekommen. Zwei Rockerclubs, deren folkloristische Verkleidung nicht darüber hinwegtäuscht, dass die Herrschaften ihr Geld mit Drogen und illegaler Prostitution verdienen. Was steckt hinter der feindlichen Übernahme und was hat das neue Bündnis der Banditen mit der gemeingefährlichen »Mocro-Mafia« zu tun, erzählen Thomas Heise und Claas Meyer-Heuer. (30.09.2024)

2026-01-20 11:15:00 +0000 UTC2026-01-20 11:31:59 +0000 UTC(16m)
Nazi-Demo in Berlin: Rechtsrock und SS-Lieder

Nazi-Demo in Berlin: Rechtsrock und SS-Lieder

Sie nennen sich »Chemnitz-Revolte« oder »Kampf-Brigade Berlin« – hinter den martialischen Namen verbergen sich erstaunlich junge Rechtsradikale, die mit ihren Köpfen im »Vorgestern« verhaftet sind. 850 dieser Neonazis wollten am Wochenende durch Berlin marschieren. Doch weit sind sie nicht gekommen. Ungemütlich war es trotzdem – auch für unsere Reporter Thomas Heise und Matthis Quentin. (24.03.2025)

2026-01-20 10:53:52 +0000 UTC2026-01-20 11:00:00 +0000 UTC(6m)
Größter Nationalpark in den Karpaten?: Der Yellowstone Europas

Größter Nationalpark in den Karpaten?: Der Yellowstone Europas

Der größte Nationalpark Europas – das ist der Traum der Biologen Barbara und Christoph Promberger. In den rumänischen Karpaten möchten sie ein Schutzgebiet für Wildtiere erschaffen und durch Ökotourismus die Wirtschaft in einer der ärmsten Regionen Europas fördern. Doch nicht alle Einheimischen sind mit diesen Plänen einverstanden. In einem der letzten Urwaldgebiete Europas scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Bären, Luchse und Wolfsrudel durchstreifen uralte dunkle Buchenwälder. Die Făgăraș-Berge in den rumänischen Karpaten sind ein Ort der unberührten Wildnis und Schutzgebiet für viele Tierarten, die anderswo längst ausgestorben sind. Die Biologen Barbara und Christoph Promberger haben eine Vision: Sie wollen hier einen riesigen Nationalpark erschaffen, eine Art Yellowstone für Europa. Eine Umsetzung dieser Idee ist jedoch alles andere als einfach. Die Stiftung Conservation Carpathia hat bisher 28.000 Hektar Wald gekauft, den sie vor illegalem Holzeinschlag schützen will, um dort weitere bedrohte Arten wie Geier oder Wisente anzusiedeln. Doch Rumänien zählt zu den ärmsten Regionen Europas, viele Einheimische müssen in den eiskalten Wintern ihr Feuerholz noch immer in den Wäldern schlagen. Außerdem wächst die Angst vor Angriffen durch Bären und Wölfe. Der Anwalt Bogdan Todoran unterstützt Dorfbewohner, die gegen das Projekt kämpfen. Nach Jahren des Kommunismus und der Enteignungen herrscht Misstrauen, da einige Rumänen befürchten, wieder ihrer Rechte beraubt zu werden. Die Stiftung der Prombergers setzt auf Dialog und konkrete praktische Maßnahmen, um den Konflikt zu entschärfen. Naturschutz, der auch den Anwohnern zugutekommt – kann das gelingen? Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (28.03.2025)

2026-01-20 10:24:00 +0000 UTC2026-01-20 10:53:52 +0000 UTC(29m)
Auto-Krise in Sachsen: Trumps Zölle und die Angst vor Jobverlust

Auto-Krise in Sachsen: Trumps Zölle und die Angst vor Jobverlust

Bei deutschen Autobauern läuft es längst nicht mehr wie geschmiert. Ob Markenhersteller oder Zulieferer, überall droht Stellenabbau und jetzt kommen auch noch Trumps Strafzölle dazu. Das trifft besonders hart auch das Autoland Sachsen. Fast einhunderttausend Menschen arbeiten hier in der Branche, es ist die umsatzstärkste des Freistaates. Doch mit der Krise steigt auch die Angst um den Arbeitsplatz. Adrian-Basil Mueller, Ottilie Wied und Emily Prager berichten. (31.03.2025)

2026-01-20 10:00:02 +0000 UTC2026-01-20 10:12:39 +0000 UTC(12m)
Geboren im Frieden, gestorben im Krieg: Was wurde aus Kindern von Mariupol

Geboren im Frieden, gestorben im Krieg: Was wurde aus Kindern von Mariupol

Vor fast drei Jahren hat die russische Armee die Ukraine überfallen – doch in der Stadt Mariupol tobt der Krieg schon viel länger, nämlich seit 2014, im Kampf um die Krim. Um die Kinder vor den Bomben in Sicherheit zu bringen, wurden damals 30 Mädchen und Jungen nach Mecklenburg-Vorpommern gebracht. SPIEGEL TV hat darüber vor 10 Jahren berichtet. Was ist aus den Kindern von damals geworden? Thomas Kasper hat sich auf die Suche nach ihnen gemacht. (16.12.2024)

2026-01-20 04:05:53 +0000 UTC2026-01-20 04:15:52 +0000 UTC(9m)
Vom Winde verweht: Energiewende vs. Bürger

Vom Winde verweht: Energiewende vs. Bürger

Dass Strom aus Windkraftanlagen gut für die Umwelt ist, kann man leicht verstehen. Überhaupt nicht zu verstehen ist aber die Art, wie die Behörden diese riesigen Anlagen genehmigen – häufig nämlich, ohne auf die Sorgen der Menschen zu achten, die unter den Windrädern leben. So kann man die eigenen Wähler auch vergraulen. Wohin das in Brandenburg führt – Adrian-Basil Mueller berichtet. (16.12.2024)

2026-01-20 03:51:59 +0000 UTC2026-01-20 04:05:53 +0000 UTC(13m)
Karpfen statt Lachs: Eine Alternative auf dem Küchentisch?

Karpfen statt Lachs: Eine Alternative auf dem Küchentisch?

Der Karpfen könnte zum neuen Trendfisch werden. Er hat die wohl niedrigste CO2-Bilanz aller Speisefische, kommt ohne Fischmehl und Antibiotika aus und gedeiht in heimischen Gewässern. Allerdings gilt der Karpfen als schlammig und voller Gräten. Nur zu Weihnachten kommt er gelegentlich auf den Tisch. In Polen hat er deutlich mehr Fans. Die Tradition der Karpfenzucht reicht in Polen zurück bis ins Mittelalter. Eine der größten Teichwirtschaften Europas liegt im schlesischen Bartschtal. Im November und Dezember herrscht Hochsaison – viel Arbeit für Kamil Nowacki, der die Fischereiabteilung hier leitet. Ab 7 Uhr morgens wird das Wasser abgelassen, und die Fische für den Verkauf entnommen. 500 Tonnen Karpfen pro Jahr »ernten« sie allein in diesem Betrieb, und der Bedarf ist jetzt groß, denn der Fisch ist das traditionelle Weihnachtsgericht der Polen. Die stellenweise vor Jahrhunderten angelegten Teichlandschaften sind heute Oasen der Biodiversität. Das lockt auch Touristen an, die in dem angeschlossenen Restaurant gleich zahlreiche Karpfenspezialitäten verkosten können. Ob gebraten, geräuchert, als Wurst oder eingelegt: Der Karpfen soll auch jenseits der traditionellen Rezepte attraktiv und den Menschen ganzjährig schmackhaft gemacht werden. Deutschlands größte Karpfenfarmen befinden sich in Bayern und in Sachsen. Auch hier gibt es immer mehr Bestrebungen, den Öko-Star Karpfen kulinarisch zum neuen Trendfisch werden zu lassen. Kerstin Mickan ist leidenschaftliche Köchin, kreiert neue Karpfen-Rezepte und gibt Kochkurse, damit selbst Skeptiker den Fisch neu entdecken. Doch auch wenn die Nachfrage wächst – die Teichwirte in Deutschland kämpfen mit Schwierigkeiten: Fressfeinde des Karpfens, die nicht bekämpft werden dürfen, oder andere Umweltauflagen machen es zunehmend schwer, die Zucht in Deutschland gewinnbringend zu betreiben. Kann der Karpfen trotzdem eine Alternative zu Lachs, Pangasius und Co. werden? Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (30.12.2024)

2026-01-20 02:40:17 +0000 UTC2026-01-20 03:10:22 +0000 UTC(30m)
»Skincare-Hype« unter Kindern: Was macht das mit Minderjährigen?

»Skincare-Hype« unter Kindern: Was macht das mit Minderjährigen?

Kinderschminke war gestern: Heute wetteifern viele Kinder und Jugendliche um eine makellose Haut durch zum Teil exklusive Kosmetika. Die Ergebnisse aufwendiger »Skincare-Routinen« werden auf Social Media geteilt und millionenfach geliked. Doch viele der beworbenen Produkte wurden für die Haut Erwachsener entwickelt und Dermatologen sind alarmiert. Die falsche Anwendung von Kosmetik-Produkten wie Antifaltencremes kann auf Kinderhaut ernste Probleme auslösen. In der Praxis von Dermatologin Bettina Banasch klagen Mädchen und zunehmend auch Jungen immer häufiger über Hautirritationen oder allergische Reaktionen. »Die Schutzschicht der Kinderhaut ist noch nicht voll entwickelt. Manche Anti-Aging-Produkte enthalten Inhaltsstoffe, die ihr schaden«, sagt die Hautärztin. Der Wunsch nach einer makellosen Haut ist groß, Druck entsteht vor allem durch den Vergleich auf Social Media, wo der Markt sogenannter »Skinfluencer« wächst. Auf TikTok sind diese selbst oft noch im Teenageralter, ihre Followerinnen und Follower teilweise noch jünger. Große Kosmetikmarken halten so Einzug in die Kinderzimmer. Wie bei den Schwestern Roxane und Christina, 13 und 11 Jahre alt, aus Madrid: Sie beginnen jeden Tag mit ihrer Skincare-Routine. Mit Tonics, Lotionen und Cremes wollen sie damit etwa gegen Pickel, trockene Haut und Rötungen vorgehen. Christina nimmt auch selbst Videos auf, in denen sie Produkte zeigt, teilt diese jedoch nur mit ihren Freundinnen. »Ich habe Angst, dass die Mädchen in der Schule es sehen und doofe Kommentare abgeben.« Auch die achtjährige Amelia aus Nottingham cremt und schmiert viel für einen makellosen Teint. Seit sie drei Jahre alt ist, nimmt sie regelmäßig an Miss-Wahlen teil und konkurriert hier mit anderen Mädchen. »Du musst schön aussehen, um gewinnen zu können und glücklich zu sein«, so Amelia. Was macht der Beauty-Hype mit Kindern und Jugendlichen? Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (03.01.2025)

2026-01-20 02:08:09 +0000 UTC2026-01-20 02:40:17 +0000 UTC(32m)
Leben mit der Lava auf Island: Das Reich von Feuer und Eis

Leben mit der Lava auf Island: Das Reich von Feuer und Eis

Immer wieder reißt im Süden Islands die Erde auf und glühende Lavaströme bedrohen die Hafenstadt Grindavik. Drei Häuser und viele Straßen wurden dabei zerstört. Die Behörden evakuierten schon mehrfach den Ort und die meisten Bewohner*innen haben die Stadt verlassen. Doch einige Grindaviker wollen nicht fort und kehren zurück, sobald die Lava erkaltet ist. Eirikur Dagbjartsson gehört zur Gruppe der rund 50 »Starrköpfigen«, die nicht akzeptieren wollen, dass die Lavaströme das Ende von Grindavik besiegeln. Obwohl es jederzeit zu einem neuen Ausbruch kommen kann, wollen Eirikur und seine Mitstreiter zeigen, dass es möglich ist, trotz der Gefahr weiterhin in der Hafenstadt zu leben. Dabei gleicht Grindavik einer Geisterstadt. Schulen und Geschäfte sind geschlossen, die meisten der rund 4.000 Einwohner haben ihre Häuser an den Staat verkauft und sind fortgezogen. Um die wenigen Rückkehrer kümmert sich ein soziales Service-Team, denn viele Bewohner berichten von Angstzuständen und Schlafstörungen. Auch Scheidungen und Alkoholprobleme haben mit den Vulkanausbrüchen zugenommen. Die Isländer leben seit Jahrhunderten mit dem Vulkanismus. Er bringt ihnen Wärme und auch Touristen, die die spektakulären Landschaften von Europas jüngster Insel mit Wasserfällen, heißen Quellen und rund 30 aktiven Feuerbergen besuchen. Unter Island liegt ein sogenannter Hotspot, der wie ein Bunsenbrenner die Erdkruste aufschmilzt und immer wieder flüssiges Gestein aus dem Erdinneren nach oben drückt. Erst zweimal wurden dadurch bewohnte Siedlungen bedroht. 1973 auf den Westmännerinseln und jetzt Grindavik. Ein Schutzwall soll die Hafenstadt davor bewahren, dass beim nächsten Ausbruch wieder Lava in die Stadt fließt. Pall Einersson ist einer der erfahrensten Vulkanologen in Island. Täglich analysiert er die Daten der Messstationen rund um Grindavik, die die Erdbewegungen überwachen. Der Professor ist sich sicher, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Vulkane erneut Lava spucken. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (07.01.2025)

2026-01-20 01:04:46 +0000 UTC2026-01-20 01:34:31 +0000 UTC(29m)