Wir drehen eine Runde
Das Elektro-SUV Cupra Tavascan bietet bekannte Technik aus dem Volkswagen-Konzern in dynamischem Design. Manches wirkt überdreht, und an manchen Stellen leidet darunter die Alltagstauglichkeit des Familienautos. (24.11.2024)
Das Elektro-SUV Cupra Tavascan bietet bekannte Technik aus dem Volkswagen-Konzern in dynamischem Design. Manches wirkt überdreht, und an manchen Stellen leidet darunter die Alltagstauglichkeit des Familienautos. (24.11.2024)
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In ganz Europa fehlen Busfahrer. Über 100.000 Stellen sind unbesetzt. Durch den Personalmangel häufen sich Ausfälle oder Verspätungen. Doch der europäische Markt an Busfahrern ist wie leer gefegt. Ein neuer Ansatz könnten Busfahrer aus Indien sein, aber bis sie auf deutschen Straßen fahren dürfen, ist es oft ein langer Weg. Das Busunternehmen Ettenhuber fährt rund 150 Linienbusse für den Münchner Verkehrsverbund. Aktuell fehlen dort 14 Fahrer. Juniorchef Ralf Ettenhuber hat sich deshalb etwas Besonderes einfallen lassen: Da in ganz Europa Busfahrermangel herrscht, möchte er Busfahrer aus Indien nach Deutschland holen. Doch die Inder müssen zunächst den europäischen Busführerschein machen. Das geht nur in Kroatien, denn nur dort können sie die Fahrprüfung auf Englisch absolvieren. Ralf Ettenhuber macht sich auf den Weg nach Kroatien, um die 14 Kandidaten kennenzulernen: Einer von ihnen ist der 32-jährige Ravi aus Punjab im Norden Indiens. Mit dem Gehalt aus Deutschland will er seine Familie daheim unterstützen. Aber durch die bürokratischen Verzögerungen in Kroatien ist er monatelang ohne Einkommen. Erst wenn er es bis nach Deutschland geschafft hat, verdient er wieder Geld. Aber wird er im ländlichen Oberbayern mit seinen indischen Kollegen eine zweite Heimat finden? Auch in Frankreich herrscht wie überall in Europa Busfahrermangel – und dennoch sind nur 16 % der Busfahrer Frauen. Eine von ihnen ist Isabelle Rames in Bordeaux. Die 51-Jährige ist Mutter von zwei erwachsenen Töchtern und hat sich vor einigen Jahren bewusst für die Umschulung entschieden. Sie liebt ihren Beruf, besonders die Autonomie und die Verantwortung für ihre Fahrgäste, die sie sogar mit Namen kennt und jeden Morgen wie Freunde begrüßt. Isabelle hofft, dass endlich mehr Frauen ihrem Beispiel folgen. Busfahrer aus Indien und mehr Frauen hinter den Lenker – es gibt viele Wege aus dem Busfahrer-Notstand. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (10.09.2024)
Elektroautos sind zu teuer? Der kleine Leapmotor T03 soll das Gegenteil beweisen. Er stammt aus China, wird aber in Europa gefertigt. Für wenig Geld gibt es recht viel Auto, alles überzeugt aber nicht. (09.11.2024)
Auf Europas Gewässern kommt es immer wieder zu schweren Bootsunfällen. Einige Freizeitkapitäne blenden aus, dass auch im Schiffsverkehr Tempolimits und Promillegrenzen gelten, und geben Gas. Nach einem tödlichen Unfall auf dem Gardasee im Sommer 2021 durch zwei deutsche Raser greift die italienische Polizei jetzt durch. Familie Garzarella lebt direkt am Gardasee im Städtchen Salò, regelmäßige Bootsausflüge gehörten da ganz selbstverständlich zum Leben dazu. Bis zum Abend des 19. Juni 2021. Der 37-jährige Umberto Garzarella ist mit seiner Freundin Greta auf dem See unterwegs, als plötzlich ein Sportboot auf sie zurast. Am Steuer: zwei Touristen aus München, vermutlich stark alkoholisiert. Mit rund 20 Knoten fahren sie viermal schneller als bei Dunkelheit erlaubt. Die Deutschen rammen das Boot des italienischen Paares und begehen anschließend Fahrerflucht. Umberto verblutete noch auf dem Holzboot, Greta wird ins Wasser geschleudert und kann am nächsten Tag nur tot geborgen werden. Die deutschen Raser kommen mit Haftstrafen von 4 Jahren und 6 Monaten sowie 2 Jahren und 11 Monaten glimpflich davon. Das milde Urteil sorgte in ganz Italien für Empörung, besonders bei den Bewohnern von Salò. Gemeinsam mit der Familie Garzarella erwirkten sie eine Verschärfung des italienischen Gesetzes. Seit 2023 gilt bei fahrlässiger Tötung auf dem Wasser das gleiche Strafmaß wie im Straßenverkehr. Für Geschwindigkeits- und Alkoholkontrollen auf dem Gardasee ist die italienische Finanzpolizei zuständig. Besonders zu schaffen machen ihr Touristen ohne Bootsführerschein, die mit Leihbooten über den See fahren. In Italien ist das möglich – in Kroatien hingegen braucht man für alle Motorboote unabhängig von der Größe eine Fahrerlaubnis. Hier wacht die Wasserschutzpolizei über die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung in Küstennähe, damit Badegäste sicher in der Adria schwimmen können. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (27.09.2024)
Die AfD spricht mit ihrem Populismus insbesondere junge Männer an. Doch eine Mehrheit der Deutschen unter 25 Jahren ordnet sich eher links ein. SPIEGEL-Redakteurin Sophie Garbe erklärt, wie das zusammenpasst. (18.11.2024)
Jahrelang konnte der selbst ernannte König von Deutschland, Peter Fitzek, an seiner Idee vom Aussteiger-Staat arbeiten. Mit eigenen Banken und eigenen Gesetzen. Der Mann hat sogar Zugriff auf Schlösser. Seine Untertanen hatten ihm genug Geld überlassen, um zahlreiche Immobilien für sein Fantasie-Reich zu erwerben. Das alles klingt wie ein Märchen – ist es aber nicht, denn König-Darsteller Peter Fitzek ist ein lupenreiner Schwurbler. Jetzt versucht der Staat, ihm das Handwerk zu legen. Unser Reporter Henrik Neumann mit Recherchen aus dem »Königreich Deutschlands«. (18.11.2024) Anmerkung der Redaktion: Nach der Veröffentlichung des Beitrags hat sich der Bundesvorstand der aus der Querdenkerszene entstandenen Kleinpartei »Die Basis« gemeldet. Man lege Wert darauf, nicht als »Corona-Leugner-Partei« bezeichnet zu werden. Viel mehr sei »Die Basis« eine »gegenüber Grundrechtseinschränkungen und den Coronamaßnahmen kritische Partei«.
Philippos T. kommt gerade von der Abifeier seiner Schwester, als er in einem Park in Bad Oeynhausen angegriffen wird. Der Unbekannte schlägt und tritt ihm mehrfach so fest gegen den Kopf, dass er später seinen Verletzungen erliegt. Wenn der eigene Sohn an den Folgen einer Gewalttat stirbt, bricht für die Eltern eine Welt zusammen. Wenn sich der Angreifer dann als polizeibekannter Mehrfachtäter entpuppt, kommt zur Trauer auch noch Wut dazu. Genauso ist es der Mutter von Phillippos T. ergangen. Warum haben die Behörden den brutalen Syrer vor der Tat nicht gestoppt? Vanessa Nischik und Matthes Quentin über einen Fall, der einen fassungslos zurücklässt. (18.11.2024)
Jahrelang fragte sich Matthias Kreienbrink, warum ihm oft die Konzentration fehlte, seine Ideen strukturiert umzusetzen. Hier verrät der Autor, wie er zu seiner ADHS-Diagnose kam und was ihm heute hilft. (19.11.2024)
Prominente Putin-Gegner protestierten in Berlin gegen den Ukrainekrieg, doch nur wenige Tausend Menschen kamen: SPIEGEL-Redakteurin Ann-Dorit Boy erklärt, was in Russlands Exil-Opposition für Streit sorgt. (21.11.2024)
Versäumte Reformen, die Flüchtlingspolitik, der Umgang mit Putin – Angela Merkels Erbe ist umstritten. Räumt sie Fehler ein? Die stellvertretende SPIEGEL-Chefredakteurin Melanie Amann berichtet vom Treffen mit der Altbundeskanzlerin. (22.11.2024)
Das Elektro-SUV Cupra Tavascan bietet bekannte Technik aus dem Volkswagen-Konzern in dynamischem Design. Manches wirkt überdreht, und an manchen Stellen leidet darunter die Alltagstauglichkeit des Familienautos. (24.11.2024)
Die USS Roosevelt, ein nuklear betriebener Flugzeugträger der Nimitz-Klasse, ist eines der mächtigsten Schiffe der US-Marine. Mit einer Verdrängung von rund 97.000 Tonnen und einer Länge von über 332 Metern bietet sie Platz für eine Besatzung von mehr als 5.600 Personen – darunter 3.200 Schiffsbesatzungsmitglieder und 2.480 Flugzeugpersonal. Ausgestattet mit zwei Nuklearreaktoren, die vier Propeller antreiben, erreicht sie Geschwindigkeiten von über 30 Knoten. Ihr Flugdeck, beeindruckende 76,80 Meter breit, dient als Start- und Landeplatz für bis zu 85 Flugzeuge, darunter modernste Kampfjets und Aufklärungsflugzeuge. Die Roosevelt ist nicht nur ein schwimmender Flugplatz, sondern auch ein Wehrbau. Mit ihren Waffensystemen ist sie in der Lage, sich selbst und ihre Flugzeuge gegen Bedrohungen aus der Luft und See zu verteidigen. Ob als Symbol der militärischen Stärke, als mobile Operationsbasis oder als schwimmende Stadt, die USS Roosevelt ist ein Meisterwerk moderner Technik und ein wesentlicher Bestandteil der globalen Einsatzfähigkeit der U.S. Navy. Während des Kosovokriegs im Jahr 1999 wurden von der USS Roosevelt aus, Einsätze über dem ehemaligen Jugoslawien geflogen. SPIEGEL-TV-Reporterin Birte Brasse-Möller war damals zwei Tage lang mit an Bord. (24.11.2024)
Es ist die schlimmste Flutkatastrophe in Spaniens jüngerer Geschichte: Am 29. Oktober 2024 verwüsten Wassermassen nach sintflutartigen Regenfällen Kleinstädte und Dörfer, hauptsächlich in der Region Valencia. Mehr als 200 Menschen sterben, Wohnungen laufen mit Wasser voll, zerstörte Autos stapeln sich wie Spielzeug in den Straßen. In den Tagen nach der Flut weicht die Verzweiflung der Wut auf die Regierung, denn die Unwetterwarnungen kamen viel zu spät. Vier Tage nach der Jahrhundertflut in Spanien Ende Oktober wird das Ausmaß der Zerstörung langsam klar: Mindestens 220 Menschen verloren ihr Leben, Dutzende werden noch vermisst, ganze Orte sind verwüstet. Innerhalb von wenigen Stunden fiel in der Region Valencia so viel Regen wie sonst im ganzen Jahr. Viele Bürger sind außer sich vor Wut, denn obwohl der spanische Wetterdienst bereits am Morgen eine Unwetterwarnung herausgegeben hatte, gab die Regionalregierung diese Warnung erst nach 19:00 Uhr an die Bevölkerung weiter. Da standen die Straßen teilweise schon 2 Meter unter Wasser. Es sind Tausende freiwillige Helferinnen und Helfer, die sich mit Schaufeln, Besen und Hilfsgütern auf den Weg in das verwüstete Gebiet machen und mit den Aufräumarbeiten beginnen. Bis zur Erschöpfung räumen sie die Straßen wieder frei und schaffen Schlamm aus Wohnungen, Kellern und Tiefgaragen. Auch Manuela Peñalba Jiménez ist eigentlich im Urlaub, als sie von dem Unglück erfährt und organisiert als Freiwillige erste Hilfsaktionen in den Flutgebieten. Sie sagt: »Das war eigentlich nicht meine Aufgabe, sondern die der Einsatzkräfte von Valencia.« – »Ich kann den Menschen wirklich nicht genug danken«, sagt Sagrario García, Anwohnerin in Picanya, einer der am stärksten betroffenen Orte der Katastrophe. »Sie haben uns geholfen, nicht die Regierung.« Offizielle Hilfe läuft nur schleppend an und die Menschen fühlen sich nach der Katastrophe vom Staat im Stich gelassen. Mit den Aufräumarbeiten hat in Spanien die Suche nach den Verantwortlichen begonnen. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (25.11.2024)
Im öffentlichen Raum drohen Frauen Catcalling und Übergriffe. Auch SPIEGEL-Autorin Sylvie Gühmann wurde von Männern beschimpft und bedroht. Wie wehrt sie sich – und was fordert sie von Politik und Zivilgesellschaft? (25.11.2024)
Mehr als 1000 Tage Krieg hat die Ukraine bis heute überlebt. Selbst wenn sie heute militärisch besser dasteht als zu Beginn, so sind ihre Aussichten für die Zukunft doch düster. Die russische Übermacht an Raketen, Drohnen, Soldaten und kompletter moralischer Verrohung sind einfach zu groß. Umso erstaunlicher ist es, dass – abseits von deutschen Waffenlieferungen – auch deutsche Bürger freiwillig ins Kriegsgebiet zieht. Manche kommen als Soldaten, um zu kämpfen – andere als Unternehmer, um zu helfen. Andreas Lünser und der Kameramann Jochen Blum waren zwei Wochen im Land unterwegs – ein Film über Leben und Sterben. (25.11.2024)
Ein Mann entgeht nur knapp dem Tod. Aber seine Ehefrau lässt er in dem Glauben, er sei gestorben. Außerdem: komische Gedichte für die Vorweihnachtszeit. Das sind Elke Heidenreichs Empfehlungen. (01.12.2024)
Mühelos Gewicht verlieren ohne Diät? Das versprechen die sogenannten Abnehmspritzen. Ein wöchentlicher Piks und die Pfunde schmelzen dahin. Ursprünglich zur Behandlung von Diabetes entwickelte Wirkstoffe zügeln den Appetit und steigern das Sättigungsgefühl. Doch das Abnehmen mit der verschreibungspflichtigen Spritze ist nicht günstig und hat häufig Nebenwirkungen. Marie Friedrich setzt sich seit sechs Monaten regelmäßig eine sogenannte Abnehmspritze. Die Mutter von zwei Kindern kämpft seit Jahrzehnten mit ihrem Übergewicht. Trotz sportlicher Aktivitäten wie Fußball und unzähliger Diäten schaffte sie es nicht, ihr Gewicht dauerhaft zu reduzieren. Obwohl Nebenwirkungen wie Übelkeit, Durchfall, Verstopfung oder in seltenen Fällen sogar eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse auftreten können, lässt sie sich die Spritze verschreiben. Und es scheint zu funktionieren. Mittlerweile hat sie rund 20 Kilo abgenommen. Doch ob sie das neue Gewicht auch nach dem Absetzen der Spritze halten kann? Viele Experten befürchten, dass ohne eine gleichzeitige Umstellung der Ernährungsgewohnheiten die Pfunde zügig wiederkommen. Auch der ehemalige Sportlehrer Ralf Maerker aus Biberach hat sich für die Abnehmspritze entschieden. »Im Ruhestand habe ich mich wohl etwas gehen lassen«, sagt der Rentner, dessen Höchstgewicht bei 130 Kilo lag. Durch sein Übergewicht hatte er bereits gesundheitliche Probleme wie eine schwere Knie-Arthrose und die Befürchtung, dass noch weitere Beschwerden folgen könnten. Mit der Spritze verliert Ralf Maerker zurzeit rund ein Kilo pro Monat und ist damit zufrieden. Auch er hofft, bald wieder auf das Medikament verzichten zu können. Regelmäßige Bewegung und eine bewusstere Ernährung sollen ihm dabei helfen. Denn auch die Kosten sind ein Thema. Die Krankenkassen bezahlen die Spritzen nicht. Die Kosten von rund 300 Euro im Monat für die höchste Dosierung müssen die Patienten selbst übernehmen. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (01.10.2024)
Quietschende Reifen und jaulende Motoren ziehen Florian Thrun und Stefan Krollmann magisch an. Die beiden Polizisten der Kontrollgruppe »Argus« ziehen in Wiesbaden Raser und Poser aus dem Verkehr. Ihre Hauptkunden sind junge Männer in teuren Fahrzeugen, die mit viel Lärm und hoher Geschwindigkeit durch die Innenstadt brettern. (16.09.2024)
Fast jeden zweiten Tag stirbt eine Frau in Deutschland - getötet von ihrem Partner oder Ex-Partner. Es sind Fälle wie die von Carina K.: Die dreiundzwanzigjährige wurde von ihrem syrischen Ehemann mit 29 Messerstichen umgebracht. Offensichtlich ging es um verletzten Stolz. Ein Film über Mörder, Opfer, Angehörige und die Frage, wie Frauen sich besser schützen können. (23.09.2024)
Die KZ-Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge bei Halberstadt in Sachsen-Anhalt. In den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges haben die Nazis hier ein Stollensystem in den Berg treiben lassen. Eine geheime Rüstungsfabrik für den Endsieg errichtet von 7.000 KZ-Häftlingen. Über viertausend überlebten die Tortur nicht. Doch seit kurzem hat das Areal einen neuen Besitzer. (23.09.2024)
Für sogenannte Member der Rocker-Gang Bandidos gilt eigentlich der Slogan »BFFB«: Bandidos Forever, Forever Bandidos. Doch jetzt ist es in Nordrhein-Westfalen zu einer überraschenden Verbrüderung zwischen den Bandidos und den Hells Angels gekommen. Zwei Rockerclubs, deren folkloristische Verkleidung nicht darüber hinwegtäuscht, dass die Herrschaften ihr Geld mit Drogen und illegaler Prostitution verdienen. Was steckt hinter der feindlichen Übernahme und was hat das neue Bündnis der Banditen mit der gemeingefährlichen »Mocro-Mafia« zu tun, erzählen Thomas Heise und Claas Meyer-Heuer. (30.09.2024)
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