
DER SPIEGEL Aktuelles
Tagesaktuelle Themen und Hintergründe aus DER SPIEGEL Videoredaktion.

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Verspätungen, Ausfälle und Baustellen. Eigentlich will die Deutsche Bahn das Verkehrsmittel der Zukunft werden. Die Realität sieht anders aus: Ihre Pünktlichkeitsquote fiel diesen Sommer auf unter 60 Prozent. In der Schweiz und Frankreich läuft der Schienenverkehr reibungsloser ab. Wo liegen die Probleme der Deutschen Bahn und was machen die europäischen Nachbarn besser? Berufspendler Matthias Gastel reist jährlich rund 150-mal mit Fernverkehrszügen der Deutschen Bahn. Vom Halt auf freier Strecke bis hin zu Türstörungen: Er kennt die Verspätungsgründe aus eigener Erfahrung. Seine Erlebnisse hält der Grünen-Politiker in seinem Bahn-Tagebuch fest. Das Fazit: In den vergangenen Monaten haben die Verspätungen drastisch zugenommen. Damit sich das ändert, muss die Regierung laut Gastel in den Ausbau und die Instandhaltung des Schienennetzes investieren. Das Chaos in Deutschland bekommt auch Andreas Schläpfer zu spüren. Er ist Fahrgastbegleiter bei den Schweizerischen Bundesbahnen. Auf seiner Stammstrecke von Zürich nach Stuttgart kommt es immer häufiger zu Verzögerungen. Der Grund ist die verspätete Bereitstellung des Zuges aus Deutschland. An Bord versucht Schläpfer alles, um keine weitere Zeit zu verlieren. Denn stark verspätete Züge müssen in der Schweiz pünktlichen Folgezügen Vorrang geben. Die französische Staatsbahn verfügt sogar über spezielle Trassen für ihre Hochgeschwindigkeitszüge. So schafft der TGV die gut 600 Kilometer lange Strecke zwischen Paris und Bordeaux in etwa zwei Stunden. Chaotisch wird es aus einem anderen Grund: In Frankreich gehen die meisten Verspätungen auf herrenlose Gepäckstücke zurück. Dann kommt Supervisor Samir Chentouf zum Einsatz. Am Gare de Lyon in Paris sorgt er dafür, dass die Züge pünktlich abfahren können. Wird an seinem Bahnhof ein verlorenes Gepäckstück gesichtet, muss er schnell handeln. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (23.02.2023)

Der Fachkräftemangel ist im Alltag der Menschen angekommen: Handwerker-Termine sind ausgebucht, Aufträge bleiben liegen und Läden müssen mangels Personals vorübergehend schließen. Der Kampf um qualifizierte Arbeitskräfte ist in vielen Ländern Europas in vollem Gang – und kreative Ideen sind gefragt, um die Bewerber anzulocken. Um sich von der Konkurrenz abzuheben, veröffentlicht Rainer Grill jeden Tag möglichst lustige Videos auf TikTok. Sein Arbeitgeber, ein schwäbischer Ventilatoren-Hersteller, verspricht sich davon Aufmerksamkeit bei potenziellen Bewerbern. Der Abteilungsleiter tanzt mit Kollegen durch die Werkshalle, probiert Tattoos auf Zeit aus oder bekommt einen Eimer Wasser über den Kopf. Und der TikTok-Kanal der Firma hat Erfolg: Von den rund 100.000 Followern fragen regelmäßig einige nach offenen Stellen. Der klassische Arbeitsmarkt allein reicht zurzeit nicht aus, um in Deutschland den Bedarf an Fachkräften zu decken. Die Industrie- und Handelskammer hat daher gemeinsam mit der Agentur für Arbeit ein Pilotprojekt aufgesetzt, das Fachkräfte aus Brasilien, Indien und Vietnam nach Deutschland vermittelt. Der Elektriker Felipe Barros Meira ist mit nur einem Koffer aus Rio de Janeiro nach Lübeck gezogen, um bei einer Firma zu arbeiten, die sich auf erneuerbare Energien spezialisiert hat. Frau Jacqueline und Tochter Pietra sind mittlerweile nachgekommen. Ob auch sie bleiben dürfen – darüber entscheidet ein Termin bei der Ausländerbehörde. In Griechenland kämpft eine Traditionsmolkerei bei Thessaloniki um Fachkräfte. Da er beim griechischen Ausbildungssystem Defizite sieht, hat sich Geschäftsführer Konstantinos Chatzakos entschieden, seine Fachkräfte selbst auszubilden. Doch immer wieder muss er miterleben, wie junge Menschen mit dem erworbenen Wissen ihr Glück anschließend im besser zahlenden Ausland suchen. Als Ausweg bleibt wohl nur die weitere Automatisierung seiner Produktion. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (06.01.2023)

Adam Tesmer ist Kammerjäger in zweiter Generation und der ungekrönte Bettwanzen-König Berlins. Der 44-Jährige hat ordentlich zu tun, denn: Berlin hat ein Bettwanzen-Problem. Nirgendwo sonst in Deutschland werden Schädlingsbekämpfer so häufig wegen Bettwanzen-Befall gerufen wie in der Hauptstadt. Doch auch Messie-Wohnungen gehören zu Tesmers Spezialgebiet. Was er tagtäglich hinter verschlossenen Türen findet, lässt sich von außen kaum erahnen. (11.05.2025)

Schandfleck statt Aushängeschild: Viele Bahnhöfe und ihr Umfeld haben einen miserablen Ruf. Kriminalität, Drogen, Verelendung. Das Frankfurter Bahnhofsviertel wurde international wegen seiner ausufernden Rauschgiftszene schon als »Zombieland« beschrieben. Aber auch in anderen deutschen Großstädten gelten einige Bahnhöfe als soziale Brennpunkte. Crime-Hotspots, in denen die Zahl der Straftaten seit Jahren ansteigt. Für die Landes- und Bundespolizei bedeutet das vor allem eines: jede Menge Arbeit. SPIEGEL TV hat die Beamten in drei Städten begleitet. (12.05.2025)

In der Autonation Deutschland sind die Kosten für den Führerschein massiv gestiegen. Zwischen 2.500 und 4.500 EUR müssen Fahrschülerinnen und -schüler mittlerweile je nach Region und Fahrschule bezahlen. Gleichzeitig ist die Durchfallquote gestiegen. Was sind die Gründe dafür? Und welche Alternativkonzepte bieten andere Länder wie z. B. Frankreich, um die Kosten zu senken? Tolga Özdemir ist Fahrlehrer in Berlin. Mit viel Leidenschaft bereitet er seine Schüler auf die Fahrprüfungen vor. Doch er weiß: Für viele sind die hohen Kosten ein Problem. »Manchmal wird an den Fahrstunden gespart, was dazu führt, dass mehr Leute durchfallen und dadurch wiederum die Gesamtkosten steigen«. Fahrschülerin Neela steht kurz vor ihrer praktischen Prüfung. Ihren Führerschein finanziert ihre Familie. Neela ist leider schon zweimal durch die Theorieprüfung gefallen und muss nun unbedingt vor der praktischen Prüfung bestehen. Sie ist kein Einzelfall. Aktuelle Zahlen des TÜV-Verbands zeigen: Fast jeder Zweite fällt durch die theoretische Prüfung. Auch in der Praxis fallen 37 Prozent durch. Gründe hierfür liegen nach Experten-Meinung an einer komplexeren Verkehrssituation und schwierigeren Theoriefragen – aber auch an einer mangelnden Konzentrationsfähigkeit der Fahrschüler. Auch der hohe Preis spielt eine Rolle und steigert den mentalen Druck zu bestehen. In den vergangenen Jahren sind die Kosten für den Führerschein stark gestiegen. 3.000 EUR und mehr sind keine Seltenheit. Fahrschüler Konstantin steht noch ganz am Anfang seiner Fahrausbildung. Eigentlich wollen seine Eltern, dass er die Hälfte des Führerscheins selbst finanziert. »Aber wie soll das gehen? Mit Ganztagsschule und höchstens einem Minijob am Wochenende?« fragt sich der 16-Jährige. Der Blick nach Frankreich zeigt: Andere Länder versuchen mit alternativen Methoden zeitgemäß und bezahlbar zu bleiben. Der Führerschein ist in Frankreich mit ca. 1.800 EUR ohnehin schon günstiger als in Deutschland. Aber »Le Permis Libre« von Gründer Romain Durant wirbt mit einem Preis von unter 1.000 EUR bei 20 Fahrstunden. Doch wie und mit welchem System? Könnte das ein Modell auch für Deutschland sein? Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (13.05.2025)

Vor 13 Jahren lässt sich ein gewisser Peter Fitzek zum König krönen. Mitten in Deutschland. Seitdem führt er den Rechtsstaat vor, gründet eine Bank mit eigener Währung, schafft eigene Gesetze, druckt sogar Ausweise. Selbst nennt er sich etwas verschwurbelt »Peter, Menschensohn des Horst und der Erika aus dem Hause Fitzek«. Über Jahre hat er einen Fantasie-Staat aufgebaut. Vor ein paar Tagen schlägt aber der echte Staat zurück. Das Innenministerium hat Fitzeks Reichsbürger-Verein verboten, führende Kräfte festgenommen. Darunter auch den selbst ernannten König seines Reiches. »Das ist alles rechtswidrig«, sagt Fitzek bei seiner Verhaftung zu einem SPIEGEL TV-Team. Henrik Neumann mit exklusiven Einzelheiten. (19.05.2025)

»Schampus-Max« nennen einige in der AfD ihren Partei-Kollegen Maximilian Krah. Erst kürzlich wurde er in den Bundestag gewählt. Jetzt holt ihn seine Vergangenheit als Europaabgeordneter der AfD ein. Seit Donnerstag ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft Dresden gegen ihn. Der Verdacht: Bestechlichkeit als Mandatsträger und Geldwäsche. Im Klartext: Krah soll Schmiergeld aus China erhalten haben. Organisiert von einem Spion. Adrian Altmayer mit den Einzelheiten. (19.05.2025)

Die Menschen in Hamburg bezeichnen sich gern als weltoffen, hanseatisch und hilfsbereit. Da ist sogar was dran, denn Hamburg nimmt jedes Jahr mehr als 10.000 Geflüchtete auf. Nur im Villenviertel Hochkamp ist das etwas anders – dort darf partout keine Flüchtlingsunterkunft gebaut werden. Warum die Stadt in der Nobel-Kolonie machtlos ist? Gudrun Altrogge berichtet. (19.05.2025)

Das Elektromotorrad Maeving RM1S aus England ist bildhübsch und technisch besonders: Die Akkus sind herausnehmbar, es gibt drei Fahrmodi sowie eine praktische Tankattrappe. Doch nicht alle Details überzeugen. (24.05.2025)

Um fast 15 Prozent ist der Wohnungsbau innerhalb eines Jahres geschrumpft. Dazu kommt, dass viele private Player nur eins im Sinn haben: maximalen Profit. Mal fällt die Heizung aus, mal gibt es kein Wasser: Mieter des Leipziger Immobilien-Investors Sven Schwarzat klagen über Schikane, wenn sie nicht freiwillig ausziehen. Die Bewohner stören Schwarzat offenbar bei seiner Gewinnmaximierungs-Methode. Der jüngste Trick: immer mehr Mieter auf immer weniger Quadratmeter und aus einer Drei-Raum-Wohnung eine WG mit bis zu acht Mini-Zimmern zu machen und sie anschließend teuer an Studierende zu vermieten. Adrian-Basil Mueller und Jessy Schrödter berichten. (26.05.2025)

Die Angst vor dem russischen Ukraine-Zerstörer Putin setzt vor allem in der Bundeswehr ungeahnte Kräfte frei. Deutsche Kampfpanzer pflügen durch litauischen Schlamm. Bislang ist das nur eine Übung, doch die Nato will Flagge zeigen an ihrer Ostflanke zu Russland. Deutschland ist ganz vorn mit dabei und stationiert eine komplette Brigade dauerhaft im Baltikum. Doch Zeitenwende, Kriegstüchtigkeit und Merz' »What ever it takes«-Parole ändern nichts daran, dass der Bundeswehr seit Jahren der Nachwuchs fehlt. An der Nato-Ostflanke übt sie schon für den Ernstfall und zu Hause sucht sie händeringend nach neuen Rekruten. Thore Brüggemann und Andreas Lünser über eine Armee im Vorbereitungsmodus. (26.05.2025)

Adam Tesmer ist Kammerjäger in zweiter Generation und der ungekrönte Bettwanzen-König Berlins. Der 44-Jährige geht dorthin, wo sich anderen die Haare aufstellen. Gemeinsam mit seinem ausgebildeten Bettwanzen-Spürhund Taylor ist Tesmer täglich auf Streife und befreit Berliner Betten von Ungeziefer. Doch auch Messie-Wohnungen gehören zu Tesmers Spezialgebiet. Rund zwei- bis dreimal pro Woche muss der Kammerjäger die vermüllten Wohnungen für die Entrümplung vorbereiten und mit einem Insektizid besprühen. Dabei finden sich allerlei persönliche Gegenstände inmitten des Gerümpels. Wer waren die Menschen, deren Zuhause Adam Tesmer besprüht? (04.06.2025)

Die Alpine A290 ist ein kleiner Elektro-Sportwagen auf Basis des Renault R5. Bullig designt, straff abgestimmt – das sorgt für eine rasante Grundstimmung. Und dann ist da diese rote Taste am Lenkrad. (07.06.2025)

Sie treten an im Kettenhemd, mit Hackmesser und Fleischwolf: Frauen und Männer aus 16 Nationen kämpfen in Paris um die Weltmeisterschaft der Metzger. Bei der »World Butcher's Challenge 2025« geht es fast wie bei einem Sport-Wettkampf zu. Neben handwerklicher Exzellenz müssen die Teilnehmer auch körperliche Fitness und Teamgeist unter Beweis stellen. Bei der Metzger-WM in Paris zerlegen die Mannschaften vor den Augen der Jury innerhalb von dreieinhalb Stunden ein halbes Rind, ein Lamm, ein halbes Schwein und vier Hühner. Etwa 340 thekenfertige Produkte werden dann auf einem riesigen Tisch präsentiert und bewertet. »Es ist mir eine Ehre, dass ich unseren Beruf, unser Land und unser Know-how repräsentieren darf«, sagt der Franzose Godefroy Piaton. Er und seine Kollegen wollen den Titel unbedingt nach Frankreich holen und haben dafür eigens einen Ernährungs- und Fitness-Coach engagiert. Ihr stärkster Gegner ist der amtierende Weltmeister: die deutsche Mannschaft. Das Team, das sich »Wolfpack« nennt, wird von Dirk Freyberger angeführt: »Zwei Jahre lang haben wir in unserer Freizeit auf eigene Kosten trainiert und sind bereit, den Titel zu verteidigen.« Alle Teilnehmer wollen mit dieser Veranstaltung auch das Image des Metzgerberufs verbessern. Denn ihre Zunft leidet besonders unter dem Fachkräftemangel. Dies, sowie Skandale um Billigfleisch und veränderte Ernährungsgewohnheiten sind Ursachen dafür, dass sich die Zahl der Metzgereien in Deutschland in den vergangenen 23 Jahren fast halbiert hat. Gegen diesen Trend haben zwei Brüder aus dem Oberbergischen Land in Köln einen Metzgerbetrieb neu eröffnet und vor Kurzem sogar eine zweite Filiale eröffnet. Ihr Erfolgsrezept: »Wir setzen ganz auf naturnahe Fleischproduktion von heimischen Rindern«, sagt Sebastian Friedrichs. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (11.06.2025)

Putzvideos mit Tipps und Tricks für ein makelloses Heim fluten die sozialen Medien. Wenn sogenannte »Cleanfluencer*innen« zum Schwamm oder Schrubber greifen, schauen ihnen Millionen zu. Nie schien lästige Hausarbeit so einfach und so viel Spaß zu machen. Die Realität in der professionellen Reinigungsbranche ist jedoch weniger fröhlich. Die Arbeit ist hart und das Image schlecht. Bruno Ginesty aus Paris produziert hauptberuflich Putzvideos für Instagram und TikTok. Das Einschäumen einer verkrusteten Herdplatte wird bei ihm zum sinnlichen Erlebnis. Der 38-Jährige hat rund eine Million Follower und schon als Kind gern geputzt: »Bei der Hausarbeit hatte ich das Gefühl, nützlich zu sein.« Bruno schwört in seinen rund 900 Videos auf natürliche Produkte wie Kernseife ohne Zusatzstoffe. »Damit kann man sicher 30 verschiedene Dinge im Haushalt erledigen: vom Fensterputzen über die Dunstabzugshaube bis zum Entfetten des Spülbeckens.« Bio und vegan: Das hat sich für Claudia Tafferner nicht bewährt. Die Chefin eines Reinigungsunternehmens im Rheingau setzt auf Profireiniger. »Hausmittel müssen länger einwirken. Aber ich kann ja nicht fünf Stunden extra bei einem Kunden kalkulieren und sagen: Ich putze mit Bio.« Ihre rund 40 Reinigungskräfte aus sieben Ländern sind angemeldet, sozialversichert und verdienen pro Stunde zwischen 15 und 20 EUR. 40 Prozent sind Männer, darunter der Pole Jakub, der Biologie studiert hat und seit ein paar Jahren bei Claudia Tafferner arbeitet. Trotzdem ist es für die Unternehmerin oft schwierig, Personal zu finden. Rund 90 Prozent der Putzhilfen in Deutschland arbeiten schwarz. Und: »Die Reinigungsbranche ist nicht gerade eine sexy Branche. Es ist schwere Arbeit. Und wenn jemand Angst hat, zum Beispiel eine Toilette zu putzen, dann ist das der falsche Beruf.« Claudia Tafferner hofft, dass der Hype um die »Cleanfluencer« das Image der Branche etwas verbessert. Arbeit gibt es genug. »Denn Schmutz«, sagt sie, »kommt ja immer wieder!« Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (15.06.2025)

Opfer von Betrügern leiden in der Regel zweimal: Erstens unter dem Schock des Geldverlustes und zweitens unter der Scham, dass sie dermaßen über den Tisch gezogen wurden. Julius Muthig wollte eigentlich mit einer eigenen Solaranlage auf dem Dach sich und dem Klima etwas Gutes tun. Doch dann geriet er an ein Firmengeflecht aus dubiosen Abzockern. Er ist nicht der Einzige. Die Masche der angeblichen Solar-Profis: Erst hohe Anzahlungen kassieren und dann wenig bis nichts liefern. Mattis Quentin hat sich auf die Spur der Solar-Abzocker gemacht. (16.06.2025)

In Essen ereignen sich ein Fünftel aller Straftaten in der Innenstadt, die inzwischen als Kriminalitätshotspot gilt. Die Bürger fühlen sich in der Stadt nicht mehr sicher. Viele Straftaten haben mit Drogen und deren Beschaffung zu tun. Jetzt setzen Polizei und Kommune auf Überraschungseinsätze gegen die Szene, um die Ruhrmetropole sicherer zu machen. Melina Hemmer berichtet. (16.06.2025)

Die einen suchen monatelang nach einer bezahlbaren Wohnung. Vergeblich. Die anderen haben schon eine, aber da schimmeln die Wände. Ein Investor will bauen, aber die Preise sind zu hoch. Woanders stehen seit Jahren zahlreiche Wohnungen leer. SPIEGEL TV ist quer durch die Republik gereist und hat Momentaufnahmen der deutschen Wohnkrise dokumentiert. (23.06.2025)

In der ersten Folge der neuen Staffel von »Im Verhör« nimmt Host Christina Pohl gemeinsam mit SPIEGEL-TV-Redakteur Henrik Neumann das schillernde Leben und Wirken von Peter Fitzek unter die Lupe. Wer ist der Mann, der sich selbst zum »König von Deutschland« ernannte? Im Mittelpunkt stehen Fitzeks persönliche Anfänge, die Gründung des sogenannten »Königreich Deutschland« und die jüngsten Entwicklungen: eine groß angelegte Razzia und das Verbot seines Vereins. Wie konnte Fitzek mit seinen Ideen so viele Anhänger gewinnen – und warum geriet er erneut ins Visier der Ermittler? Und warum hatte er einen prall gefüllten Tresor in seinem Büro? Ein tiefer Einblick in die Welt eines selbst ernannten Monarchen, seine Motive und die Folgen seines Handelns. (28.06.2025)