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In den heißen Süden

In den heißen Süden

Häufig ist der Iran nur wegen seiner umstrittenen Politik in den Nachrichten, viele Menschen haben nur lückenhafte Vorstellungen von der islamischen Republik. So blieb das Land, doppelt so groß wie Deutschland und Frankreich zusammen, weitgehend ein weißer Fleck im Bewusstsein vieler Europäer. Bislang wurde wenig über „die andere Seite“ des Irans berichtet. Natur- und Kulturschätze standen nicht im Fokus. Nun macht sich jemand auf, um dies zu ändern: der Deutsch-Iraner Benny Rebel, international renommierter Tierfotograf und Umweltschützer. 20 Jahre hat er seine Heimat nicht besucht, jetzt unternimmt er eine Expedition durch das ehemalige Persien. Ausgerüstet mit professioneller Kameratechnik und seinem in vielen Bildbänden dokumentierten Talent, sucht er in Nationalparks und Wildschutzgebieten nach Raritäten und Besonderheiten. Seine Reise zeigt einen anderen Iran, wie man ihn so kaum zuvor gesehen hat. Mit Erfahrung und Glück gelingen dem Naturfotografen überraschende Aufnahmen von seltenen Tieren. So trifft er in der Steppe einen der letzten Asiatischen Geparden. Nicht einmal hundert der Großkatzen gibt es noch in freier Wildbahn. In der Wüste spürt er die letzten Onager auf, eine äußerst scheue Art der Wildesel. Benny Rebel interessiert auch das Verhältnis der Iraner zur Natur. Er besucht einen historischen Taubenturm und trifft Vogelliebhaber, die mit eigenartigen Tauben Haus und Hof verwetten. In den paradiesischen persischen Gärten findet der 43-jährige Abenteurer Pelikane, zwischen den antiken Ruinen von Persepolis spürt er Eulen, Schlangen und Echsen auf.

2026-07-05 09:02:56 +0000 UTC2026-07-05 09:51:56 +0000 UTC(49m)
Wilde Überlebenskünstler

Wilde Überlebenskünstler

"Bloß nicht auffallen!", lautet eine der wichtigsten Regeln im Tierreich. Um nicht von Feinden entdeckt zu werden - oder um selbst erfolgreich jagen zu können. Dazu haben sich viele Tierarten im Lauf ihrer Entwicklung schlaue Tricks einfallen lassen. Einige Tiere geben sich fast gar nicht zu erkennen. Täuschend echt ahmen sie ihre Umgebung nach und passen ihr Gefieder, ihre Farben und sogar ihr Verhalten an sie an. Andere wiederum schrecken ihre Gegner mit Warnfarben ab. Manche Tiere benutzen dabei das Tarnen und Täuschen als List, um sich vor potenziellen Fressfeinden in Sicherheit zu bringen, andere verwenden diese Mittel, um sich auf der Jagd nach Beute eine günstige Ausgangsposition zu verschaffen. Doch egal, mit welchen Mitteln und zu welchem Zweck: Insekten, Reptilien, Fische und sogar fleischfressende Pflanzen nutzen alle ausgefeilte Tricks, um andere Lebewesen in die Irre zu führen und sich so einen überlebenswichtigen Vorteil zu verschaffen.

2026-07-14 11:28:47 +0000 UTC2026-07-14 12:17:47 +0000 UTC(49m)
Tasmaniens Beuteltiere

Tasmaniens Beuteltiere

Sie wirken irgendwie possierlich, aber der Schein trügt: Ihre Schreie sind furchteinflößend, bei Aufregung bekommen sie blutrote Ohren und mit ihren spitzen Zähnen beißen sie oft und gerne zu. Beutelteufel galten lange Zeit als die unangefochtenen Herrscher Tasmaniens. Doch eine mysteriöse Krebserkrankung, die die Gesichter der Tiere zerfrisst, könnte ihr Schicksal besiegeln. „Tasmaniens Beuteltiere - Teufel ohne Zukunft?“ zeichnet ein Porträt der bedrohten Art und zeigt, wie sie dem Aussterben doch noch entgehen könnte.

2026-07-13 12:29:46 +0000 UTC2026-07-13 13:27:46 +0000 UTC(58m)
Frösche – Schätze des Regenwaldes

Frösche – Schätze des Regenwaldes

Die Tierfilmer Ajay und Vijay Bedi gehen in den Wäldern ihrer indischen Heimat auf die Suche nach seltenen Fröschen. In großartigen Aufnahmen zeigen sie die Lebensweise der Amphibien. Selbst Biologen sind sie kaum bekannt: Indische Tanzfrösche, Nachtfrösche und der violette Nasikabatrachus - ein lebendes Fossil, das erst 2003 entdeckt wurde. Ajay und Vijay Bedi dokumentieren Verhaltensweisen der Tiere, die zuvor noch nie gefilmt wurden.

2026-07-13 09:32:46 +0000 UTC2026-07-13 10:24:46 +0000 UTC(52m)
Yunnan: Chinas wildes Königreich

Yunnan: Chinas wildes Königreich

Die Provinz Yunnan verfügt über die größte Artenvielfalt Chinas. Von den schneebedeckten Gipfeln im Norden bis zu den dichten tropischen Regenwäldern im Süden bietet dieser Hotspot der Biodiversität den verschiedensten Spezies ihre jeweils passenden Lebensräume. Chinas letzte wilde Elefanten sind hier beheimatet. Und in den bis zu 4.500 Metern hohen Gebirgswäldern ist die schwarze Stumpfnase zu Hause. Nach dem Menschen sind diese Schlankaffen damit die am höchsten lebende Primatenart der Welt.

2026-07-13 08:34:46 +0000 UTC2026-07-13 09:32:46 +0000 UTC(58m)