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Neonazis im Harz: Von Dortmund in den Osten

Neonazis im Harz: Von Dortmund in den Osten

Sie sind gewaltbereit und gelten als einflussreich in der Szene: Rechtsradikale, die vom Dortmunder »Nazi-Kiez« nach Halberstadt in den Harz gezogen sind. Unter ihnen bundesweit bekannte Rechte wie Alexander Deptolla und Matthias Deyda, einst Weggefährten von »SS-Siggi«. Zur Ruhe setzen wollen sie sich im Harz offensichtlich nicht. Stattdessen vernetzen sie sich mit Rechtsextremen in der ganzen Region. SPIEGEL-TV-Reporter Henrik Neumann ist in Halberstadt auf alte Bekannte gestoßen, die das Herz eher rechts tragen. (19.08.2024) Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Beitrags: »Neonazis im Harz« hieß es, der Rechtsextremist Markus Walter sei wegen eines Angriffs auf eine Moschee »vorbestraft«. Verurteilt wurde er 2015 nach Jugendstrafrecht zu Zuchtmitteln nach dem JGG. Die Verurteilung wurde 2016 aus dem Bundeszentralregister getilgt, als er 24 Jahre alt wurde.

2025-12-20 19:07:19 +0000 UTC2025-12-20 19:17:31 +0000 UTC(10m)
Biete Rolex, brauche Bargeld: Das Pfandleihhaus auf der Reeperbahn

Biete Rolex, brauche Bargeld: Das Pfandleihhaus auf der Reeperbahn

Zwei Wochen hat der August noch, und das bedeutet für viele Menschen in Deutschland, dass die Haushaltskasse langsam immer leerer wird. Wenn das Geld nicht einmal mehr zum Einkaufen reicht, ist das Pfandleihhaus oft der einzige Ausweg. Eines, das besonders viel zu tun hat, liegt in Hamburg St. Pauli, mitten auf der Reeperbahn. Melina Hemmer hat Grüne‘s-Leihhaus besucht. (19.08.2024)

2025-12-20 18:53:09 +0000 UTC2025-12-20 19:07:19 +0000 UTC(14m)
Das Messer-Attentat in Solingen: Hätte der Anschlag verhindert werden können?

Das Messer-Attentat in Solingen: Hätte der Anschlag verhindert werden können?

Dass ein Terrorist mitten in Deutschland friedlich feiernde Menschen tötet, ist schrecklich. Dass dieser Terrorist, ein Asylbewerber aus Syrien, nicht, wie längst geplant, abgeschoben wurde, ist ein Skandal. Und zeigt, dass einiges schiefläuft. Wie es Issa Al H. gelungen ist, das System auszutricksen – Thore Brüggemann mit den Einzelheiten. (26.08.2024)

2025-12-20 18:48:02 +0000 UTC2025-12-20 18:53:09 +0000 UTC(5m)
Tausche Killer gegen Kreml-Kritiker: Putins schmutziger Deal

Tausche Killer gegen Kreml-Kritiker: Putins schmutziger Deal

Wladimir Kara-Mursa ist einer der wichtigsten Oppositionellen Russlands, er überlebte zwei Giftanschläge, kämpfte trotzdem weiter, bis er 2022 inhaftiert wurde. Zuletzt saß er elf Monate in sibirischer Isolationshaft. Anfang August kam er mit anderen in einem spektakulären Gefangenenaustausch frei. Eingetauscht unter anderem für den sogenannten »Tiergartenmörder«, Wadim Krassikow. Wie geht es Kara-Mursa heute? Adrian Altmayer mit der ganzen Geschichte. (09.09.2024)

2025-12-20 18:08:45 +0000 UTC2025-12-20 18:20:59 +0000 UTC(12m)
Putins hilflose Soldaten: Exklusive Einblicke in ein Gefangenenlager

Putins hilflose Soldaten: Exklusive Einblicke in ein Gefangenenlager

Vor rund vier Wochen hat die Ukraine mit einer Offensive auf russischem Staatsgebiet in der Region Kursk begonnen. Mit mehreren 10.000 Soldaten hat die Armee von Wolodymyr Selenskyj ein Gebiet von der Größe Berlins erobert. Aus Rache lässt Putin jetzt wahllos ukrainische Dörfer in Grenznähe beschießen. Umgekehrt geraten Hunderte russische Soldaten in ukrainische Gefangenschaft. Innenansichten eines eskalierten Krieges von Andreas Lünser. (09.09.2024)

2025-12-20 17:59:08 +0000 UTC2025-12-20 18:08:45 +0000 UTC(9m)
Abschiebe-Irrsinn: Der alltägliche Wahnsinn einer Ausländerbehörde

Abschiebe-Irrsinn: Der alltägliche Wahnsinn einer Ausländerbehörde

Die AfD will alle Ausländer abschieben, Herr Merz will die Grenzen dicht machen und die Ampel weiß nicht, was sie will. Das Thema Abschiebung ist kompliziert. Wie kompliziert, erfährt man, wenn man mit denen spricht, die alle Richtlinien, Gesetze und Vorgaben, also das Chaos, verwalten müssen: den Mitarbeitern der Migrationsagentur von Naumburg, Sachsen-Anhalt. Zuständig ist man hier für den gesamten Burgenlandkreis mit seinen 16.200 Flüchtlingen. (16.09.2024)

2025-12-20 17:52:03 +0000 UTC2025-12-20 17:59:08 +0000 UTC(7m)
Das Leiden der Modehunde: Niedlich, aber krankgezüchtet?

Das Leiden der Modehunde: Niedlich, aber krankgezüchtet?

Kulleraugen, Stupsnase, kleine Schädel - Hunderassen wie Mops, Chihuahua oder Bulldogge sind wegen ihres niedlichen Äußeren gefragt. Doch diese Modezüchtungen zahlen oft einen hohen Preis: Sie leiden häufig unter Atemwegs- und Augenerkrankungen, den Zähnen oder der Wirbelsäule. Für die Besitzer ist das nicht nur emotional, sondern auch finanziell belastend. Wenn Tiere aufgrund angezüchteter Schönheitsmerkmale ein Leben mit Schmerzen und Beeinträchtigungen führen müssen, handelt es sich um eine Qualzucht. Der Mops gilt dafür als eines der bekanntesten Beispiele. Daniela Raila verliebt sich vor mehr als 10 Jahren in die Rasse. Damals ahnt sie nicht, mit welchen körperlichen Leiden ihre Hunde Goldi und Simba einmal kämpfen würden. Physiotherapie, Medikamente, Operationen – mehr als 31.000 Euro hat sie bisher investiert, um ihren Tieren das Leben erträglicher zu machen. Das traurige Schicksal ihrer Lieblinge motiviert sie jetzt, ihre Umgebung für das Thema zu sensibilisieren und über die Folgen der Qualzüchtungen zu informieren. Urte Inkmann vom Hamburger Tierschutzverein behandelt jeden Tag Hunde mit angezüchteten Problemen. Die Hunde röcheln, ihre Augen tränen und der Rücken schmerzt. Die Tierärztin weiß: Oft führt eine unkritische Darstellung von Hunden in Social Media und in der Werbung dazu, dass die Nachfrage nach bestimmten Rassen weiter ansteigt. Werden die Tiere dann krank, landen sie nicht selten im Tierheim. Sie wünscht sich mehr Bewusstsein für das damit verbundene Leid der Tiere. Eine der in Deutschland beliebtesten Rassen ist die Französische Bulldogge. Doch aufgrund ihrer charakteristischen platten Schnauze und des gedrungenen Körperbaus leidet auch ihre Gesundheit. Jasmin Scholz-Helms will es besser machen: Die Züchterin achtet bei ihren Tieren auf eine längere Schnauze und längere Beine. Ihr Ziel: Gesundheit vor Optik. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (28.01.2024)

2025-12-20 17:14:45 +0000 UTC2025-12-20 17:35:00 +0000 UTC(20m)
Neue Bäume und tote Hirsche: Die Aufforstung der Highlands

Neue Bäume und tote Hirsche: Die Aufforstung der Highlands

Klimaschützer wollen die schottischen Highlands aufforsten. Damit der Wald ungestört wachsen kann, haben sie in den vergangenen Jahren rund 15.000 Hirsche abgeschossen. Denn das Rotwild beschädigt die Triebe der jungen Bäume. Das sorgt für Diskussionen: Die ortsansässigen Jäger fürchten durch den schrumpfenden Hirschbestand um ihre Traditionen und eine wichtige Einnahmequelle. In den vergangenen acht Jahren haben Naturschützer Thomas McDonell und sein Team in den schottischen Highlands fünf Millionen Baumsetzlinge gepflanzt. Er ist für die Aufforstung der 30.000 Hektar großen Ländereien des dänischen Milliardärs Anders Holch Povlsen verantwortlich. Der Unternehmer möchte zum ökologischen Gleichgewicht in den Highlands beitragen. Einst bedeckte dichter Urwald die schottischen Hügel, dann kam der Mensch und rodete sie, um Ackerland zu gewinnen. Jetzt sollen sie renaturiert werden. Um das Überleben der neu gepflanzten Bäume zu sichern, lässt McDonell Hirsche abschießen. Deren Bestand ist zu stark gewachsen. Das Verfahren hat sich bewährt: So sind weite Teile von McDonells Einflussgebiet mittlerweile verwildert und mit gesunden Setzlingen bestückt. In Zukunft sollen sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Doch Jäger wie Niall Rowantree stehen der Reduktion des Hirschbestands kritisch gegenüber. Rowantree bietet Jagdausflüge für Touristen an. Denn die Hirschjagd hat hier Tradition. Er fürchtet um sein Geschäft und das kulturelle Erbe der Region. Im Rahmen der »Net Carbon Zero«-Strategie will Großbritannien 24 Millionen Bäume pflanzen, um seine CO2-Bilanz auszugleichen. David Scott möchte mit seinem Unternehmen Intelligent Growth Solutions dabei mitwirken: In platzsparenden Hightech-Gewächshäusern pflanzt er in neun bis zwölf Meter hohen Türmen Baumsetzlinge an. Durch einen künstlichen und verkürzten Tag-Nacht-Zyklus beschleunigt er ihr Wachstum und erhöht ihre Widerstandsfähigkeit. So erreichen sie innerhalb von 90 Tagen die Größe eines halb jährigen Baumes. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (15.01.2024)

2025-12-20 16:42:40 +0000 UTC2025-12-20 17:14:45 +0000 UTC(32m)
Wer war Albert Speer?

Wer war Albert Speer?

Lange galt er als der »gute Nazi«: Albert Speer, Adolf Hitlers persönlicher Architekt und Vertrauter. Doch in Wahrheit war er einer der führenden Nazis: Als Rüstungsminister war er für die Beschäftigung von sieben Millionen Zwangsarbeitern mitverantwortlich, darunter etwa 450.000 KZ-Häftlinge. Außerdem hatte Speer maßgeblichen Einfluss auf den Betrieb und den Ausbau der Konzentrationslager. (10.02.2024)

2025-12-20 16:01:12 +0000 UTC2025-12-20 16:29:33 +0000 UTC(28m)
Neues Bündnis in der Rocker-Szene: Bandidos laufen zu Hells Angels über

Neues Bündnis in der Rocker-Szene: Bandidos laufen zu Hells Angels über

Für sogenannte Member der Rocker-Gang Bandidos gilt eigentlich der Slogan »BFFB«: Bandidos Forever, Forever Bandidos. Doch jetzt ist es in Nordrhein-Westfalen zu einer überraschenden Verbrüderung zwischen den Bandidos und den Hells Angels gekommen. Zwei Rockerclubs, deren folkloristische Verkleidung nicht darüber hinwegtäuscht, dass die Herrschaften ihr Geld mit Drogen und illegaler Prostitution verdienen. Was steckt hinter der feindlichen Übernahme und was hat das neue Bündnis der Banditen mit der gemeingefährlichen »Mocro-Mafia« zu tun, erzählen Thomas Heise und Claas Meyer-Heuer. (30.09.2024)

2025-12-20 09:42:58 +0000 UTC2025-12-20 09:59:57 +0000 UTC(16m)
Hassprediger in Bremen: Salafistischer Imam im Fokus der Behörden

Hassprediger in Bremen: Salafistischer Imam im Fokus der Behörden

Beim Thema Abschiebung drehen Politiker in letzter Zeit gern richtig auf. Schneller, weiter, härter, Hauptsache raus. Klingt knallhart, ist aber fern der Realität. Denn mit dem Abschieben ist es wie mit der Bahn: da gibt es auch keine funktionierenden Fahrpläne, die Abfahrtszeiten für ausreisepflichtige Flüchtlinge können nur geschätzt werden und das ganze System ist mehr oder weniger aus dem Takt geraten. Doch bevor in Deutschland jemand ausgewiesen wird, kann er endlos Rechtsmittel einlegen – selbst, wenn er ein gefährlicher salafistischer Hassprediger ist, wie Adrian Altmayer berichtet. (30.09.2024)

2025-12-20 09:34:05 +0000 UTC2025-12-20 09:42:58 +0000 UTC(8m)
Im Einsatz für den Staatsschutz: Die »Haftbefehl-Streife« vom LKA

Im Einsatz für den Staatsschutz: Die »Haftbefehl-Streife« vom LKA

»Reichsbürger« sind die, die glauben, die Bundesrepublik sei gar kein Staat, sondern eine Firma, kontrolliert von den Alliierten. Zuständig für die Vergehen von »Reichsbürgern« und anderen Demokratie-Feinden ist in Berlin das LKA, genauer gesagt: der Fachbereich »politisch motivierte Kriminalität rechts«. Thomas Heise durfte die Polizisten bei ihren Einsätzen begleiten. Mit dem Haftbefehl auf Hausbesuch. (07.10.2024)

2025-12-20 09:23:03 +0000 UTC2025-12-20 09:34:05 +0000 UTC(11m)
Azubi-Mangel: Die Krise in Deutschlands Betrieben

Azubi-Mangel: Die Krise in Deutschlands Betrieben

»Bevor ich mich morgens um sieben als Azubi für kleines Geld zur Arbeit schleppe, studiere ich lieber irgendwas, was mich überhaupt nicht interessiert oder mach einfach was mit Medien.« So oder so ähnlich scheint es in den Köpfen von immer mehr Jugendlichen auszusehen. Die Folge: In Deutschland blieben vergangenes Jahr über dreißig Prozent aller Ausbildungsplätze unbesetzt. Über den Zustand jetzt berichtet Melina Hemmer. (07.10.2024)

2025-12-20 09:09:58 +0000 UTC2025-12-20 09:23:03 +0000 UTC(13m)
Tod nach Polizeieinsatz gegen einen Flüchtling: Der Schütze Fabian S. im Interview

Tod nach Polizeieinsatz gegen einen Flüchtling: Der Schütze Fabian S. im Interview

Seit Monaten läuft der Gerichtsprozess gegen fünf angeklagte Polizisten. Es geht um Totschlag und gefährliche Körperverletzung. Einer von ihnen, Fabian S., der die tödlichen Schüsse auf den Senegalesen Mouhamed Dramé abgab, redet erstmals vor einer Fernsehkamera. Aber er steht nicht nur vor Gericht, sondern auch unter Generalverdacht der linksextremen Szene in Dortmund. Ihre Vorverurteilung lautet: Der Vertreter der Staatsmacht trägt die Schuld an den tragischen Ereignissen, nicht der Flüchtling, der mit einem Messer auf die Polizisten zulief. Doch ganz so einfach ist es nicht, wie Vanessa Nischik berichtet. (14.10.2024)

2025-12-20 09:00:18 +0000 UTC2025-12-20 09:09:58 +0000 UTC(9m)