Wohnen in Deutschland
Berlin, Hamburg, Köln und an der Spitze München: In Deutschlands Metropolen steigen die Mieten auf Rekordniveau. Mittlerweile sorgt sich selbst die Mittelschicht, denn auch für Besserverdiener ist Wohnraum zum Luxusgut geworden. Doch die Not macht erfinderisch: Ob als Hauswächter in einem leer stehenden Krankenhaus oder alternative Dorfgenossenschaft, im innovativen Mehrgenerationen-Haus, einem gläsernen Gewächshaus oder im Wohnwagen auf dem Campingplatz - immer mehr Menschen suchen mit unkonventionellen Ideen nach Alternativen für ein neues, günstiges Zuhause. SPIEGEL TV hinterfragt den aktuellen Immobilienwahnsinn, stellt außergewöhnliche Wohn-Projekte vor und besucht kreative Mieter. Wohnen in Deutschland - eine neue Serie bei SPIEGEL TV Wissen. Episodentext: Es ist ein gesellschaftliches Experiment: In der süddeutschen Provinz im Dorf Tempelhof leben 120 Ex-Städter in einer Art schwäbischem Hightech-Kibbuz zusammen. Umgeben von 26 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche versorgen sich die Bewohner fast autark. Es gibt eine Käserei, eine Bäckerei, eine Imkerei, eine Schneiderei, eine Fahrradwerkstatt - und neben dem Waldkindergarten bald auch eine eigene Schule. Doch der Wunsch in großer Gemeinschaft zu leben, läuft nicht immer zwangsläufig harmonisch ab. Weil alle mitbestimmen dürfen, sind Konflikte vorprogrammiert. Jeden Tag aufs Neue versuchen die Kibbuz-Mitglieder auf dem Tempelhof den Spagat zwischen modernem Arbeitsplatz in der Stadt und einem alternativen Leben in der idyllischen Natur zu vereinbaren.




















