Planet Weltweit
Ein Fischerdorf an der abgelegenen Südküste Neufundlands steht vor der letzten großen Entscheidung. Seine fünfundsiebzig Bewohner müssen wählen, ob sie bleiben oder ihre Sachen packen und ihre Heimat für immer verlassen sollen.
Ein Fischerdorf an der abgelegenen Südküste Neufundlands steht vor der letzten großen Entscheidung. Seine fünfundsiebzig Bewohner müssen wählen, ob sie bleiben oder ihre Sachen packen und ihre Heimat für immer verlassen sollen.
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Die Küstenstadt Figueira da Foz in Portugal. Das Meer bestimmt das Leben der Menschen hier, die ihr Geld meist mit Fischfang verdienen. Die Fischer praktizieren uralte Fangmethoden - doch die Fischerei-Reformen der EU könnten das ohnehin schwere Leben und die Arbeit der Fischer dramatisch verändern.
Im Norden Myanmars, dem einstigen Burma, entsteht jedes Jahr aufs Neue eine der längsten Bambusbrücken der Welt. Das Hochwasser im Sommer spült die filigrane Konstruktion stets fort. Erst im Winter, bei Niedrigwasser, ziehen die Bewohner des Flussinseldorfes Sin Kin los, um ihre Bambusbrücke zum Festland neu zu errichten. Jede Hand wird da gebraucht.
Wenn Ousmane Dodo, der Wüstendoktor? auf seinem Kamel in die Zeltlager der Tuaregnomaden kommt, wird er als Freund und Heiler willkommen geheißen. Als einziger ausgebildeter Krankenpfleger und Geburtshelfer in der nigrischen T?n?r?-Wüste kümmert er sich um die gesundheitlichen Sorgen und Nöte der hier lebenden Menschen. Es ist das Ende der Regenzeit in der T?n?r?-Wüste. Ousmane Dodo bereitet sich auf eine seiner mehrwöchigen Touren am Fuße des A?r-Gebirges vor. Zu seinem Gepäck gehört ein großer Vorrat an Chloroquin, einer Malaria-Medizin. Diese Krankheit tritt besonders stark an den Wasserlöchern auf, die den Nomaden als Rastplätze dienen. Jeder Zweite von ihnen ist mit dem Erreger infiziert. So auch die 60-jährige Takafert Uandogam, deren Clan aber keine Rücksicht auf sie nehmen kann: Wenn die Wasserlöcher verschmutzt sind oder zu versiegen drohen, muss er weiterziehen, damit die Herden nicht verdursten. Denn von den Wasserlöchern hängt aller Überleben ab. Ousmane Dodo folgt dem Clan der Frau, bis er ihn eingeholt hat. Erst dann kann er sie behandeln - gerade noch rechtzeitig. Nicht selten kommt der Wüstendoktor jedoch zu spät, verliert den Kampf gegen die Zeit und die Unwägbarkeiten der kargen, zerklüfteten Felslandschaft des A?r. Dennoch zieht Ousmane Dodo diese Arbeit de ...
Wer es sich leisten kann, zieht sich hinter Mauern und Elektrozäune zurück: In Johannesburg hat die Angst vor Kriminalität in den letzten Jahren bizarre Formen angenommen und ein neues Stadtbild entstehen lassen - abgeschottete Hochsicherheitsburgen vornehmlich weißer Afrikaner existieren neben den Townships der Armen. 360? - Die GEO-Reportage? begleitet in der geteilten Stadt zwei Bewohner, die täglich von einer Seite auf die andere wechseln. Lil de Freitas lebt mit seiner Familie in Sandton, dem reichsten Stadtteil Johannesburgs. Seine Kinder haben das Grundstück noch nie allein verlassen, denn jeder Schritt nach draußen ist gefährlich. De Freitas? Frau legt fast 400 km pro Woche mit dem Auto zurück, nur um die Kinder zur Schule zu fahren oder zum Spiel mit den Nachbarskindern. Lil de Freitas ist der einzige in der Familie, der regelmäßig die behütete Welt Sandtons verlässt. Er ist Manager eines Gemüsemarktes am Rande des ausschließlich von Schwarzen bewohnten Townships Alexandra. Jeden Morgen erreicht er sein Geschäft durch den bewachten Hintereingang. Seine Kundin Christinah Nkwe geht jeden Morgen den umgekehrten Weg: Die allein erziehende Mutter von sechs Kindern arbeitet - wie viele ihrer Nachbarinnen - als Putzfrau in den Villen der reichen Einwohner Sandtons. Sie ist ...
Die Roosevelt Avenue führt mitten durch das New Yorker Einwandererviertel Queens. Menschen aus etwa 130 verschiedenen Nationen leben hier offiziell. Mit der Journalistin Elizabeth Mora-Mass tauchen wir in diesen Mikrokosmos ein und begleiten sie bei ihren Recherchen. Vor den Backsteinfassaden mit Ladenschildern in unterschiedlichsten Sprachen stehen Garküchen, aus denen Dampfwolken von Chilihuhn-Tamales und Curry-Reis quellen. Mariachi-Melodien, indische Filmmusik, thailändische Schlager hallen zu einer wilden Kakophonie zusammen. Aus den ewig hupenden schwarzen Limousinen-Taxen "La mexicana" steigen in Saris oder Kimonos gehüllte Frauen und federgeschmückte amazonische Heiler. Und in kleinen Gärten der Sehnsucht wachsen Bohnenpflanzen, Korianderbüsche, Mais und Bananen. Die Roosevelt Avenue wird auch Korridor genannt: Vorhof der USA, Asphaltufer, auf das neue Emigrantenwellen schwappen. Seit zwei Dekaden ist diese Straße der Spiegel lokaler Turbulenzen auf dem Globus, nach jeder Katastrophe kommen Geflohene im Korridor an und kapseln sich in dessen Nischen ein. Italiener, Griechen und Deutsche aus der ersten Einwanderungswelle haben das Viertel schon längst in Richtung Manhattan verlassen. Elizabeth Mora-Mass kam vor 17 Jahren aus Kolumbien hierher. Wegen eines brisanten Art ...
Seit mehr als 20 Jahren führt Elitha Suarti Heirunas ihren Schönheitssalon in Bukittinggi auf Westsumatra. Ettis Salon ist eine Institution. Plakate mit asiatischen Schönheiten verraten die neuesten Trends, auch wenn bei den meisten Frauen der wichtigste Haarschmuck das Kopftuch bleibt. Denn auf Westsumatra ist der Islam Hauptreligion. Obwohl Westsumatra zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert islamisiert wurde, hat sich ein Großteil der Einwohner, die Volksgruppe der Minangkabau, Teile ihrer früheren Tradition bewahrt. Neben den islamischen Regeln folgen sie dem Adat - einem matrilinear organisierten Gesellschaftssystem. Bis heute sind es nur die Frauen der Minangkabau, die erben - ihnen gehört sämtlicher Besitz. Aber der Einfluss des patriarchalisch geprägten Islam ist dennoch deutlich zu spüren. Friseur- und Kosmetiksalons wie der von Etti hatten lange einen zweifelhaften Ruf: Sie seien nicht haram?, nicht rein. Aber Etti ist über 20 Jahre beharrlich ihren Weg gegangen und überzeugt durch ihre Seriosität. Auch bei der Organisation von Hochzeiten verlässt man sich gerne auf Ettis jahrzehntelange Erfahrung bei der Verschönerung von Haus und Braut. In wenigen Stunden verwandelt sie mit ihrem Team das Haus der Brauteltern in einen prunkvollen Palast aus Gold, feinen Stoffen und a ...
Im wilden Norden Thailands liegt das Kloster Zum Goldenen Pferd?. Abt Phra Khru Ba Neau Chai lebt dort mit 15 Novizen, die er nach den Lehren Buddhas erzieht und in der Kampfkunst Muay Thai ausbildet. Die Region ist seit Jahren Schauplatz für Drogenhandel und Kriminalität. Das bringt für die Bewohner viele Probleme mit sich. Der Abt bietet Mönchen und Bewohnern der umliegenden Bergdörfer eine Perspektive fernab von Drogen und Missbrauch. In Windeseile galoppieren die Mönche und der Abt durch das Bergland im Norden von Thailand, dicht an der Grenze zu Burma und Laos in das Dorf Hua Mae Kham. Sucht und Kriminalität beherrschen hier das Leben vieler Menschen. Die Mönche treffen auf den verwahrlosten siebenjährigen Pumbui, der im Dorf als Dieb und Lügner bekannt ist. Pumbuis Eltern können sich als Tagelöhner nicht um das Kind kümmern. Deshalb möchte der Abt den Jungen mit ins Kloster nehmen, um ihn zu einem Novizen auszubilden und damit eine Chance auf eine bessere Zukunft geben zu können. Pumbui soll lernen, Disziplin und Verantwortung zu übernehmen. Nicht nur durch die Betreuung seines eigenen Pferdes, sondern auch durch tägliche Kraftübungen in der Kampfkunst Muay Thai. Phra Khru Ba Neau Chai war selber Nordthailands Meister in Muay Thai, bevor er sich zum Mönch weihen ließ. E ...
Die Strände der Kapverdischen Inseln zählen zu den wichtigsten Nistplätzen für Meeresschildkröten. Tausende Weibchen legen hier jedes Jahr ihre Eier ab. Brutale Wilderei gefährdet dieses Idyll. Zwei speziell ausgebildete Spürhunde sollen, den Wilderern das Handwerklegen. GEO Reportage war bei der Ankunft der beiden Labradore Kelo und Karetta dabei.
In der Landwirtschaft im Nordwesten Frankreichs waren Percheron-Pferde früher unverzichtbar. Sie pflügten Felder, zogen Baumstämme und Postkutschen bis sie nach dem Zweiten Weltkrieg durch Maschinen ersetzt wurden. Heute erobern sie Frankreich und die Herzen der Menschen wieder zurück und werden sogar zu Reitpferden ausgebildet.
Über den Schluchten und Gebirgszügen Südfrankreichs ziehen seit einigen Jahren wieder Geier ihre Runden: Gänsegeier, Mönchsgeier, Bartgeier. Dank des Engagements einer Handvoll passionierter Geierexperten. Das Revier bietet eine atemberaubende Kulisse: die Verdonschlucht und den Vercours.
Die Überlebenstests für den Schimpansen laufen, ebenso wie die Suche nach einem idealen Freilassungsort. Der neue Wächter Carel wird ausgebildet und absolviert einen erfolgreichen Einsatz.
In Dr. Jane Goodalls Zufluchtsort für verwaiste Schimpansen wird eine Gruppe von Schimpansen mit Experten aus aller Welt auf die Auswilderung in ihren natürlichen Lebensraum vorbereitet.
Der 15-jährige Simón Aguape spielt Geige im Dorf-Orchester, beherrscht neben Bach und Vivaldi viele weitere Barock-Partituren. Er lebt mit seinen Eltern und den Geschwistern am Rande des bolivianischen Regenwaldes. Mühsam ernährt sich die Familie von einem kleinen Stück Land. Nun begibt sich Simón zum ersten Mal auf Auslandsreise: das Dorf-Orchester fliegt zu einem Auftritt nach Peru.
Planet Weltweit: Der Feigenkaktus Nopal ist Mexikos Wahrzeichen. Er wächst u. a. an den Hängen von Milpa Alta, dem südlichsten Bezirk von Mexiko-Stadt. Seine Heilkräfte gelten als belegt, das könnte ihn international zum Superfood machen. Auch junge Kreative entdecken Nopal: Veganes Kaktus-Leder ist der letzte Schrei. Eine Zeitenwende für die Lederindustrie?
Planet Weltweit: Argentinien, das Land der Pferde und des Polospiels, eines traditionell männlich dominierten Sports. Einmal im Jahr findet in Buenos Aires das weltberühmte "Abierto de Palermo" statt, das bedeutendste internationale Turnier. Längst haben sich auch Frauen das Terrain erobert. Clarita Cassino ist eine der argentinischen Spitzenspielerinnen.
Planet Weltweit: Wenn in Estland der Frühling einzieht, erwachen tausende Amphibien aus der Winterstarre und ziehen zu ihren Laichgebieten. Umweltaktivistinnen sorgen alljährlich dafür, dass möglichst viele Tiere die Massenwanderung unbeschadet überstehen. Auch in der Hauptstadt Tallin, wo Kröten und Frösche durch den Autoverkehr bedroht sind.
Planet Weltweit: Indien, das Land der Spiritualität. Heiler und Gurus, sogenannte Babas, berufen sich auf höhere Mächte. Doch es gibt Widerstand gegen den gefährlichen Aberglauben und die Geschäftemacherei mit der oft verzweifelten Hoffnung auf Gesundheit. Rationalisten touren mit ihrem Science-Van im Dienst der Wissenschaft durch das Land und klären auf.
Lange Zeit war Frauenboxen auf Kuba verboten. Und das, obwohl der Faustkampf traditionell zu den erfolgreichsten Sportarten auf der Karibik-Insel gehört. Frauen steigen ab sofort gleichberechtigt in den Ring und kämpfen gegeneinander.
Im peruanischen Churubamba gibt es keinen Strom, kaum fließendes Wasser, nicht einmal eine Busverbindung führt dorthin. Der nächste Ort ist eine Stunde Fußmarsch entfernt. Dorthin laufen die Frauen nur, um ihre Produkte auf dem Markt zu verkaufen - oder um Fußball zu spielen! Wichtig ist für die Frauen wie es ihren Tieren, ihrem Land und ihrer Familie geht - und wie das nächste Spiel ausgeht.
Bis zu 150-mal am Tag taucht Marie Velakutshi in die Tiefen des Kongo-Flusses, um Muscheln heraufzuholen. Eine anstrengende und gefährliche Arbeit. Denn die Strömung im Fluss ist stark und droht Marie immer wieder hinauszuziehen.
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