Wir drehen eine Runde
Alfa Romeo inszeniert sich stets als typisch italienisch. Das erste E-Auto der Marke bildet da keine Ausnahme. Allerdings ist es schon wieder ein SUV und wird in Polen gebaut, was zum Zoff mit der Regierung führte. (04.01.2025)
Alfa Romeo inszeniert sich stets als typisch italienisch. Das erste E-Auto der Marke bildet da keine Ausnahme. Allerdings ist es schon wieder ein SUV und wird in Polen gebaut, was zum Zoff mit der Regierung führte. (04.01.2025)
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Viel Show, viel digitaler Firlefanz – der Mini Aceman ist ein verspieltes Auto. Das etwas fragwürdige Highlight des Elektromodells befindet sich rechts vom Lenkrad. (29.03.2025)
Bei deutschen Autobauern läuft es längst nicht mehr wie geschmiert. Ob Markenhersteller oder Zulieferer, überall droht Stellenabbau und jetzt kommen auch noch Trumps Strafzölle dazu. Das trifft besonders hart auch das Autoland Sachsen. Fast einhunderttausend Menschen arbeiten hier in der Branche, es ist die umsatzstärkste des Freistaates. Doch mit der Krise steigt auch die Angst um den Arbeitsplatz. Adrian-Basil Mueller, Ottilie Wied und Emily Prager berichten. (31.03.2025)
Europa kann sich auf den Schutz der USA nicht mehr verlassen und muss in eine eigene, moderne Rüstungstechnologie investieren. Deutschland will aufrüsten und für die Bundeswehr soll es künftig Geld ohne Ende geben. Denn die Angst vor Krieg geht wieder um. Doch bei der Bundeswehr sind Hightech-Drohnen und unbemannte Kampfeinheiten trotz Zeitenwende eher Neuland. Die Beschaffung dauert zu lange, auch wenn Start-ups etwa für Drohnen mit Innovationen und Ideen aufs Tempo drücken. Oft werden sie aber von der Bürokratie ausgebremst. Dabei zeigt Russlands Angriff auf die Ukraine: Wer kriegstüchtig sein will, muss schnell sein. Steffen Vogel berichtet. (31.03.2025)
Stuttgart und Umgebung, eher als beschaulich bekannt, ist Schauplatz einer Gewaltspirale zwischen zwei rivalisierenden Jugendgangs, die sich mit Schießereien, Brand- und Handgranaten-Anschlägen hemmungslos bekriegen. Mehrere Hundert junge Männer sollen ihnen angehören. Ihre Idole: Zwei Rapper aus der Region, Eska und Dardan. Über zwanzig Straftaten dieser Art haben die Ermittlungsbehörden seit 2022 registriert. Unsere Reporterin Vanessa Nischik hat versucht, den Sinn dahinter zu verstehen und musste traurigerweise feststellen, dass »Crime als Lifestyle« das einzige Motiv zu sein scheint. (07.04.2025)
Es ist ein illegales Autorennen mitten in Hamburg, an dessen Ende ein Unbeteiligter – in diesem Fall stirbt ein zweieinhalbjähriges Kind. Raser-Unfall mit Todesfolge nennt man das. Man könnte auch sagen: Totschlag mit Vollgas und Vorsatz. So wie in Ludwigsburg vor knapp drei Wochen. Dort kostete der PS-Wettkampf zweier junger Männer zwei jungen Frauen das Leben. Gudrun Altrogge über die Tatwaffe Auto und die Opfer. (07.04.2025)
Da will man einmal etwas Gutes fürs Klima tun und ein sauberes E-Auto von Tesla fahren und dann stellt man fest, dass der Mann an der Spitze einen kapitalen Dachschaden hat. Elon Musk, »Partner in Crime« von Donald Trump, wütet wie ein Rumpelstilzchen durch die US-amerikanische Politik und reißt damit auch den eigenen Laden in den Abgrund. Das lässt sich nicht nur am Sinkflug der Aktienwerte und Verkaufszahlen ablesen, sondern auch an den weltweiten Protesten gegen die Schmuddel-Marke und den brennenden Teslas. Auch in Deutschland. Die Tesla-Talfahrt – eine Reportage von Thore Brüggemann, Adrian-Basil Mueller, Ottilie Wied und Mattis Quentin. (07.04.2025)
Auf der Stelle treten und trotzdem vorankommen – so funktioniert das Lopifit. Ein elektrisches Zweirad mit Laufbandantrieb, gebaut in den Niederlanden, beliebt in den Golfstaaten und jetzt von uns ausprobiert. Los geht's. (12.04.2025)
Ben hat früher mal in Köln gelebt. Jetzt steht der Deutsche in einem Wald nahe der Front und bildet Kämpfer an der Waffe aus. Er gehört zur 3. Sturmbrigade, ist seit Kriegsbeginn dabei und hat bereits einen Gas- und einen Drohnenangriff überlebt. »Wir leben von Tag zu Tag«, sagt der Inhaber eines bekannten Friseursalons. »Man ist einfach nur froh, überhaupt noch am Leben zu sein.« Denn der Krieg in der Ukraine geht trotz der Friedensbemühungen von US-Präsident Donald Trump unvermindert weiter. Kremlchef Wladimir Putin scheint kein allzu großes Interesse an einer Lösung des Konflikts zu haben. SPIEGEL-TV-Reporter Andreas Lünser hat einen deutschen Sanitäter getroffen, eine geheime Drohnen-Produktion besichtigt und eine unterirdische Schule in Charkiw besucht. Sie bietet bis zu 800 Schülern Platz. Wenn oben die Bomben fliegen, kann unten unterrichtet werden. (14.04.2025)
Auf der griechischen Insel Santorin bebt seit Ende Januar 2025 mehrmals täglich die Erde. Seismologen untersuchen noch, ob der Ausbruch eines unterseeischen Vulkans droht. Aus Furcht vor den Erdbeben und einem Tsunami haben rund zwei Drittel der 16.000 Bewohner die Insel verlassen. Andere harren aus und bereiten sich trotz allem auf die bevorstehende Tourismus-Saison vor. Christina Kaloudi ist geblieben, um sich um zurückgelassene Tiere zu kümmern. Seit neun Jahren betreibt sie ein privates Tierheim auf Santorin und versorgt täglich 130 Tiere, darunter ausgemusterte Esel und Mulis. Trotz der Erdbeben setzt sie ihre Arbeit fort. Als sie über eine Chatgruppe erfährt, dass in der Nähe des Hafens mutterlose Hundewelpen gesichtet wurden, macht sie sich auf die Suche. Auch Wiebke Godau ist auf der Insel geblieben. Die gebürtige Deutsche führt zwei Hotels an der malerischen Caldera und hält einen Notbetrieb für die wenigen Gäste aufrecht. Die Planung der bevorstehenden Saison ist eine Herausforderung. Normalerweise besuchen mehr als drei Millionen Touristen die malerische Kykladeninsel. Doch zahlreiche Stornierungen und das Ausbleiben vieler Kreuzfahrtschiffe bereiten den Insulanern Sorgen. Wiebke Godau versucht, trotz der Situation gelassen zu bleiben und zu improvisieren – beides habe sie von ihren griechischen Freunden gelernt. Ihre Saisonarbeiter beschäftigt sie vorsorglich weiter. Der Umsatz ist auch bei Kyriakos Prekas eingebrochen. Der Fischer in dritter Generation bleibt mit seinem Boot nur noch in Küstennähe. »Ich habe keine Angst vor dem Erdbeben oder dem Vulkan. Das Einzige, wovor ich Angst habe, ist ein Tsunami«, sagt er. Obwohl er wirtschaftlich unter der Situation leidet, lässt sich Kyriakos nicht die Laune verderben und feiert mit Freunden das Leben und die Schönheit seiner Insel. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (16.04.2025)
Sie sind jung und wohnungslos: Circa ein Drittel der Obdachlosen in Österreich ist zwischen 18 und 30 Jahre alt. Aufgewachsen im Heim oder bei Pflegefamilien, müssen sogenannte »Careleaver« mit dem Erreichen der Volljährigkeit das Hilfesystem verlassen und sind auf sich selbst gestellt. Ohne Wohnung und feste Arbeit ist der Einstieg in die Selbstständigkeit eine Herausforderung. Die 21-jährige Martina lebt in Klagenfurt und ist wohnungslos. Seit drei Jahren verbringt sie jede Nacht bei wechselnden Bekannten. Bricht eine Schlafmöglichkeit weg, bleibt ihr nur die Straße. Dieses »Couchsurfing« ist typisch für wohnungslose junge Erwachsene und bedeutet ein Leben im Dauerstress. Auch für den jungen Obdachlosen Sirius aus Wien. Trotz Ausbildung findet er ohne festen Wohnsitz keinen Job. Er sagt, dass er seine Freiheit liebt, doch das Leben auf der Straße ist gefährlich. Junge Menschen aus prekären Lebensverhältnissen sind besonders gefährdet, wohnungs- oder obdachlos zu werden. Bis 2030 soll in Europa niemand mehr auf der Straße leben müssen, diesem Ziel haben sich 2021 alle europäischen Mitgliedstaaten verpflichtet. Einige EU-Staaten setzen deshalb auf das Konzept »Housing First«. Dabei hat ein eigener Wohnraum für Betroffene die höchste Priorität. Erst dann wird an komplexen Themen wie psychische Gesundheit oder Jobsuche gearbeitet. Vor allem in Großstädten ist das Modell vielversprechend. Aber auch in ländlichen Regionen ist Wohnungslosigkeit unter jungen Menschen ein Problem. In Deutschlandsberg in der Steiermark fürchten Laura und Danny, ihre Wohnung zu verlieren. Laura ist arbeitsunfähig und Danny ist Deutsche und hat keinen Anspruch auf Sozialleistungen in Österreich. Günstiger Wohnraum ist auch in vielen ländlichen Gegenden Österreichs knapp. Wird es dem Paar mit Unterstützung einer Streetworkerin gelingen, der drohenden Wohnungslosigkeit zu entgehen? Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (22.04.2025)
Vor 45 Jahren kam der erste Fiat Panda auf den Markt, ein ultrapragmatisches Minimalauto. Jetzt fährt die Generation Grande Panda vor, mit Elektroantrieb, originellen Details und einem Design, das an damals erinnern soll. (26.04.2025)
Es geschah in der Nacht zu Ostersonntag: Ein schwarzer Jugendlicher wird von einem Polizisten erschossen. Von hinten mit drei Kugeln. So viel ist sicher. Kompliziert ist, was danach geschieht. Die Opferseite prangert Rassismus an und die Staatsanwaltschaft liefert im Zeitlupentempo neue Informationen. So kommt erst Tage nach dem Vorfall raus, dass das Opfer sein Messer in der Hosentasche und nicht in der Hand hatte, und dass der Schütze seine Bodycam nicht ein-, sondern ausgeschaltet hatte. Adrian Altmayer und Ottilie Wied mit einem nüchternen Blick auf die Faktenlage. (28.04.2025)
Die Türkei ist für ihre Teppichkunst berühmt – doch die jahrhundertealte Tradition ist in Gefahr. Maschinell gefertigte Massenware ist billiger als Handarbeit und verdrängt nach und nach die kunstvoll gewebten Unikate. Eine junge Unternehmerin stellt sich dem Abwärtstrend entgegen und versucht, die einzigartige Teppichkultur ihrer Heimat zu bewahren. Für Damla Saydam ist der türkische Teppich eine Frage der kulturellen Identität. Doch aus dem einstigen Exportschlager ist ein Nischenprodukt geworden. Selbst in den traditionellen Teppichgeschäften des Istanbuler Großen Basars werden maschinell hergestellte Teppiche aus China, Indien oder der Türkei verkauft, die Händler handgewebter Teppiche bleiben auf ihrer Ware sitzen. Ohne Absatzmarkt lohnt sich das Geschäft für die Weberinnen und Weber nicht mehr. Für Damla ist das eine besorgniserregende Entwicklung: »Wenn niemand mehr weiß, wie man webt und knüpft und keiner mehr die alten Muster kennt, dann endet irgendwann unsere großartige Teppichkultur«, sagt die 34-Jährige. Gegen den Trend hat Damla Saydam in Bergama im Westen der Türkei ein kleines Teppichgeschäft für handgewebte Teppiche eröffnet und baut sich derzeit ein eigenes Netzwerk auf: von den Weberinnen in der Umgebung bis zu den Kunden, die bereit sind, für Naturprodukte und Handwerkskunst einen entsprechenden Preis zu zahlen. Früher stand vor allem in den ländlichen Gegenden der Türkei in fast jedem Haushalt ein Webstuhl. Doch diese Zeiten sind vorbei. Die Arbeit ist hart und schlecht bezahlt, und auf den Feldern liegen immer weniger Teppiche, die in der Sonne trocknen und bleichen. Während die Kunst des Teppichwebens oder -knüpfens einst von Generation zu Generation weitergegeben wurde, wünschen sich selbst viele der verbliebenen Teppich-Knüpferinnen heute für ihre Kinder »geregelte Berufe mit Sozialversicherung«. Für ihre Kunden lässt Damla eigene Designs weben und hofft, der Branche damit neue Impulse zu geben. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (07.05.2025)
Der Tod von Papst Franziskus am Ostermontag 2025 hat weltweit Bestürzung ausgelöst. Das 266. Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche galt als bescheiden, volksnah und liberaler als seine Vorgänger. Besonders wichtig waren ihm Menschen am Rand der Gesellschaft und er kümmerte sich persönlich um Schausteller oder Transsexuelle. Welche Hoffnungen setzen diese in den nächsten Papst? In Rom herrschte Ausnahmezustand: Zahlreiche Gläubige und Pilger wollten Abschied von Papst Franziskus nehmen – unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen bereitete sich die Ewige Stadt auf die Beisetzung des Pontifex vor. Während alles auf Rom schaute und Staatsgäste aus der ganzen Welt erwartet wurden, sind die Menschen in der unmittelbaren Umgebung besonders betroffen. Vor den Toren des Vatikans liegt das bekannte Borgo-Viertel. Hier war Papst Franziskus als Kardinal häufig unterwegs, besuchte Restaurants und sprach mit den Menschen vor Ort. Viele können von Begegnungen mit dem Papst berichten, der die Nähe zu den Menschen aktiv suchte. Sein Tod ist in dem römischen Bezirk allgegenwärtig. Wie gehen die Menschen mit der Situation um und wie blicken sie in die Zukunft? Einige Kilometer außerhalb der Heiligen Stadt ist es ruhiger, doch die Trauer ist auch hier spürbar. Im Umfeld des Küstenortes Torvaianica verdienen Transsexuelle ihren Lebensunterhalt mit Prostitution. Viele von ihnen stammen aus Lateinamerika und mussten aufgrund ihrer Sexualität ihre Heimat verlassen. Lange hatten sie sich von der Institution Kirche ausgestoßen gefühlt, doch Franziskus verstand sich als Papst der Armen und Schwachen. Unter ihm wurden die Frauen seit der Corona-Pandemie finanziell unterstützt und er empfing sie in Rom sogar zu Audienzen. Von den Begegnungen mit ihm zehren die gläubigen Prostituierten noch heute. Sie hoffen, dass der neue Papst den von Franziskus eingeschlagenen Weg weiterführen wird. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (09.05.2025)
Das Kompakt-SUV Atto 2 soll den Verkaufserfolg des chinesischen E-Auto-Herstellers BYD in Deutschland befördern. Mit einem Preis ab 30.000 Euro, agilem Fahrverhalten und einer kreativen Idee für die Ladepause. (10.05.2025)
Adam Tesmer ist Kammerjäger in zweiter Generation und der ungekrönte Bettwanzen-König Berlins. Der 44-Jährige hat ordentlich zu tun, denn: Berlin hat ein Bettwanzen-Problem. Nirgendwo sonst in Deutschland werden Schädlingsbekämpfer so häufig wegen Bettwanzen-Befall gerufen wie in der Hauptstadt. Doch auch Messie-Wohnungen gehören zu Tesmers Spezialgebiet. Was er tagtäglich hinter verschlossenen Türen findet, lässt sich von außen kaum erahnen. (11.05.2025)
Diesen Moment, als die Berliner Mauer fällt, filmt ein Team von SPIEGEL TV: Georg Mascolo, Rainer März und Germar Biester sind als Reporter, Kameramann und Kameraassistent zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort in Ost-Berlin: dem Grenzübergang Bornholmer Straße. Auf vier Videokassetten dokumentiert das Team den Tag der Verkündung der neuen Reisefreiheit für DDR-Bürger durch SED-Funktionär Günter Schabowski. Sie drehen auf den Straßen Ost-Berlins, in Kneipen und Wohnungen und sind im entscheidenden Moment am Grenzübergang. Die Aufnahmen, als sich der Schlagbaum öffnet und Tausende Menschen in den Westen strömen, gehören inzwischen zum UNESCO-Weltdokumentenerbe. 35 Jahre nach dem 9. November 1989 treffen sich Journalist Georg Mascolo und Kameramann Rainer März zum Anschauen der Originalaufnahmen. Vieles davon hatten auch sie Jahrzehnte nicht mehr gesehen. (09.11.2024)
Jahrelang konnte der selbst ernannte König von Deutschland, Peter Fitzek, an seiner Idee vom Aussteiger-Staat arbeiten. Mit eigenen Banken und eigenen Gesetzen. Der Mann hat sogar Zugriff auf Schlösser. Seine Untertanen hatten ihm genug Geld überlassen, um zahlreiche Immobilien für sein Fantasie-Reich zu erwerben. Das alles klingt wie ein Märchen – ist es aber nicht, denn König-Darsteller Peter Fitzek ist ein lupenreiner Schwurbler. Jetzt versucht der Staat, ihm das Handwerk zu legen. Unser Reporter Henrik Neumann mit Recherchen aus dem »Königreich Deutschlands«. (18.11.2024) Anmerkung der Redaktion: Nach der Veröffentlichung des Beitrags hat sich der Bundesvorstand der aus der Querdenkerszene entstandenen Kleinpartei »Die Basis« gemeldet. Man lege Wert darauf, nicht als »Corona-Leugner-Partei« bezeichnet zu werden. Viel mehr sei »Die Basis« eine »gegenüber Grundrechtseinschränkungen und den Coronamaßnahmen kritische Partei«.
Philippos T. kommt gerade von der Abifeier seiner Schwester, als er in einem Park in Bad Oeynhausen angegriffen wird. Der Unbekannte schlägt und tritt ihm mehrfach so fest gegen den Kopf, dass er später seinen Verletzungen erliegt. Wenn der eigene Sohn an den Folgen einer Gewalttat stirbt, bricht für die Eltern eine Welt zusammen. Wenn sich der Angreifer dann als polizeibekannter Mehrfachtäter entpuppt, kommt zur Trauer auch noch Wut dazu. Genauso ist es der Mutter von Phillippos T. ergangen. Warum haben die Behörden den brutalen Syrer vor der Tat nicht gestoppt? Vanessa Nischik und Matthes Quentin über einen Fall, der einen fassungslos zurücklässt. (18.11.2024)
Mehr als 1000 Tage Krieg hat die Ukraine bis heute überlebt. Selbst wenn sie heute militärisch besser dasteht als zu Beginn, so sind ihre Aussichten für die Zukunft doch düster. Die russische Übermacht an Raketen, Drohnen, Soldaten und kompletter moralischer Verrohung sind einfach zu groß. Umso erstaunlicher ist es, dass – abseits von deutschen Waffenlieferungen – auch deutsche Bürger freiwillig ins Kriegsgebiet zieht. Manche kommen als Soldaten, um zu kämpfen – andere als Unternehmer, um zu helfen. Andreas Lünser und der Kameramann Jochen Blum waren zwei Wochen im Land unterwegs – ein Film über Leben und Sterben. (25.11.2024)
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