Wir drehen eine Runde
Mehr als ein Dutzend Baureihen des VW-Konzerns nutzen den modularen Elektronik-Baukasten MEB. Und jetzt auch der Ford Explorer. Das Elektro-SUV bügelt manche Schwächen der VW-Technik mit cleveren Ideen aus. (18.01.2025)
Mehr als ein Dutzend Baureihen des VW-Konzerns nutzen den modularen Elektronik-Baukasten MEB. Und jetzt auch der Ford Explorer. Das Elektro-SUV bügelt manche Schwächen der VW-Technik mit cleveren Ideen aus. (18.01.2025)
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Diesen Moment, als die Berliner Mauer fällt, filmt ein Team von SPIEGEL TV: Georg Mascolo, Rainer März und Germar Biester sind als Reporter, Kameramann und Kameraassistent zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort in Ost-Berlin: dem Grenzübergang Bornholmer Straße. Auf vier Videokassetten dokumentiert das Team den Tag der Verkündung der neuen Reisefreiheit für DDR-Bürger durch SED-Funktionär Günter Schabowski. Sie drehen auf den Straßen Ost-Berlins, in Kneipen und Wohnungen und sind im entscheidenden Moment am Grenzübergang. Die Aufnahmen, als sich der Schlagbaum öffnet und Tausende Menschen in den Westen strömen, gehören inzwischen zum UNESCO-Weltdokumentenerbe. 35 Jahre nach dem 9. November 1989 treffen sich Journalist Georg Mascolo und Kameramann Rainer März zum Anschauen der Originalaufnahmen. Vieles davon hatten auch sie Jahrzehnte nicht mehr gesehen. (09.11.2024)
Jahrelang konnte der selbst ernannte König von Deutschland, Peter Fitzek, an seiner Idee vom Aussteiger-Staat arbeiten. Mit eigenen Banken und eigenen Gesetzen. Der Mann hat sogar Zugriff auf Schlösser. Seine Untertanen hatten ihm genug Geld überlassen, um zahlreiche Immobilien für sein Fantasie-Reich zu erwerben. Das alles klingt wie ein Märchen – ist es aber nicht, denn König-Darsteller Peter Fitzek ist ein lupenreiner Schwurbler. Jetzt versucht der Staat, ihm das Handwerk zu legen. Unser Reporter Henrik Neumann mit Recherchen aus dem »Königreich Deutschlands«. (18.11.2024) Anmerkung der Redaktion: Nach der Veröffentlichung des Beitrags hat sich der Bundesvorstand der aus der Querdenkerszene entstandenen Kleinpartei »Die Basis« gemeldet. Man lege Wert darauf, nicht als »Corona-Leugner-Partei« bezeichnet zu werden. Viel mehr sei »Die Basis« eine »gegenüber Grundrechtseinschränkungen und den Coronamaßnahmen kritische Partei«.
Philippos T. kommt gerade von der Abifeier seiner Schwester, als er in einem Park in Bad Oeynhausen angegriffen wird. Der Unbekannte schlägt und tritt ihm mehrfach so fest gegen den Kopf, dass er später seinen Verletzungen erliegt. Wenn der eigene Sohn an den Folgen einer Gewalttat stirbt, bricht für die Eltern eine Welt zusammen. Wenn sich der Angreifer dann als polizeibekannter Mehrfachtäter entpuppt, kommt zur Trauer auch noch Wut dazu. Genauso ist es der Mutter von Phillippos T. ergangen. Warum haben die Behörden den brutalen Syrer vor der Tat nicht gestoppt? Vanessa Nischik und Matthes Quentin über einen Fall, der einen fassungslos zurücklässt. (18.11.2024)
Mehr als 1000 Tage Krieg hat die Ukraine bis heute überlebt. Selbst wenn sie heute militärisch besser dasteht als zu Beginn, so sind ihre Aussichten für die Zukunft doch düster. Die russische Übermacht an Raketen, Drohnen, Soldaten und kompletter moralischer Verrohung sind einfach zu groß. Umso erstaunlicher ist es, dass – abseits von deutschen Waffenlieferungen – auch deutsche Bürger freiwillig ins Kriegsgebiet zieht. Manche kommen als Soldaten, um zu kämpfen – andere als Unternehmer, um zu helfen. Andreas Lünser und der Kameramann Jochen Blum waren zwei Wochen im Land unterwegs – ein Film über Leben und Sterben. (25.11.2024)
Abends allein in der S-Bahn sitzen, bei Dunkelheit eine Unterführung durchqueren – immer mehr Menschen in Deutschland haben vor solchen Situationen Angst. Und die ist leider nicht unbegründet, denn die Zahl der Gewalttaten hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Besonders häufig kommen Messer zum Einsatz. Was die Polizei dagegen unternimmt? In Dortmund hat unsere Reporterin Vanessa Nischik die Beamten bei ihrer Arbeit begleitet. (02.12.2024)
Anfang November wurden acht mutmaßliche Rechtsterroristen festgenommen. Die Gruppierung soll sich mit paramilitärischen Wehrsportübungen auf den sogenannten »Tag X« vorbereitet haben. An diesem Tag planten die »Sächsischen Separatisten« den Nationalsozialismus mit Waffengewalt wieder einzuführen. Mit »arischen Stoßtruppen« wollten sie losziehen und Ostdeutschland mit einem »Holocaust« von Einwanderern säubern. Unter den Verdächtigen waren auch drei AfD-Funktionäre aus Sachsen. Einer saß sogar für die AfD im Stadtrat Grimma und war Schatzmeister der »Jungen Alternative Sachsen«. Adrian Altmayer und Mattis Quentin über junge Männer, die schon ganz früh ganz falsch abgebogen sind. (09.12.2024)
Vor fast drei Jahren hat die russische Armee die Ukraine überfallen – doch in der Stadt Mariupol tobt der Krieg schon viel länger, nämlich seit 2014, im Kampf um die Krim. Um die Kinder vor den Bomben in Sicherheit zu bringen, wurden damals 30 Mädchen und Jungen nach Mecklenburg-Vorpommern gebracht. SPIEGEL TV hat darüber vor 10 Jahren berichtet. Was ist aus den Kindern von damals geworden? Thomas Kasper hat sich auf die Suche nach ihnen gemacht. (16.12.2024)
Dass Strom aus Windkraftanlagen gut für die Umwelt ist, kann man leicht verstehen. Überhaupt nicht zu verstehen ist aber die Art, wie die Behörden diese riesigen Anlagen genehmigen – häufig nämlich, ohne auf die Sorgen der Menschen zu achten, die unter den Windrädern leben. So kann man die eigenen Wähler auch vergraulen. Wohin das in Brandenburg führt – Adrian-Basil Mueller berichtet. (16.12.2024)
Die Welt des Attentäters von Magdeburg passt in kein Raster. Angeblich setzt sich der Arzt für Flüchtlinge aus Saudi-Arabien ein, gleichzeitig glaubt er daran, dass Deutschland die Islamisierung in Europa vorantreibe. Mal schreibt er auf seinem Twitter-Account, dass er ein Linker sei. Dann macht er Werbung für die AfD. (24.12.2024)
Es geht um Mahmoud Al Zein. Dreißig Jahre lebte der Clan-Boss in Berlin, bevor er gehen musste. In die deutsche Gesellschaft hat er sich in dieser Zeit nicht integriert, dafür aber fleißig an einer eigenen parallelen Gesellschaft gebastelt – mit sich an der Spitze und seiner Großfamilie als Hofstaat. Jetzt möchte der unfeine Herr zurückkommen und klagt vor Gericht. Warum dieser Umstand dazu führt, dass mein – ansonsten nicht zimperlicher – Kollege Thomas Heise im Krankenhaus endete, sehen Sie jetzt. (13.01.2025)
Früher waren Bahnhöfe zum Verreisen da. Die älteren Zuschauer unter ihnen werden sich erinnern. Heute sind Bahnhöfe Hotspots für Rauschgiftdealer, Drogensüchtige und Polizisten. Die letzte Gruppe ist dafür da, die beiden ersten Gruppen in Schach zu halten. Eine undankbare Aufgabe, die am Hauptbahnhof in Bremen allerdings ziemlich heldenhaft erledigt wird. Melina Hemmer hat die Beamten in ihrer Schicht begleitet. (13.01.2025)
Tagesaktuelle Themen und Hintergründe aus DER SPIEGEL Videoredaktion.
Wie kommt die Wirtschaft aus der Krise? Hier streiten Ex-Finanzminister Steinbrück, DGB-Chefin Fahimi und Handwerkspräsident Dittrich über den Reformdruck, die Entlastungsprämie – und den Elefanten im Raum. (22.04.2026)
Vier Jahrzehnte nach der Reaktorkatastrophe wird das Atomkraftwerk in Tschernobyl auf andere Art bedroht. Anfang vergangenen Jahres traf eine russische Drohne die Schutzhülle der stillgelegten Atomanlage. Wie es dort mittlerweile aussieht? Wie ein wahr gewordener Science-Fiction-Horror– nur in Alt. Andreas Lünser und Kameramann Dominik van Alst haben im ehemaligen Kontrollraum des Werkes gedreht, mit dem letzten Bewohner der angrenzenden Geisterstadt Prypjat gesprochen und mit Augenzeugen, die bei der Nuklearkatastrophe dabei waren. (27.04.2026)
Die Stadt Suhl ähnelt langsam einer Geistersiedlung an. Einst war sie ein aufstrebender Stern am DDR-Himmel, doch die massenhafte Abwanderung der Bewohner durch Perspektivlosigkeit hat die Bewohneranzahl in den vergangenen 40 Jahren mittlerweile fast halbiert. Denn Thüringen verliert Jobs, und zwar nicht zu knapp. Damit ist das Bundesland möglicherweise Vorreiter für das, was noch kommen wird. Yuvina Kostrzewa und Jessy Schrödter über eine Gegend, in der der Niedergang bereits begonnen hat. (27.04.2026)
Die Not von Menschen, die in einem Kriegsgebiet überleben müssen, wird nur vorstellbar, wenn man mit ihnen spricht. Genau das hat der Kameramann Gabriel Chaim getan. Er ist in den Libanon gereist und hat die Opfer der Dauerfehde zwischen Israel und der Hisbollah besucht. Eine von ihnen ist die siebenjährige Aline. (04.05.2026)
Dass in unserem Staat so einiges schiefläuft, musste vor Kurzem auch ein freiwilliger Feuerwehrmann erleben. Der hoch motivierte Brandbekämpfer wollte nach einem Notruf zügig zum Einsatzort kommen. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, die sich in seinem Fall aber bitter gerächt hat. »Schneller als das Ordnungsamt erlaubt« – eine deutsche Tragikomödie erzählt von Adrian-Basil Mueller. (04.05.2026)
Ein überforderter, verschuldeter, selbst mitleidiger Bundeskanzler. Ein clownesker, kriegswütiger, größenwahnsinniger US-Präsident. Die Zahl der irren Adjektive steigt von Woche zu Woche. Kein Wunder, dass sich die Bürger Sorgen um die Weltlage machen. So wie am 1. Mai in Berlin. Da ging es um feministische, propalästinensische, queere und antikapitalistische Belange. Also um alles, was den normalen Berliner Demonstranten so umtreibt. Adrian Altmayer und Noah Cordes haben sich das Schauspiel angesehen. (04.05.2026)
12 Prozent – so wäre das verheerende Ergebnis für die SPD, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Die Partei des kleinen Mannes hat seit der Wende die meisten Stimmen verloren, ihre Kernklientel wendet sich ab. Denn die Arbeiter in Deutschland setzen mittlerweile ihre Hoffnung in die sogenannte »Alternative für Deutschland«, obwohl die AfD gegen die Erhöhung des Mindestlohns war und massive Kürzungen bei Sozialleistungen plant. Was also hat die SPD falsch gemacht? Daniel Pfänder hat alte Hochburgen der Sozialdemokratie besucht. (11.05.2026)
Zu arm, zu arbeitslos, zu abgehängt. Beim Strukturwandel ist es wie beim Klimawandel. Es gibt Kipppunkte, und wenn sie erreicht sind, wird der Leidensdruck für Menschen unerträglich. In Hamburg ist es der Stadtteil Steilshoop, der im Schatten der reichen Hansestadt unterzugehen droht. Zu wenig Jobs, zu viele Drogen, kaum Ärzte und kein Geld zum Leben. Marie Groß und Yuvina Kostrzewa über Probleme, von denen die Politik in Berlin leider keine Ahnung hat. (18.05.2026)
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