Planet Weltweit
Planet Weltweit: Auf der Insel Stromboli vor der Küste Süditaliens leben rund 300 Menschen. Künstler, Bauern, Bergführer - aber vor allem Fischer, die bis heute nachhaltig fischen, nahezu ohne technische Hilfsmittel.
Planet Weltweit: Auf der Insel Stromboli vor der Küste Süditaliens leben rund 300 Menschen. Künstler, Bauern, Bergführer - aber vor allem Fischer, die bis heute nachhaltig fischen, nahezu ohne technische Hilfsmittel.
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Planet Weltweit: Im Dorf San Martino di Castrozza am Fuß der Pale di San Martino, einer spektakulären Berggruppe in den Dolomiten, gibt es seit mehr als einhundert Jahren die hochangesehenen Bergführer Aquile di San Martino.
Es ist ein scheinbar endloser Zug, der das Eisenerz Skandinaviens vom schwedischen Kiruna in den norwegischen Hafen Narvik bringt: Die legendäre Kirunabahn zieht seit 1903, zunächst mit Dampflokomotiven und heute mit Elektroloks, bis zu 8.500 Tonnen schwere Waggons. Vorbei an hohen Bergen, an steil zu den Fjorden abfallenden Hängen und durch enge Tunnel. Die spektakuläre Bahnstrecke hat das Leben ganzer Generationen geprägt. Wir sind die 180 Kilometer lange Strecke in beide Richtungen mitgefahren.
Um an die wertvollen karibischen Langusten zu kommen, müssen die Miskito-Indianer bis zu 40 Meter tief tauchen - bis zu 15 Mal am Tag, mit minderwertiger Ausrüstung. Jährlich erkranken in Nicaragua rund 100 Taucher an der Taucherkrankheit. Zum Schutz der Indianer soll das Tauchen bald eingestellt werden - doch dagegen wehren sich die Miskitos, denn das Tauchen ist ihre Lebensgrundlage.
Der Wind pfeift scharf über das zugefrorene Watt, auf dem sich die Eisschollen gegeneinander auftürmen. Milchig- weißes Licht verzaubert die Landschaft in ein eisiges Stilleben. Außer dem Wind hört man keinen Laut. Die Menschen trotzen den eisigen Temperaturen in den wenigen urigen, reetgedeckten Häusern: Winter auf der Hallig Langeneß. Sie ist die größte der zehn Halligen mitten in der Nordsee. Meerumschlossen, einsam, aber auch sehr romantisch Planet Weltweit hat die Bewohner der Hallig während der letzten rauen Wintertage besucht und ein beeindruckendes Portrait von Menschen und Natur gezeichnet.
Wildererjagd am Mount KenyaEin Film von Holger RiedelEin 5.200 Meter hoher Riese thront am Äquator: der Mount Kenya. Den Berg umringt ein dichter, undurchdringlicher Regenwald, in dem rund 2.000 Elefanten leben. Die Natur hier ist nahezu unberührt. Doch dieses Paradies ist bedroht, seit Wilderer ihr Unwesen treiben. Die Dokumentation beobachtet die Fallensteller und begleitet deren Jäger, die Wildhüter vom Mount Kenya, auf ihren gefährlichen Streifzügen durch den Tropenwald.Bereits in den frühen Morgenstunden ist der tropenfeuchte Wald höchst lebendig: In den Baumkronen, 50 Meter weit oben, zetern halbstarke Meerkatzenmännchen. Äste krachen, von Elefanten beim Frühstück gebrochen.
Myanmar, ein Land im Aufbruch. Nach Jahrzehnte langem Dornröschenschlaf können den Burmesen Demokratie und Fortschritt nicht schnell genug kommen. Auch in dem kleinen Dorf Pompein warten die Einwohner ungeduldig auf die Zukunft. Doch mit dem Warten soll es jetzt ein Ende haben. Sie nehmen ihr Schicksal in die eigenen Hände. Angeleitet durch ihren Mönch U Pandita baut das Dorf sich sein eigenes Wasserkraftwerk und will Strom in alle Häuser bringen.
Das Land der Fjorde, Berge und Wälder - Norwegens spektakuläre Natur ist weit über seine Landesgrenze bekannt. Jedoch ist auch hier eine moderne umweltverträgliche Forstwirtschaft nicht leicht umsetzbar. Försterin Merete Larsmon bestimmt in Sogn og Fjordane die Aufforstung. Am zweitlängsten Fjord der Welt, dem Sognefjord, erstellt sie Pflanzprogramme, überwacht Fällungen und prüft den Zustand der Baumsubstanz. Ihr Credo: den Wald nutzen, ohne die Biodiversität aus den Augen zu verlieren. Auch als Chefin der norwegischen Frauenförsterinnen will sie die Waldwirtschaft voranbringen.
Für die 18-jährige Guo Jia beginnt der Tag um 5.30 Uhr mit Konditionstraining. Nach dem Frühstück folgen Dehnübungen und Kung-Fu-Kämpfe mit verschiedenen Waffen wie Säbeln, Speeren und Schwertern - und auch ganz normaler Schulunterricht. Seit vier Jahren besucht Guo Jia die einzige reine Mädchenschule für Kung Fu in China: ein Internat für 70 Schülerinnen, einsam gelegen in einem zerklüfteten Tal.
Ein paar Bretter und vier Räder aus Kugellagern bestimmen ihr Leben: Auf ihren selbstgebauten Karren stürzen sich die Balineros die höchste Passstraße Kolumbiens hinunter, um überall dort anzupacken, wo sie gebraucht werden. Ohne diese Männer würden die Fernfahrer, die ihre Waren über den Pass transportieren, oftmals scheitern. Planet Weltweit zeigt das Leben der Balineros am Pass der L?nea 5.
Holger Steinle ist ein Sammler: Im Auftrag des Deutschen Technikmuseums Berlin reist er um die Welt, um historische Flugzeuge aufzuspüren, zu bergen und zu restaurieren. Besonders interessiert er sich dabei für die Deutsche Luftfahrtsammlung, die in den Wirren des Zweiten Weltkrieges verschwunden ist. Planet Weltweit hat ihn bei seinen Recherchen in Norwegen und Polen begleitet.
Der Norden des Victoria-Sees in Uganda mit seinen vielen Hügeln und Bergen ist für Fahrräder eigentlich kein geeignetes Terrain. Gleichwohl wird hier auf Drahteseln fast alles transportiert: Bananenstauden, Wellblechdächer, frischer Fisch - und Fahrgäste. Für Motorräder und Autos fehlt den meisten Menschen das Geld, wer ein eigenes Fahrradtaxi besitzt, ein Boda-Boda?, kann sich glücklich schätzen. Denn mit den Einnahmen aus dem Boda-Boda-Geschäft lässt sich eine Familie gut ernähren. In der Reportage wird ein Boda-Boda-Fahrer auf dem Weg zu seinem heiß ersehnten eigenen Gefährt begleitet. Der 28jährige Joseph Mukisa ist seit gut acht Jahren Boda-Boda-Fahrer. Mit seinem Fahrradtaxi durchstreift er fast täglich die Straßen seines Stamm-Reviers: Jinja, die Stadt nahe der berühmten Nilquelle. Hier findet er so gut wie immer Fahrgäste. Doch das Rad, auf dem Joseph sitzt, gehört ihm nicht. Seit sein eigenes Boda-Boda gestohlen wurde, muss er täglich Geld für die Miete eines Fremdrads ausgeben. Lange schon träumt er von einem eigenen Boda-Boda. Wäre da nicht der hohe Anschaffungspreis.Hilfe verspricht sich Joseph nun von FABIO, des First African Bicycle Information Office?. Die Macher der Organisation wissen, wie wichtig Fahrräder für das öffentliche Leben Ugandas sind. Ohne die Dra ...
Nepal - Die Krieger vom Dach der Welt?Ein Film von Karl Alexander WeckDas Himalaja-Massiv von Nepal ist die Heimat der wohl gefürchtetsten Krieger der Welt: der Gurkhas. Ihr hartes Leben auf dem Dach der Welt macht sie zu zähen und mutigen Persönlichkeiten. Seit Generationen stehen sie im Dienst der britischen Armee. Für die heranwachsende Jugend aus den abgelegenen Bergdörfern ist ein Leben als Soldat auch heute noch ein heiß begehrtes Lebensziel. Der Sold auf europäischem Niveau ermöglicht es den Gurkhas, ihre Familien finanziell zu unterstützen und damit auch deren Ansehen zu erhöhen. Planet Weltweit begleitet einen so genannten Galla Wallah - einen Gurkha-Scout - auf seiner Suche nach neuen Gurkha-Kämpfern. Der pensionierte Ex-Gurkha ist mit der Auswahl der aussichtsreichsten Bewerber betraut. Sein Weg führt ihn in entlegene Bergdörfer, quer durch die atemberaubende Landschaft des Himalajas. Der junge Santosh aus dem Bergdorf Tangting hat einen Traum: Er möchte als Gurkha in den Militärdienst der britischen Armee aufgenommen werden. Ein solcher Posten ist für die in Armut lebenden Nepalis in den entlegenen Provinzen wie ein Lottogewinn: Ca. 1.500 Euro Monatssold bedeuten hier ein sorgenfreies Leben für die ganze Familie. Außerdem huldigen Gurkhas mit ihrem Dienst an der W ...
Wer im Kaffeeanbaugebiet Kolumbiens etwas auf sich hält, fährt einen Willys?. Der legendäre und robuste Geländewagen aus den USA wurde bekannt als das Auto, das den zweiten Weltkrieg gewann.? Seit den 1950iger Jahren ist der Vater aller Jeeps auch in Kolumbien im Einsatz, denn das robuste Fahrzeug ist wie geschaffen für das bergige Gelände. Bis zu 50 Prozent Gefälle müssen die Willys bewältigen. Etliche Fincas sind nur über halsbrecherische, unbefestigte Pisten erreichbar. Im Macho-Land Kolumbien saßen bislang nur Männer am Lenkrad der Geländewagen. Johana Londo?o setzt dieser Tradition ein Ende. Planet Weltweit ist unterwegs mit Kolumbiens einziger Willys-Fahrerin.
Acht Uhr morgens, es ist schon heiß in Salvador da Bahia, doch in die vornehme Altstadtvilla weht ein frischer Wind vom Meer. Hier residiert der gebürtige Schweizer Daniel Kläy. Er kam vor 20 Jahren nur mit einer Gitarre nach Brasilien. Heute ist er einer der angesehensten Juwelenhändler. Seine Liebe gilt vor allem den Smaragden, doch die Jagd nach dem unergründlich moosgrünen Juwel wird immer schwieriger. Vor kurzem wurde eine -von Daniel Kläys Minen überraschend von der Regierung geschlossen. Planet Weltweit hat einen besonderen Einblick in die Geheimnisse von Brasiliens Smaragdgeschäft bekommen.Der Karneval steht vor der Tür, aber so richtig nach Feiern ist Daniel Kläy nicht zumute. Seine Mine ist von der Regierung geschlossen worden.
Millionen Seevögel nisten und brüten auf den Inseln an der Pazifikküste Perus. Der Kot der Tiere ist reich an Nährstoffen und daher überaus wertvoll: Als Guano-Dünger wird er in die ganze Welt exportiert. Abgebaut wird die Substanz noch heute per Hand - wie schon vor Jahrhunderten von den Inka. Nur die stärksten Männer ertragen die harte Arbeit und monatelange Isolation auf den unbewohnten Inseln. Der bestialische Gestank des Vogelkots setzt ihnen zu, der Staub verätzt ihre Lungen. Die körperlichen Anstrengungen sind unter diesen extremen Bedingungen noch schwerer zu ertragen. Wir haben die Guano-Arbeiter begleitet - entstanden ist ein Portrait über Perus Inseln der Qualen.
Slab City ist wahrscheinlich der ungewöhnlichste Ort in Nordamerika. Hier leben Aussteiger, Künstler, Hippies und Anarchisten in ihren Wohnmobilen - mietfrei und von gesellschaftlichen Zwängen unbehelligt. Es gibt keinen Bürgermeister, keine Polizeistation, keinen Arzt, keinen Shop. Auch auf Strom, Gas und fließendes Wasser muss man hier verzichten. Dafür darf jeder so leben wie er will.
Die Südspitze Lateinamerikas ist karg, eiskalt und sturmgepeitscht. Sie besteht aus einem Labyrinth Tausender zerklüfteter Inseln. Mim antarktischen Winter gehen die Fischer in den Kanälen auf die Suche nach den Patagonischen Königskrabben.
An Indiens Schulen bekommen täglich Millionen Schüler ein kostenloses Mittagessen. Die Mahlzeiten müssen in wenigen Stunden zubereitet und an die öffentlichen Schulen der Umgebung ausgeliefert werden - trotz HighTech- Küchen und ausgeklügelter Logistik eine große Herausforderung.Neun Tonnen Gemüse, 15 Tonnen Reis und Gewürze, die nicht in Gramm sondern in Kilogramm den Gerichten beigefügt werden - das ist Alltag in der hochmodernen Großküche von Hubli im Südwesten Indiens, wo jeden Morgen 50 Mitarbeiter Mittagessen für 180.000 Schüler der Region zubereiten. Insgesamt versorgt die Freiwilligen-Organisation mehrere Millionen Schüler im ganzen Land. Wir haben den indischen Köchen in die Töpfe und ihren kleinen Kunden auf den Teller geschaut.
Es ist immer wieder eine ganz besondere Zeitreise, wenn eine 100 Jahre alte Dampflok durch romantische Alpentäler schnauft: In Kärnten, Österreichs südlichstem Bundesland, gibt es ein gigantisches Technikmuseum, in dem hunderte historische Fahrzeuge wie Lokomotiven, Straßenbahnen, Busse und sogar ganze Schiffe gewartet und betrieben werden.
Die ethnische Minderheit der Seto lebt in Estland. Ihr traditionelles Siedlungsgebiet reicht bis über die nahe Grenze hinein ins westliche Russland. Einer ihrer wichtigsten Bräuche ist die alljährliche Wahl des "Vizekönigs". Er vertritt ihren König "Peko" auf Erden, einen legendenumwobenen, heidnischen Gott, und genießt höchstes Ansehen.
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