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Die China-Connection: Ermittlungen gegen AfD-Politiker Maximilian Krah

Die China-Connection: Ermittlungen gegen AfD-Politiker Maximilian Krah

»Schampus-Max« nennen einige in der AfD ihren Partei-Kollegen Maximilian Krah. Erst kürzlich wurde er in den Bundestag gewählt. Jetzt holt ihn seine Vergangenheit als Europaabgeordneter der AfD ein. Seit Donnerstag ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft Dresden gegen ihn. Der Verdacht: Bestechlichkeit als Mandatsträger und Geldwäsche. Im Klartext: Krah soll Schmiergeld aus China erhalten haben. Organisiert von einem Spion. Adrian Altmayer mit den Einzelheiten. (19.05.2025)

2025-12-19 18:20:22 +0000 UTC2025-12-19 18:29:11 +0000 UTC(8m)
Krieg ohne Ende: Warum die Frontsoldaten vom US-Präsidenten enttäuscht sind

Krieg ohne Ende: Warum die Frontsoldaten vom US-Präsidenten enttäuscht sind

Ben hat früher mal in Köln gelebt. Jetzt steht der Deutsche in einem Wald nahe der Front und bildet Kämpfer an der Waffe aus. Er gehört zur 3. Sturmbrigade, ist seit Kriegsbeginn dabei und hat bereits einen Gas- und einen Drohnenangriff überlebt. »Wir leben von Tag zu Tag«, sagt der Inhaber eines bekannten Friseursalons. »Man ist einfach nur froh, überhaupt noch am Leben zu sein.« Denn der Krieg in der Ukraine geht trotz der Friedensbemühungen von US-Präsident Donald Trump unvermindert weiter. Kremlchef Wladimir Putin scheint kein allzu großes Interesse an einer Lösung des Konflikts zu haben. SPIEGEL-TV-Reporter Andreas Lünser hat einen deutschen Sanitäter getroffen, eine geheime Drohnen-Produktion besichtigt und eine unterirdische Schule in Charkiw besucht. Sie bietet bis zu 800 Schülern Platz. Wenn oben die Bomben fliegen, kann unten unterrichtet werden. (14.04.2025)

2026-01-22 03:06:33 +0000 UTC2026-01-22 03:28:28 +0000 UTC(21m)
Die Erde bebt auf Santorin: Eine Insel zwischen Hoffen und Bangen

Die Erde bebt auf Santorin: Eine Insel zwischen Hoffen und Bangen

Auf der griechischen Insel Santorin bebt seit Ende Januar 2025 mehrmals täglich die Erde. Seismologen untersuchen noch, ob der Ausbruch eines unterseeischen Vulkans droht. Aus Furcht vor den Erdbeben und einem Tsunami haben rund zwei Drittel der 16.000 Bewohner die Insel verlassen. Andere harren aus und bereiten sich trotz allem auf die bevorstehende Tourismus-Saison vor. Christina Kaloudi ist geblieben, um sich um zurückgelassene Tiere zu kümmern. Seit neun Jahren betreibt sie ein privates Tierheim auf Santorin und versorgt täglich 130 Tiere, darunter ausgemusterte Esel und Mulis. Trotz der Erdbeben setzt sie ihre Arbeit fort. Als sie über eine Chatgruppe erfährt, dass in der Nähe des Hafens mutterlose Hundewelpen gesichtet wurden, macht sie sich auf die Suche. Auch Wiebke Godau ist auf der Insel geblieben. Die gebürtige Deutsche führt zwei Hotels an der malerischen Caldera und hält einen Notbetrieb für die wenigen Gäste aufrecht. Die Planung der bevorstehenden Saison ist eine Herausforderung. Normalerweise besuchen mehr als drei Millionen Touristen die malerische Kykladeninsel. Doch zahlreiche Stornierungen und das Ausbleiben vieler Kreuzfahrtschiffe bereiten den Insulanern Sorgen. Wiebke Godau versucht, trotz der Situation gelassen zu bleiben und zu improvisieren – beides habe sie von ihren griechischen Freunden gelernt. Ihre Saisonarbeiter beschäftigt sie vorsorglich weiter. Der Umsatz ist auch bei Kyriakos Prekas eingebrochen. Der Fischer in dritter Generation bleibt mit seinem Boot nur noch in Küstennähe. »Ich habe keine Angst vor dem Erdbeben oder dem Vulkan. Das Einzige, wovor ich Angst habe, ist ein Tsunami«, sagt er. Obwohl er wirtschaftlich unter der Situation leidet, lässt sich Kyriakos nicht die Laune verderben und feiert mit Freunden das Leben und die Schönheit seiner Insel. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (16.04.2025)

2026-01-22 02:36:22 +0000 UTC2026-01-22 03:06:33 +0000 UTC(30m)
Jung und wohnungslos in Österreich: Gestellt auf sich selbst

Jung und wohnungslos in Österreich: Gestellt auf sich selbst

Sie sind jung und wohnungslos: Circa ein Drittel der Obdachlosen in Österreich ist zwischen 18 und 30 Jahre alt. Aufgewachsen im Heim oder bei Pflegefamilien, müssen sogenannte »Careleaver« mit dem Erreichen der Volljährigkeit das Hilfesystem verlassen und sind auf sich selbst gestellt. Ohne Wohnung und feste Arbeit ist der Einstieg in die Selbstständigkeit eine Herausforderung. Die 21-jährige Martina lebt in Klagenfurt und ist wohnungslos. Seit drei Jahren verbringt sie jede Nacht bei wechselnden Bekannten. Bricht eine Schlafmöglichkeit weg, bleibt ihr nur die Straße. Dieses »Couchsurfing« ist typisch für wohnungslose junge Erwachsene und bedeutet ein Leben im Dauerstress. Auch für den jungen Obdachlosen Sirius aus Wien. Trotz Ausbildung findet er ohne festen Wohnsitz keinen Job. Er sagt, dass er seine Freiheit liebt, doch das Leben auf der Straße ist gefährlich. Junge Menschen aus prekären Lebensverhältnissen sind besonders gefährdet, wohnungs- oder obdachlos zu werden. Bis 2030 soll in Europa niemand mehr auf der Straße leben müssen, diesem Ziel haben sich 2021 alle europäischen Mitgliedstaaten verpflichtet. Einige EU-Staaten setzen deshalb auf das Konzept »Housing First«. Dabei hat ein eigener Wohnraum für Betroffene die höchste Priorität. Erst dann wird an komplexen Themen wie psychische Gesundheit oder Jobsuche gearbeitet. Vor allem in Großstädten ist das Modell vielversprechend. Aber auch in ländlichen Regionen ist Wohnungslosigkeit unter jungen Menschen ein Problem. In Deutschlandsberg in der Steiermark fürchten Laura und Danny, ihre Wohnung zu verlieren. Laura ist arbeitsunfähig und Danny ist Deutsche und hat keinen Anspruch auf Sozialleistungen in Österreich. Günstiger Wohnraum ist auch in vielen ländlichen Gegenden Österreichs knapp. Wird es dem Paar mit Unterstützung einer Streetworkerin gelingen, der drohenden Wohnungslosigkeit zu entgehen? Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (22.04.2025)

2026-01-22 02:06:16 +0000 UTC2026-01-22 02:36:22 +0000 UTC(30m)
Polizeischüsse auf Lorenz A.: Was geschah wirklich in der Osternacht in Oldenburg?

Polizeischüsse auf Lorenz A.: Was geschah wirklich in der Osternacht in Oldenburg?

Es geschah in der Nacht zu Ostersonntag: Ein schwarzer Jugendlicher wird von einem Polizisten erschossen. Von hinten mit drei Kugeln. So viel ist sicher. Kompliziert ist, was danach geschieht. Die Opferseite prangert Rassismus an und die Staatsanwaltschaft liefert im Zeitlupentempo neue Informationen. So kommt erst Tage nach dem Vorfall raus, dass das Opfer sein Messer in der Hosentasche und nicht in der Hand hatte, und dass der Schütze seine Bodycam nicht ein-, sondern ausgeschaltet hatte. Adrian Altmayer und Ottilie Wied mit einem nüchternen Blick auf die Faktenlage. (28.04.2025)

2026-01-22 01:47:10 +0000 UTC2026-01-22 01:53:51 +0000 UTC(6m)
Türkische Teppichkultur am Ende? – Eine jahrhundertealte Tradition in Gefahr

Türkische Teppichkultur am Ende? – Eine jahrhundertealte Tradition in Gefahr

Die Türkei ist für ihre Teppichkunst berühmt – doch die jahrhundertealte Tradition ist in Gefahr. Maschinell gefertigte Massenware ist billiger als Handarbeit und verdrängt nach und nach die kunstvoll gewebten Unikate. Eine junge Unternehmerin stellt sich dem Abwärtstrend entgegen und versucht, die einzigartige Teppichkultur ihrer Heimat zu bewahren. Für Damla Saydam ist der türkische Teppich eine Frage der kulturellen Identität. Doch aus dem einstigen Exportschlager ist ein Nischenprodukt geworden. Selbst in den traditionellen Teppichgeschäften des Istanbuler Großen Basars werden maschinell hergestellte Teppiche aus China, Indien oder der Türkei verkauft, die Händler handgewebter Teppiche bleiben auf ihrer Ware sitzen. Ohne Absatzmarkt lohnt sich das Geschäft für die Weberinnen und Weber nicht mehr. Für Damla ist das eine besorgniserregende Entwicklung: »Wenn niemand mehr weiß, wie man webt und knüpft und keiner mehr die alten Muster kennt, dann endet irgendwann unsere großartige Teppichkultur«, sagt die 34-Jährige. Gegen den Trend hat Damla Saydam in Bergama im Westen der Türkei ein kleines Teppichgeschäft für handgewebte Teppiche eröffnet und baut sich derzeit ein eigenes Netzwerk auf: von den Weberinnen in der Umgebung bis zu den Kunden, die bereit sind, für Naturprodukte und Handwerkskunst einen entsprechenden Preis zu zahlen. Früher stand vor allem in den ländlichen Gegenden der Türkei in fast jedem Haushalt ein Webstuhl. Doch diese Zeiten sind vorbei. Die Arbeit ist hart und schlecht bezahlt, und auf den Feldern liegen immer weniger Teppiche, die in der Sonne trocknen und bleichen. Während die Kunst des Teppichwebens oder -knüpfens einst von Generation zu Generation weitergegeben wurde, wünschen sich selbst viele der verbliebenen Teppich-Knüpferinnen heute für ihre Kinder »geregelte Berufe mit Sozialversicherung«. Für ihre Kunden lässt Damla eigene Designs weben und hofft, der Branche damit neue Impulse zu geben. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (07.05.2025)

2026-01-22 01:17:23 +0000 UTC2026-01-22 01:47:10 +0000 UTC(29m)
Rom zwischen den Päpsten: Welche Hoffnungen setzen Menschen in den neuen Papst?

Rom zwischen den Päpsten: Welche Hoffnungen setzen Menschen in den neuen Papst?

Der Tod von Papst Franziskus am Ostermontag 2025 hat weltweit Bestürzung ausgelöst. Das 266. Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche galt als bescheiden, volksnah und liberaler als seine Vorgänger. Besonders wichtig waren ihm Menschen am Rand der Gesellschaft und er kümmerte sich persönlich um Schausteller oder Transsexuelle. Welche Hoffnungen setzen diese in den nächsten Papst? In Rom herrschte Ausnahmezustand: Zahlreiche Gläubige und Pilger wollten Abschied von Papst Franziskus nehmen – unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen bereitete sich die Ewige Stadt auf die Beisetzung des Pontifex vor. Während alles auf Rom schaute und Staatsgäste aus der ganzen Welt erwartet wurden, sind die Menschen in der unmittelbaren Umgebung besonders betroffen. Vor den Toren des Vatikans liegt das bekannte Borgo-Viertel. Hier war Papst Franziskus als Kardinal häufig unterwegs, besuchte Restaurants und sprach mit den Menschen vor Ort. Viele können von Begegnungen mit dem Papst berichten, der die Nähe zu den Menschen aktiv suchte. Sein Tod ist in dem römischen Bezirk allgegenwärtig. Wie gehen die Menschen mit der Situation um und wie blicken sie in die Zukunft? Einige Kilometer außerhalb der Heiligen Stadt ist es ruhiger, doch die Trauer ist auch hier spürbar. Im Umfeld des Küstenortes Torvaianica verdienen Transsexuelle ihren Lebensunterhalt mit Prostitution. Viele von ihnen stammen aus Lateinamerika und mussten aufgrund ihrer Sexualität ihre Heimat verlassen. Lange hatten sie sich von der Institution Kirche ausgestoßen gefühlt, doch Franziskus verstand sich als Papst der Armen und Schwachen. Unter ihm wurden die Frauen seit der Corona-Pandemie finanziell unterstützt und er empfing sie in Rom sogar zu Audienzen. Von den Begegnungen mit ihm zehren die gläubigen Prostituierten noch heute. Sie hoffen, dass der neue Papst den von Franziskus eingeschlagenen Weg weiterführen wird. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (09.05.2025)

2026-01-22 00:47:23 +0000 UTC2026-01-22 01:17:23 +0000 UTC(30m)
Der Kammerjäger (1): Zwischen Kot, Kadavern und Käfern

Der Kammerjäger (1): Zwischen Kot, Kadavern und Käfern

Adam Tesmer ist Kammerjäger in zweiter Generation und der ungekrönte Bettwanzen-König Berlins. Der 44-Jährige hat ordentlich zu tun, denn: Berlin hat ein Bettwanzen-Problem. Nirgendwo sonst in Deutschland werden Schädlingsbekämpfer so häufig wegen Bettwanzen-Befall gerufen wie in der Hauptstadt. Doch auch Messie-Wohnungen gehören zu Tesmers Spezialgebiet. Was er tagtäglich hinter verschlossenen Türen findet, lässt sich von außen kaum erahnen. (11.05.2025)

2026-01-22 00:16:39 +0000 UTC2026-01-22 00:35:31 +0000 UTC(18m)
Drogen, Gewalt und Elend: Brennpunkt Hauptbahnhof

Drogen, Gewalt und Elend: Brennpunkt Hauptbahnhof

Schandfleck statt Aushängeschild: Viele Bahnhöfe und ihr Umfeld haben einen miserablen Ruf. Kriminalität, Drogen, Verelendung. Das Frankfurter Bahnhofsviertel wurde international wegen seiner ausufernden Rauschgiftszene schon als »Zombieland« beschrieben. Aber auch in anderen deutschen Großstädten gelten einige Bahnhöfe als soziale Brennpunkte. Crime-Hotspots, in denen die Zahl der Straftaten seit Jahren ansteigt. Für die Landes- und Bundespolizei bedeutet das vor allem eines: jede Menge Arbeit. SPIEGEL TV hat die Beamten in drei Städten begleitet. (12.05.2025)

2026-01-21 23:47:50 +0000 UTC2026-01-22 00:16:39 +0000 UTC(28m)
Der teure Weg zum Führerschein: Was sind die Gründe dafür?

Der teure Weg zum Führerschein: Was sind die Gründe dafür?

In der Autonation Deutschland sind die Kosten für den Führerschein massiv gestiegen. Zwischen 2.500 und 4.500 EUR müssen Fahrschülerinnen und -schüler mittlerweile je nach Region und Fahrschule bezahlen. Gleichzeitig ist die Durchfallquote gestiegen. Was sind die Gründe dafür? Und welche Alternativkonzepte bieten andere Länder wie z. B. Frankreich, um die Kosten zu senken? Tolga Özdemir ist Fahrlehrer in Berlin. Mit viel Leidenschaft bereitet er seine Schüler auf die Fahrprüfungen vor. Doch er weiß: Für viele sind die hohen Kosten ein Problem. »Manchmal wird an den Fahrstunden gespart, was dazu führt, dass mehr Leute durchfallen und dadurch wiederum die Gesamtkosten steigen«. Fahrschülerin Neela steht kurz vor ihrer praktischen Prüfung. Ihren Führerschein finanziert ihre Familie. Neela ist leider schon zweimal durch die Theorieprüfung gefallen und muss nun unbedingt vor der praktischen Prüfung bestehen. Sie ist kein Einzelfall. Aktuelle Zahlen des TÜV-Verbands zeigen: Fast jeder Zweite fällt durch die theoretische Prüfung. Auch in der Praxis fallen 37 Prozent durch. Gründe hierfür liegen nach Experten-Meinung an einer komplexeren Verkehrssituation und schwierigeren Theoriefragen – aber auch an einer mangelnden Konzentrationsfähigkeit der Fahrschüler. Auch der hohe Preis spielt eine Rolle und steigert den mentalen Druck zu bestehen. In den vergangenen Jahren sind die Kosten für den Führerschein stark gestiegen. 3.000 EUR und mehr sind keine Seltenheit. Fahrschüler Konstantin steht noch ganz am Anfang seiner Fahrausbildung. Eigentlich wollen seine Eltern, dass er die Hälfte des Führerscheins selbst finanziert. »Aber wie soll das gehen? Mit Ganztagsschule und höchstens einem Minijob am Wochenende?« fragt sich der 16-Jährige. Der Blick nach Frankreich zeigt: Andere Länder versuchen mit alternativen Methoden zeitgemäß und bezahlbar zu bleiben. Der Führerschein ist in Frankreich mit ca. 1.800 EUR ohnehin schon günstiger als in Deutschland. Aber »Le Permis Libre« von Gründer Romain Durant wirbt mit einem Preis von unter 1.000 EUR bei 20 Fahrstunden. Doch wie und mit welchem System? Könnte das ein Modell auch für Deutschland sein? Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (13.05.2025)

2026-01-21 23:17:42 +0000 UTC2026-01-21 23:47:50 +0000 UTC(30m)
Verbot und Razzia: Alles über die Durchsuchungen und die festgenommenen Mitglieder vom »Königreich Deutschland«

Verbot und Razzia: Alles über die Durchsuchungen und die festgenommenen Mitglieder vom »Königreich Deutschland«

Vor 13 Jahren lässt sich ein gewisser Peter Fitzek zum König krönen. Mitten in Deutschland. Seitdem führt er den Rechtsstaat vor, gründet eine Bank mit eigener Währung, schafft eigene Gesetze, druckt sogar Ausweise. Selbst nennt er sich etwas verschwurbelt »Peter, Menschensohn des Horst und der Erika aus dem Hause Fitzek«. Über Jahre hat er einen Fantasie-Staat aufgebaut. Vor ein paar Tagen schlägt aber der echte Staat zurück. Das Innenministerium hat Fitzeks Reichsbürger-Verein verboten, führende Kräfte festgenommen. Darunter auch den selbst ernannten König seines Reiches. »Das ist alles rechtswidrig«, sagt Fitzek bei seiner Verhaftung zu einem SPIEGEL TV-Team. Henrik Neumann mit exklusiven Einzelheiten. (19.05.2025)

2026-01-21 23:08:49 +0000 UTC2026-01-21 23:17:42 +0000 UTC(8m)
Die China-Connection: Ermittlungen gegen AfD-Politiker Maximilian Krah

Die China-Connection: Ermittlungen gegen AfD-Politiker Maximilian Krah

»Schampus-Max« nennen einige in der AfD ihren Partei-Kollegen Maximilian Krah. Erst kürzlich wurde er in den Bundestag gewählt. Jetzt holt ihn seine Vergangenheit als Europaabgeordneter der AfD ein. Seit Donnerstag ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft Dresden gegen ihn. Der Verdacht: Bestechlichkeit als Mandatsträger und Geldwäsche. Im Klartext: Krah soll Schmiergeld aus China erhalten haben. Organisiert von einem Spion. Adrian Altmayer mit den Einzelheiten. (19.05.2025)

2026-01-21 23:00:00 +0000 UTC2026-01-21 23:08:49 +0000 UTC(8m)
Rechtsradikal und kampfbereit: Wer sind die »Sächsischen Separatisten«?

Rechtsradikal und kampfbereit: Wer sind die »Sächsischen Separatisten«?

Anfang November wurden acht mutmaßliche Rechtsterroristen festgenommen. Die Gruppierung soll sich mit paramilitärischen Wehrsportübungen auf den sogenannten »Tag X« vorbereitet haben. An diesem Tag planten die »Sächsischen Separatisten« den Nationalsozialismus mit Waffengewalt wieder einzuführen. Mit »arischen Stoßtruppen« wollten sie losziehen und Ostdeutschland mit einem »Holocaust« von Einwanderern säubern. Unter den Verdächtigen waren auch drei AfD-Funktionäre aus Sachsen. Einer saß sogar für die AfD im Stadtrat Grimma und war Schatzmeister der »Jungen Alternative Sachsen«. Adrian Altmayer und Mattis Quentin über junge Männer, die schon ganz früh ganz falsch abgebogen sind. (09.12.2024)

2026-01-21 22:53:32 +0000 UTC2026-01-21 23:00:00 +0000 UTC(6m)
Geboren im Frieden, gestorben im Krieg: Was wurde aus Kindern von Mariupol

Geboren im Frieden, gestorben im Krieg: Was wurde aus Kindern von Mariupol

Vor fast drei Jahren hat die russische Armee die Ukraine überfallen – doch in der Stadt Mariupol tobt der Krieg schon viel länger, nämlich seit 2014, im Kampf um die Krim. Um die Kinder vor den Bomben in Sicherheit zu bringen, wurden damals 30 Mädchen und Jungen nach Mecklenburg-Vorpommern gebracht. SPIEGEL TV hat darüber vor 10 Jahren berichtet. Was ist aus den Kindern von damals geworden? Thomas Kasper hat sich auf die Suche nach ihnen gemacht. (16.12.2024)

2026-01-21 22:43:33 +0000 UTC2026-01-21 22:53:32 +0000 UTC(9m)
Vom Winde verweht: Energiewende vs. Bürger

Vom Winde verweht: Energiewende vs. Bürger

Dass Strom aus Windkraftanlagen gut für die Umwelt ist, kann man leicht verstehen. Überhaupt nicht zu verstehen ist aber die Art, wie die Behörden diese riesigen Anlagen genehmigen – häufig nämlich, ohne auf die Sorgen der Menschen zu achten, die unter den Windrädern leben. So kann man die eigenen Wähler auch vergraulen. Wohin das in Brandenburg führt – Adrian-Basil Mueller berichtet. (16.12.2024)

2026-01-21 22:29:39 +0000 UTC2026-01-21 22:43:33 +0000 UTC(13m)
Attacke im Berliner Gericht: Clanmitglied schlägt Reporter nieder

Attacke im Berliner Gericht: Clanmitglied schlägt Reporter nieder

Es geht um Mahmoud Al Zein. Dreißig Jahre lebte der Clan-Boss in Berlin, bevor er gehen musste. In die deutsche Gesellschaft hat er sich in dieser Zeit nicht integriert, dafür aber fleißig an einer eigenen parallelen Gesellschaft gebastelt – mit sich an der Spitze und seiner Großfamilie als Hofstaat. Jetzt möchte der unfeine Herr zurückkommen und klagt vor Gericht. Warum dieser Umstand dazu führt, dass mein – ansonsten nicht zimperlicher – Kollege Thomas Heise im Krankenhaus endete, sehen Sie jetzt. (13.01.2025)

2026-01-21 22:11:13 +0000 UTC2026-01-21 22:20:17 +0000 UTC(9m)
Drogen-Hotspot Bremen: Frontbericht von einem schlimmsten Bahnhöfe Deutschlands

Drogen-Hotspot Bremen: Frontbericht von einem schlimmsten Bahnhöfe Deutschlands

Früher waren Bahnhöfe zum Verreisen da. Die älteren Zuschauer unter ihnen werden sich erinnern. Heute sind Bahnhöfe Hotspots für Rauschgiftdealer, Drogensüchtige und Polizisten. Die letzte Gruppe ist dafür da, die beiden ersten Gruppen in Schach zu halten. Eine undankbare Aufgabe, die am Hauptbahnhof in Bremen allerdings ziemlich heldenhaft erledigt wird. Melina Hemmer hat die Beamten in ihrer Schicht begleitet. (13.01.2025)

2026-01-21 21:59:57 +0000 UTC2026-01-21 22:11:13 +0000 UTC(11m)
Attacken auf Ärzte und Sanitäter: Wenn Patienten zu Schlägern werden

Attacken auf Ärzte und Sanitäter: Wenn Patienten zu Schlägern werden

Wann ist Deutschland eigentlich so wütend geworden? Und so respektlos im Umgang mit Anderen. Was geht in Menschen vor, die Rettungssanitäter oder Ärzte angreifen? Warum schlägt man die, die uns helfen wollen? Zu verstehen ist das nicht. Klar ist nur, dass die Zahl der Gewalttaten in diesem Bereich schneller steigt als die Gesamtkriminalität in Deutschland. Ein beängstigendes Phänomen, das sich Thomas Heise, Adrian-Basil Mueller und Jessy Schrödter angesehen haben. (20.01.2025)

2026-01-21 21:51:13 +0000 UTC2026-01-21 21:59:57 +0000 UTC(8m)