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Überleben am Manila-Express

Überleben am Manila-Express

Der Manila Express? hat seine Gleise nicht für sich allein. Menschen wie die Fischverkäuferin Editha Jayko leben, wohnen und arbeiten hier. Direkt auf und an den Gleisen haben sie Wohnungen und Verkaufsstände gebaut, betreiben Geschäfte - und überall flitzen die Kinder herum. Mitten durch diese ungewöhnliche Nachbarschaft fährt der Lokführer Cesar Capena täglich seine 30 Kilometer vom Zentrum der Metropole Manila in den Süden und zurück. Und immer hat er Angst im Nacken, jemanden zu überfahren. Cesar Capena kneift die Augen zusammen. Schweißperlen glänzen auf seiner Stirn. 42 Grad Celsius herrschen in dem engen Führerstand seiner Lok, als er die Geschwindigkeit drosselt. Capena ist vorsichtig, denn schon viermal hat sein Zug auf dieser Strecke einen Menschen erfasst. Editha Jayko lebt seit 15 Jahren an den Gleisen der Philippine National Railroad und verkauft Fisch. Als die Hupe der Lok ertönt, und die Eisenräder sich kreischend nähern, räumt sie in Sekundenschnelle ihre Fische zusammen, die Menschen huschen davon. Der Zug rattert vorbei und schon Augenblicke später lassen sich die Leute wieder auf den Schienen nieder. Siebzigtausend Menschen leben in den südlichen Ausläufern der Megacity Manila unmittelbar an den Schienen der einzigen noch existierenden Eisenbahnlinie. Sie h ...

2026-01-04 15:05:00 +0000 UTC2026-01-04 15:57:06 +0000 UTC(52m)
Spitzbergen

Spitzbergen

Der arktische Herbst ist kurz. Bereits Ende September bereiten sich die Bewohner Spitzbergens auf den langen, dunklen Winter vor. Wer kann, verlässt jetzt die Inseln. Eine kleine Gruppe von Menschen bleibt jedoch. Es sind vor allem Studenten, Wissenschaftler und Logistiker: Zu ihnen gehört Rupert Krapp. Seit Ende der 1990er Jahre lebt er in Longyearbyen, dem größten Ort auf der Hauptinsel. Von hier aus beliefert er all jene, die in einsamen Stationen und auf Forschungsschiffen versorgt werden müssen. Planet Weltweit hat den Deutschen auf seinen Touren durch die raue Landschaft und malerischen Fjorde Spitzbergens begleitet.

2026-01-09 10:22:46 +0000 UTC2026-01-09 10:25:00 +0000 UTC(2m)
Baikalsee, ein Wintermärchen

Baikalsee, ein Wintermärchen

Ein See so groß wie Belgien und mit 1600 Metern tief wie ein Ozean: Das ist der Baikalsee in Sibirien. Bei minus 25 Grad bricht ein kleines Team um den Biologen Igor Chanajew zu einer Forschungsreise über das Eis auf. Sie sind auf der Suche nach dem Omul, dem berühmten Fisch, den es nur im Baikalsee gibt, und von dem die ganze Region um den See lebt. Kaum taucht Igor durch ein kleines Loch im Eis in die fantastische Unterwasserwelt des Sees ab, wird aus dem Forschungsauftrag ein gewagtes Abenteuer. Planet Weltweit hat das Wintermärchen am und im Baikalsee filmisch begleitet.

2026-01-09 09:30:51 +0000 UTC2026-01-09 10:22:46 +0000 UTC(51m)