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Erstaunliche Zwerge

Erstaunliche Zwerge

Meerschweinchen haben wie kaum ein anderes Haustier die Kinderzimmer erobert. Sie gelten als gesellig, robust und ein wenig einfältig. Doch die quiekenden Nager verbergen überraschende Eigenschaften hinter ihrer bunten Fassade. Forscher der Universität Münster entdecken an ihnen immer mehr soziale Fähigkeiten, die sie bislang nur Menschen zutrauten. Sie halten sie für clevere Sozialstrategen. Das Mekka der Meerschweinforschung befindet sich an der Universität Münster. Professor Sachser beobachtet die vielfältige Kommunikation an seinen vielen hundert Schützlingen. Der Zusammenhang von sozialer Umwelt und Verhalten ist mittlerweile bei kaum einem anderen Tier so gut untersucht wie bei den kleinen Nagern. In der Verhaltensbiologie gelten die Meerschweinchen nun als Modell für die Analyse sozialer Strukturen - auch beim Menschen. Die Urahnen der Meerschweinchen stammen aus Südamerika, wo sie heute noch recht scheu in den Graslandschaften leben. Vor mehr als dreitausend Jahren züchteten die Inkas aus den kleinen wilden Kerlen die häusliche Form. Die proteinreichen und vermehrungsfreudigen Tiere bereicherten den Speiseplan in der kargen Andenregion. Die Inka sprachen die Tiere wegen ihres großen Nutzens heilig und verehrten sie mit Fruchtbarkeitszeremonien. Die Hausmeerschweinchen, Cuy genannt, leben noch heute in den Küchen der Andenbewohner. Sie werden auf Märkten gehandelt und zu besonderen Anlässen gebraten und gegessen. Nach Europa kamen die wie Schweine quiekenden Nager mit den spanischen und holländischen Seefahrern im 16. Jahrhundert übers Meer, daher der Name "Meerschweinchen". Die Seeleute nutzten sie vorwiegend als lebenden Proviant, doch bald schon erfreuten die importierten Exemplare das Bürgertum in der alten Welt als vierbeinige Hausgenossen. Mittlerweile widmen sich eigens gegründete Liebhabervereine der Zucht nach Bewertungsstandards.

2026-06-09 20:35:05 +0000 UTC2026-06-09 21:26:05 +0000 UTC(51m)
Erstaunliche Zwerge

Erstaunliche Zwerge

Meerschweinchen haben wie kaum ein anderes Haustier die Kinderzimmer erobert. Sie gelten als gesellig, robust und ein wenig einfältig. Doch die quiekenden Nager verbergen überraschende Eigenschaften hinter ihrer bunten Fassade. Forscher der Universität Münster entdecken an ihnen immer mehr soziale Fähigkeiten, die sie bislang nur Menschen zutrauten. Sie halten sie für clevere Sozialstrategen. Das Mekka der Meerschweinforschung befindet sich an der Universität Münster. Professor Sachser beobachtet die vielfältige Kommunikation an seinen vielen hundert Schützlingen. Der Zusammenhang von sozialer Umwelt und Verhalten ist mittlerweile bei kaum einem anderen Tier so gut untersucht wie bei den kleinen Nagern. In der Verhaltensbiologie gelten die Meerschweinchen nun als Modell für die Analyse sozialer Strukturen - auch beim Menschen. Die Urahnen der Meerschweinchen stammen aus Südamerika, wo sie heute noch recht scheu in den Graslandschaften leben. Vor mehr als dreitausend Jahren züchteten die Inkas aus den kleinen wilden Kerlen die häusliche Form. Die proteinreichen und vermehrungsfreudigen Tiere bereicherten den Speiseplan in der kargen Andenregion. Die Inka sprachen die Tiere wegen ihres großen Nutzens heilig und verehrten sie mit Fruchtbarkeitszeremonien. Die Hausmeerschweinchen, Cuy genannt, leben noch heute in den Küchen der Andenbewohner. Sie werden auf Märkten gehandelt und zu besonderen Anlässen gebraten und gegessen. Nach Europa kamen die wie Schweine quiekenden Nager mit den spanischen und holländischen Seefahrern im 16. Jahrhundert übers Meer, daher der Name "Meerschweinchen". Die Seeleute nutzten sie vorwiegend als lebenden Proviant, doch bald schon erfreuten die importierten Exemplare das Bürgertum in der alten Welt als vierbeinige Hausgenossen. Mittlerweile widmen sich eigens gegründete Liebhabervereine der Zucht nach Bewertungsstandards.

2026-06-09 20:35:05 +0000 UTC2026-06-09 21:26:05 +0000 UTC(51m)
Frösche – Schätze des Regenwaldes

Frösche – Schätze des Regenwaldes

Die Tierfilmer Ajay und Vijay Bedi gehen in den Wäldern ihrer indischen Heimat auf die Suche nach seltenen Fröschen. In großartigen Aufnahmen zeigen sie die Lebensweise der Amphibien. Selbst Biologen sind sie kaum bekannt: Indische Tanzfrösche, Nachtfrösche und der violette Nasikabatrachus - ein lebendes Fossil, das erst 2003 entdeckt wurde. Ajay und Vijay Bedi dokumentieren Verhaltensweisen der Tiere, die zuvor noch nie gefilmt wurden.

2026-06-09 18:39:05 +0000 UTC2026-06-09 19:31:05 +0000 UTC(52m)
Tasmaniens Beuteltiere

Tasmaniens Beuteltiere

Sie wirken irgendwie possierlich, aber der Schein trügt: Ihre Schreie sind furchteinflößend, bei Aufregung bekommen sie blutrote Ohren und mit ihren spitzen Zähnen beißen sie oft und gerne zu. Beutelteufel galten lange Zeit als die unangefochtenen Herrscher Tasmaniens. Doch eine mysteriöse Krebserkrankung, die die Gesichter der Tiere zerfrisst, könnte ihr Schicksal besiegeln. „Tasmaniens Beuteltiere - Teufel ohne Zukunft?“ zeichnet ein Porträt der bedrohten Art und zeigt, wie sie dem Aussterben doch noch entgehen könnte.

2026-06-09 12:45:05 +0000 UTC2026-06-09 13:43:05 +0000 UTC(58m)
Folge 24

Folge 24

Auf Dr. Stephen Dammer wartet eine besonders heikle Aufgabe. Springpferd Ailton soll in den kommenden Monaten mehrere wichtige Turniere bestreiten. Doch seit einigen Tagen leidet der neunjährige Wallach unter eine Blockade in der Halswirbelsäule. Jetzt muss der Pferdespezialist aus Bretten möglichst schnell und nachhaltig helfen. Die mobile Tierärztin Isabelle Reißmann kümmert sich um Kater Mock. Das zwölf Jahre alte Tier leidet seit Wochen unter Durchfall. Unterwegs in ihrem umgebauten Rettungswagen nimmt Reißmann vor Ort Blut ab. Sie kann sofort eine Diagnose stellen: Mocks Darmflora ist völlig zerstört und muss nun behutsam neu aufgebaut werden. Dr. Steffen Kappelmann aus Sachsenheim besucht einen großen Rinder-Zuchtstall, wo er vor wenigen Wochen mehrere Kühe besamt hat. Nun muss er kontrollieren, ob die Tiere trächtig sind.

2026-06-09 11:54:05 +0000 UTC2026-06-09 12:45:05 +0000 UTC(51m)
Folge 23

Folge 23

Vogel-Experte Dr. Marcellus Bürkle behandelt in seiner Acherner Praxis zwei verletzte Saatkrähen, die nach einem Unfall in der Natur in einer Auffangstation aufgepäppelt werden. Beide Tiere leiden unter starken Entzündungen an den Füßen. Von Bürkles Einschätzung hängt es ab, ob die Krähen gerettet werden können. Zwei Katzenbabys werden in der Sprechstunde von Eva-Maria Wingender in Kaisersesch vorgestellt. Die gerade mal drei Wochen alten Kätzchen leiden unter starken Augenentzündungen. Mit einer Blutuntersuchung will die Tierärztin die Ursache aufdecken, damit den Kleinen schnell geholfen werden kann. Dr. Bastian Brand kümmert sich um einen lahmenden Hund. Seit Wochen leidet Cavalier King Charles Spaniel Carlo unter Schmerzen im Kniebereich. Ein Röntgenbild und eine Ultraschalluntersuchung sollen zeigen, woher die Probleme genau kommen

2026-06-09 11:03:05 +0000 UTC2026-06-09 11:54:05 +0000 UTC(51m)
Folge 22

Folge 22

Hannoveraner-Wallach Albert leidet seit vielen Jahren unter chronischer Lahmheit. Doch schulmedizinisch konnte bei dem 21 Jahre alten Pferd bislang keine eindeutige Diagnose gestellt werden. Damit Albert sich endlich schmerzfrei bewegen kann, geht Dr. Steffen Kappelmann jetzt einen anderen Weg: eine osteopathische Behandlung soll den Bewegungsapparat des Tiers entspannen. Papageien-Spezialist Dr. Marcellus Bürkle behandelt Pfirsichköpfchen Joe. Immer wieder liegt der kleine Vogel apathisch in seinem Käfig. Eine Blutuntersuchung in der Acherner Vogelpraxis soll Aufschluss über die Erkrankung geben. Doch während der Blutabnahme zeigt sich Joe plötzlich von einer völlig neuen Seite. Landtierärztin Sylvia Kleefisch kümmert sich um zwei junge Schafe. Die Böcke stehen kurz vor der Geschlechtsreife und sollen nun kastriert werden. Kein leichtes Vorhaben, denn beim Schaaf muss die Narkose sehr genau dosiert werden, damit es keine Komplikationen gibt.

2026-06-09 10:12:05 +0000 UTC2026-06-09 11:03:05 +0000 UTC(51m)
Folge 21

Folge 21

Labrador Mexx leidet seit Wochen unter einem korngroßen Tumor am Augenlid. Tierärztin Eva-Maria Wingender aus Kaisersesch plant eine Operation, um das Gewebe zu entfernen. Kein leichtes Vorhaben, denn die Region um die Augen ist sehr empfindlich. Dr. Bastian Brand untersucht in seiner Karlsruher Praxis eine Katze, die humpelt. Entzündungshemmende Spritzen haben bislang nicht geholfen. Mit Röntgen und Ultraschall will der Tierarzt Klarheit darüber bekommen, ob Knochen oder Sehen verletzt sind. Landtierarzt Dr. Steffen Kappelmann ist unterwegs zu einem jungen Ochsen. Das rund 400 Kilogramm schwere Tier liegt seit 24 Stunden und zeigt eine schwere Atmung. Der Rinder-Experte vermutet eine Lungenentzündung. Mit Infusionen kann er das Tier erst einmal stabilisieren. Und eine Blutuntersuchung soll schnell Klarheit bringen.

2026-06-09 09:21:05 +0000 UTC2026-06-09 10:12:05 +0000 UTC(51m)
Tasmaniens Beuteltiere

Tasmaniens Beuteltiere

Sie wirken irgendwie possierlich, aber der Schein trügt: Ihre Schreie sind furchteinflößend, bei Aufregung bekommen sie blutrote Ohren und mit ihren spitzen Zähnen beißen sie oft und gerne zu. Beutelteufel galten lange Zeit als die unangefochtenen Herrscher Tasmaniens. Doch eine mysteriöse Krebserkrankung, die die Gesichter der Tiere zerfrisst, könnte ihr Schicksal besiegeln. „Tasmaniens Beuteltiere - Teufel ohne Zukunft?“ zeichnet ein Porträt der bedrohten Art und zeigt, wie sie dem Aussterben doch noch entgehen könnte.

2026-06-09 07:22:05 +0000 UTC2026-06-09 08:20:05 +0000 UTC(58m)
Kenias Elefanten-Highway

Kenias Elefanten-Highway

Eine Autobahn für Elefanten – wo gibt es denn sowas? Am ostafrikanischen Mount Kenya. Der dort ansässige Mount Kenya Trust sorgt für ein friedliches Nebeneinander von Menschen und Wildtieren: Die Stiftung schuf einen 14 Kilometer langen „Elefanten-Highway“, der es der mit 6.000 Individuen zweitgrößten Herde frei lebender Dickhäuter ermöglicht, ihre traditionellen Wanderungen ungehindert fortzuführen. Selbst die Querung einer Hauptstraße ist kein Problem: Dafür nutzen die Tiere eine Unterführung.

2026-06-09 06:20:05 +0000 UTC2026-06-09 07:22:05 +0000 UTC(1h2m)
Kameraden

Kameraden

Von Anbeginn der Menschheitsgeschichte hat der Mensch sich mit Tieren umgeben. Wilde Tiere, die er domestiziert hat, um zu überleben um sich mit Nahrung zu versorgen um sich vor den Naturelementen zu schützen und um seine Arbeiten zu erledigen. Und dann gibt es noch Tiere, die er einfach nur wegen seiner Gesellschaft hält. Aber es gibt zwei Spezies, die die unbestrittenen Lieblinge des Menschen sind. Man könnte sagen, die Welt teilt sich in Hunde-Menschen und Katzen-Menschen. Und beide Parteien sind ewig zerstritten. Menschen, die Hunde lieben, schätzen die Vierbeiner, weil sie folgsam, zutraulich und treu sind. Während sie Katzen als distanziert, gleichgültig und vermutlich auch etwas zu wild betrachten. Katzenliebhaber sind anderer Meinung. Was ihre Gegner als Gleichgültigkeit ansehen, ist für sie nur Ausdruck der unabhängigen Natur der Katze. Sie bevorzugen ein Tier, das nicht komplett seine wilde Seite verloren hat. Sie wissen, dass die Zuneigungsbezeigungen ihrer Katze viel mehr sind, als nur ein Weg, um das zu bekommen, was sie wollen. Doch wie wurde aus der Katze unser Stubentiger, und aus dem Hund der beste Freund des Menschen?

2026-06-09 00:36:05 +0000 UTC2026-06-09 01:34:05 +0000 UTC(58m)
Lasttiere

Lasttiere

Ein Mensch wiegt durchschnittlich etwa 80 Kilo und ist an die 1,65 Meter groß. Im Ranking der Erdbewohner ist er damit weder besonders groß noch besonders kräftig. Und er ist auch nicht gerade schnell. Und doch ist er erfolgreich: Er bebaut die Welt ohne Unterbrechung. Und er erzeugt Unmengen an Lebensmitteln mit gewaltigen Maschinen. Es sind leistungsstarke Hightech-Maschinen, die heute nicht mehr wegzudenken sind: Moderne Erfindungen. Es ist aber nicht lange her, da setzte der Mensch auf andere Hilfsmittel: Tiere schufteten dort, wo der Mensch versagte. Dieses Zusammenspiel zwischen tierischer Kraft und menschlichem Verstand prägt die Geschichte der Menschheit von Anbeginn.

2026-06-08 23:38:05 +0000 UTC2026-06-09 00:36:05 +0000 UTC(58m)
Bekleidung

Bekleidung

Für die Herstellung von Kleidung arbeitet eine riesige Industrie. Mode gehört inzwischen zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Sie soll ihn warm und trocken halten, und vor dem Wetter schützen. Die Fortschritte in der Fabrikation von Bekleidung basieren auch auf Aspekten der menschlichen Evolutionsgeschichte. Vor 6 Millionen Jahren veränderten Menschenaffen ihre Merkmale und spalteten sich von ihren Artgenossen ab. Sie verloren das wärmende Fell, das ihre Vorfahren vor niedrigen Temperaturen schützte. Doch die Temperaturen sanken unaufhörlich - von minus 48 Grad auf minus 53 Grad einige Jahrtausende später. Während einer Eiszeit vor 170.000 Jahren begannen die Neandertaler Überlebensmodelle in der Natur zu suchen. Sie nutzten ihre Beobachtungen und ihren Einfallsreichtum, um am Leben zu bleiben, um ihre Häuser bequem einzurichten und um sich angemessen zu bekleiden.

2026-06-08 22:40:05 +0000 UTC2026-06-08 23:38:05 +0000 UTC(58m)
Nahrung

Nahrung

Eine Welt ohne Brathähnchen. Ohne Lammkoteletts, Omeletts, Hamburger, Milch und Käse. Eine Welt ohne Städte. Das Leben des Menschen würde völlig anders aussehen, wenn seine Vorfahren nicht eine einschneidende Idee gehabt hätten. Keine andere Spezies hat so gehandelt. Statt Tiere wegen ihrer Proteine zu jagen, hat der Mensch begonnen, sie aufzuziehen. Die Domestizierung von Tieren hat zu Veränderungen geführt, die das Leben des Menschen bis heute bestimmen.

2026-06-08 21:42:05 +0000 UTC2026-06-08 22:40:05 +0000 UTC(58m)
Yunnan: Chinas wildes Königreich

Yunnan: Chinas wildes Königreich

Die Provinz Yunnan verfügt über die größte Artenvielfalt Chinas. Von den schneebedeckten Gipfeln im Norden bis zu den dichten tropischen Regenwäldern im Süden bietet dieser Hotspot der Biodiversität den verschiedensten Spezies ihre jeweils passenden Lebensräume. Chinas letzte wilde Elefanten sind hier beheimatet. Und in den bis zu 4.500 Metern hohen Gebirgswäldern ist die schwarze Stumpfnase zu Hause. Nach dem Menschen sind diese Schlankaffen damit die am höchsten lebende Primatenart der Welt.

2026-06-08 20:44:05 +0000 UTC2026-06-08 21:42:05 +0000 UTC(58m)