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Die Waldbahn der Karpaten

Die Waldbahn der Karpaten

Seit über 70 Jahren schnauft ein Relikt vergangener Zeiten fast täglich zuverlässig die Berge hinauf. 360? - Die GEO-Reportage? zeigt, wie eine kleine, dampfbetriebene Waldbahn den Menschen des Örtchens Oberwischau bei ihrer beschwerlichen Arbeit hilft, Holz durch das enge Wassertal zu transportieren. Obwohl niemand weiß, wie lange es diese Bahn noch geben wird, hat der junge Feuermacher Gheorghe Andreica einen Traum: Er will Lokführer der Waldbahn werden. Oberwischau und das angrenzende Wassertal sind Orte lebendiger Geschichte. Umschlossen von den tiefen Wäldern der Karpaten fanden hier Rumänen, Juden, Ungarn und Deutsche eine gemeinsame Heimat. An diesem Ort märchenhafter Sagen und Geschichten überlebte eine vergessen geglaubte Verbindung aus Feuer, Wasser und Stahl - eine der letzten dampfbetriebenen Waldbahnen Europas. Der junge Feuermacher Gheorghe Andreica setzt die Dampflok Cozia-1 sechs Tage in der Woche unter Dampf. Immer schon war das Wassertal ein Zentrum des Holzeinschlags. Und auch heute noch transportiert die Schmalspurbahn Holzfäller hinauf in die tiefen Wäldern der Maramures und etwa 200 t Holz zurück ins Tal. Doch die Waldbahn ist bedroht - durch Überschwemmungen und die ökonomische Schwäche der Region. Gheorghe Andreica größter Wunsch ist es trotzdem, eines ...

2026-01-07 23:34:14 +0000 UTC2026-01-08 00:26:12 +0000 UTC(51m)
Die Magellan-Lotsen

Die Magellan-Lotsen

Der Chilene Erich Guital hat einen der ungemütlichsten Jobs, die Seeleute auf der Welt haben können: Er ist Lotse auf der Magellanstraße - jener Meerenge, die Feuerland vom südamerikanischen Festland trennt. Die Gegend ist berüchtigt für das unbarmherzige Wetter mit plötzlichen Umschwüngen und tosenden Stürmen. Milde Tage gibt es so gut wie nie. Seeleute fürchten die Passage: Starke Strömung, unberechenbare Orkane, tückische Fallwinde, lauter Untiefen und ein Labyrinth aus Hunderten kleiner Inseln machen jede Fahrt zu einer Herausforderung - es sei denn, man hat einen Lotsen an Bord. In der Reportage wird der Lotse Erich Guital eine Woche auf der Magellanstrasse begleitet.

2026-01-09 01:41:54 +0000 UTC2026-01-09 02:33:46 +0000 UTC(51m)
Idjwi

Idjwi

Zwischen Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo, inmitten des Kiwu-Sees, liegt die Insel Idjwi. Obwohl sie seit Jahren von Krieg und Leid umgeben sind, blieben die Insulaner stets von Gewalt verschont. Idjwi wurde so zu einem sicheren Zufluchtstort für Zehntausende. Den Frieden begreifen die Menschen auf Idjwi daher als höchstes Gut - auch wenn ihr Alltag von Armut und Mangel geprägt ist. Der alte Frachtkahn Nyamizi ist die einzig funktionierende Verbindungslinie zwischen der Insel und dem Festland. Nur mit diesem Schiff können die Insulaner ihre Ernte auf den Festlandmärkten verkaufen und Verbindung zur Außenwelt aufnehmen. In der Reportage wird der Frachter auf seinen Fahrten zwischen der vergessenen Insel und dem kongolesischen Festland begleitet.Zweimal die Woche legt der alte Frachtkahn Nyamizi von der Insel Idjwi in Richtung Festland ab. Schon mitten in der Nacht versuchen Bauern und Händler mit großen Bündeln einen Platz auf dem Schiff zu ergattern. Sie wollen ihre Waren auf dem Markt von Bukavu verkaufen und sich im Gegenzug mit Lebensmitteln versorgen. Denn auf Idjwi gibt es nur Ananas-, Maniok- und Bananenplantagen. Kapitän Bosco betreibt die einzige Fährverbindung zwischen der Insel und dem Festland. Das Schiff ist sein Leben - nicht nur, weil er mit der Arbe ...

2026-01-09 00:50:00 +0000 UTC2026-01-09 01:41:54 +0000 UTC(51m)